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Mein Leben ist aus den Fugen geraten - was hilft mir?

vinzestei

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Hallo, ich grübele schon seit Wochen was ich nun am besten machen könnte, Bin mir ehrlich Gesagt zu unschlüssig da die Möglichkeiten ja in akut fällen sehr begrenzt sind. Vorab noch kurz.habe die Depressionen und ne andere Sache fest Diagnostiziert bekommen.
.
Naja mich plagen diese Dinge war schon viele Jahre zu tiefst Körperlich wie Seelisch, dennoch wurde es selbst für meine Verhältnisse irgendwann nicht mehr genug nur noch zum arbeiten zu leben. Folge darauf : waren 5 Stationäre Aufenthalte in den letzten 3 Jahren. Da nunja wie soll ich es sagen "haha" ich echt tiefer gerutscht bin als ich es mir je hätte träumen lassen können. Nicht desto trotz! es jetzt gar nicht groß darum geht irgendwelche Sachen zu erzählen da sie an der jetzigen Situation nichts ändern würden. Jedoch muss ich leider seit ca 3 Monaten Feststellen das es mal wieder brenzlich ist und für "Plan B" vorerst noch nicht Zeit ist.Aktuell bekomme ich seit Monaten meinen Alltag nicht mehr auf die Reihe, sei es putzen, finanziell, Anpassung an die richtlinien
der Außenwelt. Da sie mir total am . vorbei gehen, lustiger weise schlafe ich des öfteren erst wenn andere zur Arbeit gehen, ganz nach dem Motto das in der Zeit wo andere aktiv sind ich im Schlaf meine Ruhe habe, da ich nach wie vor nicht viel Wert auf zwischen Menschliche Kontakte lege, sofern es nicht von mir erwartet wird obwohl aus dem Pflegebereich komme.

Hab mich eigentlich perfekt unter Kontrolle, aber es gibt halt doch diese seltenen Aussetzer wo ich Zugang zu meinen Gefühlen habe und die hm evtl. doch mal ins impulsive übergehen könnten ich weiß ja nicht ^^.
habe in dem Sinne etwas bedenken, da ich kein Freund von "halben Sachen" bin und ich ja schon blöd wäre wenn ich dafür sorge das mir jemand im weg stehen könnte. Was diese Aussetzer an geht die passieren immer in der selben Situation lassen sich daher gut vermeiden.

Realistisch gesehen bringt mir leider eine Einweisung echt 0, sondern fördert eher ein paar Charakterzüge,
so das ich mich noch weiter Abkapsel innerlich und der Hass noch mehr zum verzerren hat. Ich decke zwar diese züge an mir um niemanden zu verletzen aber das ist halt auch ein unschönes Gefühl meinerseits noch verbitterter zu sein als ich es eh schon bin. Dabei bin ich eigentlich echt nicht mal irgendwie arrogant oder fühle mich so überheblich. Ich gehe nur mit gewissen dingen meinerseits rational um.

Gibt es denn eine andere Möglichkeit außer Psychatrie oder Psychosomatische Klinik ?
mit anderen reden fällt schon mal Flach da ich erstens mit meiner restlichen Familie abgeschlossen habe, und bisher irgendwie keine Person im Umfeld irgendwie bisher gefunden habe dir mir da weiterhelfen kann.

Zu guter letzt soll noch gesagt sein das ich mich nach wie vor eigentlich gar nicht Krank fühle lustigerweise

naja vielleicht nimmt sich ja einer die Zeit bin offen für andere Sichtweisen oder Vorschläge.,
demnach ein frohes neues noch falls es zumindest manche genießen

31.12.2018 19:56 • #1


hardymei

Hallo und Willkommen hier im Forum.

Eine Frage hätte ich für mein besseres Verständnis ...... welcher Plan B ist das denn (und wofür), für den vorerst noch nicht Zeit ist, obwohl du feststellst, daß es brenzlig wird? Und .... was ..... wird brenzlig?

Übrigens komme ich auch aus der Pflege und ziehe mich außerhalb der Dienste sehr gern in meinen "einsamen" Bereich zurück, soll heißen, bin einfach gerne für mich allein. Ich glaube, das liegt daran, daß ich ja im Dienst so viele Kontakte habe, daß ich ganz einfach froh bin, im Privaten nur für mich und mit mir befaßt zu sein.

Falls man sich nicht mehr liest im alten Jahr ..... dir auch ein gutes und möglichst gesundes neues Jahr. Reihe dich gerne ein in die Riege derer, die wenigstens versuchen, es zu genießen ....

