Cymbalta absetzen / ausschleichen - welche Dosis?

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Trulla

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Liebe Sabine,

erstmal: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUM GEBURTSTAG

3 Wochen Übelkeit ist ja furchtbar!!! Hut ab, dass Du so lange durchgehalten hast! Wenn ich jetzt total down wäre, würde ich das vielleicht in Kauf nehmen, aber mir gehts bis auf die Antriebslosigkeit bzw. Müdigkeit recht gut...

Lieben Gruß und lass Dich feiern und verwöhnen! Trulla

26.03.2009 18:00 • #91


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Darkness

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Hallo,

lieben Dank an alle für die Antworten.
Weiß auch nicht, seit Sa. könnte ich nur noch schlafen...bin irgendwie total fertig.
Ist das normal? Der Antrieb, der ja schon vorher nicht so dolle war ist jetzt absolut überhaupt nicht
mehr vorhanden...muß mich zu allem treten, bzw. könnte halt nur noch schlafen...!
Und was sich auch verstärkt hat, ist das ich auf Geräusche total empfindlich reagiere!
Die Ärztin meinte ja, das ich eine Woche 30mg nehmen soll und dann 60mg, d.h. ich habe eben
60 mg genommen....und hoffe sehr, das es mich nicht absolut lahm legt..!
Draußen scheint ja super die Sonne...aber es zieht mich nirgendswo hin...sondern nur auf die Couch!
Bin nur am frieren und halt irgendwie total ko...!
Hoffe echt, das es nicht schlimmer wird durch die Erhöhung, die ich eben genommen habe....ein bischen
mulmig ist mir schon davor...!
Ich werde versuchen, durchzuhalten....denn man liest ja schon auch viel gutes von diesem Medikament...!!!
Lg Darkness

30.03.2009 10:51 • #92



Hallo Sancho,

Cymbalta absetzen / ausschleichen - welche Dosis?

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cymbalta

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Hi
langsam, langsam. Übe Geduld mit dir und dem Medikament. Nimm die NW hin und leg dich halt aud die Couch. Wem schadet das im Moment.
Ich würde erst aufdosieren, wenn die Nebenwirkungen nachlassen bzw. verschwinden.Sprich bitte mit deiner Ärztin darüber.

LG Cym

30.03.2009 15:01 • #93


Mika

Hallo Darkness,

Zitat von sek:
Wie bereits von meinen Vorschreibern genannt, solltest du eine gewisse Zeit (Minimun !!! 2 Wochen) abwarten.
Dies natürlich unter den Voraussetzungen, daß die Nebenwirkungen für dich akzeptierbar sind.
Da solltest du deinem Arzt vertrauen und das Gespräch mit diesem, über NW und sonstige Auffälligkeiten nicht scheuen.


sek hat es schon richtig formuliert: du solltest mindestens zwei Wochen abwarten, denn erst dann kann die Wirkung einsetzen. Allerdings kann es genauso gut acht Wochen dauern. Das kann man nicht vorraussagen. Voraussetzung ist natürlich, dass die Nebenwirkungen für dich zu ertragen sind. Wenn du meinst, diese oder jene Nebenwirkung oder alle zusammen sind einfach nicht auszuhalten, dann kannst du deinen Arzt fragen, ob es nicht sonnvoll wäre, das Medikament abzusetzen und ein anderes auszuprobieren. :)


Nun jedoch zu etwas anderem:
Als meine schwere Depression mich so richtig lahmgelegt hat, dachte ich auch, dass ich nie wieder irgendwie ein normales Leben führen könnte. Ich hätte den ganzen Tag im Bett liegen und nur schlafen können (und habe das auch oft gemacht). Auch ich wurde im Sommer 2008 auf Duloxetin eingestellt. Ich bekam gleich 60mg, da ich ein schlechter Verwerter bin und meine Ärztin meinte, ich würde das vertragen. Und siehe da: Ich habe es vertragen. Ich hatte wirklich keine dollen Nebenwirkungen, bis auf eine leicht geminderte Libido und das Problem, dass ich beim S. irgendwie nicht normal kommen konnte, sondern es ziemlich lange gedauert hat, bis der Orga. kam. *sorry,aberesistso*

