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Ich finde gerade alles sinnlos

Frederick1

hallo ihr Lieben,

jetzt brauche ich aber echt Mut um hier zu schreiben. Seit über zwanzig Jahren leide ich an der Depression, mal mehr, mal weniger. Jetzt hat es mich wieder erwischt. Diesmal scheint mir alles so sinnlos. Vor sechs Jahren habe ich meinen Arbeitsplatz wegen meiner Depression verloren.

Seitdem habe ich keine Arbeit mehr. Trotzdem. äußerlich kann ich nicht klagen, ich habe alles was ich zum Leben brauche.

Nur keine Liebe mehr, keine Annahme, Beziehungen usw. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Es liegt aber an mir und meinen Depressionen. Wenn ich an manchen Tagen schwach bin, nicht mehr die Kraft für Beziehungen habe, so ist schon manche Beziehung zerbrochen. Aber ich habe einen Hund, und für den bin ich echt von Herzen dankbar. Er spürt auch meine Depression.

Durch meinen Hund komme ich auch wieder mal raus. Wenn ich andere Menschen treffe, versuche ich mir nichts anmerken zu lassen, versuche mich ganz normal zu geben. Weil ich schon leider einige negative Erfahrungen gemacht habe, wenn Menschen merken, oh der hat ja eine Depression, dann möchte man nicht mehr so viel von mir wissen, und das tut schon ganz arg weh.

So schwankt auch mein Selbstvertrauen, an manchen Tagen kann ich mich von Herzen annehmen und akzeptieren, an anderen Tagen fühle ich mich wieder minderwertig. Anderen geht es gut, müssen nicht unter der Depression leiden, oder sie können sie auch gut verstecken.

Ich möchte je etwas Gutes, Positives tun, aber ich schaffe es nicht. Und dann komme ich mir mit meinem Leben sinnlos vor, wie weggeworfen. Aber noch lebe ich, und das macht mir auch wieder Hoffnung.

Ja ich möchte wieder leben, frei leben, leben spüren, leben fühlen, mein Leben annehmen, meine guten, aber auch meine schlechten Tage. .

Danke, das ich das hier schreiben durfte. Danke für jeden Menschen, der hier mitlist. Ich wünsche uns allen hier wieder etwas so wie Freude im Leben, Bestätigung, Sicherheit, Liebe, Annahme, auch mal wieder Lachen, Freiheit, Kreativität,
und noch ganz arg viel mehr.

liebe Grüße,

Frederick

29.11.2018 17:13 • x 6 #1


Riu13

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Lieber Frederik
Du bist von Herzen angenommen hier im Kreis. Wir alle kämpfen und der Austausch tut gut.
Liebe Grüße zu dir

29.11.2018 18:10 • x 2 #2



Hallo Frederick1,

Ich finde gerade alles sinnlos

x 3#3


Frederick1

liebe Riu,

du ganz herzlichen vielen lieben Dank. Ja es tut so gut zu wissen, mit meiner Depression stehe ich nicht allein da, es gibt auch andere Menschen die darunter leiden müssen. In unserer heutigen Gesellschaft wird oft versucht, Schmerzen und Leiden ganz schnell zu verdrängen.Ja, es gibt auch Schönes und Gutes im Leben, aber auch Leiden wie die Depression.

Da muss oder darf ich immer mehr lernen, diese meine Wirklichkeit zu akzeptieren. Das ich sie nicht immer nur versuche zu verdrängen, zu fliehen, sondern das ich mich meiner Depression immer wieder neu stelle.

Es gibt ja heute so viele Möglichkeiten sich abzulenken, Musik, Fernsehen, smartphone usw.., ich kann mich pausenlos berieseln lassen. Ja das tut natürlich auch einmal gut. Dann muss ich mich nicht meinen unangenehmen Gedanken und Gefühlen stellen.

Doch meine eigene Gefahr besteht dann, das ich meine eigenen Gedanken und Gefühle, meine Wünsche, meine Sehnsüchte, meine Hoffnungen, meine Schmerzen, alles was mich als Mensch ausmacht, nicht mehr so richtig wahrnehme.

Ich lebe nicht mehr in der Beziehung zu mir selbst, sondern in einer Traumwelt.

Meine eigene Depression, meine Wirklichkeit zu akzeptieren, anzunehmen, nicht zu verdrängen, das muss ich noch viel mehr lernen, lernen zu leben, ja auch wie du so schön geschrieben hast, wieder zu kämpfen...........................

