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Depressionen und die Dro. Speed als Heilmittel

Hallo Ihr Lieben,

Thema: Depressionen und die Dro. Speed

Ich habe mal eine Frage. Ich habe Ja schon einen Post vorhin über mich erstellt und mein Problem.

Ich habe eine Frage bezüglich auf Amphetamin/ Beispielsweise bei mir Speed.

Ich leide seid ca. 3 Jahren unter Depressionen und Müdigkeit und ständiges schlafen müssen. 3-4 Tage die Woche ist der Höllen Zustand so.Immer wiederkehrend. Antriebslosigkeit, Niedergeschlagen, Keine Energie, Traurigkeit, Lustlosigkeit etc. dabei als Symptome. Psychopharmaka seid Jahren mehrere ausprobiert, hat nichts geholfen. Klinik gewesen. Kurzeitig geholfen.

Dann habe ich vor einem Jahr Speed ausprobiert.

Das hört sich für viele wahrscheinlich katastrophal an ,aber es half mir. Werde wahrscheinlich viele negativen Kommentare einstecken müssen. Aber ich stehe dazu. :
Ich hatte wieder Antrieb, Keine Depressionen mehr, konnte die Sonnenstrahlen genießen, Lust an Haushalt, arbeiten, Dokumente ect., um meine Kinder kümmern, Spass mit meinem Hund Gassi zu gehen ect.
Alles was normal im Altag und im Leben heutzutage ist aber für mich seid JAHREN vorher nicht möglich war und nur Depressionen, Müdigkeit, schlafen mein Altag bestimmt haben. Mein Bett war mein Begleiter 3-4 Tage die Woche und 13std bis 18std täglich Schlaf normal waren.

Als ich dann die Erfahrung machte Frühs eins bis vier Nasen speed zu ziehen konnte ich wie oben beschrieben normal den Altag Leben . Und 8 Stunden Schlaf haben mir dann täglich ausgereicht.
Also habe ich das so weiter gemacht, als elendisch noch im Bett zu sterben und vor Depressionen. Die Ärzte( Untersuchungen),Psychiater, Psychopharmarka, etc. nicht seid Jahren geholfen haben. Leider!

Jetzt zu Speed zurück. Wer kennt sowas oder ähnliches?
Wahrscheinlich schwierig .

Ich nehme das Speed auch nicht zum feiern oder Tage langes wach bleiben sondern einfach nur Täglich eine geringe Menge um den Altag zu meistern und keine Depressionen mehr zu haben und Abends auch um 23h wieder schlafen zu geh'n.

Ich habe mich über 1 Jahr immer wieder versucht schlau zu machen über Depressionen ect. und Speed viel , viel gelesen.
Früher wurde mit Speed gegen Depressionen und Symptome entgegen gewirkt in Kliniken und auch therapiert, in der Apotheke wurde es dafür eingesetzt und verkauft . In den 30 siger Jahren ca. und es half als Heilmittel.

Also muss da auch was wahres dran sein? Ich möchte die Wahrheit wissen und gebe nicht auf darüber zu forschen. Würde mich über Antworten und Austausch sehr freuen .

Heute wird Speed als Dro. und Dreck abgestempelt. Ja,ich rede auch nicht von den gestreckten, gepanschten Zeug was es fast nur noch gibt. Sondern von sauberes. Früher aus der Apotheke.
Aber das Psychopharmaka der größere Dreck meiner Meinung nach sein kann ,geht in den Meinungen heutzutage unter. Ich habe vieles Verschiedenes an Psychopharmakas ausprobiert und etliche, auch qualvolle Nebenwirkungen gehabt davon und bis heute half nicht einmal was. Die Pharma Industie, ja ja.

Das ist meine Meinung zu dieses Thema.
Freue mich über jede Antwort.
Liebe Grüße, Janina

27.10.2018 21:44 • #1


CeHaEn
Moin Janina,

deine Gründe für den Gebrauch von Amphetaminen mögen auf den ersten Blick nachvollziehbar sein. Ich halte es aber insgesamt für eine Milchmädchenrechnung. Nach deinem Beitrag habe ich nämlich den Eindruck, dass du die Risiken verdrängst. Diese Risiken halte ich für größer als den Nutzen. Das meine ich gar nicht böse. Du scheinst in deiner Lage ziemlich verzweifelt zu sein; aber deine Herangehensweise finde ich trotzdem kurzsichtig.

