Depressionen werden immer schlimmer - was habe ich?

Import

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TylerAdam80

Hallo.
Ich weiß nicht ob ich Depressionen habe oder einfach generell nur ein Unglücklicher Mensch bin. Ich glaube ich brauche Hilfe. Ich wünsche mir den Tod, seit ich denken kann. Ich bin bis jetzt recht gut damit zurecht gekommen, hab es immer wieder unterdrückt oder verschoben. Aber es wird immer schlimmer. Mal hatte ich es immer nur paar Tage oder paar Wochen aber jetzt hält es schon 2 Jahre an und hört nicht mehr auf. Seit letztes Jahr habe ich das Gefühl das ich schreien will, mal einfach alles raus lassen aber ich kann es nicht. Ich habe das Gefühl ich werde verrückt. Ich weiß nicht was ich tun soll oder mit wem ich reden soll. Das ich das überhaupt hier im Internet in der Öffentlichkeit schreibe macht mir verdammt große Angst, und aus Erfahrung weiß ich das alles was ich sage gegen mich verwendet wird. Ich weiß nicht was los ist warum es nicht aufhört. Ich weiß, hier kann mir keiner so richtig helfen aber vielleicht gibt es eine weitere Möglichkeit an die ich nicht gedacht habe . Lg

#1


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J

Johannes_
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Da ich nicht mehr weiß wie ich mit dem ganzen Stress und dem innerlichen Selbsthass fertig werden soll, versuche ich mich hier einfach mal zu öffnen. Und vielleicht geht es mir ja besser nachdem ich das alles losgeworden bin. Um zu verstehen, wie es dazu kommen konnte wie es heute bei mir ist, muss ich euch erstmal etwas über mein bisheriges leben erzählen. Ich war früher ein wirklich lebensfrohes Kind. Ich habe gespielt gelacht und war einfach nur glücklich. Dann fingen langsam die Probleme an irgendwie und ich weiß wirklich nicht warum bin ich nicht mehr in die Schule gegangen meine Eltern haben es nicht geschafft mich in die Schule zu bringen, und irgendwann hat es kurzzeitig wieder geklappt und dann wieder nicht. Das ging dann 3 Jahre so weiter zusätzlich zu der sozialen Isolation von mir selbst indem ich nicht in die Schule gegangen sind weiter für mich persönlich "Schreckliche" Dinge passiert, ich habe zwei Kaninchen gehabt (Die beiden habe ich tatsächlich noch immer) sie haben sich Schrecklich rasant vermehrt irgendwann war es wirklich grausame Tierquälerei geschätzt 20 Kaninchen in einem 2 Quadratmeter Stall "Geschätzt) ich war damals 10 Jahre alt und habe das natürlich damals nicht so empfunden, meine Eltern waren mit der ganzen schulischen Situation schon überfordert und haben nichts gegen das Kaninchen Problem unternommen viele Kaninchen sind gestorben oder entlaufen viele tränen flossen meinerseits bis irgendwann zum Glück ein Nachbar das Problem gesehen hat und den Tierschutz gerufen hat, ich damals 11 Jahre alt war mehr als geschockt und konnte das gar nicht richtig verarbeiten ich habe mir Heimlich daraufhin 4 Kaninchen behalten. Daraufhin folgte das, dass das eine Während der Geburt in der Nacht starb mit dem Kind, das andere lief irgendwann weg. Jetzt besitze ich momentan sogar noch die Ursprung-Kaninchen und sorge für sie so gut es mir möglich ist, sie leben momentan in einem wirklich großen Stall und ich lasse sie noch zusätzlich jeden Tag raus und ich denke denn beiden geht es jetzt wirklich gut. Allerdings mache ich mich momentan damit richtig fertig immer, wenn ich daran denke, denke ich mir wie es nur damals so weit kommen konnte. Irgendwann hat sich dann auch das Jugendamt eingeschaltet wegen der Schule. Ich habe damals einen Schulbegleiter zu gewissen bekommen, der das alles mit mir Langsam anging und tatsächlich es gab wieder Hoffnung ich bin wieder regelmäßig in die Schule gegangen. Irgendwann ein halbes Jahr später hat es wieder nicht mit der Schule funktioniert ich weiß nicht warum. Ich wurde nicht gemobbt und wahrscheinlich haben mich die meisten sogar gemocht. Dann wurde mir vom Jugendamt ein Ultimatum gestellt, entweder sofortiges Internat oder eine Klinische Einweisung. Ich habe mich damals für die Klinische Einweisung entschieden. Die Klinische Einweisung war tatsächlich das beste, was mir damals wahrscheinlich passieren konnte, zwar habe ich die Klinik gehasst. Aber innerlich weiß