Ehrlich zu leben, echt zu leben, mein Leben so wie es war und ist anzunehmen, zu akzeptieren, mich mit meinem Leben irgendwie versöhnen.................

vielen Danke und liebe Grüße an dich,

Frederick

29.11.2018 19:20 • x 2 #3


Riu13

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Lieber Frederick,
ich finde es toll,dass du einen Hund hast, ich habe einen Kater und ich weiß, wie wertvoll ein Haustier ist.
Ich weiß nicht,ob Du schon Hilfe in Anspruch genommen hast, wie weit Du auf deinem Weg schon bist.
Gibt es Dinge, die du schon für dich selbst getan hast, geforscht,was man selbst tun kann? Die Depression werden wir wahrscheinlich nicht los bekommen aber es gibt Möglichkeiten, damit umzugehen. Ich habe dazu sehr viel gelesen und bin noch am ausprobieren,was mir wirklich gut tut.
Wie gesagt,es gibt zahlreiche Ansätze,um sich selbst zu erkunden und auch wieder ein Licht am Tunnel zu sehen.
Für die Partner ist es schwierig,es manchmal auszuhalten, deswegen gehen auch manche Beziehungen in die Brüche. Desto wichtiger ist es, bei sich selbst anzusetzen und die Verantwortung für sich zu übernehmen.
Noch viel wichtiger ist es, nicht aufzugeben und sich zum Spielball machen zu lassen sondern selbst wieder das Heft in die Hand zu nehmen. Trotz aller Tiefschläge... ich weiß... unzählige Tränen werden geweint und die Seele brennt.
Was würde dir denn im Moment gut tun?
Liebe Grüße zu dir

29.11.2018 21:10 • x 2 #4


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Acon

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Hallo Frederik,
Ich bin froh, dass Du Dich getraut hast hier Deine momentane Situation zu schildern. Danke Dir dafür. Ich selbst leide seit ca. 18 Jahren an einer schweren Depression und Deine Symptome sind mir so was von bekannt. Nehme auch Medis, früh Venlafaxin und Abends Trimipramin. Das werde ich auch weiterhin nehmen müssen. Habe versucht dieses Jahr mich unter Anleitung meines Psychiater auszuschleichen, war einfach nicht möglich. Ich habe erkennen müssen, das es so bleibt wie es ist. Wenn es mir ganz schlecht geht ist für mich ganz wichtig dafür zu sorgen, dass es Dinge gibt, die meiner Psyche gut tun. Ich beobachte meine Umgebung und Suche nach schönen Begebenheiten, die mir gut tun. Auch ich habe eine Katze, welche mein Sohn mir vor zwei Jahren verordnet hat. Sie ist mein kleiner Lichtblick. Sie braucht mich als Personal und schenkt mir dafür ihre Liebe.
Liebe Grüße
Acon

29.11.2018 22:51 • x 2 #5


Frederick1

liebe Riu,

vielen herzlichen Dank für deine lieben Worte für mich. Du und gerade gute Worte für mich helfen mir ganz feste. Als einfacher Mensch suche ich einfach nur Menschen die mich verstehen können, Menschen so wie du.

Ich möchte das ich gemocht werde. Manchmal meine ich, nur Menschen, die selbst eine Depression kennen, können andere Menschen darin verstehen. Anerkennung, Zuwendung, das ist ja ein Grundbedürfnis von uns Menschen. Ablehnungen, Kritik kenne ich auch viel in meinem Leben. Natürlich brauche ich auch mal Kritik, ich mache ja auch Fehler.

Nur wenn ich wegen meiner Depression Kritik bekomme, du dann tut es schon weh. Das ist oft schwer auszuhalten.

Ich möchte ja auch vor mir selbst gut da stehen, ich habe ja auch ein bestimmtes Bild von mir wie ich sein möchte....

Aber wenn dann wegen meiner Depression mein eigenes Bild nicht so ist, dann habe ich auch nicht mehr soviel Selbstvertrauen.

Ja wir brauchen Selbstvertrauen im Kampf gegen unsere Depression. Oft fühlen wir uns hilflos und schwach, trauen uns nicht zu, unsere eigenen Interessen zu vertreten. Doch es gibt gerade in unserer Depression kein Leben ohne Konflikte.

Gerade auch Konflikte mit meinen eigenen Erwartungen, oder Menschen die Erwartungen an mich haben.........................

Gerade auch Konflikte, wenn Menschen unsere Depression nicht akzeptieren wollen, wo man sie nicht ernst nimmt......

Aber auch als Mensch mit Depression dürfen wir unsere Wünsche äußern, meine Interessen zu vertreten.

Weil auch als Mensch mit Depression sind wir wertvolle Menschen, die auch eine gewisse Würde, Respekt und Achtung verdient haben.

Mir sind auch Zeiten der Stille sehr wichtig, einfach nur mal da sitzen und meinen Gedanken freien Lauf lassen.

Gerade auch um vergangene, auch mal verletzende Dinge noch einmal zu durchleben. Das ich mich immer wieder so gut es geht, mich mit meinem Leben und meinen Verletzungen versöhnen darf, versuchen los zu lasse, was mich belastet.

Am leichtesten fällt mir das, wenn ich mit Hund unterwegs bin, da fühle ich mich am freiesten. Da wird mein Leben irgendwo leichter, ich werde dankbarer für das was ich bin un habe. Wenn ich sehen darf, wie Hund so ganz leicht und unbedarft über Felder und Wiesen springt, welche Freue Hund am Leben hat.


Du, und das möchte ich dir liebe Riu auch wünschen, Liebe und Freude für dein Leben.

ganz viele liebe Grüße an dich,


Frederick mit Hund............