Dem ehemaligen Partner einer Freundin ging es ähnlich wie dir und das war gar kein schönes Bild. Der Kerl war nur dann halbwegs erträglich, wenn er konsumiert hatte - und selbst dann musste man gut aufpassen.
Diese positiven Wirkunen, die du auch beschrieben hast, haben einen Preis. Das können rein körperlich z.B. Krämpfe sein, Bluthochdruck oder Herzrasen. Eine viel größere Auswirkung auf andere Menschen haben daneben die höhere Risikobereitschaft und eine gesenkte Aggressionsschwelle. Das meinte ich eben mit "gut aufpassen", denn der Junge war äußert leicht zu provozieren und wurde entsprechend schnell gewalttätig. Im Hinblick auf die Menschen in seinem Umfeld war das schon eine schwere Zumutung und in deinem Fall geht auch noch um Kinder. Behalte das im Hinterkopf.

Vielleicht hast du diese Veränderung bei dir selbst noch nicht feststellen können. Im Laufe der Zeit ist es allerdings wahrscheinlich, dass du sowohl eine Abhängigkeit als auch eine Toleranz entwickelst; immerhin konsumierst du seit geraumer Zeit regelmäßig. Entzugssymptome sind für sich schonmal keine schöne Sache. Der Tunnelblick darauf, dass dir die Amphetamine nicht ausgehen, wird die Bewältigung des Alltags irgendwann auch erschweren.
Das betrifft nicht nur körperliche Symptome, sondern auch psychische. Eine Toleranzentwicklung führt obendrein dazu, dass die übliche Dosis irgendwann nicht mehr ausreicht. Einerseits ist die Wirkung im zentralen Nervensystem nicht mehr stark genug; andererseits spürst du auch, dass mit der alten Menge nichts mehr geht und dann kommt das Bedürfnis nach einer höheren Dosierung. Das ist nicht nur blöd für den Geldbeutel.
Mit der höheren Dosierung können die Nebenwirkungen des reinen Speed stärker ausfallen. Langfristig können deine Nieren Schaden nehmen und, bei deiner Konsumform, auch die Nasenschleimhäute. Je nach Qualität deiner Amphetamine nimmst du dann natürlich auch größere Mengen anderer Inhaltsstoffe zu dir, die jeweils ihre eigenen Nebenwirkungen mitbringen können.

Selbstverständlich können unzählige "normale" und vermeintlich harmlose Medikamente ähnliche Schäden verursachen. Allerdings führen nicht alle Medikamente zu einer Toleranz usw.
Deswegen halte ich persönlich den Grundsatz "so viel wie nötig, so wenig wie möglich" für wichtig.

Zitat von JaninaZ-87:
Früher wurde mit Speed gegen Depressionen (...) In den 30 siger Jahren ca. und es half als Heilmittel.

Das ist richtig, und auch heute wird es zur Behandlung von ADHS verwendet. Mit diesem Argument machst du es dir aber zu einfach. Es sagt erstens nämlich nichts über die therapeutischen Dosierungen und die Dauer der Anwendung aus. Zweitens ist der Kenntnisstand zur jeweiligen Zeit nicht in Stein gemeißelt. Amphetamine waren damals für diese Anwendungen noch relativ neu und man wusste nicht viel über die Risiken. In den 1940er Jahren sah das schon wieder anders aus. Das Abhängigkeitspotential und die Schäden waren mittlerweile bekannt geworden.
Dro. war zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch noch ein beliebtes Mittel gegen Husten...
Heute läuft es genau so. Medikamente, die man schon lange kennt, dürfen mitunter irgendwann nicht mehr verschrieben werden, weil die Risiken als zu hoch eingestuft werden. Manche Darreichungsformen oder Dosierungen werden plötzlich rezeptpflichtig und ohne Rezept darf man in der Apotheke nur noch "die kleineren" Tabletten kaufen.

