5

Johanniskraut bei Depressionen - hilft das?

R

Rainer
Gast

ich habe folgendes über Johanniskraut gelesen:

Zitat:
Johanniskrautextrakt hellt die Stimmung auf, hilft bei leichten bis mittelschweren Depressionen und nimmt die nervöse Unruhe. Da es auf den Wirkstoffgehalt ankommt, besorgen sie sich das Medikament am besten in ihrer Apotheke. Zudem sollten Sie den Planzenextrakt nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen, da der Wirkstoff andere Arzneimittel wie bestimmte Antibiotika und der Antibabypille beeinfussen kann.


Rainer

#1


72 Antworten ↓
Mandinka

Mandinka
Mitglied

Beiträge:
210
Themen:
1
Danke erhalten:
341
Ich habe sehr lange Citalopram eingenommen, was mir auch tatsächlich half, stabiler zu werden und andere Hilfen wie Therapie in Anspruch zu nehmen. Nach Jahren der Einnahme bekam ich allerdings vor über einem Jahr ganz starke Darmprobleme. Ich testete es wirklich aus, ob es am Cita lag - und es lag tatsächlich daran. Sobald ich es absetzte, waren die äußerst unangenehmen Symptome weg. Des weiteren nahm ich durch das Medikament extrem Gewicht zu, obwohl ich normalerweise immer ein schlanker Typ war. Im ersten Jahr der Einnahme nahm ich 10 Kilo zu und am Ende waren es 20 Kilo mehr.

Ich setzte das Medikament also vor über einem Jahr langsam ab und ging dann über zu Johanniskraut. Ich hatte große Angst vor einem Rückfall in die Depression, weil mir das schon einmal passiert war. Aber ganz offensichtlich wirkt das Johanniskraut dem doch entgegen. Ich habe gerade eine sehr schwierige Phase durch äußere Probleme und kann bisher normal damit umgehen, ohne in ein tiefes Loch zu fallen.
Hinzufügen muß ich aber ehrlicherweise, daß ich wegen chronischer Schmerzen täglich eine Tablette Tilidin nehme. Beim Tilidin nehme ich eine müde machende, aber auch auf meine Psyche eher positiv wirkende Wirkung wahr.
Trotzdem muß ich sagen, daß ich unglaublich froh bin, dass Johanniskraut bisher so bei mir wirkt, da ich das Cita wirklich nicht mehr nehmen kann.
Ach ja, die vielen Kilo habe ich mittlerweile wieder abgenommen - seit dem ich das Cita nicht mehr nehme. Es ging ganz allmählich, so daß ich den Gewichtsabbau Anfangs gar nicht merkte. Nun bin ich wieder 20 Kilo leichter - worüber ich sehr froh bin. Smile

26.06.2019 08:50 • x 2 #64


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Hallo Rainer,

Johanniskraut bei Depressionen - hilft das?

