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Diagnose Schizo-affektive Störung.ICD F20.9 ,F32.9 - Bipolar

Bermuda

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Hallo.
Ich habe die Diagnose Schizo-affektive Störung.ICD F20.9 ,F32.9
Ich nehme Anafranil und Solian,vertrage es gut.Habe aber immer leichten Kopfdruck und Übelkeit.
Ich kann zur Zeit nur 4 Stunden in einer Rehawerkstatt meine Belastbarkeit ausprobieren.
Danach bin ich völlig geschafft.
Ich bekomme befristet EU-Rente ,möchte aber in 6 Monaten beruflich wiedereinsteigen.
Hat jemand mit Antriebsstörungen andere Medikamente erhalten,die helfen?
Psychotische Symptome habe ich keine.

Gruß
Bermuda

12.09.2009 17:37 • #1


bibi1979

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hallo bermuda,
ich nehme wegen meiner antriebsstörung 1 tablette (4 mg) Reboxetin direkt nach dem aufwachen. bin zwar noch nicht wieder ganz die "alte", aber merke doch eine deutliche besserung.
lg, bibi

13.09.2009 20:57 • #2


xanaxnalc

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Sulpirid bzw. Amisulpririd ist schon ein sehr interessantes Medikament und nach eigener Erfahrung sehr gut bei Antriebsstörung (in der Dosierung bis 300 mg).

14.09.2009 14:17 • #3


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Robert86

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An bibi1979

durch Reboxetin hab ich als Mann riesige Nebenwirkungen bekommen. Es musste nur die Unterhose streifen, da bin ich gekommen. Ganz ohne erek.. Das war nicht nur peinlich, sondern hemmt extrem im Umgang mit Frauen. Auch nach dem Absetzen hatte ich damit noch lange zu kämpfen. Ich weiß nicht, wie das bei Frauen wirkt. Aber soweit ich weiß und bei Wikipedia steht es auch, wurde das Medikament in mehreren Ländern wegen mehr Nebenwirkungen als Wirkung vom Markt genommen.


Quelle Wiki:

In den USA versagte die FDA 2001 die Zulassung aufgrund eines unzureichenden Wirksamkeitsnachweises. In der Schweiz kam es 2013 aufgrund einer erneuten Analyse des Nutzen-Risiko-Verhältnisses zu Indikationseinschränkungen.

29.04.2019 19:59 • #4


Luna1985

Das klingt sehr belastend. Ich nehme 2x4 MG Reboxetin und es ist seit den drei Jahren, die ich jetzt Medikamente nehme, das erste, das mir zufriedenstellend hilft. Nicht perfekt, aber ich habe mehr Antrieb, meine Libido ist gestärkt und meine Stimmung stabiler. Ich bezweifle aber keineswegs, dass es bei den meisten ungewollte Nebenwirkungen hat. Dafür helfen mir SSRIs zB überhaupt nicht. Sie verstärken eher noch die Ängste. So reagiert jeder Körper anders.

25.05.2019 19:22 • #5


kassie

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Hallo Luna1985,
falls du hier noch unterwegs bist, schreib doch mal wie es dir bisher geht und ob du es geschafft hast die Psychopharmaka abzusetzen.

Grüße

09.06.2021 13:43 • #6


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Kate

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Zitat von kassie:
Hallo Luna1985, falls du hier noch unterwegs bist, schreib doch mal wie es dir bisher geht und ob du es geschafft hast die Psychopharmaka abzusetzen. ...

Wenn, Gast, steht ist das Mitglied nicht mehr im Forum!

09.06.2021 17:09 • #7


Mabaja

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@Kate
Dieser Bereich ist für Gäste einsehbar und mitschreiben können sie hier ebenfalls.

13.06.2021 01:56 • x 1 #8


bones

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Zitat von kassie:
Hallo Luna1985, falls du hier noch unterwegs bist, schreib doch mal wie es dir bisher geht und ob du es geschafft hast die Psychopharmaka abzusetzen. ...

Wer an einer schizoaffekten Störung leidet, der/die wird in der Regel schwer ohne medis auskommen. Je nach wie schwerwiegend sie sind. Klar gibt es auch Patienten, die es ohne medis schaffen, aber in der Regel leider nur wenige. Ich leide selber auch an einer schizoaffekten Störung und bei mir ist es so, dass ich ohne medis nicht klar komme. Bin auf medis angewiesen und kann somit ein normales Leben führen.

14.06.2021 08:37 • #9


kassie

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@bones
Ich glaube nicht, dass die Tabletten dir dabei helfen normal zu leben. Du wirst einfach nicht derart viele Diskriminierungsmerkmale wie ich oder andere Frauen haben. Oder bist du weiblich, stammst du aus der Unterschicht? Was hat dazu geführt, dass du diagnostiziert wurdest?