30.11.2018 17:47 • x 1 #6


Riu13

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Vielen lieben Dank Frederick mit Hund...
Ich bin gerade unterwegs und melde mich am Sonntag oder Montag,um zu hören, wie es dir geht.
Liebe Grüße Riu

30.11.2018 18:13 • x 1 #7


Frederick1

liebe Acon,

vielen herzlichen Dank für deine lieben und guten Worte. Ja ich wollte auch schon ausschleichen lassen, es hat leider nie geklappt......Aber toll das du eine Kate haben darfst. Mein Hund schenkt mir auch ganz viel Annahme und Liebe, hat ein ganz weiches Fall. Und er versteht sich sogar mit Katzen...........................

Oh liebe Acon, es ist gar nicht so einfach, immer wieder auf unsere Grenzen der Depression zu achten. Es ist sehr schmerzhaft, aber auch heilend, das wir durch unsere Depression begrenzt sind. Wir können nicht immer so wie wir wollen.

Es bedeutet zu akzeptieren, das ich gewisse Dinge nicht kann, oder nicht mehr so gut kann. Abschied nehmen von meinen falschen Vorstellungen, was ich mir selbst und anderen Menschen beweisen möchte. Mich nicht immer wieder mit anderen Menschen vergleichen, und dann wieder den Kopf hängen zu lassen. Oh ich wünsche mir auch ganz arg, Frieden zu finden mit meiner Depression, sie annehmen, mich mit ihr immer wieder versöhnen.

Grenzen die mich schützen, aus Selbstschutz, das ich nicht immer wieder über meine Grenzen gehe.

Das mich meine Depression barmherziger macht mit mir selbst umzugehen. Wenn die Dunkelheit zu groß wird, ist es manchmal beim besten Willen nicht möglich, sich zusammenzureißen, oder das Leben besser zu gestalten.

Aber trotzdem nicht aufgeben, wenn es wieder dunkel wird. Nicht im Sinne von billigen Durchhalteparolen, sondern als
Ausdruck, das ich trotzdem wertvoll bin, selbst in meiner Depression.

Meine Depression zu verleugnen macht alles nur schlimmer. Es gibt kein Loslassen meiner Depression, wenn ich sie nicht vorher annehme und zu lasse. Aber ich darf der Depression Aufmerksamkeit schenken, muss sie nicht verdrängen, sie ist ein Teil von mir.

Wenn die Dunkelheit zu groß wird, ja dann brauchen wir Hilfe vom außen. Und deshalb bin ich sehr dankbar, das ich dieses Forum hier gefunden habe, ich bin nicht mehr ganz allein in meiner Depression. Das ich offen bin was andere wie du zu mir sagen, mir raten, mir helfen wollen, das ist was ganz arg wertvolles. So etwas kann man nicht kaufen.

Manchmal denke ich in meiner Depression an eine Raupe. Gerade als die Raupe dachte, ihr Leben sei vorbei, wurde sie zu einem wunderschönen Schmetterling mit ganz vielen wunderschönen Farben.Deshalb dürfen wir gerade in der Depression, liebevoll und achtsam mit uns umgehen.


Du und ich wünsche dir von Herzen eine Hand die dich tröstet in deiner Depression, auch die Katze die für dich da ist, die dich lieb hat, dich versteht, dich annimmt, so wie du bist. Und das du deine große Hand deiner kleinen Katze geben kannst.

Gemeinsam Hand in Hand durch das Leben gehn, und ich wünsche dir viele liebe Menschen, die dich verstehn.


viele liebe Grüße an dich, neuen Mut, neue Hoffnung, einen neuen Glauben an dich selbst.


Frederick

30.11.2018 20:23 • x 1 #8


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Acon

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Hallo Frederik,

Vielen Dank für Deine liebevollen Worte. Diese habe ich gerade heute gebraucht, denn heute ist wieder einer dieser Tage, die eine Depression so schwer machen. Aber ich weiss, dass es solche Tage mit zitternden Händen, Antriebslosigkeit usw. gibt. Viele Menschen ohne Depression können es nicht verstehen, was in uns vorgeht. Und diese reiss Dich mal zusammen Parolen verschlimmern alles nur, weil dann noch Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen in uns impliziert werden. Danke für Deine Worte, diese geben Kraft.

Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend

Andrea

30.11.2018 21:07 • x 1 #9


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Liselotte

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Hallo Frederik,
ich möchte mich gerne anschließen.
Ich bewundere Deinen Mut und das Du es schaffst in einer schlechten Phase so angenehme und wahre Gedanken in die richtigen Worte zu kleiden.