Nach zwei Wochen Duloxetin dachte ich mir, dass es doch langsam mal bergauf gehen müsste und dass die Depression irgendwie zurückgehen müsste. Ich habe weitere lange Wochen auf die Wirkung von Duloxetin gewartet und war nach knapp sieben Wochen schon wieder total verzweifelt, weil ich dachte, ich hätte erneut ein Antidepressiva, welches nicht wirkt. Aber dann kam plötzlich die Wirkung: nach sieben langen und qualvollen Wochen setzte von einem Tag zum anderen die Wirkung von ein. Mein Antrieb war eines schönen Sommermorgens so stark, dass ich dachte, ich könnte aufstehen und an diesem schönen, sonnigen Tag doch mal was unternehmen und auch die Stimmung war seit Monaten das erste Mal irgendwie zumindest so gut, dass ich nicht mehr nur wie versteinert war. Dann ging es relativ schnell so weit bergauf, dass ich in eine Tagesklinik gehen konnte, wo Duloxetin auf 90mg erhöht wurde und dass ich das Leben auf irgendeine Art und Weise genießen konnte; jedoch nicht so, wie es vor der Krankheit der Fall war. Im November habe ich Duloxetin dann von heut auf morgen, ohne es mit meiner Ärztin abzusprechen, abgesetzt. Mir ging es eine Woche lang sehr gut, sogar besser als mit. Aber dann kam der große Einbruch. Zwei Tage lang Heulkrämpfe, Suizidgedanken ohne Ende, Depression und das Gefühl, keine Kraft mehr zum Leben zu haben. Seit Weihnachten 2008 bin ich nun auf 60mg Fluoxetin eingestellt und auch hier setzte erst nach ca. acht Wochen die Wirkung ein. Mir geht es unter Fluoxetin genauso gut/schlecht wie unter Duloxetin, jedoch habe ich wirklich KEINE Nebenwirkungen. Wirklich keine einzige. Kommen wir zurück zu dem Punkt, an dem ich sagte, dass ich das Leben mit Duloxetin wieder auf eine spezielle Art und Weise lebenswert fand, es sich jedoch alles in allem nicht so anfühlte wie vor der Krankheit. Mit Fluoxetin ist es genau dasselbe. Und mit dieser Tatsache sind wir da angekommen, wo ich dich zitieren möchte:

Zitat von Darkness:
Ich hoffe nur so sehr, das ich irgendwie einen Weg finde...wieder normal zu leben, denn im Moment
sind einfach Tage/Zeiten dabei...da habe ich das Gefühl kein Land mehr zu sehen.
Ich schaffe es zum Glück zwar immer wieder, mich von diesen Gedanken zu entfernen, aber die Frage ob es
mal wieder normal sein wird ist und bleibt einfach quälend...!!!
Die Kraft jeden Tag aufs neue zu kämpfen und zu hoffen....verdammt anstrengend...!


Aus heutiger Sicht, nachdem ich auf, wie gesagt, Fluoxetin eingestellt wurde und diese schreckliche Depression weg ist, kann ich dir sagen, dass es wahrscheinlich (so war/ist es zumindest bei mir) nie wieder so werden wird, wie früher, vor der Krankheit. Wenn man erstmal das richtige Medikament gefunden hat und die depressiven Symptome einigermaßen weg sind und man sich wieder normal fühlt, stellt man fest, dass man sich nicht auf die Art und Weise normal fühlt, wie es vor der Krankheit der Fall war, sondern dass das normale Gefühl anders ist. Du kannst im Suchtforum im Thread Weg vom Dro. im ersten Beitrag auf der zweiten Seite, welcher von mir stammt, nachlesen, wie ich mich heute, mit Antidepressiva fühle. Dazu muss ich sagen, dass ich wohl wirklich gut und auf die richtigen Medikamente eingestellt bin. Lies dir doch also bitte genau jetzt den besagten Beitrag durch und kehre danach hierher zurück und lies diesen Beitrag hier zu Ende.

