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Keine Gefühle mehr! Bitte um Hilfe!

Eva29

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Hallo ihr Lieben! Ich bin zum ersten Mal hier. Ich bin verzweifelt und hilflos. Mein Problem ist folgendes: Seit 1,5 Jahren spüre ich keine Gefühle und Emotionen mehr. Wirklich gar keine. Ich bin grundsätzlich eine junge, aktive Frau, die das Leben liebt und gerne Sport macht (Klettern, Wandern, usw.) . Ich bin selbstbewusst und habe grundsätzlich große Emotionen. Seit ca 1,5 Jahren spüre ich von heute auf morgen gar nichts mehr. Der Körper reagiert (zb Herzrasen bei ungewissen Situationen) aber ich spür die Angst nicht. Weder Freude, noch Wut noch Angst. Gar nichts.
Das komische daran ist, dass mich überhaupt nichts belastet. Ich habe einen Freund, mit dem es voll gut passt, habe Familie und Freunde, die hinter mir stehen und einen Job, den ich überalles liebe. Auch bin ich finanziell gut abgesichert.
Die Depression sieht keiner von außen - auch habe ich das Gefühl, dass es keine Depression ist, habe Null Selbstzweifel oder bin mit irgend einem Thema belastet. Das einzige, was mich belastet ist, dass ich nichts fühle. Außerdem vergesse ich sehr schnell - ich kann mir nichts mehr merken (wie zb Urlaube, wo ich schon war oder allgemeine Ereignisse.

Ich habe folgende Hilfe schon in Anspruch genommen:
Traumatherapie, Schematherapie, Akupunktur, Gespräche bei einer Lebens-und Sozialberaterin, Familienstellen, Hypnose, war bei einer Hellseherin

Auch körperlich wurde ich abgecheckt:
Gesundenuntersuchung (alle Werte passen), MRT (Schädel ist in Ordnung), Schilddrüse (auch in Ordnung). Der Psychiater hat mir bereits folgende Tabletten verschrieben : Sertralin, Escitalopram, Duloxetin (jeweils die höchste Dosis) - auch keine Veränderung.

Ich bin ratlos und die Ärzte auch schon. Die Therapeuten konnten auch nichts mit mir anfangen, weil mich kein Thema belastet. Auch in der frühen Kindheit konnte man nichts finden.

Ich habe den Eindruck, dass es was körperliches ist. Hat jemand einen Tipp, was ich mir sonst noch anschauen lassen kann? Danke schon mal im Voraus!

25.04.2021 11:12 • x 3 #1


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Catalie

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Hallo @Eva29,

warum hast du eine Traumatherapie gemacht "auf gut Glùck" oder gibt es ein traumatisches Erlebnis?

Ich würde wohl zum Endokrinologen gehen, vielleicht ist irgdewo dein Hormonhaushalt schief, ist mit Standardblutwerten manchmal nicht greifbar.

Und zusätich denke ich trotzdem an eine Psychotherapie... Ich würde viellicht tatsächlich eine Psychoanalyse anstreben, oder tiefenpsycholigisch fundiert. Ich bin da zugegebenermaßen auch noch am Anfang, Psychoanalyse geht nochmal tiefer und weiter in die Kindheit. Vielleicht gibt es doch ein verdrängtes Erleben, dass dich, durch ein unbewussten Trigger ausgelöst, in deine Gefühllosigkeit geschubst hat.

25.04.2021 20:36 • #2



Hallo Eva29,

Keine Gefühle mehr! Bitte um Hilfe!

x 3#3


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Stromboli

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Liebe Eva
Hab ich das richtig verstanden, der Zustand ist mit einem abrupten, unerklärlichen Wechsel von einem Tag zum andern aufgetreten und hat sich seit 1.5 Jahren kaum mehr verändert?
Wenn es so ist, empfinde ich das allein schon als recht traumatischen Einschnitt. Das zeigt auch die Vielzahl von Therapieversuchen in kurzer Zeit.
Magst du etwas mehr darüber schreiben, ob bzw was diese Therapien beinhaltet haben und wie sie verlaufen sind?

26.04.2021 07:48 • x 1 #3


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maya60

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Hallo Eva und Willkommen hier im Forum - ich kann nur genauso wie du und alle anderen rumrätseln und finde auch die beiden Symptome Gefühlstaubheit und Vergesslichkeit einerseits gravierend, erst recht so abrupt und schon seit 1,5 Jahren, aber wenn da keine weiteren psychiatrischen Symptome dazu kommen und sich auch psychotherapeutisch nichts psychisch Belastenfes zeigte, dann würde ich mit meiner Laienerfahrung auch vertieft neurologisch untersuchen lassen.