ich noch immer das sie mir tatsächlich weitergeholfen hat. Durch die Klinik bin ich mit einer Schulbegleiterin in eine Schule gegangen. Die Beste schule, die mir je passieren konnte. Allerdings dachte ich damals das ich von zu Hause aus in die Schule gehen könnte, da es mir damals auch von klinischer Seite so versichert wurde. Tja aber da wurde ich kräftig angeschmiert ich musste direkt ins Internat neben der Schule. Heute bin ich 17 Jahre alt und bin vor einem halben Jahr noch in diese Schule gegangen ich war 2,5 Jahre an dieser Schule und habe dort meinen Hauptschulabschluss mit 2.1 Bestanden obwohl ich riesige Lücken der letzten Jahre noch immer habe ich hatte wirklich tolle Klassen Lehrerinnen und eine wundervolle Klasse. Allerdings habe ich es damals gehasst in der Wohngruppe(Internat) zu sein. Mich haben alle gemocht aber ich habe alle gehasst. Ich war der Brave der Freundliche, der einfach das gemacht hat, was man in gesagt hat daraufhin hatte ich auch nie Probleme. Tatsächlich sollte man meinen das mein größter Fehler war die Wohngruppe, als etwas Schlechtes anzusehen. Ich habe die Jahre wo ich dort war immer nur daran gedacht das ich wieder zu Hause Wohnen will. Nun ja jetzt Wohne ich wieder zu Hause und gehe in die 10 Klasse. Jetzt sollte man eigentlich meinen das alles Friede sein sollte, besonders wo ich in der Zeit wo ich in der Wohngruppe war zusätzlich nochmal in therapeutischer Behandlung bin. Kurze Anmerkung in der Zeit wo ich in diese Schule ging ist mir mein schwerster Schicksal schlag in meinen Leben passiert, mein treuster Begleiter namens Buddy er war ein Mittelgroßer Kleiner Hund ist während einer Klassenfahrt von mir gestorben. (Ich musste jetzt selbst Weinen als ich das geschrieben habe) Dieser Hund hat genau so lange gelebt wie ich bis jetzt und hat mich immer getröstet und begleitet, er ist mit 16 Jahren gestorben und obwohl ich wusste das es ihm die letzten Woche nicht gut ging bin ich auf diese Klassenfahrt gegangen weil er eben wieder Besserung gezeigt hatte eigentlich wollte ich nicht mit auf diese Klassenfahrt aber meine Eltern haben mich dazu gedrängt. Und dabei war die Klassenfahrt sogar richtig toll. Aber dann erzählte mir meine Mutter als sie mich fürs Wochenende abholte das Buddy verstorben ist. Ich habe das bis jetzt nie richtig verkraftet. Damals als ich das hörte habe ich mir einfach ganz viele Sachen gekauft, um damit die trauer zu überwinden, besonders die Trauer das ich nicht bei meinem Hund in seiner letzten Stunde sein konnte obwohl er immer bei mir war. Besonders das macht mich heute noch innerlich kaputt das ich nicht bei ihm sein konnte. Zusätzlich habe ich jetzt noch Stress in der Schule das ich in Fächern wie English und Deutsch einfach momentan nicht Klar komme weil ich einfach auch noch die Lücken aus denn letzten Jahren habe, wiederum habe ich auch keine Motivation momentan etwas dagegen zu tun. In dem ich einfach lerne. Weil es so wirkt das es so unendlich viel ist was einfach nicht aufholbar ist. Dann kommt noch dazu das ich später Nichtmal weiß, was ich arbeiten will. Jetzt mache ich auch noch Schuldgefühle das es besser gewesen wäre in der Wohngruppe zu bleiben und an dieser Schule die 10 Klasse zu machen. Naja jetzt ist es dafür leider zu spät. Und ich weiß einfach nicht wie ich damit momentan klarkommen soll ich mache keine Fortschritte mehr und mache eigentlich gar nichts für die Schule und denke öfters nach eine abzubrechen und erstmal bei meiner Mutter anzufangen in ihrer Praxis als Medizinischer Fachangestellter. Machnmal ist es auch wirklich tröstend das ich weiß, dass ich mich jederzeit von dieser Last befreien könnte und von diesem innerlichem Hass und Selbstmitleid. Natürlich ziehe ich Selbstmord definitiv nicht in Betracht nur es ist manchmal beruhigend. Ich weiß auch nicht was ich mir hiermit gerade erhoffe aber ein versuch ist es wert. Wahrscheinlich hätte ich genau in der Therapie das hier ansprechen sollen. Aber besonders das mit meinem Hund wird jetzt in der nächsten Therapie Stunde besprochen, und ich weiß nicht ob ich das Schaffe weil ich will nicht vor meinem Therapeuten weinen will, ich weiß nicht, warum aber ich Schäme mich dann irgendwie und Joa. Das war's so weit.