Zitat von JaninaZ-87:
Aber das Psychopharmaka der größere Dreck meiner Meinung nach sein kann ,geht in den Meinungen heutzutage unter.

Mhhh.....Nein. Die Risiken von Psychopharmaka sind sehr präsent im "allgemeinen" Bewusstsein. Tatsächlich werden sie sogar eher noch pauschal übertrieben, weil zu viele Leute mit zu wenig Ahnung von dem Kram sehr laut reden. Das betrifft allerdings sehr, sehr viele Themen allgemein.

27.10.2018 23:33 • x 1 #2


Hallo liebe CeHaEn, erstmal vielen lieben Dank für deine Antwort, deine Meinung.
Deine Meinung kann ich nachvollziehen und ist auch sicherlich verständlich. Ich weiss es zu schätzen das du mir so einen Aufschlussreichen langen Text geschrieben hast . Danke.

Ich bin einfach so unendlich verzweifelt. Ich war schon in einer Psychiatrischen Klinikaufenthalt. Aber es half mir nur noch kurz danach.
Ich habe mal überlegt ob ich mal eine richtige Spezial Klinik aufsuche aber wo..... Wo wirklich ALLES von Medis bis Therapien, bis Operationen getätigt ect. werden was Depressionen angeht. Alles was nur möglich wäre.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter.
Liebe Grüße, Janina

28.10.2018 11:12 • #3


CeHaEn
Ich weiß ja nicht, wie dein Klinikaufenthalt ausgesehen hat. Möglicherweise wäre eine andere Station oder eine andere Klinik eine gute Möglichkeit, denn es gibt durchaus Unterschiede zwischen den Behandlungskonzepten.
Bei mir war fast alles dabei, was man sich denken kann. Einzel- und Gruppengespräche; Kunst-, Musik-, Sport- und Schwimmtherapie, Ergotherapie, Angsttraining, Atemtherapie, Medikamente... Das alles über drei Monate. Aber selbst dann sollte man nicht erwarten, dass man nach der Entlassung völlig gesund ist. Man muss die Dinge, die einem während der stationären Therapie geholfen haben, auch beibehalten oder in seinem gewohnten Umfeld überhaupt erstmal aufbauen.

30.10.2018 00:22 • #4


Zitat von CeHaEn:
Ich weiß ja nicht, wie dein Klinikaufenthalt ausgesehen hat. Möglicherweise wäre eine andere Station oder eine andere Klinik eine gute Möglichkeit, denn es gibt durchaus Unterschiede zwischen den Behandlungskonzepten.
Bei mir war fast alles dabei, was man sich denken kann. Einzel- und Gruppengespräche; Kunst-, Musik-, Sport- und Schwimmtherapie, Ergotherapie, Angsttraining, Atemtherapie, Medikamente... Das alles über drei Monate. Aber selbst dann sollte man nicht erwarten, dass man nach der Entlassung völlig gesund ist. Man muss die Dinge, die einem während der stationären Therapie geholfen haben, auch beibehalten oder in seinem gewohnten Umfeld überhaupt erstmal aufbauen.


Danke für deine Antwort. Meine Klinik hatte jetzt nicht ganz so viel aber Sie war trotzdem gut gewesen. Sie half mir ja auch aber zu Hause ging es nach 3 Monaten erst wieder schlechter. Die Tabletten Wirkung ließ nach.

31.10.2018 21:00 • #5


Zitat von JaninaZ-87:

Danke für deine Antwort. Meine Klinik hatte jetzt nicht ganz so viel aber Sie war trotzdem gut gewesen. Sie half mir ja auch aber zu Hause ging es nach 3 Monaten erst wieder schlechter. Die Tabletten Wirkung ließ nach.

Ich weiss das Tabletten allein nicht helfen aber trotzdem liess die Wirkung nach.
Erst halfen mir die Tabletten . Sie sollen ja Antidepressiv und Antriebssteigend sein. Da ich ja vor der Klinik fast nur im Bett lag. In der Klinik würde ich Medikamentös auf Elontril, Abilify und Modafinil eingestellt. Die halfen mir auch. Ich würde wieder fitter. Musste nicht mehr ständig mit Müdigkeit kämpfen. Ich konnte tagsüber wach bleiben.
Jetzt bin ich ca. 3 Monate aus der Klinik und es fängt wieder an. Die Müdigkeit, das ständig schlafen wollen.
Die Medis nehme ich natürlich genauso weiter aber es fängt wieder ,wie vor der Klinik mit mir ab.