Bei mir war es Schuleschwänzen, obwohl ich schulpflichtig war. Ich konnte mit der Bromhidrose nicht mehr zur Schule, es war schlimm. Die Ämter fanden das nicht so toll und da ich keinen sozialen Rückhalt hatte (wurde seitdem Kindergarten ausgegrenzt wegen Armut und hermaproditischen Aussehen). Da wurde schnell das Problem bei mir gesehen, statt bei denen die ausgrenzen. So kam ich das erste mal in die Kinder- und Jugendklapse. Dort wurde mir Waschzwang unterstellt.
Und die Jahre drauf, war ich mal im Kinder-Jugendheim, zwischenzeitlich noch mal in einer Klapse, dann zu ambulanten Gesprächen, dann Erwachsenenklapse.In der letzten wurden mir Persönlichkeitsstörung unterstellt.
Und ich sollte immer Tabletten nehmen. Ich habe zum Glück nur Cipralex für paar Monate, das ausgeschlichen wurde und danach paar Monate Fluoxetin und dann Fluvoxamin. Das ich aprupt abgesetzt habe, aber trotz der Entzugserscheinungen würde ich das Zeug immer wieder absetzen bzw. niemals freiwillig diesen Mist nehmen, egal wie es heißt. Psychopharmaka sind alle gleich schädlich besonders für Frauen. Ich bin zwar schon seit gut 4 oder 5 Jahren von dem Zeug weg, aber dieses Jahr hatte ich eine Ovarienzyste die mir schlimme Beschwerden machte, bald schon Endormetiose. Ich gehe davon aus, dass mich die Tabletten nachhaltig geschädigt haben. Das ist leider nicht mehr zu ändern.

17.06.2021 17:06 • #10


bones

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@kassie , ist ja schön, dass du uns dein Erlebnis schilderst, aber was hat das mit der Diagnose schizoaffekte Störung zu tun? Sehe ich bei dir Gott sei Dank natürlich nicht. Weiß du was eine schizoaffekte Störung ist? Wenn ja, dann brauch ich dir nicht zu erklären weshalb ich diese Diagnose bekommen hab.auch hab ich den Eindruck, dass du wenig bzw nix darüber weißt wirklich, was medikation betrifft.

18.06.2021 09:32 • x 1 #11


kassie

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@bones
"auch hab ich den Eindruck, dass du wenig bzw nix darüber weißt wirklich, was medikation betrifft."

Doch ich denke ich weiß, was Medikamentation im Kontext Klapse und Psychoärzte heißt. Sedieren und Vergiften.... (fällt bei denen bestimmt zu Wahn oder Paranoia).
Wenn es Menschen gibt denen das hilft oder die meinen, das es ihnen hilft, die Tabletten zu nehmen, dann verstehe ich DAS zumindest nicht wirklich. Ich habe mit den Tabletten die mir verabreicht wurden, nur negative Erfahrungen gemacht. Ich denke ich hatte hier schon geschrieben, dass ich welche bekam. Habe jetzt nicht noch mal gelesen.

Eins wurde ausgeschlichen und das andere hatte ich aprupt weggelassen. Und zu dem letzten wollte ich noch erwähnen, weil ich glaube, dass hatte ich weggelassen: Beim letzten bekam ich als ich es noch nahm, erweiterte Pupillen, Mundtrockenheit, leichte Inkontinenz und ein komisches stumpfes Empfinden wie mehr Risikofreude.
Und beim Absetzten hatte ich Entzugserscheinungen, grundsätzlich Druck mir Halsadern zu öffnen. Mit der Nahrungsaufnahme hatte ich es auch nicht mehr so, weil wenn ich aß, wollte ich danach erbrechen. Da war so ein komischer Druck.

Das alles hat sich zum Glück komplett reguliert, ohne das ich irgendetwas einnahm. Die Tabletten würde ich nicht mehr nehmen, es sei denn ich will mit Alk. den Exit antreten.

Ich denke was uns voneinander unterscheidet ist: Ich habe diesen Typen die mich stigmatisierten nie geglaubt und die Tabletten auch nie über Jahre hinweg eingenommen. Ich kann mir aber vorstellen, wenn die länger eingenommen werden, ruinieren die den Hirn-Stoffwechsel und anderes im Körper, das es ohne die wirklich nicht mehr geht.