09.12.2020 11:49 • x 3 #14


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Hallo Import,

Depressionen werden immer schlimmer - was habe ich?

x 3#3


Heideblümchen

Heideblümchen
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@Johannes_ Willkommen und hallo hier.
Dass dir das alles im Moment zuviel ist, kann man aus deinem Bericht raus lesen. Und auch, dass du an einigen Entscheidungen, die du bisher getroffen hast, zweifelst. Aber ganz ehrlich: mit 17 hätte wahrscheinlich keiner der hier Anwesenden schon überblicken können, wohin welche Entscheidung letzlich führen würde. Das Leben ist ein immerwährender Weg mit vielen Kreuzungen, an denen wir Entscheidungen treffen müssen, immer wieder. Und da kann auch mal eine falsche Entscheidung dabei sein. Das ist menschlich. Die Aufgabe besteht oft darin, aus der vermeintlich "falschen" Entscheidung 1. zu lernen und 2. das Richtige draus zu machen.
Du hast noch keine Idee, was du später machen kannst? Dann mach dir doch erst mal darüber Gedanken, was dich interessieren könnte. Worin du gut bist. Was vielleicht gar nicht infrage kommt, um das schon mal auszuschließen. Mach dir eine Liste dazu. Positiv/Negativ. Du wirst sicher sehr schnell sehen, was überwiegt, was du kannst und was für ein Beruf dann dazu passt.
Du kannst dich entsprechend beraten lassen. Soweit ich weiß, bieten Schulen sowas an. Berufsberatung.
Ob es die richtige Entscheidung ist, bei deiner Mutter einzusteigen, nur weil du vielleicht noch nicht das Richtige gefunden hast, ist natürlich deine Entscheidung. Aber du solltest nichts machen, was dir dann sowieso keinen Spaß macht.

Die Geschichte mit deinem Hund war sehr traurig. Ja. Er hat dich lange begleitet, aber mach dir keine Vorwürfe, dass du genau zu dem Zeitpunkt nicht für ihn da warst. So ein Schicksal kann man zeitlich nicht beeinflussen. Und du hast ihn ja nicht absichtlich im Stich gelassen, wenn man davon überhaupt sprechen kann.

In deinem jungen Alter schon darüber nachzudenken, sich wegen anstehender Probleme aus dem Leben zu schleichen ist viel zu früh und sicher gar nicht unbedingt nötig. Wichtiger wäre, deine Prioritäten zu setzen, um dich nicht zu überfordern. Eins nach dem Anderen! Deine Mutlosigkeit ist sicher auch dem Druck geschuldet, dass du dich möglichst bald entscheiden musst, wo es - auch beruflich - demnächst hingeht. Allerdings ist das eine Entscheidung, die jeder Mensch irgendwann - auch schon oft in jungen Jahren - treffen muss. Davor weglaufen ist keine Lösung. Du schaffst das, wenn du dir im Klaren bist, was du kannst, was du willst....und wenn du es erst mal nur ausprobierst. Du hast noch so viel Zeit, kannst, wenn die Zeiten wieder ein bisschen leichter machen, in verschiedene Berufe reinschnuppern. Daher noch mal mein Tipp mit der Liste deiner Fähigkeiten, Vorlieben, Kenntnisse. Daraus kann sich durchaus ein Berufsbild entwickeln, wo du ansetzen kannst.

Und wenn du dich überlastet fühlst, dann sprich mit Arzt darüber. Vielleicht braucht es nur einen kleinen Schubs, um dich wieder voran zu bringen, damit du dich wieder besser fühlst. Ein klärendes Gespräch vielleicht auch innerhalb der Familie, Verwandte, Freunde. Nimm mit, was dir hilft, lass dir helfen.....das könnte deine Probleme ein bisschen schmälern und den Blick auf das Wesentliche wieder festigen. Das Leben ist schön und bringt immer wieder Hoch´s und Tief´s mit sich. Aber gib nicht so schnell auf. Jeder hat mit Verlusten zu kämpfen. Die gehören immer mit dazu wie auch die schönen Seiten des Lebens und du hast sie alle noch vor dir! Alles Gute für dich!