Mich überfällt gerade eine große Angst vor der Sprachlosigkeit. Möchte mich gerne mitteilen, aber finde keine Worte für diese Verfassung. Da ist diese Leere im Kopf und eine immense Schwäche des Körpers.
Ich lese hier mit und versuche mich aus dieser Sprachlosigkeit mit einigen Worten zu befreien.
Ganz liebe Grüße
Martina

30.11.2018 21:24 • x 2 #10


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feyre

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genauso wie du schreibst geht es mir ja auch genau mit den erfahrungen das wenn menschen von meinen Depressionen wissen das sie sich von mir abwenden.richtige freunde habe ich gar keine mehr.meine beste freundin hat sich ersatz für mich besorgt,und wir waren so eng das ich geweint habe als sie 6 wochen urlaub in florida gemacht hat weil ich nicht wußte was ich ohne sie machen sollte.ich bin sehr enttäuscht von den menschen und bin einzelkämpfer geworden.ich rede mit niemanden,nur hier im internet oder mit meiner psychologin.
ich finds toll das du den mut gefunden hast zu schreiben,das ist doch ei schritt in die richtige richtung.
ich habe zwei hunde,beide sind auch krank.lucky hat epilepsi und fips ist vorderbein amputiert.fips ist mein seelenhund und wenn ich nur dran denke das er irgendwann gehen muss fang ich an zu heulen.
ich wünsche dir das du den sinn findest....und das kommt von herzen

30.11.2018 23:13 • x 3 #11


Frederick1

liebe Martina,

vielen herzlichen Dank für deine ehrlichen und wahren Worte. Wichtig finde ich in meiner Depression auch, dass du dein ganz Großes im Blick behältst. Du bist wertvoll und kostbar, trotz deiner Depression. Und dieser so wichtige Wert kann und darf dir kein Mensch nehmen, liebe Martina! Deine Depression ist nicht alles in deinem Leben. Du musst nicht nur auf der Erde krabbeln wie eine Raupe. Nein, tief in deinem Innersten bist du ein ganz farbiger Schmetterling, der auch mal wieder fliegen möchte. Und das möchte ich dir ganz feste wünschen.

Du darfst deine lieben Augen wieder nach oben richten, dort wo die Schmetterlinge fliegen. Und du darfst daran denken, es kommen Tage, gerade auch der Frühling, wo du wieder mitfliegen darfst. Hoffnung finde ich ganz arg wichtig in unserer Depression, dass du in der Ferne schon Farben sehen darfst, die Leichtigkeit des Fluges vom Schmetterling, wenn du dich auf bunten Blumen vom Fliegen ausruhen darfst.

Ja das Spannungsfeld ist oft groß in unserem Leben, im Moment bist du noch in der Depression. Und es ist brutalst schwierig auszuhalten. Dann ist draußen gerade so trübes und dunkles Wetter, das Helle, das Schöne scheint ganz arg weit weg zu sein.

Doch wie schnell ändert sich das Wetter. Und da wünsche ich dir von Herzen ganz viel Liebe und Kraft für dich, vielleicht eine schöne Melodie, eine Musik die dir Freude macht.

Es gibt Zeiten in unserem Leben liebe Martina, da helfen Worte nicht mehr so, wenn dir deine Trauer die Sprache fast nimmt. Aber vielleicht findet eine schöne Melodie einen Weg zu deinem Herzen, das du so etwas wie Frieden mit dir selbst spüren darfst, du musst dir keine Vorwürfe machen, auch wenn du im Moment ganz schwer tragen musst. Das Musik einen Weg zu dir findet, wieder aufzustehen, ein paar Schritte zu wagen...................................................................

Ein Wunder, das dir wieder Hoffnung schenkt liebe Martina. Das Wunder, die Hoffnung, das aus dieser Raupe ein Schmetterling wird...................................................................................................................................................................
noch siehst du ihn nicht, aber vielleicht kannst du den Schmetterling schon ganz zart und leise, in dir spüren, möge er dich immer mehr berühren.

Hoffnung zwischen heute und morgen, Hoffnung zwischen Tränen und wieder freuen, Hoffnung zwischen Raupe und Schmetterling, neue Hoffnung für dich.

Und das möchte ich dir liebe Martina von ganzem Herzen wünschen,

viele liebe Grüße an dich,


Frederick und Hund.

01.12.2018 17:55 • x 1 #12


Frederick1

liebe Andrea,

du musst dir wegen deiner Depression kein schlechtes Gewissen machen, das müssen eher die Menschen, die dir ein schlechtes Gewissen machen wollen. Damit sie meinen, sie könnten es sich einfacher machen mit dir. Sind nicht bereit, mit dir liebe Andrea nach unten zu steigen, da wo deine Depression sitzt.

Und da in diesem Dunkeln liebe Andrea, da wünsche ich dir ein ganz helles Licht, ein Licht das für dich strahlt. Manche Dinge sehen im Licht besehen viel schöner und heller aus, als im Dunkeln. Und nach jedem Dunkeln folgt ein neuer Morgen, ein heller Morgen. Und das möchte ich dir so was von wünschen, dass du vieles wieder im hellen Licht sehen darfst, ein ganz neues helleres Denken, eine ganz andere Perspektive.

Dass du wieder Dinge in deinem Leben sehen und erfahren darfst, Dinge die dich wieder erfreuen, Dinge die dir wieder Hoffnung machen, wieder Lust zum Leben.

Leben müssen in der Depression ist sehr herausfordernd, und das kann man nicht einfach so weglächeln. Obwohl so ein kleines Lächeln auch mal ganz gut tun kann.............................................................................................................

