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Ich finde gerade alles sinnlos

Frederick1

Frederick1

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hallo ihr Lieben,

jetzt brauche ich aber echt Mut um hier zu schreiben. Seit über zwanzig Jahren leide ich an der Depression, mal mehr, mal weniger. Jetzt hat es mich wieder erwischt. Diesmal scheint mir alles so sinnlos. Vor sechs Jahren habe ich meinen Arbeitsplatz wegen meiner Depression verloren.

Seitdem habe ich keine Arbeit mehr. Trotzdem. äußerlich kann ich nicht klagen, ich habe alles was ich zum Leben brauche.

Nur keine Liebe mehr, keine Annahme, Beziehungen usw. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Es liegt aber an mir und meinen Depressionen. Wenn ich an manchen Tagen schwach bin, nicht mehr die Kraft für Beziehungen habe, so ist schon manche Beziehung zerbrochen. Aber ich habe einen Hund, und für den bin ich echt von Herzen dankbar. Er spürt auch meine Depression.

Durch meinen Hund komme ich auch wieder mal raus. Wenn ich andere Menschen treffe, versuche ich mir nichts anmerken zu lassen, versuche mich ganz normal zu geben. Weil ich schon leider einige negative Erfahrungen gemacht habe, wenn Menschen merken, oh der hat ja eine Depression, dann möchte man nicht mehr so viel von mir wissen, und das tut schon ganz arg weh.

So schwankt auch mein Selbstvertrauen, an manchen Tagen kann ich mich von Herzen annehmen und akzeptieren, an anderen Tagen fühle ich mich wieder minderwertig. Anderen geht es gut, müssen nicht unter der Depression leiden, oder sie können sie auch gut verstecken.

Ich möchte je etwas Gutes, Positives tun, aber ich schaffe es nicht. Und dann komme ich mir mit meinem Leben sinnlos vor, wie weggeworfen. Aber noch lebe ich, und das macht mir auch wieder Hoffnung.

Ja ich möchte wieder leben, frei leben, leben spüren, leben fühlen, mein Leben annehmen, meine guten, aber auch meine schlechten Tage. .

Danke, das ich das hier schreiben durfte. Danke für jeden Menschen, der hier mitlist. Ich wünsche uns allen hier wieder etwas so wie Freude im Leben, Bestätigung, Sicherheit, Liebe, Annahme, auch mal wieder Lachen, Freiheit, Kreativität,
und noch ganz arg viel mehr.

liebe Grüße,

Frederick

29.11.2018 16:13 • x 4 #1


Riu13

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Lieber Frederik
Du bist von Herzen angenommen hier im Kreis. Wir alle kämpfen und der Austausch tut gut.
Liebe Grüße zu dir

29.11.2018 17:10 • x 1 #2


Frederick1

Frederick1


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liebe Riu,

du ganz herzlichen vielen lieben Dank. Ja es tut so gut zu wissen, mit meiner Depression stehe ich nicht allein da, es gibt auch andere Menschen die darunter leiden müssen. In unserer heutigen Gesellschaft wird oft versucht, Schmerzen und Leiden ganz schnell zu verdrängen.Ja, es gibt auch Schönes und Gutes im Leben, aber auch Leiden wie die Depression.

Da muss oder darf ich immer mehr lernen, diese meine Wirklichkeit zu akzeptieren. Das ich sie nicht immer nur versuche zu verdrängen, zu fliehen, sondern das ich mich meiner Depression immer wieder neu stelle.

Es gibt ja heute so viele Möglichkeiten sich abzulenken, Musik, Fernsehen, smartphone usw.., ich kann mich pausenlos berieseln lassen. Ja das tut natürlich auch einmal gut. Dann muss ich mich nicht meinen unangenehmen Gedanken und Gefühlen stellen.

Doch meine eigene Gefahr besteht dann, das ich meine eigenen Gedanken und Gefühle, meine Wünsche, meine Sehnsüchte, meine Hoffnungen, meine Schmerzen, alles was mich als Mensch ausmacht, nicht mehr so richtig wahrnehme.

Ich lebe nicht mehr in der Beziehung zu mir selbst, sondern in einer Traumwelt.