Was sieht so ein MRT und was nicht? Welche neurologischen oder - wie auch schon vorgeschlagen wurde - endokrinologischen Untersuchungen entlang der beiden Symptome könnten da noch mehr ins Detail gehen?

Liebe Grüße! maya60

26.04.2021 09:23 • #4


Eva29

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Hallo liebe @Catalie!
Herzlichen Dank für die Information! An Tiefenpsychologie hab ich noch gar nicht gedacht - vielleicht wäre das ein Zugang.
Ich machte eine Traumatherapie, weil ich vor 2 Jahren mit einem Narzisten zusammen war, der mich dann auch nach der Trennung ein 1/2 Jahr gestalkt hat. Die Belastung ist weg und heute kann ich nur mehr darüber lachen. Deshalb machte ich dann eine Traumatherapie um zu schauen, ob da noch was hängen geblieben ist. Aber auch wenn ich mir dieses Thema genauer angeschaut habe, konnte ich keine Verbesserung (nicht mal ein bisschen) feststellen.
Herzliche Grüße
Eva

26.04.2021 11:43 • x 1 #5


Eva29

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Hallo lieber @Stromboli!
Danke für deine Nachricht!
Ja, tatsächlich ging es von einem Tag auf den anderen.... Ganz plötzlich... Und ich kannte mich nicht mehr aus, was mit mir los ist. Ich habe lange gebraucht um zu verstehen, dass meine Gefühle auf einmal nicht mehr da sind. Ich ging zu einem Psychiater, der meinte, dass ich höchstens nur eine leichte Verstimmung habe - da ich emotional im Gespräch mitgehe und nicht so wirke, als ob ich Depressionen habe. Er meinte, wenn ich depressiv wäre, müsste ich eine schwarze Wolke hinter mir herziehen - das kann er bei mir nicht erkennen. Ich war erstmals beruhigt über seine Aussage, dennoch war der Zustand der Gefühllosigkeit da. Mittlerweile kämpfe ich jeden Tag und das schon seit 1,5 Jahren. Auch mein Therapeut meinte das Selbe - er kann meinen Zustand nicht ergreifen, da ich nach außen hin nicht so wirke, als ob ich keine Gefühle hätte. Und ja, das ist auch für mich unerklärlich, dass man es gar nicht sieht, ich dennoch nichts spüre und fühle.
Es war so eine Hypnose-Traumatherapie - es soll den Zugang zum Unbewussten erweitern um zu schauen, was noch nicht bearbeitet ist. Am Anfang der Therapie ging es um sichere Orte - wo er mich hinführte. Im Laufe der Zeit versuchten wir die Themen mit direkter Konfrontation aufzuarbeiten. Aber für mich war es ganz und gar nicht belastend oder hatte das Gefühl, dass ich da was noch aufarbeiten musste, weil ich von Haus aus eine sehr reflektiere Person bin . Letzten Endes kam es auch da zu keiner Verbesserung meines Zustands.

Herzliche Grüße
Eva

26.04.2021 12:01 • x 2 #6


Eva29

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Hallo liebe @maya60!
Herzlichen Dank auch für deine liebe Nachricht!
Also das MRT stellt fest, ob man einen Tumor zb hat.
Ich habe meinen Hausarzt darum gebeten, mir eine Überweisung für einen Neurologen zu schreiben. Er hat sich leider dagegen gesträubt. Er meinte, sowas ist nur ein psychisches Problem.
Darf ich fragen: Hast du selbst Erfahrungen mit Neurologen gemacht?
Herzliche Grüße
Eva

26.04.2021 12:13 • x 1 #7


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Catalie

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@Eva29 Du brauchst für einen Neurologen keine Überweisung. Auch für einen Endokrinologen nicht. Wenn dein Hautarzt sich weigert, egal... Ruf einfach Ärzte in deiner Umgebung durch und vereinbare einen Termin. Wartezeiten sind mitunter lang, deshalb würde ich verschiedene durchrufen und Neurologen und Endokrinologen parallel angehen. Oft kannst du darum bitten, angerufen zu werden, falls ein kurzfristiger Termin frei wird.

26.04.2021 12:18 • x 2 #8


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maya60

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Hallo @Eva29 - mein ADHS ist ja eine Hirnstoffwechselerkrankung mit psychischen Folgen, so dass es von daher nicht wunderte, dass meine PsychotherapeutInnen mir immer sagten, meine eindeutige Depression sei dennoch so anders als üblicherweise.

Außerdem hatte ich als Ergotherapeutin mit PatientInnen zu tun, die bestimmte Ausfallserscheinungen und sogar als Folge auch Depressionen aufgrund neurologischer Grunderkrankungen hatten wie Parkinson, Demenz, Schlaganfall u.a.

