Ich bekomme nichts auf die Reihe

mamavonhier

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Hallo zusammen.

Alles läuft den Bach runter. Ich krieg nix mehr auf die Reihe. Mag nicht mehr groß essen, trinken, reden, keine Aktionen mehr machen... Nix!

Ich bin so am Ende. Ich persönlich denke, das es Burn Out ist, aber ob?! Keine Ahnung.

Eigentlich hänge ich ja in Depressionen. Mal mehr, mal weniger. Aber seit 2 Wochen wirds richtig miess.

Ich kann weder gut schlafen, noch aufstehen, noch sonst was tun. Ich würde am liebsten den ganzen Tag irgendwo rumliegen und nix tun. Nicht mal essen oder trinken... Nix, ich habe einfach keine Lust drauf. Naja, oder anders gesagt, ich habe das Gefühl, keine Kraft mehr zu haben.

Wir haben ein schweres Jahr hinter uns. Meine Eltern wohnten bei uns mit im Haus, da wir angebaut haben für sie. Unser Bauleiter war ne Pfeife; in 6 Monaten liess er sich 5 mal sehen! Das ist nicht ok und nicht normal. Unsere Baufirma tat aber nix. Irgendwie muss der verwandt mit dem Chef der Firma sein. Der ist so eine Null! Aber will alles besser wissen und können. Also habe ich kurzerhand die Bauleitung vor Ort übernommen. ICH! Ungelernt! Keine Ahnung von nix. Nur weil wir unser Haus vor 6 Jahren gebaut haben, heisst es nicht, das ich alles kann und weiß! Mein Mann war dauer arbeiten. War ja ok... Aber es war für mich sehr anstrengend und wirklich nerven raubend. Dann noch eine Tochter die im Sommer zur Schule kam, totale Umstellung also, dann eine kleine Tochter, die meint, sie kann mit der großen mehr als mitziehen. Meine Eltern hier im Haus. KEINEN! Moment hatte man für sich. Was ja auch ok war, da es ja eine absehbare Zeit nur war, aber dennoch. Einen Mann die man nie sieht. Freunde, die man kaum spricht, da man zuviel zutun hat. Einen 'netten' Autounfall den ich hatte, der war im August und bis heute plagen mich schmerzen in den Muskeln vom Aufprall. Immer nur von anderen zu hören bekommen, ich sei selber an allem schuld. Von Verwandten bekommt man zu hören: Du kannst nix! Du bist nix! Und damit du das nicht glaubst machst du noch mehr als du ohnehin schon tust! Doch irgendwann ist der Punkt da, da denkst du auch: Ja! Du bist zu doof für alles!

Ich bin einfach ausgebrannt. Ich kann nicht mehr. Seit Dez. 2007 nehme ich Fluoxetin 50mg. 1 Tablette am Tag. Aber auch da habe ich das Gefühl es hilft nix mehr.
Meine Therapeutin ist nur sporadisch da. Abends um 21 Uhr bekommst ne SMS das sie nächsten Tag zwischen 11 und 14 Uhr Termine frei hat... HAHA! ICh habe Kinder, ich kann nicht von jetzt auf gleich sowas planen! Meine Krankenkasse meinte: Das ist normal und ok so. Wenn ich das nicht will, muss ich die Therapie auslaufen lassen und in 2 Jahren eine neue Anfangen. Hab ich auch getan. 1 Jahr noch, dann darf ich neu starten. Aber was passiert bis dahin?

Meine kleine macht Theater morgens wenn sie zur Kita soll. Die tobt durchs Haus, das ist der Hammer! Schmeisst alles rum und brüllt und alles... Sie will da nicht hin, sie hat Angst, keine Lust.... ect pp. Ist sie dann aber da, dann ist sie sooooooo glücklich und happy und hat alle gern und macht und tut. Hauptsache Mama morgens eins auswischen. Papa ist ja nicht da, der kann nicht meckern. Es ist sogar so schlimm, das sie wirklich schon fast um 5 geweckt werden müsste, damit sie irgendwie um 8 in der Kita ist.

