buddl1
- 644
- 915
der kann ein lebenslang andauern
und manche zerbrechen daran,
obwohl eigentlich es nur um einen selber geht...
du bist in der Klinik,
ein Ort der dir erst mal den notwendigen Schutzraum gibt, nicht drängt
dass der Alltag laufen muss.
da draußen, also dort wo du weg ist,
man erwartet, dass du funktioniert, den Weg allein findest und auch gehst,
nur das teilst was andere wollen, dass sie von dir nehmen können und dir geben, was sie bereit bist.
darüber hinaus....
du damit allein gelassen wurdest, vielleicht auch weil es so sein musste,
ohne das der andere nicht in den Sog hineingezogen wird,
er steht bleiben muss, die gereichte Hand zu schmerzen beginnt
nicht mehr verstehen kann, dass so viel von dir sich nicht mehr bei ihm befinden kann...
er dieses ich ich ich ihm einfach Zuviel für zwei geworden ist und er nur von weiten
dich sehen kann...
in seinen Besuchen zu dir, er immer noch Hoffnung sieht, bei allen was zur Distanz auch führte, er, er hat dich noch nicht losgelassen, glaubt an dich und was mit euch verbunden war...
frage nicht danach, was zwischen euch zu streiten ist, sondern was euch vereinen kann,
ja du bist krank, aber im Schutz derer die versuchen dir den Weg zurück zu zeigen.
es genügt nicht mehr nur seine Hand, du brauchst auch deine eigene, dich selbst mit allen Zweifeln dieser Welt.
manchmal zu schweigen, nur zuhören, wie es draußen läuft, in fragen, wie es ihm geht, nicht was du geklärt haben willst, er möchte sicher wissen, was dein Tageshinhalt ist, was dich freut, auf was du dich Einlassen kannst, Hoffnung sehen für ein gemeinsames Ziel...
manchmal könnte ich mein Spiegelbild zerschlagen, aber selbst in den Scherben,
sehe ich nur mich...
buddl1,