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Burnout oder Depressionen - was habe ich?

Hallo, seit Monaten habe ich das Gefühl, das es mir von tag zu tag immer beschissender geht. Meine Freundin lasse ich links liegen, mach ihr uach nicht mehr soviele geschenke wie vor meinem wohlbefinden. Ich war voller tatendrang. Wollte mich zusätzlich selbstständig machen, wollte Geld verdienen. Aber jetzt habe ich nicht mal interesse für meinen Hauptjob, und für mein Projekt selbstständigkeit. Die Lust im Bett ist mir auch vergangen obwohl ich eine attraktive Freundin habe. Ich weiß einfach nicht was mit mir los ist. Mein Hausarzt hat mir Nummern gegebne von Psyhlogen. Zum Anderen Arzt der mir Medikamnte geben kann, wollte er mich nicht schicken. Aber ich bin nicht bei einem Psyhologen gewesen bis heute.
Nächste Woche steht eine Wichtige Prüfung meiner Fortbildung an. Ich kann nicht lernen, ich kann mich ncith konzentrieren und ich habe Zukunftsängste. Es ist mitlerweile so, das ich nur auf die Unterlage starre und angst habe, durchzufallen. Sportlich tue ich auch nichts mehr. Habe mit Handball aufgehört und bei der Feuerwehr bin ich auch nur noch selten. Ich trinke abends immer ein paar Bierchen um mich abzulenken. Aber irgendwie geht das nicht. Mein Körpergewicht hat innerhalb weniger Monate um um ca 13 Kilo zugenommen. Ich bin oder ich denke, mit allem überfordert sein. Kopfschmerzen bringen mich dazu, einfach nichts zu tun. Habe auch eine neue Brille erhalten da ich brillenträger bin. Aber irgendwie hatte das damit nichts zutun.

Ich weiß nicht, viele schreiben ausfürhlich Ihre Probleme. Ich kann gerade nicht mehr schreiben, bin überhaupt froh, mal was geschrieben zuhaben. Bin quasi ein Wrack was nach Außenhin aber keinen was anmerken lässt, außer meine Freundin.

Was kann ich tun mit meinen Gefühlslagen? Ich bin total launisch...und was soll ich dem Arzt erklären??? Was soll ich dem sagen....davor graut es mir wieder, wenn ich zum Hausarzt muss, denn er muss mich ja wegen der Krankenkasse weiter überweisen zu anderen Ärzten...ich weiß einfach nicht weiter.....

Das thema selbstmord ist aber kein Thema!!!! War es nicht und wird es auch nicht!!



Danke fürs lesen
gruß
ANdre

26.08.2010 18:53 • #1


Sancho
Hi Andre!

Eine Ferndiagnose stellen, ob eine Depression oder ein Burn Out vorliegt kann man
nicht ohne Weiteres!

Deinem Hausarzt muss du im Grunde genommen gar nichts erklären, bitte ihn
einfach dir eine Überweisung für einen Psychiater auszustellen! Der sollte dann
deine erste Anlaufstelle sein!

Und genau dem kannst du dann erläutern wie es dir geht und was dich belastet!
Eigene Mutmaßungen anstellen bringt dir im Moment nichts, eher das Gegenteil
ist der Fall!

Nimm das so schnell wie möglich - also am besten gleich morgen - in Angriff,
denn auch auf einen Termin bei einem Psychiater muss man meist etwas warten!
Wichtig ist, dass du es angehst! Je schneller interveniert wird, desto besser kann
dir geholfen werden!

Gruß Sancho

26.08.2010 19:37 • #2


Wenn du aber im Vorhinein einen gratis Online Burn out Test machen willst, dann check den mal ab. Am Anfang sicher ganz hilfreich. Haben Ärzte und Psychologen erstellt, so weit ich weiß.

22.10.2012 10:40 • #3


Bin ich depressiv oder ist es ein Burn-Out?

Hallo alle zusammen,

Ich bin neu hier und brauche dringend Hilfe.
Ich glaube ich schaffe das alles bald nicht mehr. ich bin psychisch mittlerweile völlig ausgebrannt.

Ich bin mit allem überfordert funktioniere jeden Tag nur noch wie ein Roboter.
Mir kommt alles so sinnlos vor.
Woher kommt das und was kann man nur dagegen tun?
Ich versuche schon so gut es geht dagegen anzukämpfen, mache seit 4 Jahren Sport, achte auf mich, ernähre mich gesund, mittlerweile akzeptiere und liebe ich mich so wie ich bin (das war nicht immer so!).
Dennoch ist da diese Leere, dieses Gefühl der Sinnlosigkeit und die vielen Leute, die in der Vergangenheit in meinem Leben und auf meiner Seele herum getrampelt sind, mich so oft hängen gelassen und verarscht haben.
Ich habe das Gefühl ich bekomme diese verrückten antisozialen Spinner nicht los.
Die sind überall.
Wirklich überall!
Das ist wie in The Walking Dead.
Ich kann nicht mehr.

Dann dieser ganze Trott Tag für Tag, Jahr für Jahr.
Ich sehe gar keinen Sinn mehr darin.
Jeden Tag der selbe Mist.
Ich habe das Gefühl alles dreht sich im Kreis und ich warte nur darauf dass meine Zeit endlich abgelaufen ist.
Ich denke oft ernsthaft daran dass es besser wäre nicht mehr hier zu sein und habe Angst dass bei mir irgendwann eine Sicherung durch brennt.

HILFE!

