jetzt ich bin 24 jahre alt und es reicht Mein Vater war immer sehr jähzornig und hat uns (mich und meine schwestern u mutter) verprügelt. Als ich 11 jahre alt war starben 7 menschen aus meiner familie inkl. ein mord an meiner tante. Als ich 16 Jahre alt war bin ich ins Ausland gegangen, habe aber den Rückweg in meine alte Familie nicht geschafft. Zu meinem 18. Geburtstag mit starken Depressionen ausgezogen. Auf mich allein gestellt hatte ich in der neuen Stadt Startschwierigkeiten, weil ich u.a. zu wenig Geld hatte. Als ich nach dem Abi meine Ausbildung begonnen habe, bekam ich schweste Schlafstörungen. Dies ist nun seit knapp 2 Jahren so. Nichts hat richtig geholfen. Vor 2 Monaten habe ich meinen Vater wegen Vergwaltigung mit beinaher fahrlässiger Tötung an meiner Mutter bei der Polizei angezeigt. Einen Monat später hat er sich das Leben genommen.
Meine Beziehung leidet sehr stark unter meinem Leben. Mein Freund distanziert sich von mir, da er auf meine Geschichten nicht klar kommt. - Verständlich. Im Grunde leidet mein Leben unter meinem Leben.
Ich erwarte vom Leben nichts mehr. Nach dem Mord meiner Tante hat man mir immer erzählt, schlimmer kanns nicht werden. Aber es wurde nie besser. Die Hoffnung auf ein unbeschwertes Leben existiert nun seit 3 wochen nicht mehr, als mein vater sich erhängt hat. Es werden immer Katastrophen passieren. Ich habe die Hoffnung auf Ruhe nicht mehr.
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#1
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JeanLucca Mitglied
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Hallo Cloudykind.
ich kenne das Gefühl mit allem allein da zu stehen, da stecke ich voll drin. Ich könnt heulen wenn ich jetzt intensiv darüber nachenke. Bei meiner Familie höre ich: "Mensch, reiss Dich mal zusammen. Du bist doch ein erwachsener Mann." Jetzt gehe ich in 2 Selbsthilfegruppen, Donnerstags in eine Deprigruppe (heute fiel sie leider aus) und Montags in eine andere. Mir tut es gut von mir zu erzählen und Rückmeldungen zu bekommen, anderen zuzuhören und mich in Bereichen wiederzuerkennen und mit der Gruppe auch über Gott und die Welt zu reden. In den Momenten in denen ich in der Gruppe bin fühle ich mich geborgen. Leider habe ich noch keine Kontakte geknüpft, die über die Gruppenzeiten hinausgehen. Das ist meine stille Hoffnug. Ich brauche Menschen um mich herum. Menschen die wissen wovon ich rede und sich darauf einlassen. Natürlich weiß ich auch das ich ihnen etwas geben muss, mich auch auf sie einzulassen. Mich bringt dieses Geben und Nehmen weiter. Ja.
Du hast mal Klarinette gespielt?????? Wie cool. Hast Du eine zuhause bei Dir? Ich spiele Gitarre und Akkordeon. Die stehen hier aufgebaut neben meiner Couch. Auf dem Akkordeon ist eine dicke Staubschicht und auf der Gitarre fällt es mir nicht auf. Letztens habe ich mal zu meinen Kindern gesagt die jetzt auch ein Instrument lernen, dass ich mal mit Ihnen zusammen Rocken möchte. Den Wunsch habe ich tatsächlich aber ich schaff es nicht die Klampfe in die Hand zu nehmen. Und das obwohl ich weiß das es eingentlich das einzige Medium ist das mich inspiriert. Letztens habe ich Dir mal von einer Baptistengemeinde geschieben, das dort viel Musik gemacht wird. Ich glaube ich sollte die Idee mal selbst für mich gebrauchen. Vielleicht ist eine freie Kirchengemeinde ja auch was für Dich. Ich denke da an Deine Klarinette und die Gemeinschaft.
nur von kleinigkeiten werde ich nicht satt, besonders wenn man sie unter steinen suchen muss.