x 3#3


S

Squis
Mitglied

Beiträge:
4
Danke erhalten:
1
Hallo ins Forum,
bin neu auf dieser Seite und habe mit Interesse Eure Diskussion zum Johanniskraut gelesen.
Ich selbst bin mehr als froh das Johanniskraut entdeckt zu haben und möchte darum hier meine Erfahrungen damit schildern. Vielleicht ermutigt es doch den einen oder anderen es damit mal zu versuchen.
Ich habe Depressionen seit Anfang der Pubertät und für mich war früher der Bestzustand, wenn ich sagen konnte dass ich z.Zt. nur eine leichte Depression habe.
Nun ja, es folgen mehrere Krankenhausaufenthalte und jahreslange ambulante Psychotherapie. Nachdem die Einnahme von einem herkömmlichen Antidepressivum mich durch Nebenwirkungen auf die Geschlossene gebracht hat, habe ich mir geschworen nie wieder Tabletten gegen meinen Depression zu nehmen, sondern allein auf die Psychotherapie zu setzen. 7 Jahre habe ich es dann nach diesem Entschluss geschafft so durchs Leben zu kommen aber ohne wirkliche Lebensqualität. Es ging allerdings irgendwann dermaßen bergab, dass ich komplett lebensunfähig wurde. Nach 6 Wochen Klinik war die Depression dann wiedermal "nur" leicht-mittelschwer. Aber ich war mir sicher, dass ich so nicht mehr leben kann. Der 30. Geburtstag war nicht mehr fern und im Rückblick war alles nur grau. Jedenfalls konnte ich mir eine Zukunft so nicht vorstellen. Da ich nun wirklich so viele Gespräche und Therapien hinter mir hatte und eigentlich alles "aufgeräumt" hatte was es gab, stand für mich fest, dass ich hiervon keine weitere Besserung mehr erwarten konnte. So begann dann doch meine Suche nach einem Medikament, wobei ich aus Angst vor bestimmten Nebenwirkungen kein synthetisches genommen hätte. Ein Arzt gab mir homöopathische Tropfen und Spritzen sowie Globolie. Das hat auch gut geholfen, aber losgelassen haben mich die Depressionen immer noch nicht. Dann bin ich durch eigene Recherche auf das Johanniskraut gestoßen und habe mich da eingelesen.
So begann ich mit einer Dosis von 1800 mg am Tag und nach 4 Wochen ging es mir schon unglaublich viel besser. Allerdings merkte ich, dass die Zeitspanne zwischen den Einnahmen morgens und abends zu groß war und ich gegen Mittag stets "zusammenbrach". Also habe ich auf 2700 mg erhöht. Damit habe ich es hinbekommen meine Stimmung über den Tag konstant hoch zu halten. Nach 2 Monaten war mein Zustand soweit, dass ich sagen würde, dass die Depression gänzlich verschwunden war. Das Gefühl zu beschreiben fällt schwer, aber ihr könnt Euch sicher denken, was das nach all den Jahren für mich bedeutet hat.
Nachdem ich mich an meinen völlig neuen Zustand gewöhnt hatte, habe ich nach ein paar Monaten versucht die Einnahme zu reduzieren. Auf 1800 mg war mein Zustand immer noch prima. Irgendwann allerdings habe ich dann auf 900mg gesenkt und quasi sofort gemerkt, dass mir wieder hundeelend wurde. Mittlerweile weiß ich, dass es unter 1500-1800mg nicht geht. Meine Frage war und ist natürlich, ob ich nun mein lebenslang so hochdosiert Johanniskraut nehmen muss oder nicht. Nach einem Jahr Einnahme kann ich nur sagen, dass ich ohne sehr schnell wieder beim alten Zustand wäre/ bin. Ich selber denke mittlerweile, dass ich die Inhaltsstoffe brauche um fehlerhafte Stoffwechselvorgänge im Hirn zu korrigieren. Die Zukunft wird zeigen, ob es eine Heilung gibt und ich irgendwann ohne Johanniskraut leben kann oder ob es wirklich ein angeborener Defekt ist, den ich nur mit lebenslanger Einnahme beherrschen kann. Leider ist zum Johanniskraut zu wenig bekannt, so dass auch Ärzte da kaum beraten können. (Einer sagte mir sogar, dass es völliger Quatsch sei über 900mg einzunehmen, da eh nicht mehr vom Körper aufgenommen wird. Eine Aussage, die ich nach eigener Erfahrung als falsch und in meinem Fall als gefährlich einstufen muss! Solange noch nicht genau nicht geklärt, was wie und wo am Johanniskraut wirkt, sollte sich jeder Betroffene auf sich selbst und seinen Körper verlassen!)
Mittlerweile reagiere ich unheimlich schnell nach der Einnahme auf die Wirkstoffe (eine Tatsache, die leider auch vom Arzt abgestritten wurde). Das hat den Vorteil, dass wenn ich Stress hatte oder Situationen auftraten, durch die es mir schlechter ging, ich auch mal akut zusätzlich dosieren kann und nach einer Stunde dann schon eine Normalisierung habe. Das betrachte ich dann allerings als Ausnahme und mehr als 3600mg am Tag bringen (bei mir) selbst in kritischen Phasen keine zusätzliche Wirkung mehr. Am nächsten Tag dosiere ich dann einfach wie vorher.
Störende Nebenwirkungen habe ich auch trotz der hohen Dosis nicht. Lediglich im Sommer habe ich ein leichtes Kribbeln auf der Haut verspürt, wenn ich lange in der Sonne war. Allerdings bin ich eh recht hellhäutig und bekomme leicht einen Sonnenbrand und bin es gewohnt nicht stundenlang sonnenzubaden oder halbnackt rumzulaufen. Ein echter Vorteil von Johanniskraut als Antidepressiva ist die Erhaltung der Sensibilität. Man hat nie das Gefühl von seinen Emotionen abgekapselt zu sein, wie ich das bei anderem Medikamente erlebt habe, sondern man erlebt die Besserung völlig „unvernebelt“.
Mir ist bewusst, dass Johanniskraut leider nicht bei jedem wirkt und teilweise auch nicht vertragen wird. Dennoch würde ich den Tipp geben die Dosierung im Auge zu behalten und nicht zu niedrig zu starten und außerdem auf jeden Fall 6 Wochen abzuwarten bevor ein Urteil gefällt wird.
Liebe Grüße
Squis