;-(((

14.02.2019 17:16 • x 1 #4


Frederick1
liebe Lunalie,

du lebst um zu blühen wie eine Pflanze, eine Blume. Möge sich deine Knospe zu einer wundervollen Blüte entfalten, neue Hoffnung für dein wertvolles Leben. Ja du bist eine ganz wertvolle Blume, du darfst dich selbst von Herzen lieb haben, dich annehmen, gut und fürsorglich mit dir umgehen. Du es ist noch nicht zu spät für dich.


DU SOLLST WIEDER BLÜHEN.

Viel zu oft hast du dich durch negative Worte von anderen Menschen, negativen Gedanken um dich selbst um dein Blühen gebracht. Aufblühen, wieder blühen fordert Mut, du aber es lohnt sich echt zu leben. Das du dich wieder spüren darfst,
Wasser des Lebens das dich erfrischt. Lasse dich nicht von anderen fertig machen weil du so wunderschön wieder blühen wirst, lasse dich nicht pflücken. Spüre die Sonnenstrahlen auf deiner Blume.

Blühen hat nichts mit Können zu tun, sondern mit Sein, so wie DU bist, so ist es gut.

Lasse dich durch böse Worte anderer nicht zerstören. Gute Worte für dich können deine Blume ermutigen, aufbauen, trösten, dein Leben neu f r e i setzen. Freiheit für dich.

Distanziere dich von Menschen die dich mit ihren Worten laufend verletzen, herabsetzen,entmutigen. Grenze dich von ihnen ab.

Beginne ganz neu, dich und dein Leben anzunehmen, dich zu schätzen. DU hast Respekt verdient. Lasse dir nicht alles gefallen.

Pflege deine Lebenswurzel, auch wenn sie am Anfang deines Lebens nicht gut war. Übernehme Verantwortung für dich, so wie du denkst über dich, so bist du, so lebst du auch. Setze dich voll für dich ein, das deine Blume sich gut entwickelt, nicht nur am Valentinstag, sondern jeden Tag, tue es für dich.

Die Wurzel deines Lebens, das die Stürme deine Pflanze nicht mehr umhauen, das deine Wurzel, deine Liebe für dich, immer fester und stärker wird.

Das alles wünsche ich dir, und noch viel mehr, für dich, für dein Leben, werfe es bitte bitte nicht weg.


liebe Grüße an dich,


Frederick

14.02.2019 18:05 • x 2 #5


Lieber Frederik, ich danke Dir von ganzem Herzen.was Du geschrieben hast hat mich sehr berührt. ;-(
Vielen Dank, ich antworte später noch einmal- mache gerade Abendessen.

Liebe Grüße!

14.02.2019 19:53 • x 1 #6


maya60
Hallo Lunalie,

die Beiträge vor deinem Text sind ja schon einige Jahre alt, darum musste ich jetzt erstmal genau sortieren, was denn hier aktuell ist.

Erschöpfungsdepression, Burnout oder Depression anderer Ursache als Erschöpfung, das ist gar nicht so leicht zu trennen für mich.

Denn das Ausgebranntsein des BO als Stresserkrankung hat natürlich auch Einfluss auf die Emotionen und Depressionen gelten auch als Stresserkrankung und außerdem können sie ihrerseits einen auch furchtbar erschöpfen.

BO alleine ist ja keine Diagnose, so unsinnig das auch sein mag, Sehr oft steht es als Diagnose mit der Depression zusammen und wenn die Erschöpfung so riesig ist, dann ist sie auch die Spitze eines großen unsichtbaren Eisberges von Vorentwicklungen.

Es ist nie nur ein Auslöser, es ist komplex.


Trotzdem ist beim BO sehr oft der Anlass, endlich zum Arzt zu gehen, dass der Berufsalltag durch psychosomatische und psychische Symptome, die immer krasser werden, bedroht ist.

Und sehr oft geschieht dies auch in Berufssituationen, in denen soviel gearbeitet wird oder nur noch funktioniert wird, dass kaum noch irgend etwas anderes gelingt.

Das ist dann die Spitze vom Eisberg.

01.03.2019 18:32 • x 2 #7


Jedi
Hallo !

Burnout ist nach ICD 10 nicht klar definiert.
ich selbst bin vor einpaar jahren physisch u. psychisch zusammengklappt.
vorwarnungen durch köperliche symptome gab es genug, aber wurden von mir gut verdrängt.
erste diagnose durch einen psychiater, Burnout=Erschöpfung.
in der therapeutischen begleitung in einer akutklinik u. der darauf folgenden amb. therapeutischen begleitung, konnte ich feststellen, dass eine schon lange bestehende Depression, ursächlich dieses sich erschöpfung, begünstigend dazu beigetragen hat.
die aufarbeitung, falscher bewertungen von leistung, perfektionismus, unreflektierten glaubenssätzen u. regelmäßigen überschreiten der eigenen grenzen(der innere antreiber lässt grüßen), lassen uns auf ein wenig selbstbestimmtes leben zurück blicken.
und stimme maya60 zu, dass es dann oft nur die spitze des eisberg ist.

aber es gibt hoffnung, dass durch eine "hoffentlich" professionelle therapeutische begleitung, die erschöpfung überwunden werden kann u. man lernen kann, mit der Depression zu leben.
natürlich kann dies ein längerer prozess bedeuten u. jeder sollte sich die zeit dafür nehmen, die es braucht.

LG Jedi

17.03.2019 13:20 • x 2 #8




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