31.10.2018 21:06 • #6


issabella
Hallo, Janina,

Elontril und Modafinil(Vigil) kenne ich - sind gut.
Das andere, Abilifi überzeugt mich nicht. Gibt die Medis in Suchmaschine, dann hast Du etliche Artikel.
Elontril nehme ich schon lange, anstadt Modafinil - Methylphenidat (Medikinet, Ritalin - BTM Rezept).
Amph. hatte ich irgendwann auch auf Rez aus der Apotheke bekommen - war nicht so begeistert.

Ich würde keine Medis unter Hand kaufen - es gibt sehr große Gefahr, das die mit unzulässigen Mitteln gestreckt werden.
Es ist gefährlich und nicht abzuschätzen.
Lass die Finger weg davon!

Aber, Du hast auch in diesen Sinne Recht, dass die in Mode getretene Psychopharmaka sehr verniedlicht (Nebenw) sind.
Du kannst ein Schlaflabor in Erwägung ziehen. Nur ein Vorschlag.

LG
i.

22.11.2018 00:07 • x 1 #7


Ich hab mir jetzt extra für diesen Beitrag einen Account gemacht und auch nur um zu sagen, dass du mir 1 zu 1 aus der Seele sprichst. Bei mir war bzw ist das genauso. Allerdings war ich bis vor kurzem noch in einer Tagesklinik wo ich aber rechtzeitig entlassen worden bin, da ich eben nicht ,abstinent war. Ich bin deren Wünsche nachgegangen und hab mir Antidepressiva reingegriffen. Ich muss sagen, meine Laune und mein Zustand waren nicht die optimalsten aber noch nie, hatte ich - wegen der Medikamente - den Gedanken, dass ich lieber tot wäre als wie diese unerträglichen Gefühle und ,Schmerzen innerlich zu spüren. Ich finde es echt einfach nur traurig, dass die ganzen Ärzte meinen, alles besser zu wissen und, dass mit ner kleinen ,happy Pill alles wieder gut ist. Ich befürchte auch, dass die meisten auch erst dann Suizid beginnen, wegen der ganzen Nebenwirkungen die ja für paar Wochen ,normal zum Anfang hin sein sollten. Aber da kann man genauso gegen eine Wand reden die Bevölkerung sagt Speed = Das schlimmste was es überhaupt gibt und die leiten das einfach so weiter. Die sollten sich mal eher Gedanken über die eigentlichen Dinge machen und die Menschen nicht bis zum geht nicht mehr mir Pillen stopfen.

Der Beitrag ist zwar schon etwas her, aber dazu musste ich einfach noch was schreiben

Lg

16.04.2019 06:49 • x 2 #8


Hey, musste mich jetzt deswegen auch registrieren, denn es hat mich auch sehr verwundert, dass im Bezug auf Depressionen und Speed nur negative Sachen im Netz stehen, denn ich habe damit sehr positive Erfahrungen gesammelt. Vielleicht sollte ich dazu fürs bessere Verständnis größer auspacken. Und zwar hatte ich vor ungefähr anderthalb Wochen eine Überdosis Speed konsumiert. Danach ging es mir ungefähr 2-3 Tage richtig beschissen, aber ab dem Zeitpunkt bin ich quasi deprifrei, und diese Geschichte wollte ich einfach mit euch teilen, weil ist grad einfach so.

20.04.2019 02:08 • x 1 #9


Habe ich das richtig verstanden? Nach einmaliger Anwendung und damit Überdosierung ist deine Depression verschwunden? Wäre interessant in ein paar Wochen nochmal von dir zu hören, wie es dir geht. Aber ich sehe gerade, dass du hier nur als Gast schreibst. Vermutlich wirst du das hier gar nicht lesen.