Tjoa, das kenne ich. Ich habe einen Schwerlasttransporter voll mit Lebensweisheiten und Sprüchen gelesen. Alles klingt so einfach. Kleine Schritte fühlen sich eher wie Rückschritte an. An Kleinigkeiten wie z.B. einem Regenbogen freue ich mich und doch habe ich gleichzeitig das Gefühl das der mir grad bei meinen Problemen auch nicht helfen kann.
Ich glaube die Kunst ist zu trennen. Ich weiß nicht ob es ein passendes Beispiel ist aber ich schreibe es trotzdem. Ich habe mal eine Situation erlebt bei dem ein Kind auf einer Mauer balanciert ist. Sie hatte von ihrer Mutter die beste Hose angezogen bekommen weil sie zu irgendeinem Termin wollten und sie hatte den Hinweis bekommen, aufzupassen das die Hose nicht schmutzig wird. Na klar ist sie von der Mauer gepurzelt und die Hose hatte na klar einen Fleck. Die Strafe von der Mutter waren neben einer lauten Beschimpfung auch eine deutliche Distanz. Sie hat ihrer Tochter nicht die Hand gegeben und ist vorweg geeilt. Das Kind schluchzend hinterher, das Knie tat ja weh und die Hose war ja schmutzig. Da hab ich gedacht, schade das sie nicht trennen kann. Schade das sie nicht Trost spenden konnte (ihr nicht mitteilen konnte das sie sie liebt), und GLEICHZEITIG zu sagen das sie das mit der Hose jetzt überhaupt nicht gut findet.
Ich glaube ganz fest, dass genau das der Weg ist. Also das ich meine ganzen dunklen Gefühle als Teil von mir annehme, ihnen erlaube das sie da sind auch wenn ich sie eigentlich nicht will und gleichzeitig das lebe was ich will. Sie stehen nicht im Konflikt auch wenn sich das Ungute so übermächtig anfühlt.
das ist ja alles sehr sehr schlimm. Da Du keine Frage gestellt hast, frage ich Dich wie wir Dir helfen können, Dich unterstützen können? Hast Du eine Idee?
Alles Gute Scorpio
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#2
C
cloudykind Mitglied
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Ich hätte im Grunde auch nicht schreiben müssen. Weil ja, es gibt keine Frage, weil es nichts mehr zu fragen bzw. zu besprechen gibt. Alle reden einem nur gut zu, das alles besser wird. Und im Grunde versteht keiner, dass es einfach genug ist. Ich weiß nicht was besser ist, leben und Angst haben vor der nächsten Katastrophe oder einfach das zeitliche segnen. Mein Leben reicht an Grausamkeiten für 5 aus. Mein Leben hat mir gezeigt, wozu es im Stande ist und ich glaube nicht daran, dass es jemals Erbahmen haben wird.
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#3
Pyxidis Mitglied
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2
Hallo cloudykind,
ich kann Deinen Lebensüberdruß verstehen, aber kein Leben besteht nur aus Katastrophen. Jeder Mensch erlebt auch Positives und wenn es immer nur kleine Begebenheiten sind. Vielleicht schaust Du mal genau hin und entdeckst dort die positiven Sachen. Beispielsweise ein netter Mensch lächelt Dich an. Du ißt ein Eis. Es gibt so vieles. Was war Dein letztes positives Erlebnis?
Viele Grüße Scorpio
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#4
JeanLucca Mitglied
543
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Moin Cloudykind,
das ist ja starker Tobak. Ich kann Dich gut verstehen das keine "Katastrophe" mehr passieren soll. Denn jede einzelne die Du erlebt hast steckt man nicht so einfach zwischen Tür und Angel weg. Ich glaube das Du voller Fragen steckst und auf der Suche nach Antworten bist. Die Fragen hast Du Dir schon tausendmal gestellt und Niemand hatte eine Antwort. Mir würde es jedenfalls so gehen. Auf die Fragen nach dem "Warum?" wirst Du wohl keine Antwort finden. Ich denke das nur die Zeit Dein Freund ist die Dir helfen kann Deinen ganz eigenen Weg zu gehen und irgendwann den Schlüssel zu finden mit den schrecklichen Erlebnissen umgehen und leben zu können.