Und nein ich bin nicht mit "schizoaffektiv" stigmatisiert worden. Ich plage mich mit Diagnosen rum wie "Waschzwang" (zsm gefasst, in dem Brief an mein damaligen Arzt steht mehr..), hinzu haben die mir "schizoide Persönlichkeitsstörung" und "emotional- instabile Persönlichkeitsstörung" aufgetackert... soll ich nach deren Meinung haben. Teilweise unterstellten die mir auch, es fänge bei mir eine Schizophrenie an. Das war in der Erwachsenenklapse. Ich wurde dort zwangseingewiesen, eigentlich nur weil ich "es doch kennen würde" in der Klapse zu sein. Meinte ein Polizist, die stellen sich immer gern auf die Opferseite (nicht...).
Naja, die Sache ist geschehen, aber definitiv nicht vergessen und vergeben schon mal gar nicht.

Finde es übrigens schade, dass du nichts dazu geschrieben bist, was bei dir dazu geführt hat, das du so eine Diagnose erhälst. Ich denke ich hatte erwähnt, dass bei mir der Grundstein dort gelegt war, als ich Schule schwänzte. Wegen meines Aussehens und Schichtzugehörigkeit, finde ich, gehöre ich zu der Gruppe die viel leichter schnell mal in die Klapse, zu Therapeuten usw. gesteckt wird.

Gestern 22:16 • #12


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Kate

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Ach herrje, warum erkennst Du Deine Diagnose nicht an? Das ist ein erster Schritt zur Heilung, sich gegen alles und jeden zu wehren bringt doch nichts, wenn da ganz offensichtlich was dran ist. Nach dem wie und was Du so schreibst, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass die Ärzte und Therapeuten nicht ganz unrecht haben. Tabletten können da ungemein unterstützend sein.

Zitat von kassie:
auch hab ich den Eindruck, dass du wenig bzw nix darüber weißt wirklich, was medikation betrifft."

@bones ist ein sehr geschätztes Mitglied mit mehr Wissen über Medikation als viele Andere hier! Nur zu Info.

Gestern 22:23 • x 1 #13


kassie

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@Kate
Deine gehässige Art ist mal wieder so ein typisches Beispiel von Stutenbissigkeit. Deine Tabletten kannst du behalten.

verstehe das letzte nicht. Das ist ein Zitat von bones selber gewesen.

Gestern 22:47 • #14


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Kate

7602
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Zitat von kassie:
@Kate Deine gehässige Art ist mal wieder so ein typisches Beispiel von Stutenbissigkeit. Deine Tabletten kannst du behalten. verstehe das letzte ...

Du schreibst ein bisschen aggressiv, findest Du nicht? Was glaubst Du woher das kommt?
Ich denke ja immer, so viele Ärzte und Therapeuten können sich nicht irren. Da wird schon was dran sein.
Merkt man ja auch.
Was glaubst Du eigentlich was Du hast?

Gestern 22:53 • #15


kassie

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@Kate
Du solltest erst mal erklären, warum du findest ich würde "aggressiv" schreiben?. Und was genau findest du daran schlecht, wenn eine so schreibt?
Ist es dir etwa zu unfeminin, unnormal, gehört sich das für (d)eine (sozialisierten und unhinterfragten Vorstellung von) Frau nicht?


Die Ärzte und Therapeuten haben mit nichts recht - sie haben nur was ich denen mitteilte zu ihrem Vorteil umgemünzt - statt der Bromhidros hätte ich ein Waschzwang - , und vor allem haben die systemgemachte Diskriminierungen privatisiert. Ich würde mich isolieren, statt von Normaleren ausgegrenzt zu werden z. B.

Ich bin auf jeden Fall nicht geisteskrank, sondern diskriminiert. Und das ich derart pathologisiert wurde, ist auch eine Art eine zu diskriminieren. Das ist weder "mein Glaube" noch ist es "meine Überzeugung". Es ist einfach die Wahrheit. Die ist oft simpler als gedacht und häufig wird sie in den Dreck gezogen. Der Wahrheit könnte man auch den Namen "Kassandra" geben.
Und bevor du das behaupten willst: nein, ich will damit nicht sagen, dass die Wahrheit allein daran zu erkennen ist, das sie in den Dreck gezogen wird.

Aber wer weiß ob du das auch richtig lesen wirst. Du scheinst gar nicht richtig zu lesen, nur gern gehässig zu sein.

Gestern 23:12 • #16


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Kate

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Zitat von kassie:
Die Ärzte und Therapeuten haben mit nichts recht - sie haben nur was ich denen mitteilte zu ihrem Vorteil umgemünzt

Was hätten sie denn davon?
Zitat von kassie:
statt der Bromhidros hätte ich ein Waschzwang

Also hast Du diese Diagnose Bromhidros gar nicht offiziell? Sowas lässt sich doch bestimmt diagnostizieren und dann hättest Du den Waschzwang schon mal entkräftet.
Zitat von kassie:
Du solltest erst mal erklären, warum du findest ich würde "aggressiv" schreiben?