31.12.2018 20:22 • x 1 #2


vinzestei


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Hm brenzlich im dem Sinne das dies kein Dauer zustand sein kann.
Sprich. Mann möchte ja ungern nicht auf seine kosten kommen und wieder mal etwas Spaß oder Begeisterung zu haben.
Das ist im diesem Sinne schwer da mich fast nichts reizt, und wenn der Effect nach kurzer Zeit verfliegt.
Ab was das Thema "Spaß" oder "für was zu brennen" ist das ein recht den barer Begriff und beudetet für viele nicht gleich das selbe.

Das mit dem "Plan B" war wohl etwas zu provokant geschrieben sry ...
Jedoch ich für meinen Teil diese Option falls keine Besserung irgendwann
Eintritt ich mich mit dieser Sache schon mal befasst habe, da könnte ja einen irgendwann zu blöd werden
sich weiter abzurackern, und da ist dies die bequemste Wahl und wenn die konsequenzen eh dann noch keine Rolle spielen
sondern man sie im Kauf nimmt soll jeder machen wie er will, ich für meinen Teil vertrete diesen Standpunkt ^^.

Wirst es zwar nicht verstehen können, aber kennst es doch Sicher selbst da du in der Pflege arbeitest. Zumindest im Seniorenheim, das manche Menschen froh sind wenn sie gehen dürfen ^^

31.12.2018 20:47 • #3


hardymei

In der Tat ist es dann wohl schwer mit der Begeisterung ..... ohne Reiz, ohne brennen für etwas. Da erhebt sich für mich spontan die Frage, was für dich denn dann Spaß bedeutet? Also Spaß mit Interesse daran ....

Zitat:
Das mit dem "Plan B" war wohl etwas zu provokant geschrieben sry ...
Jedoch ich für meinen Teil diese Option falls keine Besserung irgendwann
Eintritt ich mich mit dieser Sache schon mal befasst habe, da könnte ja einen irgendwann zu blöd werden
sich weiter abzurackern, und da ist dies die bequemste Wahl und wenn die konsequenzen eh dann noch keine Rolle spielen
sondern man sie im Kauf nimmt soll jeder machen wie er will, ich für meinen Teil vertrete diesen Standpunkt ^^


Diesen Absatz verstehe ich nicht .....

Ich fürchte, ich kann es durchaus verstehen, daß manch einer froh ist, endlich gehen zu dürfen.

31.12.2018 21:07 • #4


Moppilein

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Plan B ist keine Option :-( Ich kann nur empfehlen raff dich auf, such dir professionelle Hilfe, bleib nicht alleine mit diesen Gedanken! Ich hab mich auch sehr schwer getan damit aber nach 4 Monaten Therapie finde ich langsam ins normale Leben zurück!

31.12.2018 21:13 • x 2 #5


Ex-Mitglied

mmhh.. also ich habe auch Verständnis Probleme

Zitat von vinzestei:
Zu guter letzt soll noch gesagt sein das ich mich nach wie vor eigentlich gar nicht Krank fühle lustigerweise


Wenn du dich nicht krank fühlst, wie kommt es denn das du 5 stationäre Aufenthalte gehabt hast.
Bei dem Rest des Textes würde ich mir zusammen reimen das Du ein Aggressionsproblem hast, zumindest kommt es bei mir so an.
Was Plan B ist, ist mir allerdings klar.


Zitat von vinzestei:
Gibt es denn eine andere Möglichkeit außer Psychatrie oder Psychosomatische Klinik ?
mit anderen reden fällt schon mal Flach da ich erstens mit meiner restlichen Familie abgeschlossen habe, und bisher irgendwie keine Person im Umfeld irgendwie bisher gefunden habe dir mir da weiterhelfen kann.


Da würde mir irgendwie außer einem Kloster nichts einfallen. Und das Du im Umfeld keine Person findest, die dir da weiter helfen kann, finde ich auch irgendwie normal. Viele kennen sich nicht so mit Depressionen aus - somit ist es sehr selten, das man einen in der Nähe findet. Und warum sollte sich jemand Fremdes um dich kümmern wollen? Dafür gibt es doch die Psychiater und Therapeuten und Kliniken :-O

31.12.2018 21:49 • #6


Ex-Mitglied

Zitat von florica:
mmhh.. also ich habe auch Verständnis Probleme




Versteh ich - fühl mich auch nich krank und oft hab ich mich in der Praxis im Wartezimmer gefragt... "was mach ich hier eigentlich..." Es gibt offensichtlich ja Personen, die schlimmer dran sind als ich. Der Arzt sagte immer wieder, ich muß diese "Krankheit" annehmen und ich wär ja nicht die Einzigste auf der Welt damit... Hilft dennoch nicht wirklich, das ist irgendwie ein zweischneidiges Schwert...

31.12.2018 21:57 • x 2 #7


Ex-Mitglied

@Versunkenheyt

Ok da ist es bei mir anders, bei mir sind recht viele körperliche Beeinträchtigungen dazu gekommen. Und auch diese Konzentrationsschwäche, Wortfindung usw.
Und körperlich ist eigentlich alles ok, aber ich habe trotzdem Schmerzen.
Somit würde ich das schon als krank einordnen.
Und ich dachte das ist generell so.