Meine eigene Depression, meine Wirklichkeit zu akzeptieren, anzunehmen, nicht zu verdrängen, das muss ich noch viel mehr lernen, lernen zu leben, ja auch wie du so schön geschrieben hast, wieder zu kämpfen...........................

Ehrlich zu leben, echt zu leben, mein Leben so wie es war und ist anzunehmen, zu akzeptieren, mich mit meinem Leben irgendwie versöhnen.................

vielen Danke und liebe Grüße an dich,

Frederick

29.11.2018 18:20 • x 2 #3


Riu13

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Lieber Frederick,
ich finde es toll,dass du einen Hund hast, ich habe einen Kater und ich weiß, wie wertvoll ein Haustier ist.
Ich weiß nicht,ob Du schon Hilfe in Anspruch genommen hast, wie weit Du auf deinem Weg schon bist.
Gibt es Dinge, die du schon für dich selbst getan hast, geforscht,was man selbst tun kann? Die Depression werden wir wahrscheinlich nicht los bekommen aber es gibt Möglichkeiten, damit umzugehen. Ich habe dazu sehr viel gelesen und bin noch am ausprobieren,was mir wirklich gut tut.
Wie gesagt,es gibt zahlreiche Ansätze,um sich selbst zu erkunden und auch wieder ein Licht am Tunnel zu sehen.
Für die Partner ist es schwierig,es manchmal auszuhalten, deswegen gehen auch manche Beziehungen in die Brüche. Desto wichtiger ist es, bei sich selbst anzusetzen und die Verantwortung für sich zu übernehmen.
Noch viel wichtiger ist es, nicht aufzugeben und sich zum Spielball machen zu lassen sondern selbst wieder das Heft in die Hand zu nehmen. Trotz aller Tiefschläge... ich weiß... unzählige Tränen werden geweint und die Seele brennt.
Was würde dir denn im Moment gut tun?
Liebe Grüße zu dir

29.11.2018 20:10 • x 2 #4


Acon

Acon

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Hallo Frederik,
Ich bin froh, dass Du Dich getraut hast hier Deine momentane Situation zu schildern. Danke Dir dafür. Ich selbst leide seit ca. 18 Jahren an einer schweren Depression und Deine Symptome sind mir so was von bekannt. Nehme auch Medis, früh Venlafaxin und Abends Trimipramin. Das werde ich auch weiterhin nehmen müssen. Habe versucht dieses Jahr mich unter Anleitung meines Psychiater auszuschleichen, war einfach nicht möglich. Ich habe erkennen müssen, das es so bleibt wie es ist. Wenn es mir ganz schlecht geht ist für mich ganz wichtig dafür zu sorgen, dass es Dinge gibt, die meiner Psyche gut tun. Ich beobachte meine Umgebung und Suche nach schönen Begebenheiten, die mir gut tun. Auch ich habe eine Katze, welche mein Sohn mir vor zwei Jahren verordnet hat. Sie ist mein kleiner Lichtblick. Sie braucht mich als Personal und schenkt mir dafür ihre Liebe.
Liebe Grüße
Acon

29.11.2018 21:51 • x 1 #5


Frederick1

Frederick1


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liebe Riu,

vielen herzlichen Dank für deine lieben Worte für mich. Du und gerade gute Worte für mich helfen mir ganz feste. Als einfacher Mensch suche ich einfach nur Menschen die mich verstehen können, Menschen so wie du.

Ich möchte das ich gemocht werde. Manchmal meine ich, nur Menschen, die selbst eine Depression kennen, können andere Menschen darin verstehen. Anerkennung, Zuwendung, das ist ja ein Grundbedürfnis von uns Menschen. Ablehnungen, Kritik kenne ich auch viel in meinem Leben. Natürlich brauche ich auch mal Kritik, ich mache ja auch Fehler.

Nur wenn ich wegen meiner Depression Kritik bekomme, du dann tut es schon weh. Das ist oft schwer auszuhalten.

Ich möchte ja auch vor mir selbst gut da stehen, ich habe ja auch ein bestimmtes Bild von mir wie ich sein möchte....

Aber wenn dann wegen meiner Depression mein eigenes Bild nicht so ist, dann habe ich auch nicht mehr soviel Selbstvertrauen.

