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Besondere wohnform für Menschen mit psychischen Erkrank

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Charly9233
Mitglied

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Hallo zusammen,
ich überlege aktuell, in eine besondere Wohnform (früher stationäres Einzelwohnen/Wohnheim) für Menschen mit psychischen Erkrankungen zu ziehen. Ich wünsche mir dort die Sicherheit und Struktur, die ich aus der Klinik kenne (24/7 Ansprechpartner, Gemeinschaft), um nach einer schweren Zeit (Angststörung/Trauma) wieder stabil zu werden.
Ich hatte nun ein Beratungsgespräch, das mich völlig verunsichert hat. Mir wurde dort gesagt:
Man verliere dort seine Selbstbestimmung und müsse „Anweisungen Folge leisten“.
Es sei fast unmöglich, dort wieder „rauszukommen“.
Man würde seine Kompetenzen verlieren, weil einem alles abgenommen wird.
Es gäbe Probleme mit dem Behalten des eigenen Autos (Finanzierung/Anrechnung).
Das klingt für mich eher nach Gefängnis als nach Hilfe. Da ich aber meinen Job (WfbM) und mein Auto unbedingt behalten will, bin ich jetzt total verunsichert.
Meine Fragen an euch:
Wer lebt in so einer Wohnform oder hat dort gelebt? Wie viel Freiheit habt ihr wirklich?
Dürft ihr euer eigenes Auto behalten und zur Arbeit fahren?
Wie ist die Betreuung nachts oder in Krisen? Ist wirklich jemand da, der hilft?
Fühlt ihr euch „entmündigt“ oder eher unterstützt?
Ich danke euch sehr für eure ehrlichen Antworten!

#1


Albarracin
Experte

#2


A


Hallo Charly9233,

Besondere wohnform für Menschen mit psychischen Erkrank

x 3#3


C
@Albarracin das war wohl ein Vermittler.
Naja ich meine eine wohnform wie in einer Klinik quasi jeder hat sein eigenes Zimmer oder eigene kleine Wohnung aber man ist trotzdem nicht alleine und 24/7 ist jemand da zum ansprechen

#3


Caro66
Ich weiss gar nicht, ob es so etwas überhaupt gibt für psychisch Erkrankte.
Ist das nicht nur für Menschen mit Handycap zugelassen?
Sonst wäre es wohl eher "geschlossene Wohnform" , wo ich mich fragen würde, ob das überhaupt rechtlich zulässig wäre außerhalb einer psychiatrischen Klinik?

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Lilly-18
Ich kenne dieses betreute Wohnen für Menschen mit Essstörungen. Die Patienten werden direkt von der Klinik in entsprechende Einrichtungen vermittelt. Wie das aber abläuft, wer das zahlt und wie weit die Betreuung geht weiß ich nicht, da meine Tochter das Angebot nicht wahrnehmen wollte.

#5


Albarracin
Experte

x 1 #6


Dys
Betreutes Wohnen ist ja erstmal eher ein Sammelbegriff. Das mit dem Wunsch 24/7 jemanden zu Haben, benötigt erstmal eine klare Definition wofür jemand Rund um die Uhr benötigt wird. Es gibt betreutes Wohnen für unterschiedliche Ansprüche und dementsprechend unterschiedliche Menschen in unterschiedlichen Wohngruppen oder auch wenn man alleine irgendwo wohnt. Ohne eine klare Ansage, was genau benötigt wird, lässt sich also auch nicht beantworten, ob jemand betreut werden müsste, sollte oder könnte.
Ebenso lässt sich demnach auch nicht eindeutig sagen, inwieweit man irgendwelche „Freiheiten“ aufgeben müsste, sollte oder könnte, wenn man betreut wohnt. Das wäre bei Demenz ja auch anders, als beispielsweise bei eine Lähmung oder einer Suchtproblematik oder einer psychischen Erkrankung, die es ja auch in unterschiedlichen Ausprägungen gibt.

In einer Einrichtung muss man dann eben auch beispielsweise einer Anweisung folgen wollen, eine gewisse Nachtruhe einzuhalten, was ja für manche Menschen schon als einschneidende Einschränkung der persönlichen Freiheit empfunden werden könnte.
Gäbe es eine gesetzlich angeordnete Betreuung, ist das wieder was ganz anderes, aber ich gehe mal davon aus, dass das hier nicht das Thema ist.

Sich freiwillig auf ein betreutes Wohnen in einer Einrichtung einzulassen, lässt immer auch die Möglichkeit zu, das wieder zu beenden. Dementsprechend kommt man da auch wieder „Raus“. Problematisch könnte aber sein, dann erstmal was zu finden, wo man wieder unabhängig wohnen kann, denn der Wohnungsmarkt ist ja bekanntlich recht angespannt.
Umgekehrt kann auch der Betreiber einer Einrichtung eventuell feststellen, dass es besser wäre, man würde wieder gehen, weils vielleicht zu Differenzen kommt, die ein zusammenleben problematisch machen.

#7


C
Hallo an alle

Erstmal vielen Dank für eure Antworten in der Zwischenzeit ist leider sehr viel passiert.
Kurz gesagt ich musste das Verhältnis mit der Soziotherapie leider beenden weil es sehr übergriffige Verhaltensweisen gab.
Eines davon war dass man sich mir aufgezwungen hat ich wurde gefragt ob man heute vorbeikommen könne und ich habe das abgelehnt und habe gesagt dass ich keine Zeit habe und heute auch nicht möchte.
Dann wurde gesagt man bräuchte nur zwei Unterschriften und ich habe dann geschrieben und auch deutlich gemacht dass ich heute es nicht schaffe und es auch nicht möchte und trotzdem ist die Person dann vor meiner Tür gewesen und das ist etwas das ging aus meiner Sicht viel zu weit und es sind noch viele andere Dinge vorgefallen wo ich nur mit dem Kopf schütteln kann und ich nicht verstehen kann wie solche Leute überhaupt mit Menschen arbeiten dürfen.

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hlena
So hätte ich auch gehandelt und ich würde auch soweit gehen,mich zu beschweren.
Natürlich weiß ich spontan nicht wo,aber das würde ich rausfinden.

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A


Hallo Charly9233,

x 4#10


C
@hlena so etwas habe ich echt noch nie erlebt

#10

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