Und natürlich gibt es immer Menschen denen es viel schlechter geht, aber so wirklich messen kann und sollte man es nicht.

31.12.2018 22:07 • x 1 #8


Ex-Mitglied

@florica

Ok, wenn Beeinträchtigungen dazu kommen, dann würde ich das wohl auch eher als Krankheit einsehen und annehmen.

Bei mir ist es der "Kopf" und ich weiß, daß ich anders tick, mich deswegen aber als krank zu sehn... ich hab da immer noch Probleme damit. Allerdings kenn ich auch Phasen, wo die psychischen Schmerzen zu physischen werden - sprich, wenn Depressionen so schlimm sind, daß einem selbst das Gehen schwer fällt und man sich eigentlich nur noch auf den Boden legen möchte...

Dann kommt da noch die Umwelt dazu. Viele belächeln immer noch Depressionen bzw. die dazugehörigen Krankheitsbilder. Es ist schwer, Akzeptanz und Verständnis in der Gesellschaft dafür zu bekommen. Es wird oft herunter gespielt, als Krankheit gar nicht akzeptiert oder angesehen. Und es steht auch keinem auf der Stirn geschrieben. Die meisten wirken ja auch nach außen hin "gesund".

31.12.2018 22:20 • #9


Ex-Mitglied

Zitat von Versunkenheyt:
Bei mir ist es der "Kopf" und ich weiß, daß ich anders tick, mich deswegen aber als krank zu sehn... ich hab da immer noch Probleme damit.


Ok das kann ich verstehen. War bei mir ja irgendwie auch ähnlich, ich habe sie wohl eigentlich seit meiner Kindheit.
Und auch anders getickt - aber das fand ich gar nicht tragisch. Ich war eben ich.

Bis dann der Zusammenbruch kam, und dann kamen nach und nach die alten Sachen hoch, wo ich mich wohl auch komisch verhalten habe, das aber völlig normal fand.

31.12.2018 22:26 • #10


Ex-Mitglied

Zitat von florica:
Ok das kann ich verstehen. War bei mir ja irgendwie auch ähnlich, ich habe sie wohl eigentlich seit meiner Kindheit.
Und auch anders getickt - aber das fand ich gar nicht tragisch. Ich war eben ich.


Bei mir auch... solang ich denken kann. Und mit 39 Jahren das erste mal beim Psychologen nach sehr langem Nachdenken, der mir dann eröffnete, "Sie haben Borderline, schonmal davon gehört?"... Und ich dachte immer, das wär 'ne Teenager-Krankheit...

31.12.2018 22:29 • #11


Ex-Mitglied

Zitat von Versunkenheyt:
Und ich dachte immer, das wär 'ne Teenager-Krankheit...

Dachte ich früher auch.
Und ich dachte Depressive weinen immer (ich weine so gut wie nie) und ich dachte die sind auch traurig - aber man ist ja gar nicht wirklich traurig - man ist einfach nix.

So schnell geht das, das man auf die alten Tage noch wieder ne Menge dazu lernen muss :-O

31.12.2018 22:32 • x 1 #12


vinzestei


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hm ja das mit der agression trifft es es in meinen Fall recht gut ^^,
zumindest unterdrück ich es halt anstatt es mal raus zu lassen (mein Fehler haha )
so wie ich es halt mit allem immer mache ^^. Aber ich ätzender Weise leider gast keinen Zugriff
auf Emotionen habe, ist es halt echt nervig da irgendwie "Hilfe" anzunehmen.
Da es bisher niemand geschafft hat an Therapeuten irgendwie da etwas aus mich hinaus zu kitzeln das etwas ernsthaft ins rollen bringen würde was weiß ich .. ^^

Zwecks mit dem "kränklichen" befinden.
Das liegt an meiner Lebensweise so gesehen, da Selbstmitleid / Mitgefühl ein Tabu Thema ist ^^
Habe einfach eine hohe Erwartungshaltung an mich selbst ^^ wo kein Raum für gewisse Dinge bleibt.
Will gar nicht so groß ausholen sonst wird wieder so ewig lang ^^
.

und eigentlich habe ich nach wie vor den immer noch das selbe Ziel vor Augen, aber es ist halt nicht so ohne weiteres umsetzbar
dummerweise obwohl es nicht mal wirklich hochgestochen ist, das schlaucht halt etwas . Aber naja das ist/war bisher immer mein Masterplan ^^ das dann sich doch das ein oder andere von alleine irgendwie auflöst.

Naja mal sehen wie ich es anstelle um mich in manchen DIngen wieder etwas anzukurbeln.


War jedenfalls nett andere Sichtweisen zu hören^^

01.01.2019 12:42 • #13




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