22.01.2009 15:54 • x 1 #29


Zum Beitrag im Thema ↓

Alle Antworten:


Puranas
Hallo,

bei Netdoktor steht geschrieben, dass Johanniskraut gut ist bei leichten bis mittelschweren depressiven Verstimmungen. Jedoch ist es nicht geeignet bei schweren depresiven Verstimmungen. Was soll das bedeutet? Woher weiß ich denn ob meine Depression mittel oder mittelschwer oder schwer ist? Kommt es da nicht auf ein Versuch an? Warum wird extra darauf hingewiesen, dass man es bei schweren Depressionen nicht nehmen soll.

Ich würde mich freuen wenn mir da jemand weiter helfen kann.

Natürlich nehme ich es nach Rücksprache mit meinem Hausarzt ein.

Gruß Puri

#2


L
ich habe Johanneskraut früher immer gegen Panikattacken und innere Unruhe genommen.
Und es hat tatsächlich geholfen.
Allerdings nur ein paar Wochen, dann gab es keinerlei Wirkung mehr.
Ein Versuch ist es trotzdem Wert, vor allem da es fast keinerlei Nebenwirkungen hat.

#3


sydney
kann ich sicher davon ausgehen das johannesgraut bei jedem hilft?
und was ist das beste.tabletten oder tee?
wo ist die wirkung am sichersten und was muss ich noch beachten?

kann jemend helfen?

#4


777cortex
Hallo sydney,

...schon wieder ich. Siehe oben Rainer:

Zitat:
Johanniskrautextrakt hellt die Stimmung auf, hilft bei leichten bis mittelschweren Depressionen und nimmt die nervöse Unruhe. Da es auf den Wirkstoffgehalt ankommt, besorgen sie sich das Medikament am besten in ihrer Apotheke.

Das heißt also: kein Tee und keine nicht standardisierten Präparate vom Discounter oder Dro.!

Zudem muß JK ausreichend dosiert werden, Richtwert sind ca. 900 mg Johanniskraut-Trockenextrakt pro Tag. Wie andere Antidepressiva hat es eine bestimmte Responderrate, d. h. es wirkt nicht bei allen. Es gibt gar mehr Studien als bei anderen, synthethischen Antidepressivas die die Wirkung ganz in Frage stellen. Es ist auch ganz sicher nichts für schwererere Depressionen. Insbesondere ist mehr als fraglich, ob JK wirken kann, nachdem die Antidepressivas aus der Gruppe ser sogenannten SSRI (also Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin, Sertralin, Citalopram und Escitalopram) sich als nutzlos herausgestellt haben, da JK an ähnlichen Stellen im Gehirn wirken soll.