Es ist doch sehr auffällig.
Zitat von kassie:
Ich bin auf jeden Fall nicht geisteskrank,

Das hast Du gesagt, nicht ich. Ich meinte lediglich, wirf mal einen ehrlichen Blick von Außen auf Dich.
Du bist so verbittert und wütend auf alles und jeden, das ist auf die Dauer richtig schädlich.
Hast Du mal versucht Dir Hilfe bei den ganzen gerichtlichen Sachen zu holen? Jeder hat das Recht auf einen Anwalt. Da gibt es Gutscheine auch für Arbeitslose beispielsweise. Vielleicht versuchst Du nochmal alles in Ruhe, wirklich in Ruhe mit ihm zu besprechen und hörst Dir seine Meinung dazu an, und dann gibt es ein gemeinsames Vorgehen.
Du fühlst Dich ungerecht behandelt, alleine wirst Du das schlecht lösen können, ohne Dich tiefer in die sch. zu manövrieren.
Oder eine Beratungsstelle kann Dir wahrscheinlich auch erste Tipps geben.

Gestern 23:23 • #17


kassie

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@Kate
Ist die Frage ernst gemeint, was die davon hätten?
Außer Geldzuwachs, emotionale Hochachtung für sich selbst sogenannte "Asoziale" wieder mal korrekturvergewaltigen zu dürfen. Das Volk rein zu halten. Dazu noch vor den Kollegen prozen. Das gefällt denen.

Und die Bromhidrose lässt sich nicht so einfach feststellen, weil sie von den Nasen Fremder abhängig gemacht wird, die selten bis gar nicht, sich mit so was auskennen - Allgemeinärzt. Geisteskrankheiten sind den Haut- und Hausärzten dagegen definitiv greifbarer. Der eine Hautarzt bei dem ich Bromhidrose ansprach, meinte bloß er rieche nichts, wie der Psycho damals in der kinder- und Jugendklapse.
Und weil ich nicht gerne ständig zu Ärzten renne, und weite Wege kann ich auch nicht zurück legen, so stinke ich und schwitze so wie immer. Ich habe das seit der Pubertät und einiges an Körperpflegemitteln ausprobiert und Antitranspirante. Letztere umverteilen das Schwitzen einfach. Jetzt schwitze ich schon seit paar Jahren übel am Rücken. Das müffeln ist soweit an der Kopfhaut, ab zu nur mal noch an den Achseln und sonst dort wo Duftdrüsen sind. Am Rücken z. B. schwitze ich Pfützen, stinke aber nicht.

Das Stinken-Schwitzen ist ziemlich isolierend bzw. die Leute die mich deswegen ausgrenzen.


Und bei dir sind vermutlich alle systemkritischen Frauen verbitterte Furien. Stichwort alte Katzenfrau, Hexe. Oder Hysterikerin. Ach da fehlt noch die Emanze.

Bei deren Werken fühle ich mich wenigstens mal akzeptiert. Die Norm bringt mir außer Antipathie nichts entgegen.


Aber wie auch immer, dass mit dem Gutschein für ein Anwalt hatte ich beim Jobcenter noch nicht angefragt. Nur meine Sachbearbeiterin hat sich sehr spöttisch geäußert, als ich erwähnte, dass ich den Gutachten widersprechen will d. h. neue haben will die mich arbeitsunfähig schreiben. Sie hat gemeint ich kann es "gern" versuchen. Und dann hat sie sich darin ergossen, dass es "schwierig" ist....
Sehr frauensolidarisch die Frau

Ich glaube also nicht, von der so einen Gutschein zu erhalten. Das zweite wirkliche Problem ist, ich habe überhaupt keine Kontakte in das Milieu der Kanzleien, Anwälte... ich habe keinen Anwalt der oder die mir helfen will. Die meisten scheinen auch gar nicht psychiatrische Diagnosen zu hinterfragen.

Naja erst mal wäre ich froh gewesen, wenn ich als arbeitsunfähig abgestempelt worden wäre. Jetzt wollen die mir Berufbegleitung andrehen und erst wenn das nicht klappt heißt es evtl. Behindertenwerkstatt und Grundsicherung. Ich kann eig. nur 1h irgendwas einpacken und das ist für eine Behindertenwerkstatt auch zu wenig, hat man mir gesagt.
Also wenn ich irgendetwas machen soll, geht bei mir nur 1h oder höchstens nicht ganz 2h. Mehr ist mir zu viel.
Ich will die alten Strukturen, die ich in der Schule hatte, auf keinen Fall wieder.
Meine alten Kainsmale die zu meinem Ausschluss führten, sind außerdem immer noch da. Die Diagnosen dazu, haben alles nur verschlimmert.

Heute 00:37 • #18

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