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Bupropion Erfahrungen

Hallo zusammen,

ich nehme aktuell Buproprion 300 (vor kurzem von 150 entsprechend erhöht). Aktuell fühle ich mich eher schlechter als zuvor. Was ich so im Internet finde besagt, dass das wohl im Übergang vorkommen kann.
Hat von euch jemand auch diese Erfahrung gemacht? Wann ging es euch dann tatsächlich wieder besser?

Außerdem habe ich unter https://www.abda.de/themen/arzneimittel. dosierung/ folgendes zu Bupropion gelesen:

"Unterschiedliche Bupropion-haltige Arzneimittel dürfen auch nicht gegeneinander ausgetauscht werden."

Ich habe neulich statt Buproprion neuraxpharm Elontril von gsk bekommen.
Vom Wirkstoff her sollte das aber das gleiche sein.
Ist das mit dem obigen Kommentar gemeint, oder geht es eher um unterschiedliche Medikamente, die jeweils Bupropion enthalten?

Außerdem würde es mich interessieren, warum es Bupropion als Retard-Tabletten und als Nicht-Retard-Tablette gibt.

Gibt es bestimmte Fälle, wenn man speziell die Nicht-Retard-Tabletten nehmen sollte?

LG

14.06.2019 09:30 • x 1 #1


Eis
Hallo rbgoal,

Erst mal rerard bedeutet nur, dass eine Einmalgabe möglich ist. Die Nicht-retard Form von Bupropion existiert meines Wissens nach gar nicht, bin aber nicht sicher. In dem Artikel geht es zum einen um die Maximaldosis, die mit 300mg angegeben wird, wenn du jetzt noch Zyban (Rauchentwöhnung, besteht aus Bupropion) dazu nehmen würdest dann wäre die Maximale Tagesdosis überschritten. Zum anderen steht da tatsächlich, dass man die verschiedenen Bupropion-Präparate nicht austauschen sollte. Jetzt ist es so, dass natürlich der Originalhersteller, von dem die Aussage stammt, bestrebt ist, dass sein Präparat nicht durch ein günstigeres Generikum ausgetauscht wird. I.d.R. gibt es KEINEN Unterschied zwischen Original und verschiedenen Generika, sonst würden sie die Zulassung gar nicht bekommen. Es gibt aber Ausnahmen, wie z.B. bei der Schilddrüsenmedikation, da ist bekannt, dass man nicht wechseln sollte. Ob das jetzt auf Bupropion zutrifft, da bin ich überfragt.
Ich hatte immer Elontril von gsk, da andere 300er nicht lieferbar waren.
Die Wirkung beginnt laut Fachinfo ab etwa 14 Tagen, kann aber auch mehrere Wochen dauern. Bei mir selbst kann ich von einer sofortigen Wirkung (Placebo-Effekt lässt grüßen) sprechen innerhalb von Max. 2 Tagen. Allerdings wirkt bei mir alles sehr sehr schnell, incl. Nebenwirkungen.

LG Eis

14.06.2019 11:18 • x 4 #2


Ylvi13
Hallo rbgoal,
ich hatte erst Elontril, dann Bupropion, dann wieder Elontril. Mein Psychiater hat mir gesagt, es ist der gleiche Wirkstoff. Ich selbst habe keinen Unterschied festgestellt. Ich hatte die ersten vierzehn Tage Nebenwirkungen und wenn ich mich recht erinnere hat es dann noch mehrere Wochen gebraucht, bist ich deutliche Veränderungen bemerkte.
Viele Grüsse

16.06.2019 17:44 • x 3 #3


Alexandra2
Hallo rbgoal,
Ich habe auch gewechselt zwischen Elontril und Bupropion und keine Unterschiede festgestellt.
Die Wirkung setzte nach 2-3 Tagen ein, es wurde schnell mit 300mg hochdosiert. Weil ich durch Ritalin stimmungsmäßig abstürzte, bekam ich Lithium zusätzlich. Das mit Elontril kombiniert, brachte den Durchbruch. Endlich.
Die Suche nach den besten Medikamenten für Dich kann einige Zeit dauern. Was und wieviel jemand hinnehmen muss an relativer Wirkung und evtl. quälenden Nebenwirkungen, kannst Du nur ganz eng und regelmäßig mit dem Psychiater besprechen.
Liebe Grüße Alexandra

16.06.2019 19:15 • x 3 #4




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