10.12.2020 15:04 • x 2 #17


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Import
CeHaEn

Moin!

Was du hier und in deiner Vorstellung aufgezählt hast, kennen hier im Forum viele Menschen. Deine Frage nach dem Was und Warum kann man so genau aus der Ferne natürlich nur schwer beantworten.
Ich rate in solchen Situationen immer: Geh ma nachn Arzt hin. Das kann für den ersten Schritt dein Hausarzt oder ein anderer Arzt sein, dem du vertraust. Dort wirst du nun keine Lösung für deine Probleme finden, aber es wäre eine erste Anlaufstelle zum Reden. Außerdem kann dir dein Arzt vielleicht hilfreiche Adressen nennen, an die du dich dann wenden kannst.
Zitat:
aus Erfahrung weiß ich das alles was ich sage gegen mich verwendet wird.

Da ist es schon einmal gut, dass Ärzte eine Schweigepflicht haben. Mit dem hast du denn deine schlechten Erfahrungen gemacht? Bei Freunden und der Familie wäre es bspw. keine große Überraschung, wenn diese Menschen mit deinen Gedanken und Gefühlen nicht viel anfangen können. Sie können es nicht richtig nachvollziehen, kennen es nicht. Dabei gibt es mitunter Ratschläge, die durchaus gut sind, aber viel zu kurz greifen. Wer zum Beispiel nie mit Depression in Berührung gekommen ist, der kann sich nicht ausmalen, wieviel hinter dieser Niedergeschlagenheit steckt.

#2


Import
TylerAdam

Hallo.
Ich danke dir für deine Antwort.
Meine Familie hat mir nie etwas getan, ansonsten alle anderen wie z.b angebliche freunde, Lehrer und ex Partner.
Da fragt man sich schnell was mit einem nicht stimmt.
Ich habe mal versucht mit meinen Mann zu reden, habe ihm erzählt das ich nicht mehr weiß wer ich bin, doch er hat mich nicht verstanden und es ins lächerliche gezogen. Und dann kam ich mir auch ziemlich lächerlich vor. Und was meine Familie angeht möchte ich nicht das sie weiß was wirklich in mir vorgeht.
Was den Arzt angeht hast du wohl recht , aber ich weiß nicht ob ich einen fremden gegenüber sitzen kann und mich einfach öffnen kann.
Und dann hab ich das Gefühl wenn ich das tue und mit jemanden Rede dann ist es Wirklichkeit, dann gibt es kein zurück mehr. Ist doch komisch oder? Bis jetzt konnte ich mich gut verstellen, doch in letzter Zeit wächst in mir so eine Wut auf mich selber und auf Menschen überhaupt.und das ist das was mich erschreckt, denn so bin ich nicht.
Mein Mann sagt mir immer " ich hätte kein recht zu sagen das mein Leben sch. wahr " meine Probleme wären ein Haufen nichts" nur weil ich keine sch. Familie habe.
Und irgendwie hat er auch recht. Es gibt Menschen die schlimmeres erlebt haben.und vielleicht muss ich mich nur mehr zusammenreißen.

#3


Import
KiNjAl87

Hab deinen Beitrag gerade erst gelesen.
Jeder Depressive mit etwas "Erfahrung" auf diesem Gebiet wird dir sagen können, dass das die falschen Gedanken zu dem Thema sind.
Ich kenne das so genau von mir selbst...
Dieses "Keiner-soll-es-mitbekommen" oder "Ich-muss-mich-zusammen-reißen".
Die schlimmen Gedanken sind ja DA, das was sie aus dir gemacht haben IST Wirklichkeit. Wie real soll es denn noch werden?!
Ich bin natürlich kein Arzt der dir eine genaue Diagnose geben kann....aber die Anzeichen dafür, dass etwas nicht stimmt sind offensichtlich.
Tut mir leid dass du von deinem Mann kein Verständnis dafür bekommen hast.
Wir haben Verständnis und ein Arzt hätte es auch. Und dieses "Sich-öffnen" ist natürlich ein Prozess und nicht der leichteste Weg, aber den Leidensdruck nimmt es einem auf jeden Fall. Somit wäre es eine Überlegung wert. Erkennen das man Hilfe benötigt ist der erste Schritt, sich helfen lassen der zweite. Smile
Meld dich einfach noch mal.

