Hallo bones, wie hast du das denn gemacht, 37,5 mg von 150 mg reduziert?
Ich habe mal nach schwerster Depression von 300 mg Venlafaxin, weil ich mich dann irgendwann überdosiert fühlte, unter ärztlicher Beobachtung, hinunterdosiert ohne Probleme nach folgendem, wegen meiner ADHS-Überreizung selbst ausgedachten System:
1. und 2. Woche: 7. Tag statt 300 mg 225 mg
3. und 4. Woche: 3. und 7. Tag statt 300 mg 225 mg
5. und 6. Woche: 2., 4. und 6. Tag statt 300 mg 225 mg
7. Woche: immer abwechselnd 300 mg und 225 mg
8. und 9. Woche: 3. und 7. Tag nur 300 mg
10. Woche: Nur noch 225 mg Venlafaxin
Da ich mich immer weiter überdosiert fühlte, bin ich wirklich innerhalb von vielen Monaten über 150 mg und 75 mg auf Null hinuntergegegangen, weil der Doc und ich schauen wollten, was nun wirklich passt.
2 Monate lang war alles wunderbar in Ordnung, dann beganngen wieder die bekannten ersten unerträglichen Depri-Symptome und ich musste auf 150 mg Venlafaxin zurück, fühlte mich dann nicht mehr überdosiert und alles konnte stabilisiert werden.
Liebe Grüße! maya
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#46
M
Michael808 Mitglied
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Zitat:
Darf ich fragen, wie man in Zehntel Schritten ausschleichen sollte? Bei hartkapseln sowohl bei Tabletten kann man dies nicht machen. Selbst bei Tropfen Form, was auch von venlafaxin gibt Nähmlich zaredrop heisst es, wäre dies schwierig und halte ich für übertrieben. Hatte venlafaxin vor 2 Jahren schon mal gehabt ,hab 150mg genommen, hab ich jed Woche 37,5mg reduziert und ging ohne Probleme.
Es trifft nicht auf jedes Medikament zu, aber bei manchen kommen kleine Kügelchen raus, wenn man die Kapsel öffnet, die man dann abgezählt einnehmen kann. Bei Tabletten ist etwas feinmotorisches Geschick und eine sehr scharfe Klinge gefragt. Zu Venlafaxin kann ich selbst nicht aus Erfahrung berichten. Ich nahm einige Wochen 15 mg Mirtazapin in Tabletten. Die wollte ich, wie Ärzte raten, in Schritten 100-50-0% ausschleichen. Ich habe allerdings schon nach wenigen Tagen 50% gemerkt, dass es nicht unproblematisch ist. Dann bin ich nochmal 75% hoch und habe von dann an alle 7 Tage in 12,5%-Schritten zerschnibbelt. Ganz haarscharf waren die Ergebnisse nicht, aber es war dennoch erstaunlich, wie gut das mit der Klinge (Cutter aus'm Bastler-Bedarf) ging.
Allerdings hat es nicht geholfen, mir Absetzsymptome zu ersparen. Mir geht's momentan schlechter, als vor der Einnahme und nun werde ich erstmal auf Psychopharmaka verzichten.
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#47
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Hallo Import,
Probleme beim Absetzen von Venlafaxin
x 3#3
bones Mitglied
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Zitat von maya60:
Hallo bones, wie hast du das denn gemacht, 37,5 mg von 150 mg reduziert?
Ich habe mal nach schwerster Depression von 300 mg Venlafaxin, weil ich mich dann irgendwann überdosiert fühlte, unter ärztlicher Beobachtung, hinunterdosiert ohne Probleme nach folgendem, wegen meiner ADHS-Überreizung selbst ausgedachten System:
1. und 2. Woche: 7. Tag statt 300 mg 225 mg
3. und 4. Woche: 3. und 7. Tag statt 300 mg 225 mg
5. und 6. Woche: 2., 4. und 6. Tag statt 300 mg 225 mg
7. Woche: immer abwechselnd 300 mg und 225 mg
8. und 9. Woche: 3. und 7. Tag nur 300 mg
10. Woche: Nur noch 225 mg Venlafaxin
Da ich mich immer weiter überdosiert fühlte, bin ich wirklich innerhalb von vielen Monaten über 150 mg und 75 mg auf Null hinuntergegegangen, weil der Doc und ich schauen wollten, was nun wirklich passt.
2 Monate lang war alles wunderbar in Ordnung, dann beganngen wieder die bekannten ersten unerträglichen Depri-Symptome und ich musste auf 150 mg Venlafaxin zurück, fühlte mich dann nicht mehr überdosiert und alles konnte stabilisiert werden.