Ich versuche ja mir abends vorzunehmen, wie es nächsten Tag laufen soll, ich geh das dann auch an, aber sobald was quer läuft kann ich nicht mehr. Ich bin dann am Ende. Ich könnt nur noch heulen. Heute auch... Da stand ich heulend vor der Erzieherin. Aber sie hat das wirklich nur morgens! Nur wenn sie zur Kita soll. Sonst ist sie eine tolle, liebe, manchmal zickige, aber dennoch ein herzensgutes Kind.

Andere Aufgaben schaffe ich kaum noch. Essen kochen gerade so, aufräumen, putzen.... naja... geht so... Aber ich muss mich so dermaßen dazu zwingen. Das ist schlimm.

Ich würde gerne was andere machen, das wird mir in den letzten 1,2 Wochen klar. Auch wenn ich nicht muss. Aber was andere sehen, was anderes tun. Am liebsten natürlich irgendwas Events. Irgendwie Planungen machen, Abläufe zusammen stellen... ect pp. Sowas würde mir großen Spaß machen. Aber ich bin 1. ungelernt, 2. habe ich keinerlei Erfahrung darin und 3. Wie? . Und dann noch zuletzt: Wie komme ich erstmal aus diesem Tief raus? Aus diesem: ICH KANN NICHT MEHR!

Das ich jetzt hier schreibe, kostet soviel Kraft, das ich schon wieder ins Bett möchte, weil es mich müde macht. Ja, sitzen und schreiben am PC macht mich Hundemüde! Aber alles andere auch. Das ist alsob ich den halben Garten umgrabe. So kaputt fühle ich mich jetzt nach dem Text. Durst habe ich auch, aber ich habe keine Kraft oder Lust was zu trinken.

Das klinkt alles so dermaßen dämlich, aber ich weiß nicht, es ist einfach so. Die Kraft ist weg, einfach weg!

Wie kommt man da wieder raus aus dem Loch? Was muss man tun, damit man Energie bekommt? Was kann ich tun, damit ich nicht nur meine 'Pflichten' erfülle, sondern auch wieder Spaß daran habe und Spaß am Leben finde?!?! Was?!?!

Lg

Mamavonhier

18.01.2011 16:03 • #1


Serafina

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Hallo mamavonhier,

1. solltest du dir eine andere Therapeutin suchen, wo du regelmäßig Termine wahrnehmen kannst.
2. wäre abzuklären, ob du nicht ein anderes Medikament nehmen solltest, oder ob die Dosis erhöht werden sollte (in Absprache mit einem Arzt).

Hast du schon einmal über eine Auszeit, sprich Kur o.ä. nachgedacht?

Serafina

18.01.2011 19:58 • #2


mamavonhier


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Ja, das habe ich.

Eine Auszeit ist im Moment nur soweit drin, das ich Tagsüber die Mädels zu meinen Eltern gebe. Sie brauchen mich unheimlich. Ich muss nicht dauernd an ihrer Seite sitzen, aber 'greifbar' sein.

Und wegen einer neuen Therapeutin. Ich habe alles versucht das genehmigt zu bekommen. Nix. Vor Januar 2012 läuft da nix. Leider.

Meine Auszeiten habe ich ja wirklich, 3,4 Stunden am Tag. Doch ist es damit nicht getan, das weiß ich auch.

