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Liebe @fiorina , heute funktioniert die Konzentration bei mir gar nicht. Hilf mir doch mal bitte auf die Sprünge, was du mit den Morgenseiten meinst!
Ich wache morgens mit dem Gefühl auf "oh weh, der ganze Tag liegt noch vor mir". Manchmal schrecke ich auch in der Nacht hoch und bin dann froh, zu erkennen, dass ich noch etliche Stunden habe, bis es Zeit zum Aufstehen ist und ich noch gar nichts tun muss. Auch an Tagen, an denen wirklich nichts ansteht, was mich stressen könnte, bin ich aufgeregt. Das war schon als Kind so. Die Psychiaterin erklärte es mir so, dass in mir immer noch eine große Angst ist und ich dann versuche, mich in Sicherheit zu bringen. Je länger der Tag, desto mehr die Wahrscheinlichkeit, dass (mir) etwas geschieht, das ich nicht schaffen kann. Wenn die Mittagszeit einmal überschritten ist, geht es mir besser.
Mein Mann bringt mich dann immer auf Trab, so dass dann doch versuche mitzuhalten. Es ist jedesmal eine Überwindung, aus der Antriebslosigkeit und dem Vermeidungsverhalten zu kommen.
Immerhin habe ich es heute somit geschafft, den Umschlag an die Krankenkasse einzuwerfen und meinen Mann, der derzeit noch Schwierigkeiten mit den Augen hat, zu seiner Firma zu fahren. Jetzt gleich später möchte ich noch meinem Bruder einen bestimmten Tag zum Treffen vorschlagen und eine Mail auf Englisch schreiben. Dann reichts mir aber auch für heute!
23.01.2020 12:03 •
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