Liebe Grüße! maya
Nun ich habe ja 2x 75mg genommen damals. Und in der ersten Woche einfach 37,5mg weg gelassen ,das heisst dass ich morgens wie gewohnt mein 75mg genommen hab und Mittag statt 75mg nur noch 37,5mg. Drauf de Woche dann morgens 37,5mg weggelassen usw. Dann würde auf ein anderes Antidepressiva gewechselt. Leider war ich vor 2 Jahren noch sehr naiv und schenkte meiner damaligen psychiaterin mein vollstes vertrauen und so wurden zig verschiedene Experimente mit Antidepressiva/neuroleptika teilweise sogar Benzos ausprobiert. Da ich wie viele unter schweren Depressionen leide, versucht man natürlich alles mögliche ,um wieder aus der Krise raus zu kommen. Bis ich dann gewechselt hab und meine neue mir wieder venlafaxin verordnete in Kombi mit noch ein Antidepressiva und neuroleptika. Seit dem geht's mir Vorsicht gesagt gut. Heute bin ich um einiges erfahrener und passiert mir nicht nochmal. Hat aber fast 2 Jahre gedauert, bis ich sagen kann "es ist ok und kann damit umgehen ".
Deine Reduzierung Und wieder aufzudosieren wechselnd hat das was gebracht?
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x 1#48
HeilySensitiv Mitglied
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Lieben Dank für die Antwort. Ich habe das Gefühl, die psychischen Begleiterscheinungen lassen schon nach. Derzeit habe ich vor allem Muskel-/Gelenkschmerzen. Die kommen aber teilweise vom Gewicht. War noch nie so schwer, wie jetzt und hoffe, das bessert sich auch. LG
Zitat:
Deine "Entzugserscheinungen" kann auch ich bestätigen. Im Laufe der Jahre habe ich auch in der Praxis gelernt, dass die pauschalen Zeitangaben in den Beipackzetteln nicht ernst zu nehmen sind. Teilweise hatte ich gar keine Symptome beim Ausschleichen, teilweise sehr massiv. Ich hatte das von den unterschiedlichen Medikamenten abhängig gemacht, dann aber beim gleichen Mittel unterschiedliche Erfahrungen bei gleicher Dosierung gemacht: einmal so gut wie nichts bemerkt, beim nächsten Mal über 2 Monate gekämpft.
Jeder reagiert anders. Aber das Gute ist: es vergeht in jedem Fall! Vielleicht früher, vielleicht später, aber die Absetzerscheinungen vergehen! Also nicht verzweifeln! Der Kampf lohnt sich! . LG ZeroOne
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x 1#49
Alinaue Mitglied
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Venlafaxin abgesetzt - Was tun?
Hallo ihr Lieben, seit knappen 2 Jahren nehme ich Venlafaxin 150mg und habe es dann, weil es mir super ging, über 8 Wochen ganz langsam mit meinem Arzt ausschleichen lassen. Zudem muss ich noch erwähnen, dass ich bei Bedarf 30mg Ritalin genommen habe. Nach 3 stationären Klinikaufenthalten und 2 Tageskliniken + viele Jahre Therapie, hatte ich das Gefühl, "gesund" zu sein. Freunde und Familie berichteten, mich noch nie so glücklich erlebt zu haben. Natürlich gibt gab es immer mal wieder schwierige Situationen, jedoch bewältigte ich diese sehr gut.
w, 23 Jahre alt, Diagnosen: Depressionen, Borderline-Störung, PTBS
Von Woche 1-6 verlief alles gut. Ab Woche 7, mit etwa 10mg, bemerkte ich immer wieder diese sogenannten Blitze in meinem Kopf, die sehr unangenehm sind. Meine Stimmung war allerdings recht normal. Als ich dann bei 0mg angelangt war, würden die Blitze im Kopf immer schlimmer. Ich hatte permanent Hunger und habe die erste Woche extrem viel gegessen, allerdings kaum zugenommen. Stimmungstechnisch haben Freunde und Familie gemerkt, dass ich permanent angespannt war und schnell wütend wurde, was mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht so bewusst war. Nach 1 1/2 Wochen verschwanden dann langsam die Blitze im Kopf und es traten immer wieder Gliederschmerzen, Durchfall, Herzsprünge (durch Langzeit-EKG festgestellt, allerdings wohl nicht weiter schlimm) und leichtes unkontrollierbares Zittern in Situationen wo ich mit stärkeren Emotionen zu tun hatte, oder einfach nur, weil mir ganz leicht kalt war.
