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Habe ich Depressionen?

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Lina-
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#1


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xhxhx
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Hey, das ist mein erster Forum? Meine erste Frage? Ich weiß selber nicht so genau.

ich weiß nicht ob das die richtige Seite ist um diese Frage zu stellen, aber was solls.

ich fange einfach mal an, (wird sehr durcheinander)
ich bin sehr emotionslos und habe keine Lust mehr irgendwas zu machen, ich will keine Freunde mehr haben und würde gern einfach den Kontakt abrechen, auch wenn sie mir nichts getan haben. Was ich aber natürlich nicht machen kann, weil ich keine Erklärung dafür haben, und auch nicht will das meine 'beste Freundin' traurig ist (auch wenn ich mich dafür nicht wirklich interessiere)?
bin ich herzlos?
Ich kann nicht weinen, wo jeder andere normalerweise weint. Ich versuche zu weinen aber es geht nicht. Schon dumm von mir oder? Wer will schon freiwillig weinen.
das war aber noch nicht alles.
Ich will nicht essen auch wenn ich hunger habe.
Ich bin ständig antriebslos.
Ich gehe ungern raus, weil ich mich sehr, wirklich sehr unwohl in meine Haut finde. (das hat glaub ich nichts mit Depression zu tun)
Ich habe kein wirkliches Interesse mehr an Irgendwas und keine Freude mehr bei meinen täglichen Aktivitäten, sogar bei Dingen, die mir sonst Spaß machten.
Ich reagiere sehr empfindlich auf Kritik. (auch wenn ich es nicht zeige)
Es fällt mir schwer klare Entscheidungen zu treffen.
Morgens wenn ich aufwache will ich gar nicht mehr aufstehen sondern einfach im Bett bleiben. (interessiert ja sowieso keinen)

Mir kommt auch öfters der Gedanke, dass wenn ich mich selbst verletzte, ich vielleicht weinen könnte.
Meine Lebensumstände sind auch nicht die besten, was vielleicht auch einen Teil Schuld an all dem hat?

Mit meiner Familie kann ich über das nicht sprechen, weil es ihnen nicht interessiert wie es mir geht,,,,
Sie arbeiten den ganzen Tag und ich bin sehr oft allein zuhause (was ich nicht schlimm finde, ich mag es allein zu sein.)
und Abends wenn sie mal zuhause sind, haben sie schon genug Probleme mit meinem Bruder.

joa das wars eigentlich.
danke an alle die bis jetzt noch gelesen habe Smile
über Antworten würde ich mich freuen ^^

schönen Tag noch!
obwohl es ist schon gleich 12 Uhr.
ach Tschüss!

22.06.2020 23:49 • x 2 #31


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Hallo Lina-,

Habe ich Depressionen?

x 3#3


Mabaja

Mabaja
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Hallo Lina,
ich wünschte mir von Jugend an, mit einem Psychologen über meine Probleme sprechen zu können. Ich konnte mich jedoch nie überwinden und Ärzte, die zwar psychosomatische Erkrankungen feststellten, brachten mich auch nicht auf den Weg. Jahrzehnte später durchlebte ich eine Odyssee an Arztbesuchen und schlussendlich drängte mein Hausarzt darauf, es doch mal mit einem psychologischen Facharzt zu versuchen. Er gab mir eine Überweisung in die Hand und los ging's.
Das ist mittlerweile zehn Jahre her und ich vermute, dass man heute keine Überweisung mehr benötigt.
Ich empfehle dir trotzdem deinen Hausarzt als erste Anlaufstelle. Erzähle ihm von deinen Problemen, dass du unter ihnen leidest und sie loswerden möchtest. Seine Reaktion auf deine Sorgen müsste genauso ausfallen, wie auf jedes andere gesundheitliche Problem, von dem du ihm bisher erzählt hast. Er ist schließlich Profi. Selbst wenn er Faulheit vermuten sollte (was ich nicht glaube), hat es ja keinerlei Auswirkungen für dich - er ist weder dein Arbeitgeber noch ein Elternteil oder sonst wer, der dir nahesteht.
Ein Tipp noch: Erzähle ihm auf gar keinen Fall von den Online-Tests oder sonstigen Informationen aus dem Netz - solche Stichwörter bringen Ärzte ziemlich schnell auf die Palme ... Bleibe einfach bei dem, was du selbst an dir festgestellt hast zwinkern
Gruß
Julienne

