Huhu,
also ich war noch nicht dort in stationärer Behandlung, sollte aber mal dorthin wegen meiner schweren Depressionen.
Aber ich habe vorher schon so schlechte Erfahrungen dort gemacht, dass ich es lieber doch gelassen habe.
Beim Erstgespräch mit dem Psychologen versuchte dieser immer wieder, mich in Richtung Alk. zu schieben. Und zwar nur weil ich erzählte, dass meine Mutter schon seit vielen Jahren Alk. ist. Meine Therapeutin meinte dann auch, dass die Klinik Hohe Mark dafür bekannt sei, übersensibel auf dieses Thema zu reagieren.
Naja, jedenfalls schreckte mich das dann so sehr ab, dass ich mich gar nicht erst einweisen ließ.
Der Hammer kam dann aber erst ein halbes Jahr später: Vor kurzem reichte ich einen Antrag zur stationären Rehabilitation ein und bekam von der Rentenversicherung eine Absage mit der Begründung, dass ich zuerst meinen Suchtmittelmissbrauch in den Griff bekommen müsse. Anscheinend haben die über die Krankenkasse oder wie auch immer den Bericht von diesem Psychologen aus der Klinik in die Finger bekommen, in dem er mich als Alk. hinstellt!!!!
Meine Therapeutin und ich waren völlig entsetzt! Wir schrieben auch gleich zusammen mit meinem Hausarzt einen Widerspruch und reichten ihn ein. Inzwischen wurde meine Kur zum Glück bewilligt. Aber das ist doch wirklich der Hammer!
Naja, so viel dazu. Keine Ahnung, ob dir das irgendwie weiterhilft.
Lieben Gruß!