So, ich hoffe, du konntest besagten Beitrag finden. Mit dem, was dort steht, möchte ich dich nicht entmutigen, sondern dir die Augen öffnen. Es ist in der Tat verdammt anstrengend und wirklich richtig schwer, jeden Tag aufs Neue zu kämpfen und sich der Krankheit zu stellen. Wenn man jedoch feststellt, dass all der Kampf, und all die Bemühungen, sich nicht unterkriegen zu lassen, irgendwie scheitern oder komplett daneben gehen, verliert man den Mut und vor allem die Hoffnung auf ein normales Leben.

Ich wünsche dir dennoch alles erdenklich gute und vor allem, dass das verdammte Duloxetin endlich anschlägt! Es ist nämlich trotz allem wirklich alles besser, als unter einer Depression zu leiden. Selbst meinen jetzigen Zustand und meine Lebensumstände würde ich als besser bezeichnen, als damals mit der Depression. Und das will was heißen, wie du verstehst, wenn du meinen Beitrag im Suchtforum gelesen hast.

Also, darkness... Mach's gut und halt uns auf dem Laufenden!

Georg

30.03.2009 21:14 • #94


Mika

Trulla, hallöchen!

Wenn es dir mit dem Cymbalta so schlecht geht, dass du denkst, du kannst diesen Zustand nicht aushalten, würde ich doch einen Medikamentenwechsel (über den natürlich dein Psychiater entscheiden muss) in Betracht ziehen. Ich selbst hatte unter Cymbalta wirklich nur die verminderte Libido und starke Schlafstörungen. Dann bekam ich Seroquel zum Schlafen und die Sache war geritzt. Ich hoffe trotzdem für dich, dass diese blöden Nebenwirkungen irgendwie zu ertragen sind und du die ersten Wochen bis zum Abklingen durchhälst! Bei mir war es, wie bei Sabine, auch buchstäblich 5 vor 12. Suizidgedanken, fehlende Lebenskraft, Gefühlsleere und ab und zu mal tiefste Traurigkeit. Für mich hat es sich bei Cymbalta wirklich gelohnt sieben Wochen auszuhalten, bis die Wirkung kam, denn dieses Medikament hat mir enorm geholfen und mich erst mal wieder irgendwie zu nem Menschen gemacht.

LG und alles Gute!
Georg

30.03.2009 21:57 • #95


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Nachtstrahl

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Hallo Trulla,
bei mir hielt die Übelkeitsphase nur anderthalb Wochen an und mit den üblichen Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit usw. kann ich gut leben. Bin jetzt auf 90mg und sehr froh, weil es das erste Antidepressiva ist, dass mir nach jahrzehntelangem Suchen und Probieren endlich hilft. Möchte Dir Mut machen und zeigen, dass es manchmal sogar schneller geht als 3 Wochen.

Viele Grüße
Nachtstrahl

30.03.2009 22:52 • #96


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Trulla

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Danke für Euer Mutmachen! Mir gehts inzwischen auch besser, übel ist mir nicht mehr und schlafen wird auch besser. Nehme zwar noch immer nur 20 mg, aber könnte mir mittlerweile vorstellen auf 40 zu erhöhen. Im Moment gehts mir aber psychisch auch so, dass ich mir ebenfalls vorstellen könnte, erstmal bei der Dosis zu bleiben, wobei das eigentlich keine AD-Dosierung ist, sondern die gegen Inkontinenz, an der ich zum Glück nicht leide Ach, soll doch der Arzt entscheiden...

Wie siehts denn bei Euch mit Gewichtszunahme aus, wenn ich fragen darf?!? Das ist ja auch so ein Riesenthema für mich... Esse recht normal und hab jetzt sogar mit dem Joggen begonnen, in der Hoffnung gegensteuern zu können...