Und auch wenn du dich in deiner Depression zurückgezogen und versteckt in deinem Lebenshaus siehst, hinter vergitterten Fenstern. Voller Zweifel darüber ob mein Leben je einmal einen Sinn haben wird. Und plötzlich sagt jemand zu dir, du liebe Andrea, du musst dich nicht mehr verstecken in deiner Depression, du darfst dich zeigen, so wie du bist.

Wenn ein Mensch dich aus deinem Gefängnis herausholen möchte, weil du bestätigt wirst, wie wichtig und wertvoll du eigentlich bist, das du wertgeschätzt wirst, so wie du bist, und nicht so, wie man dich haben möchte. Diese Sicht ist so wichtig in deinem Leben, das du wertvoll bist, wichtig, wertgeschätzt.

Und dass auch dein Leben wieder aufblühen darf. Dass du dich nicht länger verstecken musst, das du deine Flügel wieder ausstrecken darfst, und wieder erste Flugversuche machen darfst...................................................................

Weil du wieder zu dir und deinem innersten Wesen stehen darfst, und gerade dass dich wieder ganz leicht und schön macht.

Dass du wieder du selbst sein darfst, trotzdem dass dein Leben wie meines, auch durch Narben und Spuren unserer Depression gezeichnet ist, aber auch das kann schön sein, wenn wir es in Liebe annehmen. Alles, was du aus Liebe zu dir selbst tust, das macht dich schön liebe Andrea. In Liebe zu dir essen, trinken, leben. laufen, weinen, lachen....................

In Liebe zu dir selbst, weil du auch ein einzigartiger Mensch bist, kein anderer Mensch ist so wie du liebe Andrea....


...in guten Gedanken für dich,


Frederick und Hund.

01.12.2018 18:22 • x 3 #13


Frederick1

liebe feyre,

ganz herzlichen Dank für deine lieben Worte. Oh das tut mir jetzt auch ganz arg leid, das Menschen sich von dir abwenden, dir keine Annahme und Liebe mehr schenken. Das ist eine der schlimmsten Erfahrungen in der Depression, das nicht mehr so viele Menschen bereit sind, auf uns einzugehen. Nicht nur draußen wird es kälter, auch unter uns Menschen wird es oft kälter.
Dabei strengen uns wir Menschen mit Depression so an, um gute und liebevolle Beziehungen zu finden. Wir Menschen sind doch alle irgendwo verletzlich, doch das darfst du heute nicht mehr so zeigen, dir nichts mehr anmerken zu lassen.

Heute musst du cool und stark sein, aber viele Menschen spielen das auch nur, lassen sich nichts anmerken. Doch ich der Depression liebe feyre haben wir nicht mehr die Kraft, uns anders zu geben und zu speilen.

In der Depression sind wir verletzlich, wir durchleiden Krisen, ich zweifle, ich scheitere.................................

Doch ungern zeigen wir Schwäche und bitten um Hilfe, obwohl dass doch so gut tut.

Du ich musste erkennen, dass meine eigene Schutzmauer für mich ein hilfloser Versuch war, mich vor Dingen zu schützen, von denen ich dachte, sie nicht ertragen zu können. Doch in Wirklichkeit lassen sich tiefe Verletzungen kaum von Schutzmauern abhalten, sondern lagern sich vor meiner Schutzmauer ab.

Und ich fliehe vor meinen Verletzungen, anstatt mich ihnen zu stellen.

Doch ich darf mich meinem Leben stellen liebe feyre, weil wir ein Recht haben zu leben, auch in der Depression.

Weil wir nicht schlechter sind wie andere Menschen, nein wir dürfen leben, du darfst leben...................

Und unsere Verletzungen, Wunden, Enttäuschungen haben das Recht, in Liebe zu heilen.

Oh mein Hund ist für mich auch sehr heilsam, mit ihren treuen und lebendigen Augen, ihrem Blick.............................

Mein Hund leidet auch unter der Epilepsie, hat so alle vier Wochen ihre Anfälle. Aber sonst ist sie ganz lieb.


Und du liebe feyre, ich wünsche dir ganz viel Liebe und Annahme für dein Leben, auch dass deine Wunden wieder heilen dürfen, jeden Tag ein wenig mehr.


viele liebe Grüße an dich und deine lieben Hunde,

in guten und lieben Gedanken für dich,


Frederick und Hund.

01.12.2018 18:44 • #14


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Acon

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Hallo Frederik,
Danke für Deine Worte. Sie tun mir gut und genauso verläuft auch mein Leben. Es gibt schöne Tag und aber auch dunkle, finstere. Beides ist so zu nehmen und auch anzunehmen.

Auch Dir wünsche ich das Licht, das Dich aus der Tiefe wieder herausführt. Das für Dich sorgt, damit Du Dich auch um Dich sorgen kannst.

Liebe Grüße und eine Umarmung als Dankeschön
Andrea

01.12.2018 22:13 • x 2 #15


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issabella

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Ich frage mich, wieso ich das Thema nicht früher bemerkt hatte.

