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Ich bin emotional total am Ende - bitte um Hilfe

emmaakimb

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Ich bin ein sehr junges Mädchen, was ihren Abschluss erfolgreich bestanden hatte, jedoch geht es mir seit mehreren Monaten nicht mehr so, wie es mir vorher ging. Die vergangenen Monate waren für mich eigentlich Alltag, jedoch habe ich zu 80% keine Freude mehr an Dingen die ich vorher getan habe. Ich bin emotional total am Ende, wenn jemand ein beliebiges Thema anspricht ist die Chance sehr hoch, das ich in Tränen ausbreche. Ich weiß nicht, ob es an der neuen Schule oder an meiner Vergangenheit liegt. Zu meiner Vergangenheit möchte ich nur sagen, dass ich vieles alleine machen musste und ich schlimme Erlebnisse hatte und von einer wichtigen Familienperson im Stich gelassen wurde. Da ich hier "Hilfe" suche und hoffe, dass ich sie hier bekomme, spiele ich mit offenen Karten. In den vergangenden Ferien hatte ich öfters mal den Gedanken mein Leben zu beenden, jedoch fiel mir dies aus den Gedanken, als ich an meine Mutter und an ein paar meiner Freunde dachte. Im Moment bin ich am überlegen, die Schule abzubrechen, da ich mit dem Druck und mit Leuten dort nicht wirklich auskomme und es mir, das Gefühl gibt, dass dies mein Leben noch mehr mit runterzieht.
Ich würde mich über eine Meinung zu dem Thema freuen und um jede Hilfe.
Danke für die Aufmerksamkeit.

29.08.2018 19:02 • x 1 #1


Riu13

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Hallo,
Fein,dass du uns gefunden hast. Damit hast du schon den ersten Schritt getan,um an deiner Situation etwas zu ändern. Man merkt, dass du dir viele Gedanken machst.
Du schreibst, dass du bei fast jedem Thema in Tränen ausbrechen könntest. Wirklich bei allem oder kannst du das ein bisschen eingrenzen?
Möglicherweise kannst du es an einer bestimmten Thematik oder bestimmten Personen festmachen?
Konntest du dich in deinen Ferien entspannen oder hat dich der Gedanke an die neue Schule zu sehr beschäftigt?
Es wäre schön, wenn du noch ein bisschen mehr erzählen könntest...
Liebe Grüße Riu

29.08.2018 20:46 • x 2 #2


emmaakimb

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Bei einem Thema kann ich mir sicher sein, dass ich dabei immer in Tränen ausbreche, wenn es um "Familie", bzw Väter geht. Ich bin ohne meinen Vater aufgewachsen und hatte viele Tiefschläge deswegen.
In den Ferien habe ich nie an die neue Schule gedacht, sondern habe mich fast jeden Tag probiert abzulenken und viel zu unternehmen, aber das war selten, da ich selten Lust hatte, das Haus zu verlassen.
Liebe Grüße Emma

29.08.2018 20:51 • x 1 #3


Avatar

JuliaW

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Hallo emmaakimb,

Du bittest um eine Meinung: Bitte hole Dir professionelle Unterstützung. Du schreibst, dass Du vieles alleine machen musstest. Dieses musst Du nicht alleine machen. Es gibt genug Möglichkeiten, um Unterstützung zu bekommen, damit es Dir bald wieder besser gehen kann. Du kannst dazu entweder zu Deinem Hausarzt gehen oder anonym und kostenfrei z.B. die "Nummer gegen Kummer" anrufen. Dort gibt es Menschen, die Erfahrung damit haben, Kindern und Jugendlichen bei ihren Sorgen und Problemen zuzuhören und ihnen zu helfen. Wenn es notwendig ist, können sie dort auch dafür sorgen, dass Du weitere Hilfe bekommst. Falls Du nicht telefonieren magst, gibt es die Möglichkeit eine E-Mail zu schreiben.

    "Nummer gegen Kummer"
    116 111
    Montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr
    anonym und kostenfrei vom Festnetz und vom Handy
    Website: https://www.nummergegenkummer.de/kinder ... lefon.html

Und falls es dringender sein sollte, gibt es die TelefonSeelsorge. Die sind rund um die Uhr erreichbar:

    TelefonSeelsorge
    0800-111 0 111
    0800-111 0 222
    24 Stunden
    anonym und kostenfrei
    Website: http://telefonseelsorge.de/

Wir können Dir hier zuhören und unsere Erfahrungen mit Dir teilen, doch bei Dir hört es sich so an, als ob Du im Moment etwas mehr brauchst. Ich sehe schon, dass Du mit Riu13 angefangen hast zu schreiben . Bitte mache beides: Hier im Forum Hilfe finden und Dir professionelle Unterstützung suchen.

Liebe Grüße,
Julia

29.08.2018 21:02 • x 3 #4


Avatar

CeHaEn

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Moin Emma

So wie Riu sagt: Schön, dass du etwas tust. Damit meine ich sowohl, dass du dir jetzt diese Adresse ausgesucht hast, als auch deinen Versuch, in den Ferien etwas zu unternehmen. Selbst wenn das nicht so geklappt hat, wie du es dir erhofft hattest. Trotz allem hast du nicht völlig resigniert und das ist schon viel wert.
Beherzige bitte Julias Rat mit dem Hausarzt (oder einem anderen Arzt deines Vertrauens für den Anfang). Die Telefonnummern sind gut - vor allem, wenn du in einem tiefen Loch sitzt und gerade überhaupt nicht weißt, wo dir der Kopf steht. Aber langfristig brauchst du wohl sprichwörtlich persönliche Hilfe; von Profis und am besten von Menschen, denen du vertrauen kannst. Sei dann bitte auch möglichst offen, auch wenn dir diese Offenheit von Angesicht zu Angesicht schwerer fallen sollte. Je besser dein Arzt informiert ist, desto besser kann er helfen und nach meiner persönlichen Erfahrung bringt es bereits eine gehörige Erleichterung, bestimmte Dinge einfach aussprechen zu können.

Und ansonsten stell hier gerne deine Fragen oder schreib es dir von der Seele - was auch immer.

29.08.2018 23:49 • x 1 #5


Plexiglas

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Hallo Emma...,

Du bist auf jeden Fall nicht allein mit solchen Tränen. Ich lass Sie möglichst laufen wenn es gerade möglich ist, irgendwo meint der Körper wohl es trägt zur Entlastung bei.
Ich hoffe Du hast oder findest Ansprechpartner.

Vor 9 Stunden • #6

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