Ja wir brauchen Selbstvertrauen im Kampf gegen unsere Depression. Oft fühlen wir uns hilflos und schwach, trauen uns nicht zu, unsere eigenen Interessen zu vertreten. Doch es gibt gerade in unserer Depression kein Leben ohne Konflikte.

Gerade auch Konflikte mit meinen eigenen Erwartungen, oder Menschen die Erwartungen an mich haben.........................

Gerade auch Konflikte, wenn Menschen unsere Depression nicht akzeptieren wollen, wo man sie nicht ernst nimmt......

Aber auch als Mensch mit Depression dürfen wir unsere Wünsche äußern, meine Interessen zu vertreten.

Weil auch als Mensch mit Depression sind wir wertvolle Menschen, die auch eine gewisse Würde, Respekt und Achtung verdient haben.

Mir sind auch Zeiten der Stille sehr wichtig, einfach nur mal da sitzen und meinen Gedanken freien Lauf lassen.

Gerade auch um vergangene, auch mal verletzende Dinge noch einmal zu durchleben. Das ich mich immer wieder so gut es geht, mich mit meinem Leben und meinen Verletzungen versöhnen darf, versuchen los zu lasse, was mich belastet.

Am leichtesten fällt mir das, wenn ich mit Hund unterwegs bin, da fühle ich mich am freiesten. Da wird mein Leben irgendwo leichter, ich werde dankbarer für das was ich bin un habe. Wenn ich sehen darf, wie Hund so ganz leicht und unbedarft über Felder und Wiesen springt, welche Freue Hund am Leben hat.


Du, und das möchte ich dir liebe Riu auch wünschen, Liebe und Freude für dein Leben.

ganz viele liebe Grüße an dich,


Frederick mit Hund............

30.11.2018 16:47 • #6


Riu13

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Vielen lieben Dank Frederick mit Hund...
Ich bin gerade unterwegs und melde mich am Sonntag oder Montag,um zu hören, wie es dir geht.
Liebe Grüße Riu

30.11.2018 17:13 • x 1 #7


Frederick1

Frederick1


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liebe Acon,

vielen herzlichen Dank für deine lieben und guten Worte. Ja ich wollte auch schon ausschleichen lassen, es hat leider nie geklappt......Aber toll das du eine Kate haben darfst. Mein Hund schenkt mir auch ganz viel Annahme und Liebe, hat ein ganz weiches Fall. Und er versteht sich sogar mit Katzen...........................

Oh liebe Acon, es ist gar nicht so einfach, immer wieder auf unsere Grenzen der Depression zu achten. Es ist sehr schmerzhaft, aber auch heilend, das wir durch unsere Depression begrenzt sind. Wir können nicht immer so wie wir wollen.

Es bedeutet zu akzeptieren, das ich gewisse Dinge nicht kann, oder nicht mehr so gut kann. Abschied nehmen von meinen falschen Vorstellungen, was ich mir selbst und anderen Menschen beweisen möchte. Mich nicht immer wieder mit anderen Menschen vergleichen, und dann wieder den Kopf hängen zu lassen. Oh ich wünsche mir auch ganz arg, Frieden zu finden mit meiner Depression, sie annehmen, mich mit ihr immer wieder versöhnen.

Grenzen die mich schützen, aus Selbstschutz, das ich nicht immer wieder über meine Grenzen gehe.

Das mich meine Depression barmherziger macht mit mir selbst umzugehen. Wenn die Dunkelheit zu groß wird, ist es manchmal beim besten Willen nicht möglich, sich zusammenzureißen, oder das Leben besser zu gestalten.

Aber trotzdem nicht aufgeben, wenn es wieder dunkel wird. Nicht im Sinne von billigen Durchhalteparolen, sondern als
Ausdruck, das ich trotzdem wertvoll bin, selbst in meiner Depression.

Meine Depression zu verleugnen macht alles nur schlimmer. Es gibt kein Loslassen meiner Depression, wenn ich sie nicht vorher annehme und zu lasse. Aber ich darf der Depression Aufmerksamkeit schenken, muss sie nicht verdrängen, sie ist ein Teil von mir.