18.01.2011 20:35 • #3


Kämpfer

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Hallo,
zuerst einmal möchte ich Dir sagen, wie bewundernswert ich Dich finde ----einfach klasse,wie Du versuchst,den Alltag zu schaffen.
Ich glaube auch, das du ausgebrannt bist und an Deine Grenzen stößt, aber ich glaube auch, das Du einen Weg findest, das es Dir besser geht.
Zuerst einmal würde ich hartnäckig versuchen, eine andere Therapeutin zu finden, frage doch nochmals bei der Krankenkasse nach oder bei Deinem Hausarzt.
Das Verhalten von ihr ist einfach nicht akzeptabel!
Was hälst Du davon, wenn Du einmal schaust, welche Dinge Du abgeben jkannst, oder nicht unbedingt erledigen mußt.
Dein Haushalt muß nicht glänzen und blinken, es reicht manchmal auch weniger.
Die gewonnene Zeit,nutzt Du für Dich -------gehe irgendwo einen Kaffee trinken, schwimmen oder einfach nur spazieren.
Ja, ich höre jetzt schon Dein Protest, aber probiere es doch einfach einmal aus!
Deine kleine Tochter, könnte doch vielleicht auch einmal zu einem Kindergartenfreund gehen, dann hätte sie Spaß und Du wärst entlastet.
Könnte es sein, das ihr morgens soviel Stress habt, das ihr euch gegenseitig das Leben schwer macht?
Ich meine es nicht böse, es war nur mein erster Gedanke.
Vielleicht könntest Du die Situation entschärfen, in dem Du ein Zeitpolster einplanst.
Manche Sachen können abends erledigt werden, dann ist morgens mehr Zeit ------kleine Kinder verstehen die Hektik nicht, sie leben im Hier und Jetzt und auch wenn Du sie schneller haben möchtest, es wird nicht funktionieren.
Deine Tochter spürt das Du genervt bist, dementsprechend reagiert sie.
Ich habe auch erst lernen müssen, mein Leben zu entschleuinigen und auch wenn ich keine Kinder habe, hatte ich oft das Gefühl bald auf dem Zahnfleisch zu kriechen.
Jeder wolltw was, immer war ich in Hektik------bis ich für mich Stopp gesagt habe!
Nun kommt eines nach dem anderen dran, mein Haushalt hält auch mal einen nicht gesaugten Teppich aus!
Vielleicht kannst Du auch Deinen Mann ein wenig mehr einspannen, auch wenn er viel arbeitet.
Setzt euch doch mal zusammen und entwickelt einen Schlachtplan ------jeder sagt erst einmal seine Ideen und dann schaut ihr was machbar ist.
Du benötigst auf jeden Fall dringend Hilfe, eine Mutter die zusammen klappt, hilft keinen.
Ich drücke Dir die Daumen,
es grüßt Dich Kämpfer

18.01.2011 21:40 • #4


Sonnenblume20

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Ich würde Dir einen Klinikaufenthalt oder eine Mutter-Kind-Kur ans Herz legen. Du scheinst, wenn ich Dich so lese, wirklich in einem schlechten Zustand zu sein.Und wenn Mütter in einem schlechten Zustand sind, dann ist es oft so, dass auch die Kinder reagieren. Das ist dann ein ewiger Teufelskreis.

Falls Du Deine Kinder nicht so lange alleine lassen möchtest, dann gibt es bei manchen Kliniken die Möglichkeit, die Kinder mit zu nehmen, die dort tagsüber betreut werden.

Aber da Deine Eltern mit im Haus leben, könnten die evt. in der Zeit für sie sorgen.

Auf jeden Fall sollte ziemlich bald etwas passieren. Vielleicht könntest Du ja zeitnah einen Termin bei Hausarzt oder Psychiater ausmachen, um ihm Deine Lage zu schildern. Der kann ja dann zusammen mit Dir schauen, was gut wäre.

Bezüglich Therapie:

Zitat von mamavonhier:
Meine Therapeutin ist nur sporadisch da. Abends um 21 Uhr bekommst ne SMS das sie nächsten Tag zwischen 11 und 14 Uhr Termine frei hat... HAHA! ICh habe Kinder, ich kann nicht von jetzt auf gleich sowas planen! Meine Krankenkasse meinte: Das ist normal und ok so.