Und ein/e EndokrinologIn als ExpertIn für innere Drüsenfunktionen hat auch nochmal einen anderen ExpertInnen-Blick, besonders eben, wie ja schon geschrieben wurde, die komplexe und so einflussreiche Funktion der Hormone.

Dann gibt es übrigens auch noch Fach- und ForschungsZentren für seltene Erkrankungen, die du dir auch mal ergoogeln könntest.
Dort beschäftigen sie sich gerade schwerpunktmäßig interdisziplinär mit rätselhaften seltenen Krankheitssymptomen.

Hoffentlich findest du bald Hilfe!

Liebe Grüße! maya60

26.04.2021 12:48 • #9


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Stromboli

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Liebe Eva
Ich würde auch, wie Catalie und Maya schreiben, mich erstmal rundum versichern, ob es eine versteckte organische Ursache oder Auslöser gibt für deinen Zustand. Lass dich vom Hausarzt nicht abwimmeln. Er ist für dich da, nicht du musst seine Theorien bestätigen. Und wenn es in D möglich ist, dich ohne ihn beim Spezialisten anzumelden, würde ich das tun. (Bei uns in der CH musst du, wenn du wie die meisten das prämiengünstigere Hausarztmodell hast, tatsächlich eine Überweisung des Hausarztes haben.)
Eine andere Frage ist mir bei deinen Zeilen noch aufgetaucht: Geht dein Zustand einher damit, dass du dich selbst und/oder deine Umwelt sozusagen unwirklich erlebst, wie abgekoppelt oder durch eine Art Glaswand?
Herzlich, Stromboli

26.04.2021 13:23 • #10


Eva29

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@Catalie Ich habe zuerst bei einem Neurologen angerufen und der hat gemeint, dass ich eine Überweisung bräuchte. Und der Hausarzt hat sich geweigert. Ich bin aus Österreich vielleicht sind da andere Bestimmungen.
Ich hab jetzt den Hausarzt gewechselt. Der hat bei mir einen Hormonstatus gemacht - da sind die Befunde noch ausständig. Den werde ich auf jeden Fall dann bitten, dass er mir einen Überweisungsschein fürn Neurologen schreibt.
Herzlichst Eva

26.04.2021 13:46 • x 2 #11


Eva29

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@maya60 Aaah... Verstehe! Super erklärt! Danke!
Also dann werde ich fix zum Neurologen gehen und zum Endokrinologen. Vielleicht sehen die was...
Danke auch für den Tipp mit den Forschungszentrum!

26.04.2021 13:49 • #12


Eva29

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@Stromboli Cool! Das werde ich auf jeden Fall machen
Achso... Du meinst so diesen Zustand einer Depersonalisation oder? Nein, das hab ich Gott sei Dank nicht. Ich nehme die welt zum Glück ganz real wahr.
Herzliche Grüße

26.04.2021 13:52 • x 1 #13


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Catalie

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Zitat von Eva29:
Ich bin aus Österreich

Ah okay, kann sein, dass es bei euch anders ist, da kenne ich mich dann nicht so aus. Aber ein neuer Hausarzt ist sicher sowieso eine gute Idee, wenn der andere dich nicht wirklich ernst nimmt.

Ich wollte dir aber auch noch kurz von meiner Depression schreiben, also zu "schwarze Wolke hinter sich herziehen"
Bei mir ist das tatsächlich auch nicht so. Ich bin nicht depremiert oder niedergeschlagen o.ä. Meine Depression macht sich hauptsächlich durch permanent Erschöpfung bemerkbar. Und diese Gefühllosigkeit kenn ich auch von mir. Es ist oft so ein "sch.gal" Gefühl dominiert. Es fühlt sich einfach alles neutral an...
Ich habe vor kurzem das Buch von Tim Raether gelesen, gibt auch einen Thread dazu, "hochfunktionle Depression" oder ähnlich heißt der. Vielleicht bist du doch depressiv, ohne es zu merken, weil du schon solange einfach trotzdem funktioniert hast... Nur so ein Gedankenspiel, aber weil ich eben dieses "schwarze Wolken-Ding" was ein Arzt zu dir gesagt hatte, auch fachlich nicht korrekt, Depression kann eben sehr viele Ausprägungen haben.

26.04.2021 14:06 • x 2 #14


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Stromboli

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Zitat von Eva29:
@Stromboli Cool! Das werde ich auf jeden Fall machen Achso... Du meinst so diesen Zustand einer Depersonalisation oder? Nein, das hab ich Gott sei ...