29.06.2018 16:50 • x 1 #19


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L
Hallo Lina

Willkommen im Forum.
Also bei mir haben die Depressionen damit angefangen, das ich immer mehr Unzufrieden mit mir war. Ich habe Schule vernachlässigt und habe es nicht mal geschafft zu lernen oder meine Hausaufgaben zu machen. Wenn es besonders schlimm ist, habe ich das Gefühl tot umzufallen. Bin auch oft traurig abends und morgens und habe auch an nichts mehr Interesse. Würde am liebsten den ganzen Tag im Bett liegen. Oft kommen auch Suizid Gedanken dazu. Wie du beschreibst, bin ich auch lange wach und schlafe bis spät in den Tag hinein. Fühle mich auch nicht wohl unter Menschen und wenn ich Menschen sehe, denke ich mir auch oft, was sind das denn für welche. Ich denke auch oft ich Versage und mache alles falsch, obwohl ich vieles richtig mache. Sehe auch keinen Sinn mehr im Leben und will auch nicht mehr.
Ichbwürde dir auf jeden Fall zum Arzt zu gehen, denn desto länger du wartest, desto geringer sind die Heilungschancen.

L.G. LBAUSD

x 1 #2


A
Hallo
Ich weiß momentan nicht was mit mir los ist und was ich machen soll würde gern einfach mal was los werden, deswegen versuch ich es mal hier

Zu mir ich bin 21 W mache eine Ausildung ich war eigentlich immer sehr glücklich in meinem Leben klar is lief nicht immer alles wie es sollte aber irgentwie hab ich es immer hinbekommen, Ich war immer ein sehr positiver Mensch mein Glas war immer halb voll nur jetzt ist es irgenwie halb Leer ich fühle mich inletzter Zeit sehr Traurig und Niedergeschlagen. Ich liege oft Abends im Bett und weine. Es gibt viel was mich beschäftigt die Ausbildung läuft nicht so wie ich mir das vorstelle obwohl sie mir eigentlich Spaß macht, Mit meinen eltern komme ich momentan nicht so gut zurecht und Jetzt hat mich meine Freundin verlassen weil ich in letzter Zeit fast nur noch schlecht gelaunt bin und es manchmal an anderen ausgelassen habe was mir auch sehr leid tut. Ich frage mich einfch vorher das auf einmal kommt seit ca. 2 Monaten geht es mir so

Ich weiß nicht ob das mittlerweile schon depressionen sind oder etwas anderes ich weiß das kann nur ein Artzt heraus finden aber es ist sehr schwer einen Therapeuten zu finden.

Ich habe ach schon mit freunden drüber geredet die mir auch zu hören aber ich hab das Gefühl es nicht mich keiner wirklich ernst. Es kommt mir vor als wäre ich niemanden wichtig als wäre ich wertlos geworden. Es scheit sich keiner wirklich dafür zu interessieren das es mir nicht gut geht

Einige meiner freunde meinten auch es würde an der Pille liegen aber kann eine Pille sich so krass auf gefühle wirken?

Ich weis enfach momtan nicht weiter ich will mich nicht mehr so fühlen ich will niemanden auf die Nerven gehen oder zu last fallen.


Villeicht geht das ja jemand von euch der das auch schon mal hatte
Es tat aufjedenfall mal gut ein bisschen was los zu werden und ich Danke jedem der sich das durchliest und mir zuhören möchte Danke

Lg Anki

#3


S
Hallo Anki.
Warst du bereits bei einem/deinem Hausarzt?
Wenn nicht, dann hole es bitte möglichst zügig nach.
Nur dann gibt es Überweisungen und eine besagte Liste von Ärzten, die neu zugelassen wurden und somit nicht ganz so überlaufen sind.

Wegen diesem Problem, lange Wartezeiten bei Psychologen, war ich in einer Tagesklinik, die mir auch sehr gut tat, mit anschließender Liste besagter Psychologen.

Viel Glück und alles Gute wünsche ich dir bei der Suche.

Sanni

#4


A
Hallo
Danke Sanni

Aber was sagt man dem Hausarzt? Es ist mir unangenehm darüber zu sprechen

#5


S
Hallo Anki.

Du sagst deinem Hausarzt, dass du dich schlecht fühlst. Egal wie schwer es ist.
Erzähle ihm von deinen Gefühlen und Gedanken.

Mir stellte sich vor 2 Jahren die selbe Frage.
Leider habe ich viel zu spät reagiert und fand mich nach, für mich "leichten ersten Symptomen" in der Psychiatrie wieder.

Keine Angst und das sage ich aus eigener Erfahrung.
Die Hausärzte haben erstaunlicherweise Erfahrungen damit.