Liebe Grüße von KiNjAl87

#4


Import
CeHaEn

Genau so sieht's aus!

Deine Gedanken und Gefühle sind schon da und noch wirklicher können sie nicht werden. Dabei ist es egal, ob etwa bestimmte Sorgen tatsächlich begründet sind oder nicht. Du hast diese Sorgen und sie belasten dich. Das hast du schon erkannt - jetzt musst du es allerdings noch akzeptieren.
Es gab eine Reihe von Eingeständnissen, die für mich sehr schwierig und schmerzhaft waren. Das ist normal. Für mich war es oft ein Gefühl von Schuld, "das habe ich jetzt davon!" Darum geht es aber nicht. Es geht um die Feststellung, dass da etwas schief gelaufen ist und dass es nun einmal so ist, wie es ist. Keine Schuld, keine Sühne. Viel eher die Suche nach Ursachen und neuen Wegen.
Das Unverständnis deines Mannes ist in der Tat sehr unglücklich. Du darfst dich davon nicht verunsichern lassen. Manche Leute reden zu gegebenen Themen schlicht aus ihrem Hintern heraus. zwinkern
Natürlich gibt es auch Menschen, deren Probleme dir viel schwerwiegender erscheinen, als deine eigenen. Egal. Es gibt keinen Preis für das größte Leid und du stehst nicht im Wettbewerb. Es geht einzig um deine Angelegenheiten und deine Gesundheit. Das ist wichtig genug!

#5


Import
TylerAdam80

Ich danke euch zwei. Ihr habt ja recht. Ich werde versuchen in Ruhe darüber nach zu denken und eure Worte zu Herzen nehmen.

Ich habe mir die Zeit genommen und intensiv nach gedacht.
Ich habe viel im Internet über Therapeuten und Therapien gelesen und kam zu den Entschluss das ich es versuchen werde.
Nun habe ich auch welche Therapeuten in meiner Nähe gefunden.
Das Problem ist das es unheimlich lange dauert bis ich ein Termin bekomme , ich aber das Gefühl habe das mir nicht viel Zeit bleibt.
Ich habe im Internet auch etwas über selbsthypnoze gelesen, aber das wird mir denke ich im Moment auch nicht weiter helfen können.
Gibt es noch andere Möglichkeiten bzw schnellere Möglichkeiten?
CeHaEn du hattest geschrieben das es ein Hausarzt sein kann oder ein anderer Arzt. Wie kann mir ein normaler Hausarzt damit helfen?
Lg

#6


Import
CeHaEn

Moin und schön, dass du es versuchen möchtest!

Das war so gemeint, dass du zumindest für den Anfang jemanden zum Reden hast. Einen Therapeuten oder entsprechenden Facharzt kann dein Hausarzt natürlich nicht ersetzen. Manchmal ergeben sich auch weitere Kontaktmöglichkeiten. So habe ich meinen Arzt z.B. aufgestöbert.
Die Wartezeiten für Termine sind tatsächlich ein Problem und dazu kommt noch der Umstand, dass du ja auch einen Therapeuten finden musst, mit dem du dich wohlfühlst. Dies nur zur Information; Angst solltest du deswegen keine haben. Vielleicht passt es schon beim ersten Versuch. Smile
Die Terminservicestelle deiner Kassenärztlichen Vereinigung kann dir möglicherweise helfen, früher zu einem Termin zu kommen. Eine Garantie gibt es natürlich nicht und es kann durchaus sein, dass der Therapeut etwas weiter von deinem Wohnort entfernt ist. Der Versuch kann aber nicht schaden.

Bei akuter Anspannung oder Grübelei kannst du dir auch für den Moment selbst helfen. Es gibt zahlreiche Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen dafür. Die kannst du gut allein hinbekommen, wobei es unter Anleitung zunächst natürlich angenehmer ist.

