Depressionen werden immer stärker

Lajosh
hallo zusammen, ich weiss jetzt gar nicht ob ich am richtigen ort bin um mich vorzustellen und mein anliegen mitzuteilen. ich versuch's jetzt einfach mal und erzähle etwas von meiner geschichte: ich lebe jetzt schon etwa 8 jahre mit meinen depressionen und stehe unter medikamenten mit psychiater und psychologischer unterstützung und arbeite 50%, im moment aber immer weniger. ich komme einfach nicht auf die 'beine', habe aber auch einen rucksack voll probleme, wo ich mir bewusst bin. jedes problem ist mit einem anderen verknüpft, ist sehr schwierig anzugehen und braucht enorm kraft. mein grösstes problem ist, dass seit monaten dieses 'engegefühl' in der brust immer heftiger wird und ich dies fast nicht mehr aushalte und mir noch die restliche kraft raubt und manchmal total lahm legt.
meine medikation darf ich nicht erhöhen, da ich schon am limit bin. ich habe schon viel ausprobiert und weiss jetzt aber nicht mehr weiter! hat jemand vielleicht einen ratschlag, was ich noch versuchen kann, um diesen extremen 'druck' etwas die heftigkeit zu nehmen?

für jeden ratschlag oder hinweis wäre ich enorm dankbar!

ich wünsche allen eine gute zeit und auf ein neues jahr mit vielen guten momenten.
layosh

30.12.2016 19:07 • #1


Hallo lajosh ,Bei mir hat Sport geholfen weil ich dann nicht ständig grüble aber ich weiß wenn ich so in einem richtigen "tief"stecke dann schaffe ich es auch nicht solch Ratschläge zu befolgen .viel Glück

03.01.2017 20:20 • #2


Für wirklich fundierte Ratschläge müsste man deine Depression natürlich sehr viel genauer kennen.
Diese Verknüpfung der Probleme ist sehr störend, das kann einen Wahnsinnig machen, hat man eine Baustelle geschlossen öffnen sich zwei neue und man kommt nie zur Ruhe. Eine Bestandsaufnahme deiner Probleme (also die du für dich machst) am besten in schriftlicher Form und dann den Fokus auf die einzelnen Punkte zu legen kann da helfen. Sich erstmal um ein paar leichte Dinge kümmern und diese aus der Welt schaffen und sich dann langsam vorarbeiten anstatt nach der großen Lösung zu suchen könnte helfen.
Und Namenlos kann ich voll und ganz zustimmen. Sport ist ideal, weil es dich ablenkt, Glückshormone ausschüttet und dich außerdem stärker und etwas widerstandsfähiger macht.
Außerdem solltest du die Medikation, die du bekommst hinterfragen, nicht jedes Medikament macht die Dinge besser, genau wie nicht jeder Psychiater oder Psychologe die richtige Wahl für jeden Menschen ist. Das muss einfach passen, du solltest selbst viel beobachten und versuchen einiges selbst zu diagnostizieren, je nach Schwere mit Hilfe von aussen. Das ist besonders am Anfang schwer, aber Wirkungen können kurz und längerfristig sein, dieses muss man selbst mit im Auge behalten um dagegensteuern zu können.

05.01.2017 11:50 • #3





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