21.04.2019 17:00 • #10


Zitat von Ex-Mitglied:
Hey, musste mich jetzt deswegen auch registrieren, denn es hat mich auch sehr verwundert, dass im Bezug auf Depressionen und Speed nur negative Sachen im Netz stehen, denn ich habe damit sehr positive Erfahrungen gesammelt. Vielleicht sollte ich dazu fürs bessere Verständnis größer auspacken. Und zwar hatte ich vor ungefähr anderthalb Wochen eine Überdosis Speed konsumiert. Danach ging es mir ungefähr 2-3 Tage richtig beschissen, aber ab dem Zeitpunkt bin ich quasi deprifrei, und diese Geschichte wollte ich einfach mit euch teilen, weil ist grad einfach so.


Ich danke dir ,für deinen Beitrag. Damit fühle ich mich doch nicht so alleine.

23.04.2019 16:33 • #11


MonnFox
Als ich nach scheinbar endloser Suche diesen Beitrag gefunden habe der sich positiv in dem Zusammenhang von Amphetamin und Depressionen äußerste habe ich mir sofort einen Account gemacht. Ich hoffe das der Beitrag noch aktiv ist.

Ich leide nun seit rund 10 Jahren an Depressionen, Borderline,Hypersomie, Soziophobie und Angststörungen in Zusammenhang mit Panikattacken.
Da ich hier anonym bleiben kann fällt es mir etwas leichter das Preis zu geben.

Meine erster Psychologisches Gespräch hatte ich im Alter von 12 nachdem ich wochenlang komplett Teilnahmslos in meinem Zimmer verbracht hatte (Sommerferien) wusste meine Mutter sich nicht mehr zu helfen in dem Gespräch wurde zunächst eine Pubertäre Persönlichkeitsstörung diagnostiziert jedoch ohne Erwähnungswerte weiter Behandlung. Ein paar Jahre später begann das Selbstverletzende Verhalten gefolgt von meinem ersten Suizidversuch. Daraufhin kam ich in eine geschlossene Psyische Anstalt für Kinder und Jugendliche wo weitere Diagnose gestellt wurden und ich einen festen Psychologen bekam. Über die Jahre wurde alles immer schlimmer die Suizidversuche häufigten sich genauso wie die zwangseinweisungen die jedoch nie mit Erfolg ein Ende fanden. 2017 bekam ich während des Aufenthalts in einer Tagesklinik meine ersten Medikamente. Die Wirkung zeigte sich nach kurzer Zeit aber mehr negativ als positiv letztendlich wurden sie dann für einen weiteren Suizidversuch der mit Überdosis im Krankenhaus endete von mir genutzt.

Unzählige Präparate später stieß ich das erste Mal auf Speed und mein Leben veränderte sich schlagartig. Ich fühlte mich wunderbar wie frisch aus dem Ei geschlüpft und bereit für die Welt. Ich begann eine Ausbildung und fing an Soziale Kontakte zu knüpfen entdeckte meine Talente die ich als Hobbys weiter ausbaute. Als war toll und das Dank einer kleinen dosis am Morgen ich machte regelmäßige Pausen aus Angst vor der Abhängigkeit und das diese tolle Wirkung irgendwann weniger werden könnte ohne Entzugserscheinungen jedoch zurück katapultiert in mein alten Alltag mit 14 Stunden Schlaf pro Tag Suiziddalen Gedanken und Depressionen aber da es nur für einen gewissen Zeitraum war stand ich diese gut durch. Eines Tages wurde ich dann beim Konsum erwischt und natürlich sofort wieder weg gesperrt meine Ausbildung wurde abgebrochen und mir drohten auch noch Probleme mit der Polizei. Mehrere Wochen in der geschossenen baute ich extrem ab und war letztendlich wieder die selbe wie vor dem wundermittel. Ich bekam unzählige Medikamente verabreicht die sich allerdings nur mit schrecklichen Nebenwirkungen äußerten und zu weiteren Krankheiten führten. Als ich mich dann darüber aufregte und fragte worum ich nicht einfach weiter mein speed nehmen dürfe wurde ich als abhängiger Junkie dargestellt und musste weitere Therapien über mich ergehen lassen.

