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Depression und Borderline mit 50 Jahren

Hallo!
Ich heisse Heike und bin 50 Jahre alt und leide seit drei Jahren an posttraumatischer Depression und Borderline mit Selbstverletzung.
Ich weiss eine Frau in meinem Alter wie kann das sein kriege ich immer wieder zu hoeren deshalb sag ich auch schon nix mehr.
Angefangen hat die Depression vor 10 Jahren ganz langsam als raus kam das meine juengste Tochter von dem Vater ihrer damals besten Freundin missbraucht wurde.
Zum Glueck hat er sie nur angefasst und nicht mehr aber seither hatte ich grosse Schuldgefuehle weil ich zwei Jahre nix davon gemerkt habe.
Ich fuehlte mich als Rabenmutter und totale Versagerin das Gefuehl war so schlimm.
Da bin ich auch das erste Mal mit dem Ritzen angefangen das war fuer mich eine Art Bestrafung weil ich so versagt habe als Mutter.
Damals hat mein Exmann mir geholfen davon ab zu kommen und auch die Depression lies mit der Zeit nach.
2011 kam dann raus das er mich betrogen hat und wir haben uns scheiden lassen.
Ich bin umgezogen mit meiner Tochter und lebte seit 2011 mit ihr alleine in einer schoenen Wohnung und das Leben war fuer mich ok.
Meine Tochter hatte den Missbrauch wohl doch nicht so einfach verkraftet und begann Dro. zu nehmen mit 17 Jahren.
Sie bekam einen heftigen Nervenzusammenbruch und lies sich darauf hin in die Klinik einweisen wo sie drei Monate war.
Danach ist sie bei mir ausgezogen und hat jetzt einen ganz lieben Partner mit dem sie zusammen lebt und ist bald mit ihrer Lehre als Friseurin fertig.
Ich bin vor zwei Jahren wieder eine Partnerschaft eingegangen nach 6 Jahren Singledasein und war total gluecklich.
Bei unserem ersten Streit kam alles wie eine Bombe auf mich zu,ich fuehlte mich wieder als Versagerin und Schuldige und bestrafte mich wieder mit Schnittwunden.
Ich konnte ab da nicht mehr damit aufhoeren immer wieder hatte ich Wunden an meinem Koerper und ich habe mich nur noch schuldig und wertlos gefuehlt.
Im Juni 2017 habe ich versucht mir das Leben zu nehmen aber ich war zu feige dazu und habe mir im Alk. die Arme zerschnitten vor Wut.
So fand mich dann mein Partner und hat einen Krankenwagen gerufen.
Ich muss sagen das ich nie tief ritze immer nur so das es blutet denn erst das bringt mir die Erleichterung.
Ich bin dann vom Krankenhaus aus fuer 6 Wochen in die LWL Klinik gegangen und bin dort auf Antidepressiva eingestellt worden und ich habe gelernt anders als mit ritzen meinen Druck los zu werden.
Psychologisch war da eigendlich null aber zumindest ging es mir besser als ich entlassen wurde.
Ich bin seitdem auch bei einer sehr guten Psychologin in Behandlung.
Da mein Partner das Bild nicht vergessen konnte wie er mich blutend gefunden hat,hat er die Beziehung beendet und ich bin seit zwei jahren wieder alleine.
Und da fing es wieder an mit den Depressionen ,keine Lust mehr auf das Leben,schlafen nur noch zwei drei stunden weil mehr nicht ging,im April verstarb dann noch meine Mutter,da habe ich einen Antrag auf eine Reha gestellt.
Ich war dann dieses Jahr von Juni bis August im Hochsauerland in einer Rehaklinik und bin da auch wieder richtig auf geblueht.
Ich konnte endlich mal wieder normal schlafen die Psychologengespraeche haben mir gut getan und ich lernte mich ganz neu kennen.
Die erste Woche zu Hause ging es mir auch super aber jetzt bin ich wieder auf dem Level wo ich am Anfang war.
Ich schlafe so gut wie garnicht, dazu kommt das ich meine Wohnung nicht mehr mache und mich pflegen ist auch eine Qual fuer mich,am liebsten lieg ich auf dem Sofa gucke TV und warte jeden Tag das die Stunden rumgehen.
Ich bin auch noch in einem Arbeitsverhaeltnis aber seit zwei Jahren krank geschrieben.
Meine Psychologin meint es ware fuer mich besser wieder arbeiten zu gehen um wieder Strucktur in mein Leben zu bekommen aber wenn ich daran denke wieder in die Firma und ueberhaupt unter Leute zu gehen kriege ich Panik ich fuehle mich nur zu Hause sicher und geborgen.
Inzwischen hab ich auch keine Freunde mehr die haben sich alle zurueck gezogen und Familie. da ist jeder nur mit sich selbst beschaeftigt.
Tut mir leid das mein Text jetzt doch so lang geworden ist aber es tat mal gut sich mal alles von der Seele zu schreiben.
Gibt es hier vielleicht noch mehr Menschen in meinem Alter denen es vielleicht genauso geht wie mir oder bin ich wirklich so eine Ausnahme.
Ganz liebe Gruesse
Heike