Wenn die Dunkelheit zu groß wird, ja dann brauchen wir Hilfe vom außen. Und deshalb bin ich sehr dankbar, das ich dieses Forum hier gefunden habe, ich bin nicht mehr ganz allein in meiner Depression. Das ich offen bin was andere wie du zu mir sagen, mir raten, mir helfen wollen, das ist was ganz arg wertvolles. So etwas kann man nicht kaufen.

Manchmal denke ich in meiner Depression an eine Raupe. Gerade als die Raupe dachte, ihr Leben sei vorbei, wurde sie zu einem wunderschönen Schmetterling mit ganz vielen wunderschönen Farben.Deshalb dürfen wir gerade in der Depression, liebevoll und achtsam mit uns umgehen.


Du und ich wünsche dir von Herzen eine Hand die dich tröstet in deiner Depression, auch die Katze die für dich da ist, die dich lieb hat, dich versteht, dich annimmt, so wie du bist. Und das du deine große Hand deiner kleinen Katze geben kannst.

Gemeinsam Hand in Hand durch das Leben gehn, und ich wünsche dir viele liebe Menschen, die dich verstehn.


viele liebe Grüße an dich, neuen Mut, neue Hoffnung, einen neuen Glauben an dich selbst.


Frederick

30.11.2018 19:23 • #8


Acon

Acon

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Hallo Frederik,

Vielen Dank für Deine liebevollen Worte. Diese habe ich gerade heute gebraucht, denn heute ist wieder einer dieser Tage, die eine Depression so schwer machen. Aber ich weiss, dass es solche Tage mit zitternden Händen, Antriebslosigkeit usw. gibt. Viele Menschen ohne Depression können es nicht verstehen, was in uns vorgeht. Und diese reiss Dich mal zusammen Parolen verschlimmern alles nur, weil dann noch Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen in uns impliziert werden. Danke für Deine Worte, diese geben Kraft.

Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend

Andrea

30.11.2018 20:07 • x 1 #9


Liselotte

Liselotte

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Hallo Frederik,
ich möchte mich gerne anschließen.
Ich bewundere Deinen Mut und das Du es schaffst in einer schlechten Phase so angenehme und wahre Gedanken in die richtigen Worte zu kleiden.

Mich überfällt gerade eine große Angst vor der Sprachlosigkeit. Möchte mich gerne mitteilen, aber finde keine Worte für diese Verfassung. Da ist diese Leere im Kopf und eine immense Schwäche des Körpers.
Ich lese hier mit und versuche mich aus dieser Sprachlosigkeit mit einigen Worten zu befreien.
Ganz liebe Grüße
Martina

30.11.2018 20:24 • x 1 #10


feyre

feyre

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genauso wie du schreibst geht es mir ja auch genau mit den erfahrungen das wenn menschen von meinen Depressionen wissen das sie sich von mir abwenden.richtige freunde habe ich gar keine mehr.meine beste freundin hat sich ersatz für mich besorgt,und wir waren so eng das ich geweint habe als sie 6 wochen urlaub in florida gemacht hat weil ich nicht wußte was ich ohne sie machen sollte.ich bin sehr enttäuscht von den menschen und bin einzelkämpfer geworden.ich rede mit niemanden,nur hier im internet oder mit meiner psychologin.
ich finds toll das du den mut gefunden hast zu schreiben,das ist doch ei schritt in die richtige richtung.
ich habe zwei hunde,beide sind auch krank.lucky hat epilepsi und fips ist vorderbein amputiert.fips ist mein seelenhund und wenn ich nur dran denke das er irgendwann gehen muss fang ich an zu heulen.
ich wünsche dir das du den sinn findest....und das kommt von herzen

30.11.2018 22:13 • x 2 #11


Frederick1

Frederick1


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liebe Martina,

vielen herzlichen Dank für deine ehrlichen und wahren Worte. Wichtig finde ich in meiner Depression auch, dass du dein ganz Großes im Blick behältst. Du bist wertvoll und kostbar, trotz deiner Depression. Und dieser so wichtige Wert kann und darf dir kein Mensch nehmen, liebe Martina! Deine Depression ist nicht alles in deinem Leben. Du musst nicht nur auf der Erde krabbeln wie eine Raupe. Nein, tief in deinem Innersten bist du ein ganz farbiger Schmetterling, der auch mal wieder fliegen möchte. Und das möchte ich dir ganz feste wünschen.