Erst jetzt - und ich habe mein Freund brutal geweckt: wo sind die Welpen?
Frederic, Ich beneide Dich wegen Deinen Hund.
Meinen Rex musste ich September 2014 einschläfern lassen.
Alleine bin zu schwach, um mich um ein Hund zu kümmern. Oder hat ich mir das anreden lassen?
Ich weiss es nicht.
Mein Rex: Ich weiss es nicht, wie ich das Bild einstellen kann.
Wenn ie Antwort doppelt ist, möchte ich mich entschuldigen.
Irgenwas ist falschgelaufen, viell, weil ich ein Bild von Rex einstellen wollte.
hab gemerkt, es ist schon da.
Meine Güte, ist das komplieziert.
LG
i.

02.12.2018 05:34 • x 2 #16


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issabella

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Leider, es ist kein Bild da.
Ich versuche schon meinen Rex irgenwie bekannt zu machen.,weil ich ihn geliebt hatte.
Leider, obwohl ich viele Bilder habe,kann ich nicht im Forum irgendwelchen Bild zu stellen.
https://photos.google.com/photo/AF1QipM...ZKj9?hl=de

02.12.2018 06:46 • x 2 #17


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issabella

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Wenn ich die Bilder sehe, bin ich so was wie Deprie, wie gehts nicht mehr.

Mein Hund war eigentlich sehr problemvoll..Leider, konnte ich seine Vergangenheit nicht ermitteln.

Er ist zu mir geführt worden mit einer Bürste und eine Leine. das wars. Da ich sehr überrascht war bin ich sofort einkaufen gegangen. Rex war so sehr verstört so, dass ich ihn erst irgendwann nach etlichen Woche streicheln dürfte
.
Ich habe keine Ahnung, was er davor erlebt hat -- es war mit Sicherheit nicht gut
Ich vermisse ihn. Ich überlege immer und immer wieder: war die Entscheidung,
ihn einschläfern zu lassen richtig?

02.12.2018 07:23 • x 2 #18


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issabella

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Ich bin immer noch sehr bedrückt. Ich suche bei mir die Gründe für seine Krankheit;: war ich zu wenig mit ihm draußend?

Wegen meiner Krankheit war ich mit Rex fast jede Nacht unterwegs. Das beste: ich habe etliche Blumen geklaut.
Es sind nur Erinnerungen, die weh tun.

02.12.2018 07:26 • x 2 #19


Riu13

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Hallo Frederick,
Viele liebe Grüße zum ersten Advent.
Wie ich aus deinen Beiträgen entnehmen kann, geht es dir schon besser und Du kannst sogar anderen Mitgliedern Mut machen.
Schön, dass du dich hier angemeldet hast und die Diskussion bereicherst.
Geht es dir besser oder bist du momentan nur abgelenkt von deiner Thematik?
Liebe Grüße Riu

02.12.2018 14:58 • x 1 #20


Frederick1

liebe Andrea,

danke liebe Andrea, ja es gibt dunkle Tage, aber auch hellere Tage in der Depression. Manchmal habe ich auch zu überhöhte Erwartungen an mich. Aber unser Selbstvertrauen dürfen wir nicht an Erfolge fest machen. wiviele Freunde wir haben oder nicht haben, wie wir aussehe, wie schwer oder wie leicht wir sind.

Es gehört zu den ganz schweren Dingen in der Depression zu vertrauen, dass es das Leben mit uns gut meint.Zu vertrauen und zu hoffen, dass manches im Leben doch wieder gut wird. Wenn mein Leben gerade so viel Schweres mit sich bringt.

Wenn dein Herz voller Fragen ist, du keine Antwort hast, nicht einordnen kannst, was alles gerade mit deinem Leben passiert, oder warum sich gerade gar nichts tut.

Vertraue ich darauf, dass manches wieder gut wird, das ich selbst etwas dazu beitragen kann, oder lasse ich meinen negativen Gedanken freien Lauf..................................................................................................................

Du liebe Andrea, auch wenn manche unserer Fragen unbeantwortet bleiben, Leiden und Schmerzen auch eine Lebensrealität sind...............................................................................................................................................................

Es ist gut dass es ein Forum wie dieses gibt, wo wir unser Leid, unsere Schmerzen schreiben können, denn "geteiltes Leid ist oft halbes Leid. Wenn ich es spüren darf, vertrauen darf, ich stehe nicht allein da, dann kann aus dem Dunkeln manchmal wieder etwas Helles werden, neue Hoffnung.

Selbst bin ich ja gerne draußen in der Natur. Und im Moment ist es kalt, trübe, nichts scheint mehr zu wachsen...........

Doch aus Erfahrung weiß ich, irgendwann wachsen und blühen wieder verschiedene Blumen............................

Deshalb darf dein Herz sich immer wieder Hoffnung machen, vertrauen............................................

Aber es kommt auch drauf an, mit was ich mein Herz fülle. Gerade in den helleren Tagen in der Depression kann es uns helfen, einen guten Vorrat anzulegen, wenn die dunklen Tage wieder kommen wollen.

Eine gute Tafel Schokolade, ein Glas Tee, Liebe und Annehme für dich selbst, Dinge die dir Freude machen, Güte und Mitgefühl für dich, Dankbarkeit usw.............


Ich wünsche dir auch immer weider, ganz viel Licht für dein Leben. Möge es immer heller scheinen für dich.

