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Lieber Auswegfinden,
ich hatte nur kurz das Bedürfnis dir zu schreiben, da du meine letzten Einträge ja gelesen hast und auch in dieser Situation steckst. Damit wollte ich gerade in dir keine Zukunftsängste auslösen. Nach etwas Schlaf ist es jetzt etwas besser und ich habe mich an eine Situation vor längerer Zeit erinnert. Eigentlich war es immer meine Frau in der Vergangenheit die erkannte wie sehr mich meine Jobs zwischenzeitlich belastet haben und wie sehr ich darunter gelitten habe.
Eigentlich war es immer sie die dann den Impuls für den Schlußstrich unter allem gegeben hat. In diesem Job hab ich nicht nur sprichwörtlich bis zum Umfallen gearbeitet, ich bin umgefallen und kämpfe seitdem mit dem aufstehen. Seit nun mehr gefühlt ewiger Zeit arbeitete ich in einem Job der mir weder Spaß gemacht hat, noch in irgendeiner Art eine Perspektive geboten hat. Außer Druck, Schmerzen und ständige Anfeindungen habe ich nichts davon gehabt.
Dadurch, dass meine Frau vor jetzt fast zwei Jahren durch massives Mobbing ihren Arbeitsplatz verloren hat, hat sie genug mit sich selbst zu tun und es liegt jetzt an mir alles zu ändern.
Hätte sie nicht für meine Kündigungen in der Vergangenheit gesorgt, wäre ich heute nicht da wo ich bin. Ich hätte mir nicht so viel erarbeiten können und einen glücklichen Ort zum Leben finden dürfen. Nicht die Menschen finden können, die ich als meine Freunde schätze und nicht etwas näher an einem geliebten Teil meiner Familie sein dürfen.
Auch dieser Lebensabschnitt wird sicherlich sehr turbulent aber am Ende des Weges wird ein neuer und besserer Weg stehen. Da bin ich mir gerade wieder sehr sicher.
Wenn dir das Leben eine Zitrone gibt, mach Limonade draus

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Ich hoffe diese Zeilen sind ermutigender für dich, als dass was ich Teils in meinem Eintrag geschrieben habe. Ich wünsche dir einen sorgenfreien Sonntag.
15.11.2020 11:01 •
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