#7


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KiNjAl87

Guten Morgen TylerAdam80

Ich finde es super dass du den Versuch wagen willst.
In der Tat sind die Wartezeiten auf eine Therapie meist ziemlich lang.
Lass dich davon aber nicht entmutigen, es ist die Sache dennoch wert. Smile
Um die Zeit zu überbrücken, gibt es natürlich verschiedene Dinge die man tun kann.
Natürlich gehe ich da von mir aus, da ich ja nicht weiß was dir davon weiterhelfen könnte, jeder ist ja anders.
Mir hilft es zu tanzen (Just Dance auf der Switch), Tagebuch zu schreiben, Atemübungen zu machen, Kreuzworträtsel zu lösen, unsere Katze zu streicheln, zu basteln, zu malen. Im Grunde alles was mich aus der Lethargie reißt.
Du könntest natürlich auch joggen gehen (prima um sich selbst zu spüren!) oder Brot backen (den Teig kann man prima weichklopfen!) Sind natürlich nur Anregungen.
Jedenfalls wünsche ich dir viel Kraft und dass dir die Zeit nicht zu lang wird.

Liebe Grüße von KiNjAl87

#8


Import
TylerAdam80

Hallo ihr beiden.
Erstmal , Entschuldigung irgendwie funktioniert das hier nicht mit den benachrichtigt werden. Obwohl ich das so eingestellt habe das ich per E-Mail benachrichtigt werde, funktioniert es nicht.
Das ich so wütend auf alles bin, hat sich momentan etwas beruhigt, ich versuche auch schon mich so gut wie es geht etwas abzulenken. Doch es klappt meistens dann nur am anfangen und dann sind mein Gedanken auch wieder da egal was ich dann mache.
Ich habe das Gefühl das ich mich selber verrückt mache.
Ich denke darüber nach wie ich bei den ersten Gespräche anfangen soll. Ich weiß es nicht. Mein Kopf ist so voll und zu viele Gedanken aufeinmal, ich habe ständig Kopfschmerzen. Vielleicht sollte ich doch wärend ich warte mit meinen Hausarzt reden, in sofern ich das hinkriege geordnet zu formulieren was mit mir los ist.
Ich melde mich dann wieder wenn sich Neuigkeiten ergeben haben.
Ganz liebe Grüße

#9


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CeHaEn

Da gibt es doch nichts, wofür du dich entschuldigen müsstest.
Zitat von TylerAdam80:
Ich habe das Gefühl das ich mich selber verrückt mache.

Das ist in solchen Fällen normal und auch die Ursache für viele Probleme. Die gute Nachricht ist, dass man dagegen angehen kann.
Zum Beispiel deine Sorgen über den Anfang eines Gesprächs: Diesen Anfang hast du du genau hier im Thread direkt vor deiner Nase. Was du uns hier geschrieben hast, kannst du doch genau so deinem Arzt erzählen. Du hälst immerhin keine Präsentation. Smile Die Ordnung wird sich im Lauf des Gesprächs ergeben, denn dein Arzt wird dir Fragen stellen.

#10


Import
TylerAdam

Du hast recht , vielleicht kommt es alles von alleine wenn ich da bin.
Aber für den Fall habe ich mir doch den Rat zu Herzen genommen ,vielleicht ein Tagebuch zu schreiben.
Und habe sofort damit angefangen zu schreiben. Es kann ja nicht schaden und vielleicht bekomme ich meine Gedanken wieder geordnet.
Ich hab es ja auch hier geschafft etwas los zu werden, dann bekomme ich das beim Arzt auch hin.

#11


Import
CeHaEn

Ein Tagebuch ist bestimmt eine gute Idee. Du kannst alles ausformulieren, was dir durch den Kopf geht und mit der Zeit kannst du vielleicht sogar nachvollziehen, welche Umstände und Anlässe deine Stimmung heben oder drücken. Also schreibe auch die schönen Dinge auf, wenn sie dir begegnen. Soviel Ehrlichkeit muss sein. zwinkern

Nochmal zum Arzt: Es ist wie bei jedem anderen Arztbesuch auch. Du beschreibst, was du bei dir wahrnimmst und alles andere ergibt sich dann; egal, ob du wegen Rückenschmerzen oder anderen Leiden dort bist.

#12


E
@tyleradam

Ich weiß sooo verdammt gut wie du dich fühlst. Mit geht es genauso.

#13


J

x 3 #14


A


Hallo Import,

x 4#15


Miss_Lizbeth
Heyy,
Zuerst ein Mal tut es mir wahnsinnig leid was, du alles erleben musstest.
Ich habe sowas ähnliches Erlebt.
Ich, hoffe das es in der Zukunft besser für dich laufen wird. Und, das du das was, du hier angesprochen hast. Wieder in den Griff Bekommst.
Lg.

L.A.B

x 1 #15

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