Viele liebe Grüße, mit guten Gedanken und Hoffnung für dich,


Frederick und Hund.

02.12.2018 21:31 • #21


Frederick1

liebe Riu,

vielen herzlichen Dank für deine lieben Grüße. Du es geht mir dank dir und anderen Menschen hier schon viel besser.

Der Satz, "mich mag niemand", der mich so runter gezogen hat, der stimmt so gar nicht, ist eine Lebenslüge. Oder ich kann das nicht, das ist auch so eine Lüge in der Depression. Auch darf ich mal wieder wütend werden, wenn ich sie immer wieder unterdrücke, dann schade ich mir immer wieder selbst.

Nur in der Depression ist es so was von schwer, so zu denken.

Doch es ist nicht alles unsere eigene Schuld, ich darf Fehler machen, ich darf Nein sagen, ich habe ein Recht auf mein eigenes leben.


viele liebe Grüße an dich,

Frederick und Hund.

02.12.2018 21:43 • #22


Frederick1

liebe Isabella,

leider kann ich dein Bild nicht öffnen. Aber ich darf dir sagen, du musst dir kein schlechtes Gewissen machen, du bist nicht an allem schuld. Doch die Vergebung sich selbst gegenüber ist gar nicht so einfach. Du liebe Isabella, du musst keine zu hohen Ansprüche an dich selbst stellen. Wir alle sind nur Menschen, und es gibt keinen Menschen , der keinen Fehler macht.

Du musst dich nicht anklagen und bestrafen.

Du darfst gut und liebevoll zu dir selbst sein, dich annehmen und lieb haben. Du bist ein sehr wertvoller Mensch, der es verdient hat zu leben.

viele liebe Grüße, in guten Gedanken für dich,


Frederick und Hund.

02.12.2018 21:51 • #23


Frederick1

liebe Isabella,

du hast getan was du konntest für deinen Hund, du hast das Beste was du hattest für ihn gegeben. Nein, du musst dir da keine Gedanken machen. Und wenn das mit dem Bild reinstellen nicht klappt, das macht doch nichts, kein Mensch muss alles können. Ich stelle mir deinen lieben Hund jetzt in guten Bildern vor.

Auch wenn dich manche Menschen schon als schuldig hingestellt haben, du bist es nicht. Vielleicht hat man dich als Kind zu streng erzogen, dich nie gelobt, dir keine Liebe geschenkt.

Auch wenn du in den Herausforderungen deines ganz persönlichen Lebens, deinen Verletzungen im Leben, dich manchmal einsam und verloren fühlst, du darfst dich immer wieder selbst von Herzen lieb haben. Nicht was du tust macht dich kostbar und wertvoll, nein sondern das du ein Mensch bist.


viele liebe Grüße an dich,

Frederick und Hund.

02.12.2018 22:03 • x 1 #24


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issabella

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Lieber Frederik,

wie heisst eigentlich Dein Hund?

Danke für Deine ermunternde Worte. Mein Rex sah fast so aus, wie in Deinen Avatar, ein bisschen dicker.

Wenn ich Glück habe, kann ich mich unterschreiben: issabella mit Hund.
Sie wird Xsinty heissen., eine Müschlinghündin, 7 Wochen alt. Es steht noch nicht fest, deshalb bin ich jetzt so unruhig.
Ich kann nur hoffen, viell. werde ich morgen mehr wissen.
Drück mir die Daumen, bitte.

Ich habe nicht auf Deinen letzten Beitrag geantwortet - es wäre ein Büchlein. Nach und nach erzähle ich meine Geschichte. Aber mit der stränger Erziehung hast Du Recht.

Herzliche Grüße
Magdalena

12.12.2018 05:19 • #25


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issabella

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EWin kurzer Einblick kannst Du da werfen:

wieder-ein-tief-kurz-vor-schluss-muss-aufpassen-t25104.html

Wenn es mit dem Link nicht klappt, das Thema steht im gleichen Unterforum.
Schade nur, dass ich so wenig Antworten bekommen habe.

LG

12.12.2018 05:42 • #26


Azura

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Zitat von Frederick1:
Am leichtesten fällt mir das, wenn ich mit Hund unterwegs bin, da fühle ich mich am freiesten. Da wird mein Leben irgendwo leichter, ich werde dankbarer für das was ich bin un habe. Wenn ich sehen darf, wie Hund so ganz leicht und unbedarft über Felder und Wiesen springt, welche Freue Hund am Leben hat.


Lieber Frederick, ich habe dein Thema gerade entdeckt und finde ganz toll, wie du schreibst, ich kann mich in vielem Wiedererkennen. Ich habe auch große Angst, meine Arbeit zu verlieren. Ich habe viele Seminare besucht, und immer wieder war die Aussage, dass im Leben einige Posten stimmen müssen - Familie und Beziehung und Arbeit sowie soziale Anerkennung und das man über eine gewisse Dauer das fehlen eines dieser Posten ausgleichen kann - was passiert aber, wenn wir alle verlieren?