Cool finde ich es schonmal das Du überhaupt nach einer Plattform gesucht hast um Deine Erlebnisse auszusprechen.
Eine starke Leistung finde ich auch, dass Du zur Polizei gegangen bist und Anzeige erstattet hast. Das war bestimmt auch nicht leicht aber Du hast die Verantwortung übernommen. Das es so tragisch endet hast Du bestimmt nicht gewollt geschweige denn geahnt. Aber für die Entscheidung Deines Vaters bist Du nicht verantwortlich.
Ich habe keine hilfreichen Tipps auf Lager, kein Patentrezept das den Schmerz wegradiert.
Glaubst Du? Manchen hilft es nach schweren Schicksalsschlägen ihre Fragen in einer Gemeinde zu stellen. Nur so als Idee, vielleicht in einer Baptistengemeinde. Dahin würde ich gehen weil dort viel Musik gemacht wird. Musik machen ist für mich das einzige Medium bei dem ich meine Traurigkeit aussprechen kann, weil mir einfach die Worte fehlen.
*lass Dich mal umarmen*
lg, JeanLucca
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#5
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Tho Mitglied
52
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Hallo Cloudykind,
ich kann dich verstehen, wenn du im Moment denkst, es gibt gar nichts positives mehr im Leben. Ich war selber an diesem Punkt. Und zurückblickend kann ich schreiben, es gab und gibt doch noch positive Dinge.
Ein Patentrezept wie man die positiven Dinge wieder erkennen kann kann ich dir leider nicht schreiben. Bei mir hat es leider recht lange gedauert, bis ich die positiven Dinge um mich herum wieder wahrnehmen konnte (oder wie ich in einem anderen Beitrag geschrieben habe: als positiv wieder erkennen konnte). Die positiven Dinge waren da, ich konnte sie aber einfach nicht erkennen.
Das Tho
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#6
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Sonnenblume20 Mitglied
1688
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Hallo cloudykind,
ich kann mich den anderen erst mal anschließen. Es ist wirklich schlimm, was Du erlebt hast.
Gibt es denn in Deinem Leben Personen, mit denen Du über all das sprechen kannst?
Und vor allen Dingen: Bist Du in ärztlicher und/oder therapeutischer Behandlung?
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#7
C
cloudykind Mitglied
66
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"Alles, was steht, steht, weil es fällt. - Da ging ich, in mich gekehrt, durch das gewölbte Tor, sinnend zurück in die Stadt. Warum, dachte ich, sinkt wohl das Gewölbe nicht ein, da es doch keine Stütze hat? Es steht, antworte ich, weil alle Steine auf einmal einstürzen wollen [...]" (H. von Kleist)
hallo an alle die mir geschrieben haben! also zu den fragen. ja ich glaube, ich bin noch an dem abend wo mein vater sich das leben genommen hat zu einem pastor gegangen und habe für papa gebetet. ja ich habe einen therapeuten. leider war ich schon vorher wegen alpträumen und depressionen in therapeutischer behandlung. meine normalen bezugspersonen sind entweder selber betroffen (familie) oder sie sind mit meinem leben überfordert. meine freunde sind zwar lieb und nett, aber die können mit solchen ereignissen die immer wieder in meinem leben passieren nicht umgehen. niemand weiß wie man mit sowas umzugehen hat. da ziehen sich die leute meist eher zurück um nichts flasch zu machen. und gehen davon aus, dass es irgendwann einfach wieder gut sein wird. wie können menschen glauben, dass alles wieder gut wird. tote erwachen nicht. der fakt bleibt der gleiche. warum sollte ich wieder aufstehen nachdem ich sooft umgeworfen wurde. es ergibt keinen sinn.. da der glaube fehlt. die menschen wollen glauben, dass alles wieder gut wird, damit sie sich keine sorgen machen müssen.