Ab Woche 3 (ich bin mittlerweile in der 6 Woche ohne Medikamente) wurden die körperlichen Symptome wesentlich besser. Leider ging es dann mit meiner Stimmung völlig in den Keller. Ich bin permanent auf 180, leide unter starken Konzentration Störungen (mein Hirn fühlt sich an wie ein Sieb), verletze mich wieder selber, stehe morgens auf und frage mich "Wieso", kann Freude empfinden (allerdings nur für kurze Zeit), bin extrem emotional und finde mich leider wieder richtig zum kotzen. Ich kann mich kaum im Spiegel sehen, weil ich mich nicht ertragen kann. Ich habe Flashbacks und schäme mich für meine Vergangenheit. Ich fühle wieder diese unerträgliche Leere in mir und habe tatsächlich wieder Gedanken wie: DAS LEBEN IST SO SINNLOS, ICH HABE KEINE LUST MEHR, BESSER ICH SPRINGE VON´NER BRÜCKE. Ich denke nicht expliziert über Selbstmord nach, jedoch sind diese Gedanken da.
Mein Psychiater empfiehlt mir, wieder mit den Medikamenten anzufangen. Ich allerdings denke, ich möchte einfach nicht auf diesem Medis hängen bleiben, zweifle jedoch jeden Tag an dieser Endscheidung, da ich in knapp 2 Monaten mein Studium für Soziale Arbeit beginne. Ich habe das Gefühl die Zeit drängt. Ich kann mir definitiv keine Niederlage im Studium erlauben. Ich frage mich, vielleicht braucht das Ganze noch mehr Zeit und in 4-8 Wochen geht es mir wieder besser. Jedoch gehe ich damit jeden Tag ein Risiko ein, da ich wirklich extrem empfindlich bin und Sport, Selbstführsorge oder Therapie momentan einfach Null positive Wirkung auf mich haben. Oder vielleicht ist es aber noch nicht der richtige Zeitpunkt und ich versuche es mit dem Absetzern der Medikamente nach dem Studium nochmal.
Meine Frage an euch, habt ihr solch einen Entzug auch schonmal durchgemacht? Wie verlief das Ganze bei euch? Körperlich-und Stimmungstechnisch. Und natürlich, zu was ihr mir empfehlen würdet.
Vielen lieben Dank im voraus.
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x 1#50
maya60 Mitglied
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Hallo Alinaue und Willkommen im Forum! Deine körperlichen Beschwerden nach Absetzen des Venlafaxins, obwohl ihr das langsam gemacht habt, lesen sich für mich ein bisschen wie Absetzerscheinungen, sie gingen ja auch vorbei.
Deine dann folgenden Stimmungsverschlechterungen lesen sich dagegen für mich so, dass du wieder Depressionen bekommst. Als Absetzerscheinung hätten sie nicht zwischendurch aufgehört. Aber ich bin keine Fachfrau.
So war das jedoch bei mir auch. Ich habe vorletztes Jahr langsam mit meinem Doc Venlafaxin auch mal ausgeschlichen, aber aus anderen Gründen. Als ich 6 Wochen gar keine mehr nahm, und das auch gut vertrug, fingen meine typischen depressiven Symptome wieder an und ich fing mit Venlafaxin wieder an und brauche es auch recht hoch dosiert, wie wir rausgefunden haben, wenn ich nicht so schwer depressiv bin, aber wegen der dämpfenden Wirkung auf meine exreme Reizoffenheit des A.DHS. Allein die Reizüberflutung ließ mich wieder in eine Erschöpfungsdepression fallen.
Aber sowas, auch wenn du dir das anders gewünscht hast, zeigt dir dann auch, wo du stehst. Du hast schwere psychische Diagnosen und brauchst offenbar medikamentöse Unterstützung.
Für welche deiner Diganosen hast du Ritalin genommen, wenn ich fragen darf?
Wenn dein Arzt es dir schon rät, dann warte nicht zu lange auf den Neubeginn mit Venlafaxin. Nicht dass du so richtig tief reinrasselst in eine akute Episode. Fang die lieber rechtzeitig ab.
Liebe Grüße! maya
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DerDave Mitglied
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Hallo, Venlafaxin hatte ich auch mal, aber nicht lang, da weiß ich gar nicht mehr wie das absetzen war. Bei meinen letzten Medis weiß ich es aber noch. Da hatte ich Bupropion und Quetiapin und es hat bei mir Monate gedauert bis ich wieder halbwegs zurecht kam. Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen waren da ein großes Problem, aber das hatte sich mit der Zeit gelegt.
