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Depression und Perimenopause Tipps Erfahrungen

Herbstlicht2025

Herbstlicht2025
Mitglied

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Hallo zusammen,

ich habe seit Beginn der Pubertät mit PMS zu kämpfen und die Depression ist ebenfalls zu dieser Zeit erstmalig aufgetreten.

Ich möchte deshalb und aus weiteren Gründen (z.B. Osteoporose in der Familie) eine Hormonersatztherapie machen.

Wen spreche ich da an, meine Gyn oder den Neuro-Doc?

Welche Erfahrungen habt ihr mit Hormonen gemacht? Wann beginnt man (frau) damit?

Bin gespannt auf Tipps und Hinweise.

Vielen Dank😊❣

x 1 #1


Dakota
Ich habe PMDS und in gesunden Zeiten ist das echt heftig. Habe es mal mit Gestagen von der Frauenärztin versucht, musste aufgrund Nebenwirkungen abbrechen.
Ich war in einer Spezialsprechstunde einer Gynäkologin, die darauf spezialisiert ist. Die war tatsäch6in einem Kinderwunschzentrum.
Meine eigentliche Gynäkologin hatte davon keine Ahnung, die hat nix verstanden und nix geholfen.

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A


Hallo Herbstlicht2025,

Depression und Perimenopause Tipps Erfahrungen

x 3#3


Herbstlicht2025
Danke, sehr interessant. 😀Du hast also mit der Diagnose PDMS die Spezialistin getroffen? Wie sieht die Therapie bei dir jetzt aus?

x 1 #3


Dakota
Ja die Diagnose hat die Gynäkologin in der Spezialsprechstunde gestellt.
Es hat mit Gestagen ("Mikropille") behandelt werden. Habe es versucht aber wie gesagt wegen NW abbrechen müssen.
Bzgl. Osteoporose kann ich nichts sagen, da kenne ich mich nicht aus.
Wegen PMS oder vll auch bei Dir auch PMDS wäre ein:e Gynäkolog:in Ansprechpartner:in.

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HDD
Zitat von Herbstlicht2025:
Ich möchte deshalb und aus weiteren Gründen (z.B. Osteoporose in der Familie) eine Hormonersatztherapie machen.

Wen spreche ich da an, meine Gyn oder den Neuro-Doc?

Gyn, Internist (der kann auch andere Hormone checken, z.B. Thyroxin) oder auch einfach erstmal den Hausarzt. Der Neurologe ist da eher nicht die richtige Ansprechperson.

Man muss dazu sagen, dass viele Ärzte hinsichtlich Hormonersatz eine eher restriktive Ansicht vertreten. Über die Jahre ist man da eher liberaler geworden (z.B. was das Krebsrisiko angeht), aber das hat sich noch nicht zu allen Ärzten durchgesprochen, also evtl. mehrere Meinungen einholen.

Falls du dich dazu entschließt, ist es besser, möglichst bald damit anzufangen.

x 1 #5


HDD
Die typische Kombi ist ein Östrogen + Progesteron (damit die Gebärmutter keine Probleme macht). Womöglich auch eine kleine(!) Menge Testosteron dazu (für mehr Lebensfreude, baut den Körper auf und hilft zusätzlich gegen Osteoporose).

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Herbstlicht2025
Super Tipp, danke.😊 Meine Gyn tritt immer auf die Bremse, wenn ich mit dem Thema anfange. Die ist aber auch schon älter....evtl. wäre eine jüngere Ärztin in der Hausarztpraxis die passendere Ansprechpartnerin.

x 1 #7


HDD
Zitat von Herbstlicht2025:
Die ist aber auch schon älter....evtl. wäre eine jüngere Ärztin

Wichtig ist da eher, wie aufgeschlossen der/diejenige ist. Ich habe bei meinen Urologen immer auf Granit gebissen - erst mein Hausarzt (älteres Semester, aber eben aufgeschlossen), meinte: "Probieren wir es halt mal", als es bei mir um eine Testosteron-Ersatztherapie ging. Und das hat mein Leben sehr verbessert (ich war total niedergeschlagen - deswegen bin ich auch immer noch hier im Forum).

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Herbstlicht2025
und wer stellt dir jetzt die rezepte aus? Immer noch der Hausarzt?

#9


HDD
Ja (seine Nachfolgerin). Aber inzwischen (man wird ja nicht jünger und die Hormonproduktion ja nicht mehr) würde mir auch jeder Urologe, Androloge oder Internist das Rezept ausstellen.

x 1 #10


Dakota
Hab noch ne Website gefunden zu der Thematik PMDS. Auch wenn es bei Dir PMS sein sollte, gilt doch das Gleiche, daher setze ich hier mal den link ein. Dort sind neben Infos auch einige Stellen aufgelistet, die sich damit auskennen.

https://pmds-hilfe.de/

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Herbstlicht2025
Das ist total lieb, vielen Dank!

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Ilse77
Hallo Herbstlicht 2025,
Ich hab vor einem Jahr mit Hormonersatztherapie angefangen, da ich starke Stimmungsschwankungen bekommen hatte, Schlafstörungen, Schwitzerei und ewige Blutungen. Meine Gyn war da sehr offen und im Podcast "Hormongesteuert" konnte ich mir auch viele Infos holen bzgl. aktueller Wissensstand bzgl. Risiken. Ich nehme Östrogen transdermal und Progesteron vaginal. Vertrage ich so am besten und hat auch das geringste Risikoprofil. Meine Hausärztin sieht es auch positiv. Sind beides noch jüngere Ärztinnen. Die älteren sind noch eingeschüchtert von der amerikanischen Studie vor einigen Jahren, aber da wurde inzwischen ziemlich zurück gerudert. Ein Restrisiko bleibt, aber meine Lebensqualität hatte sehr gelitten.
Lg
Ilse77

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Herbstlicht2025
@Ilse77 Hallo Ilse, ja, das glaub ich. Ich werd gleich morgen nen Termin in der Hausarztpraxis vereinbaren und sehen, was geht. Den Podcast kenn ich, da sollte ich nochmal reinhören.

Da in meiner Familie viele Osteoporosefälle und keine Krebserkrankungen aufgetreten sind, gehe ich das Risiko gerne ein.

Bist du Jahrgang 77? Ich bin ne frühe 79erin. Da lieg ich wohl ähnlich in der Zeit.

#14


A


Hallo Herbstlicht2025,

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Ilse77
Hallo nochmal 🙂,

ja, ich bin Jahrgang 77.

Wir hatten Krebs in der Familie, auch Brustkrebs. Deshalb hab ich erst eine genetische Abklärung machen lassen. Aber auch das ist keine Garantie, mit erblichem Brustkrebs wäre die HET aber definitiv kontraindiziert.

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