Das kenne ich so nicht und das ist auch absolut nicht normal. Wenn man eine Therapie macht, dann hat man im Normalfall einen regelmäßigen wöchentlichen Termin (immer gleiche Uhrzeit und Wochentag), der auch immer gleich bleibt (Ausnahmen können bei Urlaub und Krankheit natürlich vorkommen).
War das denn schon von Anfang an der Therapie so? Wieviel Stunden hast Du dort absolviert?

Ich habe auch letztes Jahr nach 2 1/2 Jahren eine Psychoanalyse von mir aus beendet.Nicht, weil ich keine Therapie mehr bräuchte, sondern weil ich mit dem Therapeut und der Therapieform absolut nicht mehr zurecht kam. Ich sprach mit meiner Krankenkasse, weil ich dachte, ich müsste jetzt 2 Jahre Pause machen. Die sagten mir, dass das nicht so sein muss.
Wenn ich die Therapieform wechsle und der Gutachter der Krankenkasse es auch so sieht, dass ich weiterhin Therapie benötige, dann entfällt die 2-jährige Pause in meinem Fall.
Da das Kontingent der Analyse aber auch noch nicht ausgeschöpft war, hätte ich auch die Möglichkeit, zu einem anderen Analytiker zu gehen, um sie dort fort zu setzen.

Wichtig hierbei ist, dass der Therapeut in beiden Fällen einen entsprechenden Bericht für den Gutachter der Krankenkasse schreibt, von dessen Genehmigung das ganze natürlich abhängt.
Ich schreibe dies hier aus meinen perönlichen Erfahrungen. Ob das ganze wirklich gesetzlich geregelt ist (sich alle Krankenkasse´s dran halten müssen) oder ob es auf das Wohlwollen der Krankenkasse ankommt, das kann ich nicht beurteilen.Da müsste ich mich erst mal schlau machen.

Welche Art von Therapie hattest Du denn?

Wenn es um Fragen der Therapie geht, dann kannst Du aber auch separat noch einen Thread im entsprechenden Unterforum posten. Du hast dort die Möglichkeit, dass dies evt. noch mehr User lesen und Dir antworten können.

Falls Du jetzt doch erst mal zuhause bleibst, dann könntest Du Dich an den sozialpsychiatrischen Dienst wenden. Dort bekommt man auch Hilfe und Unterstützung, wenn man den Alltag zuhause nicht mehr schafft.

18.01.2011 23:51 • #5


mamavonhier


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Zitat von Kämpfer:
Hallo,
zuerst einmal möchte ich Dir sagen, wie bewundernswert ich Dich finde ----einfach klasse,wie Du versuchst,den Alltag zu schaffen.

Dein Haushalt muß nicht glänzen und blinken, es reicht manchmal auch weniger.
Die gewonnene Zeit,nutzt Du für Dich -------gehe irgendwo einen Kaffee trinken, schwimmen oder einfach nur spazieren.
Ja, ich höre jetzt schon Dein Protest, aber probiere es doch einfach einmal aus!


Vielleicht kannst Du auch Deinen Mann ein wenig mehr einspannen, auch wenn er viel arbeitet.


Du benötigst auf jeden Fall dringend Hilfe, eine Mutter die zusammen klappt, hilft keinen.


Hey

lieb von dir, das du es bewundernswert findest. Ich sehe das, logischerweise anders. Ich habe das Gefühl, ich krieg nix hin. Bin keine gute Hausfrau... ect.

Mein Haushalt glänzt echt nicht. Meine Ma kommt eh immer rüber und macht unsere Wäsche. Das ist mir zu lästig. gg Sie räumt auch meine Küche bisschen auf... Das hilft schon sehr. Protestieren tue ich also nicht, ich laße viel machen, damit ich mal durchatmen kann. Wenn ich 2 mal die Woche einkaufen fahr, setz ich mich beim Bäcker ran, vorher, und trink 1,2 Kaffee! Das tut so gut!