Es ist sehr löblich von dir das du versuchen willst auch ohne Medikamente klarzukommen, aber wenn das Studium ansteht würde ich auf den Rat des Psychiaters hören. Ich würde an deiner vielleicht bis gut vor einem Monat vor dem Studium noch schauen ob es sich so verbessert und wenn nicht dann wieder darauf zurückgreifen und so dem Medikament auch wieder die Möglichkeit zu geben einen gewissen Spiegel zu erreichen bis es dann los geht.
Natürlich ist es einem wohl lieber ohne Medikation zurecht zu kommen, aber wenn der Zustand nur schlechter wird hast du im Endeffekt dann auch nichts davon. Lieber noch erstmal mit und dann ohne wenn sich die Zeit dafür anbietet. Gerade ein Studium kann eben ziemlich stressig sein, so wie ich es von anderen mitbekommen hab. Man muss es sich ja dann nicht noch schwerer machen als es schon ist.
Mit freundlichen Grüßen: Dave
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Hoffnung21 Mitglied
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Guten Morgen Alinaue Ich sehe das ähnlich wie @maya60 . Der erste Teil sind klar Absetzsymptome, aber der weitere Teil dann mit der Stimmung klingt für mich eher nach Symptomen einer Depression, was vermutlich bedeutet, dass du das Antidepressiva wieder brauchst. Ich würde auf den Rat deines Psychiaters hören. VG Eis
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#53
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Sissi-2899 Mitglied
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Venlafaxin 3 Wochen nach Absetzen neue Probleme!
Hey ihr Lieben, Vor 1,5 Jahren habe ich angefangen 187,5 mg Venlafaxin zu nehmen. Grund dafür waren Depressionen und starke Panikattacken. Vor 5 Monaten habe ich mit dem Ausschleichen angefangen, das hat alles gut geklappt. Anfang Januar ließ ich die Medis dann komplett Weg. Die erste Woche war mir etwas übel, ich hatte Kopfschmerzen etc. aber das ist wieder verflogen. Dann ging es mir 2 Wochen lang richtig gut aber dann. 3 Wochen nach dem absetzen fing meine Unruhe plötzlich wieder an und wurde seitdem nicht wieder besser. Gleichzeitig dazu kam Bedrückung, Kraftlosigkeit, Konzentrationsverlust, Traurigkeit und alles was halt so dazu gehört. Ich versuche jetzt schon einen Termin beim Arzt zu bekommen aber das dauert und ich mache mir sorgen. Das schlimmste ist die Angst vor einem Rückfall! Hat jemand Erfahrung mit dem Absetzen von Venlafaxin? Könnten das Nachwirkungen sein? Hab schon gelesen, dass es manchmal bis zu 2-3 Monate dauert. Aber warum setzte es dann erst nach 3 Wochen wieder ein? Bin super dankbar für Antworten!
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maya60 Mitglied
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Hallo Sissi, Willkommen im Forum - ich habe auch einmal über ein halbes Jahr solch hohe Dosis Venlafaxin zusammen mit meinem Doc schleichend abgesetzt, weil ich mich ständig auf einmal überdosiert fühlte. Ohne Ausschleichprobleme. Und bei mir waren es sogar 6 Wochen ganz ohne Venla im Frühjahr 2018, die ich mich gut fühlte.
Danach begannen meine mir bekannten depressiven Probleme wieder und zwar genau in der bei mir üblichen Reihenfolge erst mit Magenschmerzen und Übelkeit, dann mit häufiger Migräne, dann mit Stimmungsschwankungen usw.
Weil es nicht irgendwelche Symptome waren (die ja Ausschleichsymptome hätten sein können), sondern genau diese, nahmen mein Doc und ich sie auch genau als das und begannen wieder mit Venlafaxin. Und das bewähre sich gut, bis ich auf der Dosis angelangt war, die ich brauchte, ohne depressive Symptome und aber auch ohne Überdosierungsgefühl.
Dass ich schon wiederholte depressive Episoden hinter mir hatte und diese sich auch teilweise chronifiziert hatten, ließ es meinem Doc und mir sowieso unwahrscheinlich sein, dass ich immer Medikamentenfrei sein könnte.
Ich kenne deine Krankheitsgeschichte nicht, aber bitte gehe auf jeden Fall schnell zum Arzt, denn den Kopf in den Sand stecken geht nach hinten los. Vielleicht brauchst du nur etwas länger eine medikamentöse Unterstützung und wirst sie dann ganz los oder du brauchst die Medikamente auch immer. Es ist jedenfalls wie es ist und nicht wie wir es uns erträumen.