JK hat in vernünftiger Dosierung auch Nebenwirkungen (Lichtempfindlichkeit der Haut) sowie, wie Rainer schon an o. g. Stelle erwähnte, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Das kommt daher, daß die Inhaltsstoffe des JK verursachen, daß ein Enzym in der Leber, das sogenannte Cytochrom P450 3A4, schneller arbeitet und damit manche anderen Medikamente dann schneller abgebaut werden und unter Umständen nicht mehr richtig wirken können. Dazu zählen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) orale Kontrazeptiva (sprich die Pille zur Empfängnisverhütung), manche blutgerinnungshemmende Mittel (Phenprocumon und Warfarin, z. B. nach Schlaganfall), die Herzmittel Digoxin und Theophyllin, andere Antidepressiva, Benzodiazepine, Immunsuppressiva (nach Organtransplantationen), manche Zytostatika (Tumormedikamente) und bestimmte HIV-Mittel.

Großartige Vorteile gegenüber synthetischen Antidepressivas kann ich eigentlich keine finden... so in den Vorstadien meiner "richtigen" Depression habe ich es vor Jahren auch mal selbst länger genommen, hat aber echt null Wirkung gezeigt.

LG

#5


sydney
hallo zusammen,

weiss einer von euch wie lange es dauert,bis die wirkung einsaetzt?

ich habe gestern damit begonnen.

und nun warte und warte ich......

#6


H
hallo sydney!
johanniskraut ist ein med.wo es bis zu sechs wochen dauert,bis mann eine richtige wirkung bemerkt!
hilft aber wirklich nur bei leichten,bis mittelschweren depressionen!
gruss H.

#7


A
Hallo Sydney,

Da mein Therapeut mich vor Weihnachten überzeugt hat, Johanniskraut auszuprobieren (nachdem ich mich weigerte wieder die Antidepressiva zu nehmen, von denen ich so zugenommen hatte und ein weiteres Antidepressiva brauchte um überhaupt schlafen zu können), hatte ich mich im Internet schlau gemacht und hier kommt in meinen eigenen Worten was ich aus den verschiedenen Studien entnommen habe (vieles haben meine Vorredner schon erwähnt):

Wichtig ist eine ausreichend hohe Dosierung (daher schnitt es in manchen Studien schlecht ab, da es nicht ausreichend dosiert war): dann ist der Anteil der Kranken, die positiv reagieren, ähnlich hoch, wie bei synthetischen Antidepressivas
Vondaher empfiehlt sich nur die Einnahme von Tabletten/Dragees (standardisierte Präperate aus der Apotheke)

Johanniskraut kann auch bei schweren Depressionen helfen, dann ist allerdings eine wesentlich höhere Dosierung nötig.
Wie bei allen Antidepressivas wirkt es nicht bei allen Patienten und die Wirkung tritt verzögert ein (sprich nach 2 - 6 Wochen).
Dosierungen
600 mg Trockenextrakt bei depressiven Verstimmungen
bei leichten - mittleren Depressionen wird gewöhnlich eine Dosierung von 900 - 1200 mg Trockenextrakt empfohlen
bei schweren Depressionen 1800 mg Trockenextrakt

Laß dich bitte vom Arzt / Apotheker über die Nebenwirkungen und Dosis aufklären.

Ich probiere es seit Weihnachten. Mein Therapeut empfahl mir 1200 mg Trockenextrakt täglich zu nehmen.
Ob es bei mir wirkt, kann ich noch nicht sicher sagen. Ich denke meine Stimmung ist schon etwas besser. Allerdings hatte ich schon vor der Einnahme Tage mit extrem schlechter Stimmung und die habe ich immer noch.

Für mich hätte es den Vorteil, das ich bis jetzt keine Nebenwirkungen merke und ich nicht negativ gegen das Johanniskraut eingestellt bin.
Meine Antidepressivas hatte ich zum Schluß so widerwillig genommen. Ich hatte mit ihnen jeden Monat ein Kilo zugenommen, das waren nach 1 1/2 Jahren 15 Kilos und ein Ende war nicht abzusehen.

Viele Grüße & Viel Geduld
Avriel

#8


J
Zitat von avelarte:
Zitat:
Woher weiß ich denn ob meine Depression mittel oder mittelschwer oder schwer ist?


Die Diagnose obliegt allein dem Arzt.