06.11.2019 14:33 • x 3 #1


Liebe Heike,

Zitat von desaja69:
Meine Psychologin meint es ware fuer mich besser wieder arbeiten zu gehen um wieder Strucktur in mein Leben zu bekommen aber wenn ich daran denke wieder in die Firma und ueberhaupt unter Leute zu gehen kriege ich Panik ich fuehle mich nur zu Hause sicher und geborgen.


Da kann ich deiner Psychologin aber nur Recht geben. Wenn du dich weiter zurückziehst, wird es nicht leichter, sondern auf Dauer schwerer. Du solltest unter Leute gehen und klar ist jeder Tag eine Herausforderung. Versuche aber aktiv zu werden. Hole dir hierbei Unterstützung von der Therapeutin, dafür ist sie ja da, ggf. auch ein angstlösendes Medikament.

Es ist wichtig, dass du dir wieder mehr zutraust, das geht aber nur, wenn du dich mit deinen Ängsten konfrontierst.

Zitat von desaja69:
,am liebsten lieg ich auf dem Sofa gucke TV und warte jeden Tag das die Stunden rumgehen.


das solltest du nicht tun. Fernsehen ist Gift. Da wird man automatisch träge. Lass es lieber.

Vielleicht sehen es andere User hier anders, aber ich könnte dir keinen anderen Rat geben

Viele Grüße
laluna

06.11.2019 15:02 • x 3 #2


maya60
Liebe Heike, sei ganz ganz Herzlich Willkommen hier im Forum unter uns vielen Oldies und vielen Jüngeren!

Irgendwo hier im Forum gibt es ein Thema, wo wir uns geschrieben haben wie alt wir sind und mache dir keine Sorgen, du bist absolut keine Ausnahme. Auch ich habe erst meine beiden Diagnosen ADHS bei Erwachsenen mit 49 Jahren bekommen und die Depressions-Diagnose mit 46 Jahren.

Du mutige, mutige Frau, Heike, dass du so verantwortlich dich um die Behandlung deiner Erkrankungen so lange kümmerst, ehrlich und konsequent und dass du den schrecklichen Themen dabei nicht aus dem Weg gehst, aber auch die glücklicheren Lebenseinladungen angegangen bist mit einer damals neuen Beziehung!
Und wenn dann wieder Einbrüche kommen, machst du trotzdem wie viele hier weiter. Du bist stark! Du wirst hier viele zum Austausch finden!

Schreiben hat einen hohen entlastenden und direkt therapeutischen Effekt, das haben hier im Forum schon viele von uns gemerkt und darum auch ein Tagebuch eingerichtet, das nur von Mitgliedern gelesen werden kann. Vielleicht magst du das auch tun? Dein langer Text würde schonmal wunderbar passen!
Wir schreiben und lesen viel hier im Forum - da passt du wunderbar hinein mit deinem langen Text! Danke für´s Teilen deiner Krankheitsgeschichte mit uns!

Auch deine momentanen Schwächen und Rückzugstendenzen kennen viele von uns, ich auch! Und wir stützen uns hier gegenseitig und begleiten uns. Das tut gut. Ich bin 59 Jahre alt und chronisch depressiv, ADHS ist ja angeboren. Berufstätigkeit geht bei mir nicht mehr, aber bei vielen anderen ist es richtig und wichtig, das ist individuell unterschiedlich.

Auch leichte Spiel-Themen und ein Cafe´-Stübchen haben wir hier, schau dich um, dafür musst du gar nichts Anstrengendes tun!