Zum Glück hast du deinen Hund! Mir geht es da genauso. Ohne Hund wäre ich heute nicht mehr hier. Die Lebensfreude die sie ausstrahlen, die unbedingte Liebe und die Unvoreingenommenheit jeden und alles so zu akzeptieren, wie es nun mal gerade ist - das versuche ich mir abzuschauen (gelingt mir momentan eher schlecht als recht). Ich freue mich zu lesen, dass es dir schon besser geht!

Grüße, Azura

12.12.2018 11:28 • x 1 #27


Frederick1

liebe Azura,

ja wenn du alles gibst, deine Liebe, deine Kraft, deine Zeit, und du bekommst nicht einmal Dankbarkeit. Und wie schnell wirst du da mutlos bekommst Ängste, Schlafstörungen usw.Es ist wie Gift für uns, wenn du dich nicht mehr so wehren kannst, nicht mehr fliehen, du erstarrst, drohst innerlich an deiner Depression zu zerbrechen.

Oft hilft nur noch menschliche Zuwendung, oder der der Hund,Geborgenheit, Zeit, Unterstützung. Das du zumindest wieder so gut es geht äußerlich wieder stabil wirst. Dass da ein Mensch ist, der die Ruhe halten kann, und dem du dich mitteilen darfst.

Die Bedürfnisse die du hast darfst du wahrnehmen, und auch zulassen, raus lassen, musst sie nicht unterdrücken. Du darfst da deine Gefühle, gerade auch deine Ängste voll raus lassen. Das darf auch lautes Weinen oder Schreien sein, deine Wut rauslassen, alles was dich innerlich belastet und bedrängt, raus fleißen lassen. Dadurch kann vieles abgebaut werden, denn so schnell entsteht eine neue Depression.

Selbst spiele ich gerne Musik, singe meine Ängste, meine Enttäuschungen, meinen Frust so gut ich es kann, raus.

Leben kann manchmal ganz schön hart und ungerecht sein, und oft trifft es leider die falschen Menschen, und das ist alles andere als fair. Aber wenn ich mich da zu arg aufrege, dann geht es mir nicht besser, und ändern tut sich auch nichts.

Du wirst nur wieder depressiv, negativ, traurig, bis zum nichts mehr fühlen können.
Du hast zu nichts mehr Lust
innerlich hast du Angst es nicht zu schaffen,
du grübelst, machst dir Schuldgefühle, die so oft gar nicht stimmen, du ziehst dich zurück usw.

Und oft fühlt dein Körper deine inneren Schmerzen mit.

Mein Lebensgarten ist zerstört. Selbst mag ich schöne Gärten, wenn alles so schön blüht, aussieht.
Und plötzlich kommt ein Sturm, und alles ist weg.

Dein Lebensgarten, in den du so viel Liebe, Hoffnung, Kraft, gesteckt hast, ist zerstört.

Und du denkst, ich bin nicht wichtig, nicht wertvoll, nicht liebenswert, nicht interessant.
Und dann baust du eine Mauer um deinen Garten als deinen Schutz, niemand kommt mehr rein, niemand kommt mehr raus.

Viele falsche Sätze beginnst du zu glauben, sie bekommen Macht über dein Leben.

Du fühlst dich immer als Opfer, als Versager, wirst misstrauisch.

Aber es gibt immer wieder die Chance liebe Azura, dass du zurück ins Leben findest. Das du deinen Lebensgarten neu anlegst. Das du deine Lebensängste mehr und mehr überwinden kannst. Ja das Leben kann brutal sein, und du darfst dich auch schützen. Das du der Wahrheit des Lebens ins Auge schauen kannst. Manche Menschen meinen es gut mit dir, aber nicht alle Menschen. Und da musst du aufbauen, darfst dich schützen, abgrenzen, dir selbst vertrauen.

Gerade auch an deinem Arbeitsplatz, das du da achtsam mit dir umgehst, dich schützt, auf dich feste aufpasst.

Das du freundlich aber bestimmt bist, das du weißt, was willst du, und was willst du nicht. Das du es rechtzeitig merkst, wen ein Mensch dir etwas Böses tun möchte.

Aber verstecke dich nicht in deiner Angst, du darfst offen bleiben für die Menschen, die es gut mit dir meinen.


Pflege dich und deinen wunderschönen Garten streue guten Samen, gute Worte, gute Dinge für dich aus, das in deinem Garten schöne Dinge wachsen guter Same, für dein Herz, deinen Kopf.

in guten Gedanken für dich,

viele liebe Grüße,


Frederick mit Hund.

12.12.2018 20:08 • x 2 #28


Mr3

1
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Hallo. Ich habe mich hier angemeldet, weil es mir nicht gut geht, aber auch, damit ich kurz in diesen thread schreiben kann, auch wenn es keiner mehr liest.

Habe dieses Forum durch Zufall gefunden u die Beiträge hier sind tröstend. Besonders Frederick..ich kenne dich nicht. Aber deine Worte haben mich sehr berührt. Ich musste mir einige deiner Antworten abspeichern, weil sie mich so getröstet haben. Danke schön.

21.06.2021 11:08 • x 2 #29



Hallo Frederick1,

x 4#30


Mabaja

1518
20
1998
Hier wird ne Menge gelesen

21.06.2021 12:00 • #30

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