Besten Gruß!
Sabine


Glaubst Du wirklich, der kann das einschätzen und wenn, anhand welcher Parameter? Der kann sich doch auch nur auf das beziehen, was Du ihm reintextest. Ich kann Deine "Ärztehörigkeit" nicht im Ansatz nachvollzoiehen, dafür kenne ich zu viele aus dem Freundes- und Familienkreis.

#9


P
Das ist keine Ärztehörigkeit Jannis. Ich bin wirklich kein großer Fan von den biologischen Kenntnissen mancher Ärzte (hab zu viele im Labor ausgebildet), aber die gehen tag täglich mit zahlreichen Menschen um und das über Jahre, so daß sie anhand der geschilderten Symptome durchaus fest machen können was leicht, mittel und was schwer ist. Erfahrung und Feingefühl ist ein nicht zu unterschätzender Faktor für einen Psychotherapeuten, sei er nun Psychologe oder Psychiater. Das sollte man nicht unterschätzen.

Lg
Psyche

#10


777cortex
Zitat von jannis:
anhand welcher Parameter?


Hallo Jannis,

die diagnostischen Kriterien werden sogar konsensusmaessig festgelegt und auf derselben Grundlage regelmaessig revidiert:

http://www.dimdi.de/static/de/klassi/diagnosen/icd10/htmlgm2008/fr-icd.htm

(deutsche Modifikation 2008 des ICD-10, "International Classification of Diseases" der WHO; Depressive Erkrankungen siehe F32)

#11


P
Hallo,

habe das jetzt nicht gelesen, deswegen möchte ich es gerne hier noch erwähnen: Auch Kräuter haben ihre Nebenwirkungen! Die meisten Ärtze verschreiben Johanniskraut einfach eben mal so, weil der Patient unter Depressionen oder Stimmungsschwankungen leidet, erwähnen aber nicht die Nebenwirkungen.

Johanniskraut kann eine Lichtempfindlichkeit auslösen. Das heißt dass die Augen extrem irritiert auf Licht reagieren. Das war bei mir so, als ich es mit Johanniskrauttee versuchte. Die Tabletten die ich verschrieben bekam, lösten in mir eine Sonnenallergie aus. Diese Nebenwirkungen kommen häufig bei hellen Typen vor, also blonde Haare, helle Haut, helle Augen.

Die Sonnenallergie, so wurde mir in der Apotheke gesagt, verliert sich wieder nach Absetzen. Es dauert sechs Monate, solange braucht der Körper zur Regenierung. Bei mir hat er sich allerdings nicht mehr regeneriert.

Informiert euch bitte auch über eentuelle Nebenwirkungen wenn ihr zur Natur/Kräuterheilkunde greift! Finde ich allerdings noch immer besser, als Chemie.

Gute Besserung wünsche ich !

LG
Puri

#12


Renesmee
In meinen schlimmsten Phasen habe ich ab und zu zu Johanniskraut gegriffen, allerdings hat es leider nicht so richtig geholfen. Ich kann mir aber vorstellen, dass es bei einfacher Niedergeschlagenheit z.B. hilft. Einen Versuch ist es wert. :)

#13


R
Hallo zusammen, guten Abend,
ich habe früher auch Johanniskraut in Form von Tabletten/Kapseln eingenommen, auf Rat meines Hausarztes, gegen meine mittelschweren Depressionen.
Ich hatte damals keinerlei Wirkung verspürt, auch bei hoher Dosierung! Hat jemand auch schon mal diese Erfahrung gemacht? Lag es vielleicht am Präparat?
Wie lang dauert es bis die Wirkung spürbar ist?

Über Antworten wäre ich sehr dankbar.

Liebe Grüße von Rosalind

#14


A


Hallo Rainer,

x 4#15


777cortex
Hallo Rosalind,

bei
Zitat:
mittelschweren Depressionen
hat Johanniskraut nichts verloren, nur evtl. bei leichten, aber selbst dabei steht die Wirkung nach der Mehrzahl der verlässlichen evidenzbasierten Quellen sehr in Zweifel.

#15

Weiterlesen »




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag