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Alleinerziehende Witwe was, ist mit mir passiert

LittleAlice

LittleAlice

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Hallo an alle hier,

Erstmal ganz kurz zu mir ich nun fast 26jahre, (20.03.1995) habe 2015 meinen Mann (Diese Jahr 36jahre) ist Anfang August 2020 verstorben.
Seit dem lebe ich alleine mit meiner Stieftochter *2013 meinen Sohn *2017 und meiner Tochter, aus dem Jahr 2019. Und studiere momentan im letzten Semester.

Und jetzt zum eigentlichen Problem seit Monaten bin ich einfach sehr sehr stark unglücklich,
Ich schaffe kaum noch etwas. Jede Sache die ich tu ist schon zu viel, Ich bin sehr schlecht konzentriert. Und komme kaum noch aus dem Bett.
Währenddessen hatte ich am Anfang ein großes Problem mit ständigen Fredsattacken und nahm, 15kg. Zu seit einer gewissen Zeit habe ich Angst zu essen, esse kaum noch was und fühle mich jedes Mal extremst Dreckig und nicht liebenswert sobald ich es einmal nicht geschafft habe Sport zu machen, mittlerweile habe ich auch , einiges mehr abgenommen als das was ich zunahm. Jedoch habe ich das Gefühl wirklich nicht mehr zu können.
Ich bin überfordert mit der Erziehung meiner Kinder und besonders, meiner Stieftochter.
Mein Kopf läuft ständig auf du bist schuld, Ich bin nicht liebenswert. Du hast versagt und du wirst nie wieder deinen Kindern was bieten können.
Ich sehe immer wieder wie sehr ich mich bestrafe,
Trigger

Medikamente Missbrauch und Selbstverletzung


All die Nächte nur voller Tränen und schlafen kann, ich nicht mehr. Höchstens mit Schlafmitteln.

Ich bin Verzweifelt und, Komme nicht mehr weiter. Ich Dreh mich im Kreis und komme da nicht raus. Ich hatte sowas wirklich noch nie,
Vielleicht Weiß jemand was ich tun könnte? Oder wie ich weiter kommen könnte.

Ich freue mich auf einen, netten Austausch. Falls ich Fehler gemacht habe verzieht mir es bitte bin natürlich auch nur ein Mensch.

Viele Grüße,
Alice

18.03.2021 14:03 • x 2 #1


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Heideblümchen

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@LittleAlice ...hallo Alice,

das liest sich erst mal alles wirklich schlimm.
Aber du hast den einzig richtigen Anfang gemacht und um Hilfe gerufen!
Was dir sicher die meisten hier empfehlen werden, ist, dir weiter Hilfe zu suchen.
In der Familie, bei Freunden, vielleicht über den Hausarzt und nicht zuletzt vielleicht über das Jugendamt.
Du hast Schlimmes hinter dir und eine anstrengende Zeit vor dir und müsstest eigentlich selber erst
mal zur Ruhe kommen. Und es ist keine Schwäche, zuzugeben, dass man Hilfe braucht. Im Gegenteil, es zeugt von Stärke, wenn man das kann!
Fakt ist offensichtlich, dass du schnell professionelle Hilfe benötigst. Bitte nimm Kontakt mit jemandem auf, dem du vertraust und der dir hilft, die ersten Schritte in Richtung Arzt, Unterstützung etc. zu gehen!
Ich denke, dass auch andere hier noch Tipps geben können und ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft!

18.03.2021 14:34 • x 1 #2


LittleAlice

LittleAlice

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Zitat von Heideblümchen:
@LittleAlice ...hallo Alice, das liest sich erst mal alles wirklich schlimm. Aber du hast den einzig richtigen Anfang gemacht und um Hilfe gerufen! Was dir sicher die meisten hier empfehlen werden, ist, dir weiter Hilfe zu suchen. In der Familie, bei Freunden, vielleicht über den Hausarzt und nicht ...


Vielen lieben Dank,
Leider wurde ich Therapie mäßig immer versetzt. Anfang diesen Monats wurde es dann auf Mai verschoben. Auf ungewissen Zeitraum zum richtigen Beginn, Ich habe leider damit sehr schlechte Erfahrungen gemacht.
Aber ich komme solangsam an meine Grenzen des, Möglichen.

18.03.2021 19:28 • #3


Robbe

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Hallo Alice,

es tut mir sehr, sehr leid, dass du deinen Mann verloren hast, das war und ist eine sehr, sehr schwere Zeit für dich.
Ich bin zwar kein Arzt, aber ich vermute, dass du Depressionen hast, denn die Symptome die du aufgezählt hast: Ich schaffe kaum noch etwas. Jede Sache die ich tu ist schon zu viel, Ich bin sehr schlecht konzentriert. Und komme kaum noch aus dem Bett, sprechen dafür.
Ich würde dir ans Herz legen einen Psychiater aufzusuchen, er kann eine genaue Diagnose stellen und dir evt. auch Medikamente verordnen. Hier noch ein Link wo du auch Hilfe bekommen kannst, ist hier vom Forum:
soforthilfe-adressen-nummern-der-krisendienste-t11782.html
Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und bitte such dir professionelle Hilfe, alleine schaffst du das nicht.