natürlich passieren mir auch jetzt positive dinge, nur man entwickelt im laufe so eines lebens das gefühl, das das leben einem nur was vorgaukelt um es dann wieder richtig krachen zu lassen - versteht ihr was ich meine? es ist wie eine kleine verführung. man glaubt wieder, dass das leben in seine geordneten bahnen gekommen ist und dann bäääähm. weißt du was ich meine, wenn ich sage - wen interessiert ein eis oder positiver gedanke, wenn man auf so ein leben zurückblicken muss. es geht nicht darum das alles schlecht ist. es ist nur einfach zuviel. naja von wegen geordneten bahnen. leider war mein leber vorher schon kein zuckerschlecken. ich habe 2 jahren alpträume. habe so gut wie keine guten nächte mehr gehabt. das ist ziemlich anstrengend, wenn man nicht mehr richtig ausgeschlafen ist. und ich träume gruselige sachen.. wirklich gruselige sachen.. momentan handhabe ich mein leben so,d Ar. ich nur zur arbeit gehe und danach zu hause bleibe, bücher lese oder sonst was mache, damit mich erstmal nichts mehr ereilen kann. in der stadt sein tu ich nur auf dem wegen zur arbeit und zurück. dabei kaufe ichs chnell was ein etc. ich habe das bedürfnis mich selbst vor den nächsten grausamkeiten zu schützen. natürlich passieren sie trotzdem, aber ich habe noch keinen weg gefunden mich auf einen anderen weg zu schützen. außerdem kann ich auf diesem wege an keinen katastrophen beteiligt sein. versteht ihr was ich meine - es ist schwer dieses komische gefühl diese unterschwellige angst richtig auszudrücken.
wisst ihr, ich kann dem leben nicht mehr vertrauen. Ich bin fertig. Ich habe genug.
"Seit dieser Nacht wusste ich, dass auf die Sterne am Himmel kein Verlass ist. ... und als er plötzlich in Tränen ausbrach, begriff ich, dass auf der ganzen Welt auf nichts Verlass ist." (J. Gaarder)
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#8
JeanLucca Mitglied
543
8
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Hi Cloudykind
ich kann nur ahnen wie ich mich fühlen würde. Nun denke ich das ich sehr empathisch bin und mich ein Stück weit auf Deine Geschichte einlassen kann - ich habe sicher auch schon Schicksalsschläge erlebt - aber wie es sich anfühlt dauernd dieses schwelende Gefühl in sich zu tragen das wieder etwas passiert weiß ich nicht. Wie geschrieben ich kann nur ahnen.
Zitat von cloudykind:
ich habe das bedürfnis mich selbst vor den nächsten grausamkeiten zu schützen. natürlich passieren sie trotzdem, aber ich habe noch keinen weg gefunden mich auf einen anderen weg zu schützen.
Ich glaube ganz fest das es nur einen Weg gibt, nur einen Weg geben kann. Und der ist in meinen Augen nach vorne gerichtet. Auch wenn es abgedroschen klingt: Ziele entwickeln und daraufhin leben. Das steht in meinen Augen nicht im Konflikt mit Deiner Angst. Die ist eben Teil Deines Lebens. Deine Geschichte gehört zu Dir.
Zitat von cloudykind:
wisst ihr, ich kann dem leben nicht mehr vertrauen. Ich bin fertig. Ich habe genug.
Aber Du kannst Dir vertrauen. Mehr brauchst Du im Moment nicht. Weißt Du, es sind schon zu viele Katastrophen in Deinem Leben passiert, das schreibst Du selbst. Lass es nicht mit einer weiteren Enden. Und wenn es aus Trotz ist, egal.