Liebe Grüße

#6


CeHaEn
Moin Anki

Dein Hausarzt fungiert auch als erster Ansprechpartner für alle gesundheitlichen Probleme und als Vertrauensperson (Schweigepflicht für medizinisches Personal und so). Selbst wenn er im psychosomatischen oder psychiatrischen Bereich nicht so fit ist - er kann dir gute Hilfe für den nächsten Schritt geben.
So wie Anki sagt: Schildere ihm deine Situation genau so, wie du sie hier schon beschrieben hast - am besten sogar noch genauer.
Die Pille kann sich durchaus stark auf deine Stimmung auswirken. Woran es tatsächlich liegt, gilt es herauszufinden und dafür brauchst du Profis mit Ahnung.

Ein ganz wichtiger Unterschied zwischen deinem Arzt und deinen Freunden/deiner Familie besteht darin, dass dein Arzt einen echten Bezug du deinem Problem hat. Durch sein Studium und seine weitere Laufbahn hat er Kontakt dazu bekommen. Das sieht bei Laien sehr oft anders aus, wenn sie selbst nie davon betroffen waren und auch sonst nichts mit dem Thema zu tun hatten. Sie können sich psychische Erkrankungen gar nicht vorstellen oder haben ein sehr verzerrtes Bild von ihnen.

Wenn du dich erst einmal überwunden hast zum Arzt zu gehen, dann hast du einen wichtigen und sehr schwierigen Schritt nach vorn gemacht. Für manche Menschen ist dieser erste Schritt auch der schwerste.

#7


A
Hallo ich Danke euch
Ich werde versuchen mich zu überwinden und mit meinem Artzt zu sprechen

#8


L
Hallo und vielen Dank gür die Antwort LBAUSD Smile

Ja ist vermutlich die beste lösung aber ist das nicht ziemlich eigenartig?

Ich wüsste nicht was ich da sagen sollte oder wie ich mich dazu überwinden soll mit einem völlig fremden über so etwas zu reden wenn ich das noch nicht einmal mit Freunden oder meiner Familie kann...

#9


CeHaEn
Moin Lina

Was du da geschrieben hast, kann auf eine Depression hindeuten oder aber auch auf andere Störungen, etwa eine soziale Phobie. Die Symptome überschneiden sich oft und das eine kann zum anderen führen.
Mit schlichter Faulheit ist das jedenfalls nicht zu erklären; damit habe ich Erfahrung. zwinkern

LBAUSD hat Recht: Geh am besten gestern zum Arzt. Die Probleme werden vom Verschleppen nämlich nicht kleiner und wenn sich zwei Probleme ungestört liebhaben können, dann kommt sehr leicht ein weiteres Problem dabei heraus...

Sei dir darüber im Klaren, dass Ärzte von Berufs wegen einen völlig anderen Blick auf dieses Thema haben als Freunde oder deine Familie. Ein unbetroffener Laie kann sicht oftmals gar nicht vorstellen, dass Probleme wie deine überhaupt gibt.
Kurz gesagt: Ab zum Arzt und dann erzählst du ihm einfach, wie es dir geht und was dich belastet. Genau so wie hier.

x 1 #10


L
Danke für deine Antwort CeHaEn (:
und ich hoffe das ich mich dazu überwinden kann zum Arzt zu gehen bevor sich meine Probleme Liebhaben Smile

Und falls das noch wer ließt kann man sich Depressionen eigentlich auch einbilden?
Ich meine ich habe eigentlich keine so schlimmen Erfahrungen wo ich sagen könnte das es davon kommt und es gibt so viele denen es schlechter geht und die auch damit klar kommen....

Einfach nur um mir selbst meine Faulheit, das ständige herumliegen, meine schlechten noten und den mangel an Freizeitaktivitäten zu erklären ohne meiner mutter recht zu geben das es nur Faulheit ist...
Kann es dan sein das es nur eine art ausrede ist?

Falls das noch wer ließt danke im voraus:)

Lg. Lina

#11


R
Hallo Lina,

ich habe mich mit meiner behandelten Psychiaterin während meiner akuten Phase der Depression unterhalten und sagte Ihr, "dass ich ein schlechtes Gewissen gegenüber anderen Menschen habe, die bsw. im Rollstuhl sitzen und ihr leben meistern".
Sie erklärte mir: " das eine Depression eine andere Art der Erkrankung ist und nicht weniger schwerwiegend ist, und ich daher mich nicht mit einem schlechten Gewissen belasten soll."
Wir Menschen müssen uns alle einmal finden, finde zu dir selbst und lebe deine Persönlichkeit, das ist das wichtigste im Leben.
Deine Leisitungsfähigkeit wird dann ganz alleine zurückkommen.