Liebe Grüße! maya

06.11.2019 15:08 • x 2 #3


Ylvi13
Hallo Heike,
herzlich willkommen hier. Lange Texte sind hier genau so gern gesehen, wie kurze Texte. Manchmal braucht es zwei, drei Worte mehr, dass passt schon.
Du bist definitiv keine Ausnahme, es fühlt sich im Moment vielleicht so an, aber wenn du hier um Forum eine Weile unterwegs bist, wirst du feststellen, hier triffst du auf eine bunte Vielfalt.
Zum Beispiel meine Wenigkeit . . . . ich bin nur ein paar Tage älter als du (57) und stecke in einer chronischen Depression. Ich beziehe eine unbefristete EU - Rente, arbeiten , ich wüsste nicht, wie das schaffen soll.
Arbeiten gehen, damit der Tag Struktur bekommt, guter Ansatz, die Frage ist für mich, ist man in der Verfassung , körperlich und seelisch, um das leisten zu können.
Ich habe viele Monate mit einer selbstgebastelten Tagesstruktur gelebt, meine Therapeutin hat das mit mir erarbeitet. Das hat mir Halt und Orientierung gegeben und ich bin auf die Füsse gekommen. Ich habe immernoch eine sehr grobe Struktur und je nachdem, wie ich es brauche, wird diese etwas feiner.
Vielleicht ist das eine Option für dich, sprich doch mal deine Therapeutin darauf hin an.
VG

06.11.2019 15:11 • x 3 #4


Cleofee
Hallo Heike,

ich bin 55 Jahre alt und habe vor 10 Jahren die Diagnose BPS bekommen. Man ist also nie zu alt für so eine Diagnose.
Ich bin damals auch mit einer schweren Depression ausgefallen. Damals bin ich in eine Tagesklinik gegangen. Dort wollte man mit auch weismachen ich müsse so schnell wie möglich wieder an meinen Arbeitsplatz. Aber mir ging es da wie dir: ich bekam nur Panik und es ging mir nur noch schlechter bei der Vorstellung wieder bei der Arbeit aufzutauchen. Ich denke, dass man da durchaus auf sein "Bauchgefühl! hören sollte. Dennoch ist eine Tagesstruktur wichtig. Vielleicht wäre eine Tagesklinik ja auch etwas für dich?

06.11.2019 15:30 • x 4 #5


maya60
P.S.: Liebe Heike, eine "Rabenmutter" würde nie so klar und offen mit uns teilen, was geschehen ist und wie es ihrer Tochter seitdem ging. Eine "Rabenmutter" im Sinne von "Sich-blind-stellen" statt wie bei dir "es nicht gemerkt zu haben" würde im Nachhinein keine Schuldgefühle haben, sondern weiter verleugnen und nicht noch mit der Tochter zusammen wohnen und sie in allem annehmen, was weiter geschieht und sich freuen über die jetzige gute Beziehung der Tochter.
Es war ein schlimmer Schicksalsschlag und ein Verbrechen dieses Mannes, der deine Tochter anfasste und ich hoffe, er wurde dafür belangt! Aber es war nicht deine Schuld. Dass du das aber so dachtest und fühltest, zeigt, dass du eine Mutter bist und keine Rabenmutter.

Dann habe ich noch eine Frage aus Unwissenheit an dich und Cleofee: Ist BPS angeboren oder kann es mitten im Leben entstehen wie eine Depression?

Ich musste ja nämlich im Nachhinein begreifen, dass zwar nicht meine Depression, aber mein ADHS angeboren ist und damit erklärten sich dann auch viele Überreizungs-Probleme und Verhaltensweisen, die ich schon als Kind hatte und warum ich in späteren Lebenssituationen so massiv reagierte auf Schicksalsschläge. Meine Erkrankungen haben mich aber in Wirklichkeit schon mein ganzes Leben lang begleitet.
Wenn Depressionen bleiben, liegt das auch oft daran, dass es eben noch ältere Altlasten gibt, nicht "nur" den aktuellen Auslöser.