Wünsche Euch eine angenehme Nacht mit Schlaf und schönen Träumen! Trulla

30.03.2009 23:16 • #97


Mika

Also ich habe durch Cymbalta so etwa fünf Kilogramm an Gewicht zugelegt, obwohl ich nicht mehr gegessen habe, als vorher. Die meisten Menschen nehmen von Cymbalta allerdings nicht zu, trotzdem ist es eine Nebenwirkung, wenn sie auch nur wenige Menschen betrifft. Ich glaube Sabine ist auch eine der wenigen, die mit Cymbalta zugenommen haben.

Aber du musst dir keine Sorgen machen, Trulla. Du gehst joggen, isst normal und nimmst zudem eine sehr niedrige Dosis von dem Medikament ein, sodass eine Gewichtszunahme bei dir eher unwahrscheinlich ist.

LG
Georg

31.03.2009 00:59 • #98


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Nachtstrahl

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Hallo Trulla,
ich habe von dem Cymbalta überhaupt nicht zugenommen.
Kann ansonsten auch nur bestätigen, was Georg dazu gesagt hat.

LG
Nachtstrahl

31.03.2009 12:34 • #99


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Darkness

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Hallo

@Georg anke für deinen wirklich großen und Mut machenden Beitrag...!
Ich hoffe wirklich sehr, das das Duloxetin nicht mehr soooo lange braucht, bis es wirkt. Ok, ich weiß auch
das es mehrere Wochen dauern kann, aber der Zustand im Moment ist einfach nur verdammt anstrengend.
Vormittags komme ich kaum richtig zu mir, am Mittag dann diese extreme Gereizt- und Genervtheit mit
einer innerlichen Aggresivität (das ist echt nicht mehr schön)....jeder und alles bringt mich auf die Palme...!
Versuche mich so gut wie es geht, abzulenken...aber das ist auch verdammt anstrengend...!
Meine Stimmung gleicht einem Tiefpunkt....und Gefühle spüre ich auch keine (außer diese extreme Genervtheit)...ok,
es ist ein Gefühl....aber mehr ist da einfach nicht....!!! Ich merke, wie mir einfach so vieles nur egal wird...!
Hinzu überwältigt mich eine Übelkeit am Nachmittag...aber das scheint ja eine häufige NW zu sein, daher denke ich mal,
das sich das dann hoffentlich auch wieder legen wird...!
Meine Therapeutin meinte ja zu mir, ich solle es mir doch nochmal überlegen mit stat. Therapie...aber ich habe viel zu viel
Angst davor...! Manchmal denke ich eh, das ich mir alles nur einbilde...ich nicht krank bin....warum dann stationär?
Auf der anderen Seite denke ich dann manchmal...alleine komme ich aus meinem Strudel auch nicht raus, hilft die amb. Therapie
denn noch irgendwann oder ist es nicht engmaschig genug...soll ich es doch nochmal stat. versuchen?
Ich weiß....meine Gedanken sind einfach nur widersprüchlich....aber ich weiß einfach nicht wirklich, was ich machen soll...!
Wenn ich stat. gehen würde, ist die Angst so verdammt groß meine Beziehung damit zu ruinieren....das sie dem nicht mehr stand
hält....kaputt geht....denn wenn das passieren würde, würde auch ich kaputt gehen....!!!

Entschuldigt bitte, wenn ich hier so vieles durcheinander schreibe....und Fragen in den Raum werfe, die mir so keiner
beantworten kann...das ist mir klar, aber allein das ich hier schreibe....und damit weiß, hier gibt es Menschen, die mich
verstehen....das tut mir schon gut....danke!
Ich möchte eigentlich auch nicht immer schreiben, wie schlecht es mir geht....das fühlt sich so jammernd an....aber ich weiß,
wenn ich hier schreibe, wie es mir geht....werde ich verstanden, was ich halt von meinem Umfeld nicht behaupten kann...!

Lg Darkness

01.04.2009 22:24 • #100


Psyche

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Guten Morgen Darkness,

das Dir erst mal alles egal wird, hat doch auch ein gutes, dann zerfressen Dich die alten Fragen zumindest nicht. Glaub mir, das legt sich nach einiger Zeit wieder und dann stellst Du fest, das den meisten gesunden auch fast alles egal ist.

