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Meine psychische und mentale Schwäche

Hallo.
Bevor ich hier meine ,,Geschichte'', Sorgen, Kummer und Gedanken veröffentlichen und euch ein Teil dieser haben lassen will, möchte ich euch kurz erzählen warum ich euch teilhaben lassen will und wieso gerade jetzt und nicht früher.

Also: Ich bin zurzeit an einem Punkt in meinem Leben angekommen, wo ich nicht mehr weiß was ich tun soll (in und mit meinem Leben) und wie ich Hoffnung und Glücklichsein in meinem Leben finde bzw das kleine Bisschen was ich vor langer Zeit hatte wiederfinde.

Ich kann und will die Öffentlichkeit bzw meine Angehörige (Eltern, Geschwister) nicht ein Teil meiner mentalen Probleme haben lassen. Ich kann ihnen einfach nicht meine Probleme schildern, weil ich Angst habe sie zu erschrecken oder sie in Sorgen zu werfen.
Also halte ich einfach meinen Mund, setze ein ,,mir-geht-es-gut Lächeln'' auf und versuche selbst meine Problem zu lösen.

Das Problem ist nur, dass ich selbst erkannt hatte, dass ich meine Probleme nicht lösen kann, das ich mir selbst schade und dass es nicht besser sondern immer nur schlechter beziehungsweise schlimmer wird.

Aufgrund dessen, habe ich mich dazu entschlossen anderweitig über meine Probleme zu reden und zwar anonym, hier auf diesem Forum.

Mein Ziel ist es einfach meine aufgesammelten Gedanken freien Lauf zu lassen und eine Erleichterung in meiner Psyche/Mentalität zu erfahren.

Auch wenn keiner meine Beiträge?/Geschichte?/Gedanken? (keine Ahnung wie ich es nennen soll) lesen wird, hoffe ich, dass vielleicht einfach das Gedankenöffnen /Publizieren/öffentliche Kundmachung mir hilft.

Mit Liebe und Dank, Maja

05.05.2019 00:32 • x 2 #1


Mayke1
Liebe 1Biene,
du wirst ganz bestimmt Antworten, Tipps und Hilfen bekommen und hier im Forum eine aufgeschlossene Gemeinschaft vorfinden, die gerne deine Geschichten und Gedanken liest und sich für dich interessiert. Herzlich willkommen, Maja!
Und ich werde jetzt versuchen erst einmal zu schlafen.
Viele Grüße von Mayke

05.05.2019 00:44 • x 1 #2


Eis
Hallo Maja,

Schön, dass Du eine Möglichkeit gefunden hast, mit jemandem zu reden. Das ist nämlich seeeehr wichtig. Wieso kannst Du mit Deiner Familie nicht sprechen? Das "Schauspielern" habe ich so lange gemacht, bis ich zusammengebrochen bin. Anfangs war es sehr schwer, mir selbst gegenüber, und dann auch anderen gegenüber zu meiner Krankheit zu stehen, und das ist es eine Krankheit, und keine Schwäche. Mir persönlich hat es geholfen mit meiner Familie zu reden, und wenn ich es nicht auch ein paar Freunden erzählt hätte, wäre ich sozial total abgeschnitten gewesen. Schauspielern ging ja nicht mehr. Und wer versteht sonst, warum ich nach 10 Minuten Gespräch gehen muss, weil es mir zu viel ist. Ein einziges Thema ich nie meiner Familie erzählt, das waren meine Suizidgedanken am Anfang, als es mir richtig schlecht ging. Das hab ich nicht über mich gebracht, weil ich nicht wollte, dass sie sich Sorgen machen. Ich kann also schon nachempfinden, dass Du nicht sagst.

Bist Du in Behandlung?

LG
Eis

05.05.2019 08:34 • x 1 #3


Hallo.
Wie soll ich sagen, ich war immer schon eine recht unabhängig Frau, die ihre Probleme immer selbst löste bzw versuchte dies zu tun. Ich will nicht irgendwem mit meinen Problemen belasten.
Meine Mutter hat mich einmal beim Weinen und Traurigsein ''erwischt'', danach hat sie immer wieder nach meinen Empfinden nachgefragt und klebte regelrecht an mir. Das war mir einfach zu viel und seitdem versuche ich einfach alles selbst zu regeln.
Ich habe immer versucht andere es recht zu machen und ich kam dabei immer zu kurz. Das ist einfach meine Art bzw denke ich, dass mein Sinn des Lebens daran besteht, Menschen glücklich zu machen (und nicht wie es mir dabei geht).

Nein ich befinde mich nicht in Behandlung.
Ich habe meine ''Geschichte'', ''Gedanken'' noch nie wirklich jemanden mitgeteilt bzw
wenn ich etwas aussprechen musste, weil mir einfach alles zuviel wurde und nichts mehr in meinem Kopf Platz hatte, habe ich Dinge nur so nebenbei erzählt (oder in einer Art ''Sarkasmus''), dass es nicht wirklich wem aufgefallen ist, wenn ich gerade über meine Gefühle sprach.

Mit Liebe und Dank, Maja

06.05.2019 00:32 • x 2 #4


Das ist schön zu hören.
Vielen Dank für die Willkommensgrüße.

06.05.2019 00:33 • x 2 #5


Mayke1
Liebe 1Biene, liebe Maja, guten Morgen!
Salopp gesprochen sage ich, dann lege los und schreibe einfach deine Lebensgeschichte nieder. Weil ich aber weiß, dass das Sortieren und Aufschreiben sowohl ein zarter erster Versuch als auch ein vorpreschender, drängender Prozess sein kann, möchte ich dich herzlich ermuntern, mit dem Vertrauen, das du bereits dem Forum entgegengebracht hast, ein bisschen weiterzuerzählen.
Übrigens finde ich mich in jeder deiner Zeilen wieder.
Ich wünsche dir einen guten Start in den Tag! Mayke

06.05.2019 05:21 • x 1 #6





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