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Johanniskraut, welches Präparat und welche Dosierung

fubu23

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Da ich eine mittelschwere Depression habe, und schon ein neuroleptika einnehmen muss, habe ich keine Lust auf Antidepressiva und möchte es mit johanniskraut versuchen,
welche Dosis ?
welches Präparat ?
Gewöhnt sich der Körper an das Johanniskraut, und verliert es irgendwann die Wirkung?

Mfg

05.01.2020 21:44 • #1


ViolettaM

Hallo fubu, ich habe mehrere Jahre Sedariston Kapseln genommen, eine Kombination aus Johanniskraut und Baldrian. Die Johanniskraut-Dosierung war bei weitem nicht so hoch wie heute behauptet wird, dass sie sein müsste. Angeblich braucht es ja mindestens 500 mg Trockenextrakt, damit es wirkt. Ich habe 200-400 mg am Tag genommen und hatte den Eindruck, es half sehr gut.
Ist allerdings auch schon gute 25 Jahre her. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert, bevor man zu den harten Sachen greift.
Gewöhnungseffekt konnte ich nicht feststellen.

05.01.2020 22:01 • x 1 #2


ViolettaM

Ups, versehentlich schon abgeschickt
Wollte noch sagen, ich hatte hauptsächlich eine Angststörung, aber mit deutlich depressiven Anteilen. Mit den Kräuterkapseln hatte ich das Gefühl, innerlich gelassener zu sein.

05.01.2020 22:04 • #3


fubu23

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Warum hast du die kapseln abgesetzt oder nimmst du sie immer noch ?

06.01.2020 03:27 • #4


ViolettaM

Brauche ich nicht mehr. Ich habe sie noch lange immer für Notfälle in der Tasche gehabt. Bis ich eines Tages zufällig einen total zerdötschten Blister in einer Handtasche gefunden habe und sah, dass der seit zwei Jahren abgelaufen war. Den konnte ich dann guten Gewissens ersatzlos entsorgen.

Aber als ich im letzten Jahr drohte in den BO zu rutschen, ständig unter Strom stand und nicht mehr schlafen und nichts mehr essen konnte, habe ich mir Sedariston Tropfen besorgt, da ist zusätzlich Melisse drin, soll auch beruhigend auf den Magen wirken. Ist aber immer noch zu, die Flasche. Bei mir ist die Hemmschwelle vor Medikamenten gewaltig hoch.

06.01.2020 18:13 • #5


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Machara

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Hallo
bei der Benutzung von Johanniskraut sollte man aber auch auf einiges achten.
Wenn man von Hauttyp sehr hell ist kommt es durchaus zu Reaktionen.

Ich habe mir damit einen bösen Hautausschlag an den Händen geholt der aber nachdem ich das Johanniskraut
abgesetzt hatte schnell wieder verschwunden war.

Daher passt da einfach auf wenn da etwas untypisches auftaucht und lest da auch den Beipackzettel.

Schöne Grüße
Machara

06.01.2020 18:44 • x 1 #6


ViolettaM

Ja stimmt, Machara.Nebenwirkungen gibts auch. Deshalb finde ich es auch bedenklich, dass neuere Präparate plötzlich 900 mg enthalten, nach der Devise 'viel hilft viel'
Jeder Mensch reagiert anders, bei den erwünschten und bei den unerwünschten Wirkungen.
Mit der Haut hatte ich keine Probleme, ich suche aber ohnehin nicht unbedingt die pralle Sonne. Die Augen können auch lichtempfindlicher werden, ist mir aber auch nicht so aufgefallen.
Bei mir hat sich interessanterweise der Zyklus verkürzt, von durchschnittlich 30 auf 26 Tage. Da der im Winter immer länger war als im Sommer, habe ich mich schon gefragt, ob es da einen Zusammenhang geben könnte, von wegen erhöhter Lichtempfindlichkeit. Weiß ich aber nicht.

06.01.2020 19:29 • x 1 #7


fubu23

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OK Vielen dank erstmal für die infos

MFG
fubu23

07.01.2020 17:28 • #8

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