Ja, daran oder Derealisation hatte ich gedacht. Weil ich persönlich und aus Büchern Menschen kenne, bei denen das auch ganz plötzlich aufgetreten ist und alles verändert hat. Aber offenbar ist es bei dir was anderes dann, zum Glück.
Liebe Grüsse, Stromboli

26.04.2021 14:34 • #15


Eva29

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@Catalie
Ahhhh... Spannend! Danke für deine Symptomatik. Darf ich fragen: belasten dich Themen? Weißt du, warum der erschöpfungszistand da ist bzw das sch... egal Gefühl? Kannst du es ergreifen und verstehen, warum du es hast?
Und darf ich fragen: ist jeder Tag gleich? Oder gibt es auf und abs?

26.04.2021 15:08 • #16


Eva29

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Gestern war ich beim Psychiater wegen Kontrolle. Er wird jetzt langsam die Medika absetzen. Er meinte, ich sei ein schwerer Fall - da müsste man sich lang Zeit nehmen - diese Zeit hätte er nicht für mich. Ich sollte wo anders hin gehen - wo genau konnte er mir nicht sagen. Außerdem schließe er nicht aus, dass ich eine Histerie Störung hätte, weil ich schon so viele Dinge ausprobiert habe und jetzt meinen Zustand mit einer körperlichen Blockade erklären will. Er meinte, dass das ein Endloses Suchen wäre und ich sollte es lassen. Er meinte, dass mir auch der Neurologe nicht weiterhelfen könnte. Auch schließt er nicht aus, dass ich einen sekundären Nutzen daraus hätte: nämlich Aufmerksamkeit. Er nahm mich in keinster Weise ernst, sah meinen leidenden Zustand nicht. Ich werde weiter kämpfen und werde bestimmt zu jemanden kommen, der mir weiter helfen kann... Ich gebe nicht auf. Und du meiner Person: ich habe schon mein ganzes Leben nie die Aufmerksamkeit durch Opferhaltung gesucht - ich war immer stark und war nur für andere da. Jetzt, wo ich wirklich mal Hilfe bräuchte, nimmt mich keiner Ernst.

27.04.2021 09:12 • x 5 #17


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Stromboli

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Ein wahrer Ausbund an Empathie, dieser Psychiater...
Solche Erlebnisse mit Ärzten finde ich immer wieder erschütternd.
Da würde ich persönlich keine Minute mehr hingehen. Wenn du mich fragst, wäre nach dem Hausarzt auch der Psychiater reif für einen Wechsel.

27.04.2021 13:25 • #18


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hlena

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Da schließe ich mich an.
In diese Praxis würde ich keinen Fuß mehr setzen.

27.04.2021 13:31 • #19


Eva29

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Danke euch! Ja, da werde ich bestimmt nicht mehr hingehen.

27.04.2021 13:55 • x 1 #20



Hallo Eva29,

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Catalie

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@Eva29 ich brauchte ein bisschen Zeit zum antworten, also bei mir ist es so, dass mir kein Auslöser bewusst ist. Ich bin "eigentlich" glücklich, auch in meiner Vergangenheit gibt es fúr mich nichts greifbares, dass mit meinen Zustand verständlicher machen würde. Ich denke rückblickend geht es mir nun seit 12 Jahren müde. Da wurde mein zweiter Sohn geboren und er fand von Beginn an Schlaf ist überbewertet. Er schlief zwei Stunden und war dann zwei Stunden wach, Tag und Nacht, die ersten drei Jahre seines Lebens. Nun hatte ich da aber auch schon seinen großen Bruder, Ich konnte also nicht einfach mit schlafen wenn der Kleine schlief. Da bin ich in Eine Dauererschöpfung, Übermüdung und Schlafstörung geschlittert. Und an diese Erschöpfung habe ich mich dann irgendwie gewöhnt, auch mit dann irgendwnn wieder mehr Schlaf wurde es nicht besser. Schleichend kam dann die Lustlosigkeit und dieses mir ist alles egal dazu. Alles wurde/ist mir anstrengend, selbst für schönes muss ich mich aufraffen und letztlich ist es momentan so, dass ich gar keinen Zugang mehr dazu habe, was mit Irgdnewann mal Spaß gemacht habe, was ich gerne tun wùrde oder was mich entspannen/erholen könnte. Also habe ich auch auf nichts Lust, weil ich mich gar nicht mehr erinnern kann, wie es sich angefühlt hat, dass es mir mal spaß gemacht hätte.
Ist zum Beispiel auch so, Ich sehe Nachrichten, nur schreckliche Sachen werden berichtet, Ich weiß, dass es schrecklich ist, ich kann denken Ja schlimm, aber es fühlt sich trotzdem neutral/egal an, Ich sollte betroffener sein, möchte betroffener sein, aber ich merke es nur als Gedanke, nicht als Gefühl...

01.05.2021 22:29 • x 1 #21

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