Mein Mann macht schon viel. Aber mehr geht echt nicht. Erst fährt mit dem bus zur Arbeit. 45 min hin, 45 min zurück. Teils arbeitet er in Nachtschicht. 6 Tage die Woche a 10 Stunden. Dann fährt er aber die 30 km mit dem Auto. Er hat Gott sei Dank ne gute Stelle, wo er morgens im Werk anrufen kann und sagt: Ich komm heute nicht. Geht zwar nicht immer, aber MAL ist das schon drin und keiner ist ihm böse.

Ich werd für nächste Woche nen Termin bei meinem alten Hausarzt machen. Der hat kennt mich am besten und weiß wie, was, wann... Und ich denke mal, er wird mir empfehlen, das Fluoxetin zu erhöhen. Aber ich weiß, alleine machen darf man es nicht, das gehört unter ärztliche Aufsicht.

Meine große ist die Woche krank, somit fällt der Schulstress komplett weg, das erleichtert alles ein wenig.

Lg

19.01.2011 17:33 • #6


mamavonhier


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Zitat von Sonnenblume20:
Bezüglich Therapie:

Zitat von mamavonhier:
Meine Therapeutin ist nur sporadisch da. Abends um 21 Uhr bekommst ne SMS das sie nächsten Tag zwischen 11 und 14 Uhr Termine frei hat... HAHA! ICh habe Kinder, ich kann nicht von jetzt auf gleich sowas planen! Meine Krankenkasse meinte: Das ist normal und ok so.

Das kenne ich so nicht und das ist auch absolut nicht normal. Wenn man eine Therapie macht, dann hat man im Normalfall einen regelmäßigen wöchentlichen Termin (immer gleiche Uhrzeit und Wochentag), der auch immer gleich bleibt (Ausnahmen können bei Urlaub und Krankheit natürlich vorkommen).
War das denn schon von Anfang an der Therapie so? Wieviel Stunden hast Du dort absolviert?

Welche Art von Therapie hattest Du denn?

Falls Du jetzt doch erst mal zuhause bleibst, dann könntest Du Dich an den sozialpsychiatrischen Dienst wenden. Dort bekommt man auch Hilfe und Unterstützung, wenn man den Alltag zuhause nicht mehr schafft.


Hey du

ich habe eine Verhaltenstherapie gemacht. Und ja, meine Krankenkasse sagt: Da ist nix zu machen, wenn eventuell noch mehr als 5 Stunde offen sind, KÖNNTE ich versuchen einen anderen Therapeuten zufinden, der die Stunden übernimmt, was aber mehr als schwer ist bei 10-12 Monaten Wartezeit hier bei uns. Und dann muss die jetztige Therapeutin auch erst einwilligen, das sie die Stunden und die Therapie abtritt. Da besteht keine Chance! In beiden Fällen also nicht.

Ich werde zu Hause bleiben und versuchen es so gut es zu regeln und die Kinder echt jeden Tag 2,3 Stunden rüber geben zu meinen Eltern. Damit ich 'auftanken' kann. Was mir hilft, ist Sonne, reden und Musik.

Ich Moment läuft hier dauer Musik. ggg Das tut gut.

Aber ich weiß, damit ist es nicht getan. Ich werde morgen einen Termin bei meinem alten Hausarzt machen. Der kennt mich wirklich sehr gut, besser als ich mich selbst... Dann werd ich nächste Woche den Termin abwarten und schauen, was uns beiden so einfällt!

Danke euch beiden!!!!!

p.s.: Ich werd im März auch ein WE ganz alleine weg fahren, oder gar ne Woche. Irgendwo an die See. Vorher ist das nicht möglich...

LG

19.01.2011 17:41 • #7


mamavonhier


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Hey ihr

eigentlich waren die letzten 2,3 Tage richtig gut. Haben viel gelacht, Kinder waren artig, Hab viel fertig bekommen....