Du darfst deine lieben Augen wieder nach oben richten, dort wo die Schmetterlinge fliegen. Und du darfst daran denken, es kommen Tage, gerade auch der Frühling, wo du wieder mitfliegen darfst. Hoffnung finde ich ganz arg wichtig in unserer Depression, dass du in der Ferne schon Farben sehen darfst, die Leichtigkeit des Fluges vom Schmetterling, wenn du dich auf bunten Blumen vom Fliegen ausruhen darfst.

Ja das Spannungsfeld ist oft groß in unserem Leben, im Moment bist du noch in der Depression. Und es ist brutalst schwierig auszuhalten. Dann ist draußen gerade so trübes und dunkles Wetter, das Helle, das Schöne scheint ganz arg weit weg zu sein.

Doch wie schnell ändert sich das Wetter. Und da wünsche ich dir von Herzen ganz viel Liebe und Kraft für dich, vielleicht eine schöne Melodie, eine Musik die dir Freude macht.

Es gibt Zeiten in unserem Leben liebe Martina, da helfen Worte nicht mehr so, wenn dir deine Trauer die Sprache fast nimmt. Aber vielleicht findet eine schöne Melodie einen Weg zu deinem Herzen, das du so etwas wie Frieden mit dir selbst spüren darfst, du musst dir keine Vorwürfe machen, auch wenn du im Moment ganz schwer tragen musst. Das Musik einen Weg zu dir findet, wieder aufzustehen, ein paar Schritte zu wagen...................................................................

Ein Wunder, das dir wieder Hoffnung schenkt liebe Martina. Das Wunder, die Hoffnung, das aus dieser Raupe ein Schmetterling wird...................................................................................................................................................................
noch siehst du ihn nicht, aber vielleicht kannst du den Schmetterling schon ganz zart und leise, in dir spüren, möge er dich immer mehr berühren.

Hoffnung zwischen heute und morgen, Hoffnung zwischen Tränen und wieder freuen, Hoffnung zwischen Raupe und Schmetterling, neue Hoffnung für dich.

Und das möchte ich dir liebe Martina von ganzem Herzen wünschen,

viele liebe Grüße an dich,


Frederick und Hund.

01.12.2018 16:55 • x 1 #12


Frederick1

Frederick1


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liebe Andrea,

du musst dir wegen deiner Depression kein schlechtes Gewissen machen, das müssen eher die Menschen, die dir ein schlechtes Gewissen machen wollen. Damit sie meinen, sie könnten es sich einfacher machen mit dir. Sind nicht bereit, mit dir liebe Andrea nach unten zu steigen, da wo deine Depression sitzt.

Und da in diesem Dunkeln liebe Andrea, da wünsche ich dir ein ganz helles Licht, ein Licht das für dich strahlt. Manche Dinge sehen im Licht besehen viel schöner und heller aus, als im Dunkeln. Und nach jedem Dunkeln folgt ein neuer Morgen, ein heller Morgen. Und das möchte ich dir so was von wünschen, dass du vieles wieder im hellen Licht sehen darfst, ein ganz neues helleres Denken, eine ganz andere Perspektive.

Dass du wieder Dinge in deinem Leben sehen und erfahren darfst, Dinge die dich wieder erfreuen, Dinge die dir wieder Hoffnung machen, wieder Lust zum Leben.

Leben müssen in der Depression ist sehr herausfordernd, und das kann man nicht einfach so weglächeln. Obwohl so ein kleines Lächeln auch mal ganz gut tun kann.............................................................................................................

Und auch wenn du dich in deiner Depression zurückgezogen und versteckt in deinem Lebenshaus siehst, hinter vergitterten Fenstern. Voller Zweifel darüber ob mein Leben je einmal einen Sinn haben wird. Und plötzlich sagt jemand zu dir, du liebe Andrea, du musst dich nicht mehr verstecken in deiner Depression, du darfst dich zeigen, so wie du bist.

Wenn ein Mensch dich aus deinem Gefängnis herausholen möchte, weil du bestätigt wirst, wie wichtig und wertvoll du eigentlich bist, das du wertgeschätzt wirst, so wie du bist, und nicht so, wie man dich haben möchte. Diese Sicht ist so wichtig in deinem Leben, das du wertvoll bist, wichtig, wertgeschätzt.