Ob die stationäre Behandlung wirklich so wichtig ist, kann ich Dir nicht sagen. Ich war nie stationär, noch nicht mal als bei mir wirklich tabula rasa war. Nur ob die Deine Beziehung wirklich so beschädigt - das kann ich mir nicht vorstellen, wenn es eine funktionierende Beziehung mit einem liebenden Partner ist, der Dir wünscht, daß Du wieder gesund wirst. Du gehst ja nicht hin um Dir einen Kurschatten zu angeln sondern um bessere Heilungschancen zu bekommen.
Wieso befürchtest Du, die Beziehung könnte zerbrechen? Du liebst ihn und er Dich, oder nicht? Wieso sollte das nicht ausreichen um auch harte Zeiten durchzustehen? Es kann ausreichen, wenn ihr beide es zulaßt, so ist zumindest meine Erfahrung.

Überleg es Dir in Ruhe und in Absprache mit Deinem Partner UND deinem Arzt. Ihr findet dann sicher den richtigen Weg.

LG
Petra

02.04.2009 08:53 • #101


Clarice

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Hallo in die Runde,
ich habe heute von meinem Arzt Duloxetin verschrieben bekommen, da ich einfach keine Besserung habe mit dem Citalopram.
Hoffe, dass sich die NW in Grenzen halten und ich Montag arbeiten kann.

Die NW von Citalopram hielten sich jedenfalls in Grenzen (keine Gewichtszunahme, keine Libidostörung - was mir beides wichtig ist )

Liebe Petra,
ich lese deine Beiträge gern, da sie immer so verständisvoll sind und Mut machen, durchzuhalten!

LG Clarice

08.05.2009 10:30 • #102


Psyche

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Danke schön.

08.05.2009 12:30 • #103


Clarice

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Als ich den ersten Beitrag von Darkness las und dass sie nach gut 3 Stunden schon etwas spürte war ich schon erstaunt... jetzt ist es bei mir auch so. Hab vor 3 St. mit 60 mg angefangen und bin wie aufgezogen, total hibbelig.

jetzt fahre ich erstmal zu nem Freund bei der Renovierung helfen, vielleicht schaffe ich ja dann sogar mal meinen Haushalt.

08.05.2009 15:19 • #104


Clarice

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Hm, haushalt immer noch nicht geschafft
aber gleich fang ich an.

NW bisher keine, außer dass ich nicht sehr gut geschlafen habe, aber das habe ich erwartet. Das Duloxetin puscht ja sehr.

09.05.2009 10:15 • #105


Clarice

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Liebe Sabine,
ich denke auch, dass sich das wieder gibt. DAs war am Anfang mit dem Citalopram auch so und nach einiger Zeit habe ich geschlafen wie ein Stein.

ich beobachte mich natürlich sehr genau heute - im Großen und Ganzen gehts mir aber gut. Habe etwas Kreislaufprobleme, leichtes Zittern und gelegentlich Frösteln. Wenns dabei bleibt:

09.05.2009 13:27 • #106


Clarice

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Guten Morgen!
NW nach wie vor unruhiger Schlaf und muss oft auf die Toilette.
Das Frösteln hat gestern nachgelassen, heute juckts mich überall

Ansonsten spüre ich nach 3 Tagen schon eine Besserung im Befinden. *Uff*
Kaum noch Morgentief, wenn auch noch etwas ängstlich und lustlos.

LG Clarice

11.05.2009 08:00 • #107


Clarice

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nach über 1 woche:
spüre kaum noch NW derzeit. schlafe seit 2 tagen super, harndrang wieder weniger. kaum frösteln.
meine kopfhaut juckt allerdings häufig.

und: es geht mir besser!

16.05.2009 12:07 • #108


Psyche

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Gratuliere Clarice! Das klingt doch klasse!

