BieneS
Mitglied
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ich habe seit einigen Monaten berufsbedingt ein Burn- out, dazu kamen Depressionen. In der Psychotherapie kamen und kommen "krankhafte" Familienkonstellationen heraus, die mich schon mein Leben lang schwächen. Zur Zeit nehme ich Abstand zu meiner Familie, da sie mich fast erdrücken und kein Verständnis für meine Situation bringen. Je länger die Depression, mit extremen Schlafstörungen, andauert, desto mehr distanzieren sich meine engen Freunde von mir. Sie wissen, wie schlecht es mir geht, dass ich alleine wohne, im Krankenstand bin und keine familiäre Unterstützung erhalte. Es verletzt mich sehr, da ich dieses Verhalten null verstehen kann. Klar, meine Freunde, haben bereits schon eigene Kinder, aber trotzdem kann man sich doch nach einer kranken Freundin erkundigen?
Ich fühle mich immer einsamer und weiss nicht, was ich gegen dieses Gefühl, dass mir den Schlaf raubt und mich nicht mehr essen lässt, tun kann.
- fraglich. Ich finde es immer hilfreich, ganz offen zu reden. Zu fragen, warum er/sie Dich als Freund/Freundin nicht unterstützt. Oder zu akzeptieren, dass sie "damit" nichts zu tun haben wollen. Das wäre hart aber dann wüsstest Du Bescheid statt Dir ständig den Kopf zu zerbrechen. Unsicherheit ist auch oft ein Problem beim Umgang mit psychischen Erkrankungen. Du könntest anbieten, Ihnen zu beschreiben wie sich eine Depression anfühlt und wie sehr man leidet. Nur so eine Idee!