Das freut mich zu lesen, jetzt mach dich auf die Reise dein eigenes Ich zu entdecken und Leute kennenzulernen die dir gut tun.
Denke immer daran: "es ist OK nicht OK zu sein".
Liebe Grüße
Roberto

#12


CeHaEn
Man kann sich alles einbilden und es ist auch gut, wenn man sich nicht leichtfertig irgendeinen Floh ins Ohr setzen lässt.

Jetzt sagst du, dass deine Erfahrungen gar nicht so schlimm sein könnten und dass andere Menschen mit größeren Problemen besser zurechtkämen. Ja, nein; jein.
Du bewertest deine Erfahrung nach deinem eigenen Maßstab und vermutlich weißt du selbst nicht so genau, ob du eher streng oder nachsichtig bist. Vielleicht sind deine Probleme von außen betrachtet gar nicht so klein. Außerdem sind Menschen unterschiedlich widerstandsfähig. Du kennst bestimmt die Stories, in denen Oma früher 13 km durch meterhohen Schnee zur Schule gehen musste; barfuß und mit einer 60 kg Feldkabeltrommel auf dem Rücken, weil "es war ja Krieg". Und guck mal, was aus Oma geworden ist! Du weißt allerdings nicht, was Oma damals durch den Kopf ging und wie es ihr weiteres Leben beeinflusst hat. Wenn man als Außenstehender nicht viel mitbekommt, muss noch lange nicht alles in Ordnung sein.
Außerdem geht es hier auch gar nicht um Oma, sondern um dich; wo liegen deine Probleme, wie gut kannst du mit ihnen umgehen, was kannst du noch lernen und welche Angelegenheiten sind einfach viel zu groß für dich allein?
Wenn du Kopfschmerzen hast, dann werden sie nicht besser, nur weil anderswo gerade jemand unter einem Traktor eingeklemmt ist. Das ist auch völlig egal, denn gibt hier keine Punkteliste und keinen Pokal für die größten Schwierigkeiten.

Ob und was bei dir im argen liegt, gilt es erstmal herauszufinden.

Faulheit. Das ist zunächst einfach die Vermeidung von Anstrengung. Der Begriff ist heute sehr negativ besetzt, obwohl er gar nicht so viel über den Grund aussagt. Vermeidungsverhalten tritt zum Beispiel auf, wenn man lieber etwas anderes tun möchte, wenn man keinen Sinn in einer Tätigkeit erkennt, wenn man Angst hat, und es gibt bestimmt noch zahlreiche andere Gründe. Möglicherweise fehlt dir der Antrieb, weil mit deinen Neurotransmittern etwas nicht richtig läuft und dies kann ebenfalls verschiedene Ursachen haben.
Jetzt schau dir mal die Aufzählung in deinem ersten Beitrag an. Sie schreit förmlich nach Veränderung.

#13


S
Liebe Lina.
Spreche einfach mit einem Arzt deines Vertrauens!
Auch ich dachte monatelang, ich hätte mir meinen schlechten psychischen Zustand angelesen. Habe sogar "Depressions-Tests" im Internet "gemacht", die mir immer wieder nahe legten, mir einen guten Arzt meines Vertrauens zu suchen, da ich demnach stark suizidgefärdet wäre, was ich albern und angelesen fand.

Bis es denn tatsächlich dazu kam, auch für mich ganz spontan und nicht absehbar!

Seit dem bin ich in psychologischer Behandlung, war einige Wochen in einer offenen Psychiatrie, bis ich, wegen der tödlichen Erkrankung meines Mannes in eine Tagesklinik kam, wegen der Erkrankung meines Mannes nicht stationär, da seine Erkrankung dort bereits palliativ war, für über 7 Wochen.
Mir tat es wirklich sehr gut, auch wenn ich es vorher nicht dachte!
1 Mal wöchentlich Gespräche mit einem Psychologen, und das benötigte ich auch.

"Draußen" braucht es Wochen bis Monate um ein Psychologengespräch zu "ergattern", soweit denn auch noch die Chemie stimmt.

Warte bitte nicht, sondern informiere dich bitte, möglichst bald.

Liebe Grüße,

Sanni

#14


A


Hallo Lina-,

x 4#15


N
Hallo Lina.

Such dir Hilfe, auch wenn es nicht sos chlimm scheint, lieber zu früh als zu spät. Sei nicht wie andere, die alleine, zuhause im Dunkeln weinend zusammenbrehcne und erst morgens wieder aufstehen, weil sie müssen, nicht weil sie wollen.

Ich wünsche dir das Beste und dass es dir bald wieder besser geht.

Liebe Grüße

#15

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