18.05.2009 11:50 • #109


bonny12367

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Hallo,

nehme seit ca. 4 Monaten 60 mg Duloxetin und 4mg Reboxetin gegen Depressionen und mitunter Bing Eating (Bin auch in Therapie). hat bis jetzt gut gewirkt /unterstützt). Seit 1-2 Wochen lässt die Wirkung merklich nach. Habe wieder vermehrt Heisshunger, Leere Gefühl, weniger Antrieb etc...
Was wäre sinnvoller welche Dosis gesteigert werden sollte.. Möchte vorab euere Meinung dazu einholen bevor ich meinen Arzt dazu frage... Danke!

LG Bonny

(Med.Edit)

22.05.2009 15:18 • #110


Serafina

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Hallo Bonny,

darauf können und dürfen wir nicht antworten. Frag deinen Arzt.

LG Serafina

22.05.2009 15:55 • #111


Clarice

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danke! bin auch ganz happy!

23.05.2009 11:07 • #112


claudia07

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Hallo an Alle,

aufgrund meiner Blasenprobleme möchte die Urologin mir Duloxetin verschreiben, ein Mittel, dass sowohl auf die Blase als auch auf die Psyche wirkt.

Ich soll das Citalopram langsam ausschleichen und dann das Duloxetin nehmen. Wer hat das schon mal genommen und kann mir was dazu sagen?

Ich habe, seit ich Citalopram nehme sehr viel zugenommen, und hoffe, dass ich durch das Duloxetin nun nicht mehr zulege.

Über Nachrichten und ERfahrungsberichte würde ich mich sehr freuen.

Claudia

30.05.2009 09:17 • #113


Psyche

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Moin,
hast Du das auch mit Deiner Neurologin/Psychiaterin abgesprochen? Nichts für ungut gegenüber Urologen, aber bevor Du Citalopram ausschleichst, sollte es von der Seite ein OK geben. Sollte das schon vorliegen, dann ran an den Feind und schaun was passiert.

LG
Petra

02.06.2009 11:09 • #114


claudia07

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Danke für eure Nachrichten, also Duloxetin ist Cymbalta,- dass habe ich nicht gewußt, denn es sind ja einige Berichte über Cymbalta hier im Forum- Danke.

Ich habe den Wechsel mit der Psychotherapeutin abgesprochen,- mittlerweile bin ich, nachdem ich einigemale auf die Nase gefallen bin- vernunftiger geworden.
War sonst immer der Meinung- ich schaffe alles, brauche nichts, schon mal garkeine Medikamente etc.!

Aber leider bin ich so langsam immer tiefer in die Depression gerutscht,- habe die Schübe selber nicht gemerkt.

Zur Zeit habe ich wieder so eine Phase wo es nur bergab geht,- meine große Angst ist, dass mich meine Ärztin in eine Klinik einweist. Deshalb werde ich jetzt auch die Medikamente genauso nehmen wie es die Ärzte verordnen.

Ich habe sehr schlechte Erfahrungen im Krankenhaus wegen einer verpfuschten Unterleibsoperation, deshalb hat meine Ärztin immer versucht mir einen Klinik-Aufenthalt zu ersparen.
zur Zeit kann ich aber keine Nacht schlafen, bin schon so gestreßt, dass ich mich nicht mehr traue mit dem Auto zu fahren,wegen der Sekundenschlaf-Attacken.
Nun bekomme ich Zopiclon 7,5 Schlaftabletten, habe mit einer Halben angefangen die haben aber noch nicht geholfen.
Nun nehme ich eine Ganze, mal sehen ob ich jetzt schlafen kann.

Danke für eure Rückmeldung
Claudia

02.06.2009 22:37 • #115


angelino

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Hallo,
Duloxetin ist ein Antidepressiva und kein Mittel für den Urologischen Bereich, es sei denn es soll sich hierbei der Nebenwirkungen dieses Wirkstoff´s bedient werden z.B. Harnverhalt. Sowohl Duloxetin als auch Citalopram sind sog Serotonin Wiederaufnahmehemmer also in der Wirkungsweise wohl ähnlich und auch bei den Nebenwirkungen gibt es kaum Unterschiede. Das Duloxetin im Psychischen und auch im Urologischen Bereich nützliche Wirkung bringen soll halte ich für ein Gerücht.