Nur heute, da häng ich wieder durch. Ich könnt den ganzen Tag heulen. Hab keine Lust auf nix. Müsste eigentlich schlafen, aber ich hab keine Lust ins Bett. Um 6:30 klingelt der Wecker.

Ach man.... Kann das nicht alles mal länger bergauf gehen?!

LG

23.01.2011 23:49 • #8


Steffi

Steffi

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Zitat:
Hab viel fertig bekommen....

vielleicht ist das der Grund, weshalb Du heute durch hängst ?
Möglicherweise überforderst Du Dich in den guten Phasen und merkst es nicht ?

24.01.2011 13:30 • #9


Unhappy

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Die Erfahrung habeich auchgemacht. So wie Steffi schreibt.
Wenn es einem gut geht,neigt man schnell dazu sich zu überfordern und zu viel auf einmalzu tun.

24.01.2011 16:26 • #10


mamavonhier


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Ich habe morgen um 13:40 einen Termin bei meinem Hausarzt.

Bin zuversichtlich....

Guts Nächtle

24.01.2011 21:14 • #11


mamavonhier


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So, ich war heute beim Doc.

Er meint das ich das Antidepressiva zwar erhöhen könnte, er vorher aber mein Ferritrinwert wissen will. Das ist der Eisenspeicherwert.

Ich hatte vor 4 Jahren ne Anämie und die war übel. Mein Ferrtrinwert sank auf unter 11, 12 und bei meinem Körperbau und allen anderen Werten, bräuchte ich einen von ca 100. Auch wenn 30 schon gut ist, ist es für mich deutlich zu schwach.

Also wird erstmal demnächst Blutabgenommen und dann gesehen, was dran ist... Sollte der Wert i.O. sein, dann kann ich davon ausgehen, das meine Fluoxetin Menge erhöht wird.

Aber logisch scheint es mir. Ich klappe zusammen, mag kaum was tun. Bin müde, kaputt, alles geht auf den Kopf, die Augen und mir ist schwindelig.
Genau wie damals, bevor die Anämie festgestellt wurde. Da war es leider nur schon soweit, das ich Haarausfall bekommen hatte. Das waren täglich bis zu 250 Haare. bis 100 ist normal... Ich musste die sogar über nen Zeitraum zählen, damit man weiß, wie stark es ausgeprägt es war und wann es besser wird.

Ich halt euch auf den laufenden.

Lg
Mamavonhier

25.01.2011 18:00 • #12


Kämpfer

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Hallo,
wenn Du so schlechte Blutwerte hast, dann ist es mehr als verständlich, das Du Dich so schlecht fühlst.
Ich kenne das aus eigener Erfahrung, man ist immer müde,schlapp, antriebslos und agressiv.
Freue Dich das Du ein kleines Hoch hattest, so etwas kommt bestimmt bald wieder.
Ich finde es toll, wie Du kämpst,
es grüßt Dich Kämpfer

25.01.2011 20:33 • #13


mamavonhier


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DANKE!

Ich muss kämpfen! Ich habe 2 Mädels die mich brauchen und die ich furchtbar lieb hab. Ich freu mich so auf den Frühling und Sommer, wo wir wieder den ganzen Tag im Garten und auf der Terrasse sitzen und Fußball spielen, plantschen, Wasserschlachten veranstalten, Eis essen, zusammen Blumen pflanzen... All das.

Ja, meine Blutwerte waren damals ja soweit ok, auch der Hb Wert. Aber das Speichereisen, der Ferrtrinwert, der war kaum mehr messbar; so die Aussage von meinem Hautarzt. Da bin ich hin, weil keiner einen Grund für mein Haarausfall gefunden hat.

Lg und ich drück euch

25.01.2011 21:03 • #14


Thomas30!

71
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Hallo!

Gibt's denn etwas Neues bei Dir?

08.12.2018 14:37 • #15




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