LG, Robbe

18.03.2021 21:18 • x 4 #4


Summmm

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Ojeh.Liebe Grüße auch von mir.
Auch wenn nicht sofort Therapie sein kann - könntest Du Dir evtl parallel einen Arzt: Psychiater suchen.
Eventuell gibt es eine Trauergruppe bei Dir in der Umgebung?
Aktuell treffen sich viele Gruppen auch online.Aber Austausch kann sicherlich hilfreich sein.
Welche Hilfe bekommen Deine Kinder? Auch sie müssen das Geschehene verarbeiten. Familienhilfe?
Wenn ich grad richtig rechne - deine Große ist 6? Da ist es normal "ich kann das allein, lass mich..." also Bestreben nach Autonomie. Das ist ohnehin anstrengend.Hinzu kommt der schwere Verlust und nicht zu vergessen:Corona.
Damit Ihr gemeinsam die Situation meistern könnt,braucht Ihr alle Hilfe, sei es von außen,von Freunden,aber dass Ihr Euch gegenseitig stützt.
Ja,Du klingst depressiv, erschöpft...ich würde es aufgrund der Zeit noch als Trauerreaktio, akute Belastungsreaktion einstufen.
Bitte hol Dir Hilfe bevor das tatsächlich in eine Depression oder PTBS übergeht.
Einen Anfang hast Du hier gemacht. Gern schreib,was Dir durch den Kopf geht...
Lg summm

19.03.2021 00:03 • x 3 #5


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Lost111

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@LittleAlice

Auch von mir alles Liebe für diese schwere Zeit - du hast es jetzt sicherlich nicht leicht. Und dann die Kinder noch dazu.
Ich denke auch, du musst jetzt auch auf dich schauen und dir Hilfe suchen. Die Anderen haben da schon viele Vorschläge gemacht.
Es ist keine Schande, sich Hilfe zu suchen!

LG Lost111

19.03.2021 00:21 • x 3 #6


Robbe

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Liebe Alice,
ich wollte dir einfach noch schreiben, dass du nicht versagt hast. Du hast deinen lieben Mann verloren und das ist ein sehr schlimmer Einschnitt ins Leben. Du bist und warst für deine 3 Kinder da und du studierst sogar im letzten Semester.
Weisst du, wir sind ja nur Menschen und keine Maschienen und selbst die gehen kaputt, wenn sie überlastet werden. Unsere Seele kommt da nicht hinterher, sie braucht Zeit um den Verlust zu verarbeiten, aber das hat nichts mit versagen zu tun.
Ich denke auch nicht, dass du nicht liebenswert bist, sonst hätte sich deine Stieftochter nicht entschieden bei dir zu bleiben .
Und mit der Schuld, da kann ich nur sagen, dass wir alle Fehler machen, wir sind Menschen und das gehört zu unserem mensch sein dazu.
Eins möchte ich dir gern noch schreiben, du bietest deinen Kindern sehr, sehr viel, denn du bist für sie da und das ist in meinen Augen sehr viel. Die Liebe die wir weiter geben, gerade an Kinder ist so viel mehr wert als irgend etwas anderes.
Sei herzlich gegrüßt
Robbe

19.03.2021 08:15 • x 2 #7


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111Sternchen222

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HALLO Alice ! August 2020, das ist ja noch gar nicht lange her....Es tut mir sehr leid für dich, dass du einen so herben Verlust einstecken musst.
Für die Kinder würde ich evtl. Eine Trauergruppe in Erwägung ziehen, und für dich professionelle Hilfe, sprich Psychiater wie meine Vorschreiberinnen es schon empfohlenen haben.
LG Sternchen

19.03.2021 08:18 • x 3 #8


LittleAlice

LittleAlice

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@Robbe @Summmm @Lost111 und @111Sternchen222 ich danke euch!,
Entschuldigt meine verspätete Antwort aber ich bin momentan weit davon entfernt Sachen richtig tun zu können. Die ich eigentlich tun wollte...
Und Grade habe ich das Gefühl meinem jährliche Grippe kehrt ein, Ätzend.

Aber Vielen Dank euch.

19.03.2021 11:16 • x 1 #9


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Pilsum

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Hallo LittleAlice,

herzliche Glückwünsche zu Deinem Geburtstag.
Alles Gute wünsche ich Dir, viel Gesundheit und dass Du innerlich mal wieder ein wenig
ruhiger werden kannst.
Ich kann verstehen, dass Dein Leben aktuell sicher sehr belastend ist.
Bitte versuche Dir, wenn möglich bei Therapeuten und offiziellen Stellen Hilfe und Unterstützung zu
suchen. Vielleicht können Dir hier Menschen einen Rat geben, wo Du solche Hilfsangebote finden kannst.

Heute einen schönen Geburtstag für Dich.

Viele Grüße

Bernhard

20.03.2021 10:26 • x 3 #10


LittleAlice

LittleAlice

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Zitat von Pilsum:
Hallo LittleAlice, herzliche Glückwünsche zu Deinem Geburtstag. Alles Gute wünsche ich Dir, viel Gesundheit und dass Du innerlich mal wieder ein wenig ruhiger werden kannst. Ich kann verstehen, dass Dein Leben aktuell sicher sehr belastend ist. Bitte versuche Dir, wenn möglich ...


Auch dir vielen Dank!,
Ich Versuchs...
Aber leider spielen andere Faktoren da noch mit rein. Dieses Leben ist einfach Unfunktional und für mich nicht lebenswert.

20.03.2021 10:43 • #11

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