Ich stimme zu, dass Tagesstrukturierung wichtig ist. Da in der schwereren Depression aber kleinste Alltagsaufgaben oft Leistungssport sind, muss das auch realistisch sein. Ich habe hier vor einigen Tagen darum mal was zum "Regelmäßigen Duschen für Minimalisten" als Thema beschrieben, wenn sowas wie Duschen nämlich schon zum Leistungssport wird und das kennen viele genau wie du und ich.
Da dann in Selbstvorwürfen und Ekel zu versinken wäre Unsinn. In einer solchen Kraftlosigkeit vor der Glotze sich ablenken und verwöhnen statt sich in depressiven Grübeleien noch fertiger zu machen, kann dann genau das Richtige sein. Aber eben nicht nur.Oft braucht es dann erstmal Medikamente, denn erst, wenn die Depression wieder leichter ist, kann man überhaupt wieder an Berufstätigkeit denken. Das entscheidet der Facharzt am sichersten.
Druck ist bei Depressionen Gift, denn die Krankheit macht das Misslingen, nicht wir, aber Aktivierung im richtigen Maße ist gut und wichtig.
Dazu müssen unsere PsychotherapeutInnen aber genau und ehrlich wissen, wo wir stehen, was uns im Alltag derzeit gelingt und was nicht, ob wir kaum schlafen oder nicht. Ob kurzfristig oder mittelfristig wieder Berufseinstieg.

Und zuletzt noch der Hinweis, dass du auch nicht damit allein hier im Forum bist, ein Kind zu haben, das zeitweise auch ein Sorgenkind war und ist. Das volle Leben eben.

Liebe Grüße! maya

06.11.2019 16:27 • x 2 #6


Cleofee
Eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung - Typ Borderline entsteht wie die meisten Persönlichkeitsstörungen schon in der Kindheit. Ob genetische Faktoren eine Rolle spielen ist noch nicht wrklich geklärt.
Somit hat man eine BPS schon seit der Jugend. Heutzutage wird soetwas schneller diagnostiziert, aber in meiner Jugend hatte man einfach nicht psychisch krank zu sein. Verhaltensauffälligkeiten wurden, wie z.B. bei mir, nicht beachtet. Meiner Mutter wäre im Traum nicht eingefallen mit mir zum Psychologen zu gehen.

06.11.2019 17:08 • x 3 #7


maya60
Zitat von Cleofee:
Eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung - Typ Borderline entsteht wie die meisten Persönlichkeitsstörungen schon in der Kindheit. Ob genetische Faktoren eine Rolle spielen ist noch nicht wrklich geklärt.
Somit hat man eine BPS schon seit der Jugend. Heutzutage wird soetwas schneller diagnostiziert, aber in meiner Jugend hatte man einfach nicht psychisch krank zu sein. Verhaltensauffälligkeiten wurden, wie z.B. bei mir, nicht beachtet. Meiner Mutter wäre im Traum nicht eingefallen mit mir zum Psychologen zu gehen.



Wie bekannt mir das vorkommt! Meine Diagnose ADHS bei Erwachsenen gab es damals auch noch jahrzehntelang gar nicht. Und die Kriegstrauma-Geschichte in unserer Familie hätte auch nirgedwo was anderes bekommen als: Reiß dich mal zusammen! Selbst bei Soldaten!

Aber das Bewusstsein gegenüber psychischen Erkrankungen war auch noch überall unterirdisch und die Medikamente und Behandlungsangebote im Vergleich zu heute auch noch.

Danke, liebe Cleofee!

06.11.2019 17:12 • x 2 #8


Danke.so gut erklaert hat mir das auch noch keiner.
ich frage mich auch ob ich ueberhaupt wirklich Borderline habe denn ich hab mir grade meine Endberichte von der LWL Klinik und der rehaklinik durchgelesen da stand nicht ein Wort ueber Borderline.
Posttraumatische Belastungsstoerung und schwere depressive Episode ist da am meisten genannt,kann ich irgendwie nicht verstehen.

06.11.2019 17:45 • x 1 #9


maya60
Liebe Heike, wer hat denn die Diagnose "Borderline" mal vorher gestellt? Vielleicht wurde die jetzt in der Klinik vergessen, weil andere Themen im Vordergrund waren oder vielleicht sieht die Klinik kein Borderline bei dir? Da würde ich auf jeden Fall mal nachhaken, denn beides wäre ja sehr wichtig auch für die weitere Behandlung. Auch mit der Therapeutin und dem Facharzt vor Ort, falls du da bei einem bist, würde ich das auf jeden Fall besprechen. Aber keine Sorgen machen!

