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Kündigung während Corona

Cherrypie

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Hi ihr,

Hab mich Grad frisch angemeldet, ich verfalle wieder in alte depressive Muster zurück. Habe im August eine Kündigung in der Probezeit erhalten, keine Begründung, keine Vorfälle die es rechtfertigten. Jetzt bin ich ohne Arbeit und sitze während corona zu Hause, hab kaum Lust rauszugehen und vergehe vor Wut und Selbstmitleid. Ich habe Sorge dass ich keinen Job mehr finde, die Arbeitgeber reagieren nicht mal mehr auf meine Bewerbungen, ich habe massive zukunftsängste und Igel mich immer mehr ein. Ich Frage mich ob es hier noch andre gibt denen es ähnlich geht. Wie geht ihr damit um? Denn ich kann mich zu nichts aufraffen und an aktivitäten ist jetzt grade ja kaum zu denken. Danke schon mal für antworten und grüsse

17.11.2020 16:28 • x 3 #1


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Caro60

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Hallo Cherrypie,
herzlich willkommen hier im Forum.
Ich glaube Du bist nicht die Einzige, die in der gerade recht chaotischen Zeit eine Kündigung erhält.
Die Situation ist gerade für alle Seiten nicht gerade aufbauend und verlangt allen Seiten Entscheidungen ab,
die sicher vorher anders geplant waren manchmal.
Kündigung in der Probezeit ist nicht toll, ich hätte dennoch nach dem Grund gefragt.
Schon für mich selbst, damit ich damit besser umgehen kann ,Du hättest doch eh nichts zu verlieren gehabt.
Aber ich versteh Dich auch ,man ist meist geschockt und erstarrt selbst erstmal ...
Mit ging es im Juni ähnlich, Kündigung im home office nach 2 Jahren vollem Einsatz und mit 60
Ich hatte es allerdings geahnt, so bestimmte Vorzeichen waren erkennbar im Vorfeld (NL wurde quasi abgewickelt, dann geschlossen, betriebsbedingt natürlich).
Mach Dir wegen der Bewerbungen keine Vorwürfe, geht mir auch ähnlich gerade.
Wer stellt in dieser unsicheren Zeit gerade Leute ein und dort ,wo welche gesucht werden,sind die Mechanismen so verdammt langsam und schwerfällig ,dass man nicht zum Zuge kommt.(nur als Bsp. Kassenärztl. Vereinigung ).
Man darf sich da nicht ins Negative ziehen lassen.
Überleg mal ,was für Branchen gerade weg brechen ,selbst im Teilzeit /Minijobbereich ist es absolut schwierig gerade,
etwas zur Überbrückung zu finden.
Ich habe mich inzwischen aus dem Anfangstief des Zweifelns und Grübelns aufgerappelt und versuche es weiter.
Lies ein wenig hier ,es sind etliche ähnliche Beiträge ,man ist da nicht allein damit gerade.
Liebe Grüße Caro

17.11.2020 20:08 • x 4 #2


Cherrypie

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Hallo caro, vielen dank. Ich denke mir auch es gibt viele denen es ähnlich geht. Aber irgendwie trifft man die nirgends, so komme ich mir als die "einzig dumme" vor, obwohl es nichts mit dumm zu tun hat. Ich hatte bei meinem Chef nachgefragt, er wollte mir erst gar keinen Grund nennen. Dann "Sie haben zu wenig gefragt" und "Ich weiss das nicht, ich bekomme es nicht mit.aber ich vertraue den Kolleginnen wenn die sagen passt nicht". Ich bin so wütend, dass die Kolleginnen die ganze Zeit gesagt haben, "alles gut", und dass offensichtlich nicht daran gedacht worden ist, was das mit einem macht. Ich war beim Therapeuten, der gibt mir nur durchhaltemantras, so nach der Art, dass ich schon wieder was finde. Es fällt halt schwer. Und gleichzeitig nervt mich diese negative Haltung. Mit 60 ist das abr bestimmt auch nicht leicht....

17.11.2020 23:19 • x 1 #3


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Caro60

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Fahre erstmal runter,in Ruhe beginnt man die ganze Sache nüchterner zu sehen.
Versuch s mal mit jaccobsen muskelenttspannung,
habe mir da ne CD bestellt...super .
Zuerst bekommst du ja sicher Alg1 oder ist das vorbei ,wenn du noch Probezeit hattest
.Es geht immer weiter,schätze nur ,man braucht Geduld..
Ich mache Verschiedenes ehrenamtlich ,da findet man positive Bestätigung
und das braucht jeder Mensch.
Nicht runterziehen lassen ist meine Devise geworden,alles andere findet sich
hoffentlich.
Schlechte Tage gehören dazu und die sollte man zulassen...
Kopf hoch
LG Caro

17.11.2020 23:36 • x 2 #4

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