Lg, JeanLucca
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#9
C
cloudykind Mitglied
66
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dann darf ich wohl nicht mehr richtig was schreiben. natürlich habe ich keine lust mehr und der blick nach vorne kommt mir trügerisch vor. wie eine mogelpackung. danke für den hinweis. an die moderatoren: es ist schlimm, dass man verstoßen bzw. übergangen wird sobald man nicht mehr will. dieses verbot macht es den menschen nicht leichter. ich bin eigentlich zu diesem forum gekommen, um endlich mal nicht übergangen zu werden. mein freund und meine freunde übergehen solche themen, sobald es in die richtung geht. sie sagen dann einfach, das wird schon und entfernen sich. sie haben angst. auch hier ist das thema nicht erlaubt. somit sträubt sich dieses forum ebenso davor.
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#10
JeanLucca Mitglied
543
8
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Hi Cloudykind.
Ich habe Dir den Hinweis gegeben damit Du nicht noch deutlicher in "dem Bereich" wirst. Ich habe einfach Sorge das Du dann hier nicht mehr schreiben darfst wegen einer Regelverletzung. Das wäre dann sehr schade. Das Forum hat halt eine Verantwortung für alle hier lesenden Mitglieder und die Moderatoren können irgendwann gar nicht anders handeln, selbst wenn sie wollten.
Ich denke wir haben verstanden wo Du stehst.
Lg, JeanLucca
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#11
C
cloudykind Mitglied
66
3
danke.
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#12
JeanLucca Mitglied
543
8
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Nochmal ich
Zitat von cloudykind:
der blick nach vorne kommt mir trügerisch vor. wie eine mogelpackung.
Das ist verständlich. Ich glaube das es Unmöglich ist ohne diese Gefühle nach vorn zu gehen - also erstmal alles Unangehneme irgendwie wegzudrücken, es schön denken. Das kann nicht funktionieren. Es geht nur mit den ganzen unangenehmen Gefühlen.
Ich stelle mir vor das es ziemlich lange dauert, bestimmt. Und sicher ist es auch nicht einfach. Ich weiß aber das es sich lohnt.
Lg, jeanLucca
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#13
C
cloudykind Mitglied
66
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hey jean lucca schöner name übrigens. das ding ist einfach, dass ich immer wieder nach vorne gesehen habe. und dann gehts auch wieder. aber die grausamkeiten in meinem leben nehmen kein ende. es ist einfach trügerisch, weil man denkt, dass alles wieder gut bis.. weisst du? bis wieder was passiert. ich denke, dass ich am ende nicht ausweichen kann. doch ich will auch einfach nicht mehr meine finger im spiel der grausamkeiten haben. es ist schlimm genug, wenn etwas auf einen hereinbricht und noch tausendmal schlimmer, wenn man seine hände nicht in unschuld waschen kann.
der blick nach vorne wird auch mit meinem freund nicht mehr möglich sein. ich denke ich werde ihn erlösen von unserer beziehung. er kommt damit nicht mehr klar, er gesteht sich das ein und versucht auch schritte von mir weg, aber schafft es nicht endgültig. ich denke ich werd ihn einfach loslassen. so ein leben wie ich es habe möchte ich auch keinem aufzwingen.
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#14
A
Hallo cloudykind,
x 4#15
JeanLucca Mitglied
543
8
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Hi Cloudykind, Danke.
Zitat von cloudykind:
...weil man denkt, dass alles wieder gut bis.. weisst du?
Na ja, ich verstehe jedenfalls. Die Vergangenheit ist und bleibt ein Teil von Dir. Die ist nicht veränderbar. Sie wird auch nicht besser wenn man sich gut fühlt. Du wirst auf Dauer aber immer besser mit ihr umgehen können. Irgendwo liegt ein Schlüssel der die Tür öffnet - die Tür hängt fest weil die Scharniere eingerostet sind. sie knarrt und knackt und quitscht ganz laut. Und Du wirst sich gegen diese Tür stemmen müssen, mit aller Kraft. Manchmal hast Du keine Kraft mehr und sinkst erschöpft zu Boden. Und dann hast Du Dich wieder erholt und drückst wieder gegen diese verdammte Tür.
"Aber auch die Sonne erschien am Himmel und trocknete alle Tränen." (J.Gaarder)