Es gibt momentan sehr aufgepeitschte und noch ganz und gar nicht ausgeforschte Berichte über nie endende Ausschleichprobleme und über die Notwendigkeit, A.Ds jahrelang auszuschleichen und darum erst gar nicht zu nehmen.
Solange das noch nicht so fachlich seriös und spruchreif ist, dass meine Fachärzte damit etwas anfangen können und solange meine psychischen Probleme ohne meine A.Ds unerträglich wurden und blieben und mit meinen A.D.s mein Leben wieder Lebensqualität hat, folge ich auf jeden Fall meinem Doc.
Wobei Psychotherapie und Selbsthilfe in Anpassung meines Lebens an meine Erkrankung natürlich ebenso wichtig bleiben und bei leichteren Depressionen bei mir auch Medikamente ersetzten.
Liebe Grüße! maya
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bones Mitglied
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Zitat von Sissi-2899:
Hey ihr Lieben, Vor 1,5 Jahren habe ich angefangen 187,5 mg Venlafaxin zu nehmen. Grund dafür waren Depressionen und starke Panikattacken. Vor 5 Monaten habe ich mit dem Ausschleichen angefangen, das hat alles gut geklappt. Anfang Januar ließ ich die Medis dann komplett Weg. Die erste Woche war mir etwas übel, ich hatte Kopfschmerzen etc. aber das ist wieder verflogen. Dann ging es mir 2 Wochen lang richtig gut aber dann. 3 Wochen nach dem absetzen fing meine Unruhe plötzlich wieder an und wurde seitdem nicht wieder besser. Gleichzeitig dazu kam Bedrückung, Kraftlosigkeit, Konzentrationsverlust, Traurigkeit und alles was halt so dazu gehört. Ich versuche jetzt schon einen Termin beim Arzt zu bekommen aber das dauert und ich mache mir sorgen. Das schlimmste ist die Angst vor einem Rückfall! Hat jemand Erfahrung mit dem Absetzen von Venlafaxin? Könnten das Nachwirkungen sein? Hab schon gelesen, dass es manchmal bis zu 2-3 Monate dauert. Aber warum setzte es dann erst nach 3 Wochen wieder ein? Bin super dankbar für Antworten!
Nun es können mehrere Faktoren zusammen kommen. Zum einen braucht der Körper ja Zeit bis sich der komplette Chemie von venla aus dein Körper weg ist und nun merkst ,dass es halt noch zu früh ist,ohne Medikamente zu versuchen. Wenn es aber zum aushalten ist, würde ich es nicht wieder damit anfangen. Diese Phase vergeht auch wieder. Ausser es artet sich so stark aus,dass du Einschränkungen hast. Dann solltest du meiner Meinung nach auch wieder leicht eindosieren .
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Anni240994 Mitglied
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Hallo Zusammen, ich bin W26 und hatte letztes Jahr erstmalig eine starke Erschöpfungsdepression/ Burnout und wurde im Juli mit 225 mg Venlafaxin aus stationärere Behandlung entlassen. Seit März schleiche ich es aus, ich bin mittlerweile bei 37,5 mg und möchte in 2 Wochen dann auf 0 mg reduzieren. Ich habe keine Nebenwirkungen bisher außer leichte Übelkeit bei den ersten zwei Reduzierungen. Jetzt habe ich allerdings Angst vor der Übelkeit beim vollständigen absetzen. Hat jemand Tipps für mich oder kennt Medikamente die hier helfen können ? Vomex hilft leider nicht. LG Anna
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bones Mitglied
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Um vielleicht die Übelkeit zu umgehen oder zu minimieren, würde ich vielleicht statt komplett auf 0 zu gehen, lieber die Kügelchen in der Kapsel reduzieren. Das könnte ein Versuch sein. Dauert zwar länger mit absetzen , aber schonender.
Es gibt zwar Medis , die man anwenden könnte beim absetzen von venlafaxin, aber sowas wird in der Regel nur stationär gemacht. Nähmlich benzo für paar Tage einnehmen. Oder promethazin ist auch gegen Übelkeit geeignet, sowas kann man aber ambulant bekommen. Nur muss bei sowas ein Arzt auch zustimmen. Sonst gibt es eigentlich nix was wirklich helfen könnte an medis. vielleicht nen Tee trinken und fettiges, schweres Essen vermeiden.
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#58
A
Hallo Import,
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hlena Mitglied
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Da gebe ich bones recht.Die Kapsel öffnen : in der 37,5mg sind 3 Kügelchen drin und diese dann reduzieren. Erst 1Kügellchen rausnehmen und die kapsel wieder zusammensetzen. Dann 2 Kügelchen. Jede Phase 2 Wochen. So hat es Irgendeine empfohlen.