Und dass auch dein Leben wieder aufblühen darf. Dass du dich nicht länger verstecken musst, das du deine Flügel wieder ausstrecken darfst, und wieder erste Flugversuche machen darfst...................................................................

Weil du wieder zu dir und deinem innersten Wesen stehen darfst, und gerade dass dich wieder ganz leicht und schön macht.

Dass du wieder du selbst sein darfst, trotzdem dass dein Leben wie meines, auch durch Narben und Spuren unserer Depression gezeichnet ist, aber auch das kann schön sein, wenn wir es in Liebe annehmen. Alles, was du aus Liebe zu dir selbst tust, das macht dich schön liebe Andrea. In Liebe zu dir essen, trinken, leben. laufen, weinen, lachen....................

In Liebe zu dir selbst, weil du auch ein einzigartiger Mensch bist, kein anderer Mensch ist so wie du liebe Andrea....


...in guten Gedanken für dich,


Frederick und Hund.

01.12.2018 17:22 • x 2 #13


Frederick1

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liebe feyre,

ganz herzlichen Dank für deine lieben Worte. Oh das tut mir jetzt auch ganz arg leid, das Menschen sich von dir abwenden, dir keine Annahme und Liebe mehr schenken. Das ist eine der schlimmsten Erfahrungen in der Depression, das nicht mehr so viele Menschen bereit sind, auf uns einzugehen. Nicht nur draußen wird es kälter, auch unter uns Menschen wird es oft kälter.
Dabei strengen uns wir Menschen mit Depression so an, um gute und liebevolle Beziehungen zu finden. Wir Menschen sind doch alle irgendwo verletzlich, doch das darfst du heute nicht mehr so zeigen, dir nichts mehr anmerken zu lassen.

Heute musst du cool und stark sein, aber viele Menschen spielen das auch nur, lassen sich nichts anmerken. Doch ich der Depression liebe feyre haben wir nicht mehr die Kraft, uns anders zu geben und zu speilen.

In der Depression sind wir verletzlich, wir durchleiden Krisen, ich zweifle, ich scheitere.................................

Doch ungern zeigen wir Schwäche und bitten um Hilfe, obwohl dass doch so gut tut.

Du ich musste erkennen, dass meine eigene Schutzmauer für mich ein hilfloser Versuch war, mich vor Dingen zu schützen, von denen ich dachte, sie nicht ertragen zu können. Doch in Wirklichkeit lassen sich tiefe Verletzungen kaum von Schutzmauern abhalten, sondern lagern sich vor meiner Schutzmauer ab.

Und ich fliehe vor meinen Verletzungen, anstatt mich ihnen zu stellen.

Doch ich darf mich meinem Leben stellen liebe feyre, weil wir ein Recht haben zu leben, auch in der Depression.

Weil wir nicht schlechter sind wie andere Menschen, nein wir dürfen leben, du darfst leben...................

Und unsere Verletzungen, Wunden, Enttäuschungen haben das Recht, in Liebe zu heilen.

Oh mein Hund ist für mich auch sehr heilsam, mit ihren treuen und lebendigen Augen, ihrem Blick.............................

Mein Hund leidet auch unter der Epilepsie, hat so alle vier Wochen ihre Anfälle. Aber sonst ist sie ganz lieb.


Und du liebe feyre, ich wünsche dir ganz viel Liebe und Annahme für dein Leben, auch dass deine Wunden wieder heilen dürfen, jeden Tag ein wenig mehr.


viele liebe Grüße an dich und deine lieben Hunde,

in guten und lieben Gedanken für dich,


Frederick und Hund.

01.12.2018 17:44 • #14


Acon

Acon

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Hallo Frederik,
Danke für Deine Worte. Sie tun mir gut und genauso verläuft auch mein Leben. Es gibt schöne Tag und aber auch dunkle, finstere. Beides ist so zu nehmen und auch anzunehmen.

Auch Dir wünsche ich das Licht, das Dich aus der Tiefe wieder herausführt. Das für Dich sorgt, damit Du Dich auch um Dich sorgen kannst.

Liebe Grüße und eine Umarmung als Dankeschön
Andrea

01.12.2018 21:13 • x 1 #15




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