Gruß
angelino

04.06.2009 15:18 • #116


claudia07

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Hallo, noch mal als Information,

Ich habe nun das Mittel vom Urologen gekommen, dass Mittel heißt Yentreve Kapseln- Wirkstoff ist Duloxetin 20mg( als Hydrochlorid)
Die Therapeutin hat mir erklärt, dass das Yentreve ürsprünglich für die Blase ( Inkontinenz) entwickelt wurde, dann hat man festgestellt, dass Menschen, die das genommen haben eine deutliche besserung ihrer Psyche festgestellt haben.



Dann hat man das Mittel nochmals klinislch untersucht und die Antideppressive Wirkung erkannt.
Es wurde dann als Duloxetin als Antidepressiva auf den Markt gebracht, in der Urologie heißt es Yentreve!

So hat mir das die Therapeutin erklärt.

Für mich wäre es ein Mittel mit Doppeleffekt, wenn es denn dann hilft.
Bis dann

04.06.2009 21:51 • #117


Psyche

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Du kennst die Standardantwort - gib dem Medikament Zeit zu wirken. In ein paar Wochen sehen wir weiter.

LG
Petra

05.06.2009 08:26 • #118


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petzi1

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Hallo, ich nehme nun seit einiger Zeit Duloxetin und bin mir nicht sicher ob dieses Medikament bei mir auch seine optimale Wirkungskraft entfaltet. Ich habe vor vor 2 Monaten mit 60 mg angefangen und nehme seit 4 Wochen 120 mg, meine Angstzustände und Panikattacken sind nicht mehr da, aber ich spüre kaum eine stimmungsaufhellende und antriebssteigernde Wirkung. Ich bin jetzt nach 4 Wochen Dosiserhöhung immer noch so müde und schlapp und verspüre kaum eine Antriebsteigerung. Vorher habe ich ca. 3 Monate Venlafaxin eingenommen und musste dann auf Duloxetin umsteigen. Leider muss ich dazu sagen, weil es gegen meine Angstzustände und Panikattacken wunderbar geholfen hat, auch war es sehr gut stimmungsaufhellend und anstriebssteigernd. Da aber einige Nebenwirkungen ziemlich stark waren musste ich Venlafaxin absetzen. Als Nebenwirkung hatte ich starke Verstopfung, Gewichtszunahme über 15 kg, Heisshungerattacken auf Süßes und starken Nachtschweiss, so dass ich jede Nacht meinen Freischwimmer im Bett machen konnte. So richtig zufrieden bin ich nicht. Vielleicht muss ich mich ja noch etwas gedulden und die volle Wirkungskraft kommt noch. Welche Erfahrungen habt ihr mit Duloxetin gemacht? Liebe Grüße Petra

08.06.2009 16:56 • #119



Hallo Sancho,

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brigeidy54

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Hallo,
ich nehme seit ca. 4 Monaten 60mg Cymbalta, vorher bekam ich Cipralex.
Meine Ärztin hat mir Cymbalta verordnet, weil ich Schmerzen im ganzen Körper
habe, vor allem in den Beinen und Armen.
Anfangs hatte ich das Gefühl, die Schmerzen werden gelindert, aber momentan ist
der ursprüngliche Zustand ( Schmerzen!!!) wieder da.
Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit, starke Gewichtszunahme trotz der Appetitlosigkeit,
Müdigkeit machen mir sehr zu schaffen.
nun werde ich wieder Cipralex nehmen, in Absprache mit meiner Ärztin.
Wer hat Erfahrungen mit Cymbalta und vor allem mit den Nebenwirkungen?

Ich habe als Nebenwirkung das sehr unangenehme Schwitzen bzw. Erröten.
Das ist so was von unangenehm :-(((

Gruß
brigeidy54

08.10.2009 08:06 • #120

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