Liebe Grüße! maya

06.11.2019 17:55 • x 2 #10


Mein hausarzt bevor ich ueberhaupt bei einem Therapeuten oder in der klinik war.
Und in der LWL klinik hat mir das ein Therapeut dort gesagt aber den hatte ich auch nur einmal im Gespraech danach nie wieder.
Naja es ist wie es ist egal was es ist beides Mist.
Ich bin ja schon froh das ich so schnell eine Therapeutin bekommen habe sie ist die einzige die mich trotz patientenstop trotzdem genommen hat.
ich war jetyt 6 mal bei ihr und ich komme super mit ihr klar.
Der Nachteil den ich leider habe sie kann mir keine regelmaessigen Termine geben und somit hat ich zwischen den Sitzungen teilweise auch schonmal 4 oder 5 Wochen Pause.
Ich werde mal mit ihr sprechen wenn ich hin muss sie hat die Berichte ja und ich werde dann wohl auch mal etwas schlauer.

06.11.2019 18:03 • x 2 #11


maya60
Hallo Heike, es ist sehr wichtig, alle Diagnosen zu haben für das Gesamtbild, weil eben wie bei mir und Cleofee es nochmal was ganz anderes ist, ob einiges schon bis in Kindheitszeiten zurück geht oder nicht.
Außerdem brauchen die Diagnosen unterschiedliche Behandlungen zum Teil. Solange ich nicht mein ADHS-Medikament hatte und mein Leben nicht auf ADHS eingestellt, kam ich nie aus der Erschöpfung raus.
Es kann sein, dass manche Fachleute schnell wegen deiner Selbstverletzungen auf "Borderline" kurzgeschlossen haben und es keins ist. Es kann aber auch sein, dass deine "Postraumatische Belastungsstörung" und die Depression in der Klinik verdeckten, was da sonst noch ist und das unter den Tisch fiel. Beides sollte nicht passieren, aber passiert eben doch.

Frag´ da auf jeden Fall nochmal nach. Deine Therapeutin kann ja da evtl. auch bei der Klinik nachforschen mit deiner Genehmigung bzw. dein Facharzt. Für Medikamente und auch fachärztliche Gutachten reicht ein Hausarzt eh nicht und eine Psychotherapeutin nur, wenn sie eine ärztliche Psychotherapeutin ist. Da brauchst du einen Psychiater.

Liebe Grüße! Maya

06.11.2019 18:11 • x 2 #12


Ja zum Neurologen muss ich auf jeden fall alleine weil meine Tabletten wahrscheinlich umgestellt werden muessen,denn die die ich jetzt habe helfen leider nicht mehr.
Mein Termin beim Neurologen ist der 5.Maerz 2020 und das ist noch der schnellste den ich bekommen hab die anderen 4 die wir hier noch haben in Schwerte haben noch laengere Wartezeit.traurig sowas

06.11.2019 18:19 • x 1 #13


maya60
Zitat von desaja69:
Ja zum Neurologen muss ich auf jeden fall alleine weil meine Tabletten wahrscheinlich umgestellt werden muessen,denn die die ich jetzt habe helfen leider nicht mehr.
Mein Termin beim Neurologen ist der 5.Maerz 2020 und das ist noch der schnellste den ich bekommen hab die anderen 4 die wir hier noch haben in Schwerte haben noch laengere Wartezeit.traurig sowas


Aber nicht, wenn es ein Notfall ist, also wenn dein Zustand sich deutlich verschlechtert! Als Notfall-Patientin muss er dich behandeln oder soll dir sagen, wo du sonst hingehen kannst. Oder du trägst das deinem Hausarzt vor und bittest ihn um Intervention! Oder du gehst einfach zur Notfallambulanz im Krankenhaus. In der Reihenfolge würde ich da vorgehen und nicht 4 Monate mich damit abfinden, dass es mir schlechter geht.

Ob es sich für dich wie ein Notfall anfühlt, das weiß ich natürlich nicht, aber nur, falls das mal der Fall wäre, zu deiner Info!

Liebe Grüße! maya

06.11.2019 18:26 • x 1 #14


Ylvi13
Heike, hast du dich mal nach einem Psychiater umgeschaut. Mir ist von meiner Hausärztin, bei der war ich zu allererst, angeraten worden, einen Psychiater aufzusuchen wegen der Medikation. Von einem Neurologen war nie die Rede.
Mein Psychiater nimmt Akutfälle/Notfallpatienten relativ fix dran.
VG

06.11.2019 18:31 • x 2 #15





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