Nachdem ich ein halbes Jahr in der Klinik versauerte ohne irgendwelche Erfolge wurde ich entlassen. Wochenlang hing ich zu Hause musste regelmäßige Dro.tests machen und soweiter. Als auch das ein Ende fand habe ich an meinem 20. Geburtstag die Gelegenheit gehabt wieder etwas zu konsumieren. Sofort ging es mir wieder besser und ich war wieder ein teilnahmsfreudiger Mensch aus Angst vor den Ärzten unterdrückte ich aber mein Wohlbefinden vor meinen Mitmenschen und war mehr als vorsichtig. So lebe ich nun seit einem Jahr heimlich glücklich für mich allein vor mich hin.

29.10.2019 23:21 • #12


Zitat von MonnFox:
Als ich nach scheinbar endloser Suche diesen Beitrag gefunden habe der sich positiv in dem Zusammenhang von Amphetamin und Depressionen äußerste habe ich mir sofort einen Account gemacht. Ich hoffe das der Beitrag noch aktiv ist. Ich leide nun seit rund 10 Jahren an Depressionen, Borderline,Hypersomie, Soziophobie und Angststörungen in Zusammenhang mit Panikattacken. Da ich hier anonym bleiben kann fällt es mir etwas leichter das Preis zu geben. Meine erster Psychologisches Gespräch hatte ich im Alter von 12 nachdem ich wochenlang komplett Teilnahmslos in meinem Zimmer verbracht hatte (Sommerferien) wusste meine Mutter sich nicht mehr zu .


Hallo Monn,
heimlich allein vor sich hin zu leben halte ich zwar für alles andere als ideal. Aber ich kann dich sehr gut verstehen, was die Medikamente angeht! Auch mir haben Psychopharmaka nur geschadet. Wegen 2 monatiger Einnahme von Mirtazapin habe ich heute noch Monate später zahlreiche Beschwerden, obwohl meine Depression verschwunden ist. Nach dieser Erfahrung bin ich der Meinung, dass diese Pharma-Dro. verboten gehören. Ich habe früher täglich gek. und das hat sicher auf Dauer nicht gut getan. Aber eines ist ganz sicher: Durch Canna. habe ich nicht annähernd solche Probleme bekommen, wie durch die ärztlich verschrieben Dro. Mirtazapin. Diese Erfahrung werde ich nie vergessen. Ich halte es für einen Skandal. Ärzte haben keine Ahnung von den komplexen Zusammenhängen der Botenstoffe Serotonin, Dopamin und Noradrenalin. Ich auch nicht, aber ich habe selbst gespürt, dass das angebliche Antidepressiva in Wahrheit ein Prodepressiva war. Es hat meine Psyche in einer beängstigen Art und Weise verändert, wie ich es nie zuvor kannte. Und ich hatte schon vorher 3 depressive Episoden, die von selbst verschwanden. Sie waren sogar schlimmer, als die letzte. Aber nie war es schlimmer, als ab dem Zeitpunkt, als ich Mirtazapin nahm. Es besteht der berechtigte Verdacht, dass langfristige Einnahme sog. Antidepressiva Depressionen chronifizieren und weitere psychische UND körperliche Störungen auslösen. Ich finde es bemerkenswert, wieviele Schreiber hier scheinbar über Jahre an Depressionen leiden trotz Medikation vielleicht sogar tatsächlich wegen der Medikation. Ich weiß es natürlich nicht, aber der Verdacht liegt mir nahe.
Aber bitte pass gut auf dich auf! Auch Speed ist eine psychoaktive Substanz, die irgendwann nicht mehr den gewünschten Effekt haben wird, wenn man sie regelmäßig einnimmt. Ich würde dir raten, wenn du es nicht lassen kannst, trotzdem sehr sparsam damit umzugehen. Versuche, regelmäßig Sport zu machen und den Konsum auf z.B. Wochenenden zu begrenzen. Ich habe das mit Canna. ein paar Wochen so gemacht und dann festgestellt, dass ich mir Sucht sich mit diesem Plan abgewöhnen konnte (ich hätte das früher nie für möglich gehalten, aber es tut gut).
LG
Michael

30.10.2019 09:01 • x 1 #13





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