Burnout - Therapeuten

Mit180gen0

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Moin,
eine Frage gibts ja bereits von mir zu diesem Thema.

Seit 9 Wochen bin ich krank geschrieben und habe aktzeptiert: ich BIN krank.
War kein einfacher Weg bis dahin.

Ich hatte psychosoziale Beratung und bin so recht schnell dazu gekommen, nach Therapieplätzen zu suchen.
Eine erste Warteliste wurde schnell zum Termin.

Nun hatte ich heute ein 3. Gespräch und habe erklärt, was ich beruflich gerade trotz Krankschreibung unternehme, um ein erstes und großes Problem anzugehen.

Ich muss das natürlich nicht während der Krankheit, ich möchte aber.

Nun höre ich vom Therapeuten, dass ja damit alles gut sei und wir nicht weiter machen müssen.

Das war nun sprichwörtlich die 2. Wand gegen die ich gekracht bin.

Es ist doch wohl klar, dass ich mir wen neues suche? Was meint ihr?

06.04.2022 09:51 • #1


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Anneklatsche

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Hallo @Mit180gen0,
die erste Frage, die sich mir stellt: Hast du seine Aussage nicht hinterfragt?
Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht so ganz, warum dein Therapeut darauf kommt... Dafür müsstest du vielleicht ein paar Infos mehr geben.. derzeit gehe ich davon aus, dass du mit
Zitat von Mit180gen0:
habe erklärt, was ich beruflich gerade trotz Krankschreibung unternehme, um ein erstes und großes Problem anzugehen.

meinst, dass du dir einen neuen Job suchst oder derzeit in Gesprächen mit deinem Arbeitgeber bist?

06.04.2022 10:21 • #2



Hallo Mit180gen0,

Burnout - Therapeuten

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Zitat von Anneklatsche:
Hallo @Mit180gen0, die erste Frage, die sich mir stellt: Hast du seine Aussage nicht hinterfragt? Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht so ganz, warum dein Therapeut darauf kommt... Dafür müsstest du vielleicht ein paar Infos mehr geben.. derzeit gehe ich davon aus, dass du mit meinst, dass du dir einen neuen Job ...

Achso, ok.
Bin ein wenig durcheinander...

Also, es gibt einige größere und bislang offene Konflikte, sowie eine Beschwerde über mich.
Dies gehe ich an. In ein paar Tagen ein Gespräch, mit Chefs und dem Betriebsrat.

Ich möchte mich außerdem betriebsintern versetzen lassen, um die Arbeitsbelastung zu verringern und den Weg zu verkürzen.

Scheinbar kam das beim Therapeuten so an, dass ich ja nun meine Probleme alleine gelöst habe und keine Hilfe mehr brauche.
Der Burnout besteht ja weiter und selbst wenn in 1-2 Wochen eine Verstzung klappen w ü r d e, könnte ich nicht arbeiten, mir geht es dazu überhaupt nicht gut genug.

Und ja, ich habe es hinterfragt, somit wäre noch ein Termin nächste Woche.

Reha habe ICH vorgeschlagen, klingt gut.

Ich weiß schon, dass keine Fee kommt und mir alles abnimmt, aber irgendwie reicht es ja auch nicht, krankgeschrieben zu Hause zu sitzen?

06.04.2022 10:29 • #3


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Anneklatsche

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Nee das reicht nicht..
vielleicht fühlt er sich auf den Schlips getreten, weil du deine Baustellen schon selbst erkannt hast und was dagegen machen willst.. Keine Ahnung..
Aber der Therapeut ist ja eigentlich dafür da, dich zu unterstützen, dir neue Wege aufzuzeigen, die du einschlagen kannst etc.
Wie war denn seine Reaktion, als du es hinterfragt hast? Nur die, dass du nächste Woche noch einen Termin hast? Das würde ich echt komisch finden..
Mache auch gerade eine Online-Therapie, habe vorher schon die Reha beantragt und mache derzeit noch Ergotherapie.. Meine Therapeutin hat mir bislang echt super geholfen, ich fühle mich schon etwas besser und weiß, dass ich auf dem Weg zur Besserung bin.. Leider dauert das mit der Reha derzeit noch, da ich eine ambulante Reha machen möchte, besteht eine Wartezeit von 8 Monaten..
Meine Therapeutin hat mir im Übrigen auch gesagt, dass man nach der Reha eine berufliche Reha machen kann, wo man sich eventuell neu orientieren kann oder man Unterstützung beim derzeitigen Job bekommt..

06.04.2022 11:02 • #4


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Zitat von Anneklatsche:
Nee das reicht nicht.. vielleicht fühlt er sich auf den Schlips getreten, weil du deine Baustellen schon selbst erkannt hast und was dagegen machen willst.. Keine Ahnung.. Aber der Therapeut ist ja eigentlich dafür da, dich zu unterstützen, dir neue Wege aufzuzeigen, die du einschlagen kannst etc. Wie ...

Wir waren ziemlich schnell fertig, also so war die Äußerung, es waren alle Punkte abgearbeitet, Kindheit, Schule etc.

Ich wurde gleich zu Anfang gefragt, wie es mir geht. Das ist ja immer nicht so einfach zu beantworten. Heute kann es mir gut gehen, morgen furchtbar.
Mir hilft es schon, jetzt eine Sache anzugehen und das habe ich auch so gesagt.

Aber gleichzeitig stoße ich alle Leute von mir, ich merke das auch. Und ich weiß, dass ich bald ganz alleine da stehe.
Das habe ich dann noch erwähnt, als ich dachte, irgendwie geht es nicht weiter, wir haben aber noch Zeit.

Da kam dann, dass sowas in meiner Lage normal sei.

Ich habe den nächsten Termin vorgeschlagen, weil ich mir schon dachte, dass es bei diesem beruflichen Termin nicht bleibt und ein so ein Termin auch nicht alles wieder gerade rückt.

Wie es danach weiter geht haben wir nicht gesporchen. Aber es wurde klar gesagt, dass wir es dann erstmal beenden könnten und ich wurde gefragt, ob ich weiter machen möchte.

Naja, wenn man sich nicht willkommen fühlt, möchte man das nicht.

06.04.2022 11:14 • #5

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