Auch ich erhielt vor geraumer Zeit die Diagnose:
"ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung"
Ich habe mein eigenes Verhalten sehr oft in Frage gestellt. Konnte mir nie wirklich erklären was eigentlich
in mir vorgeht, warum ich gewisse Eigenschaften habe die mir mein Leben erschweren, ja unschön sein lassen. Wie oft habe ich mich als schlechter Mensch gefühlt, habe sehr oft falsch gehandelt und Dinge getan die eigentlich unverzeihlich sind. Immer redete ich mir ein, das es von meiner Depression kommt,
von meine Trauma .
Zitat von Kleeblatt3: Man kennt das typische Verhalten sich vor etwas zu drücken wo vor man Angst hat oder es einem Sorgen bereitet. Bei der Persönlichkeitsstörung ist das um ein vielfaches verstärkt. Man versucht automatisch fast jede Situation, Aufgabe etc. zu vermeiden oder zu umgehen, die mit Ängsten, Sorgen, Gefahren etc. verbunden sind. Rationales Denken wird schwerer. Das kann so zimlich alles im Alltag beeinflussen und sorgt dafür dass man dinge die getan werden müssen hinaus zögert oder garnicht macht. Da man auf eine lange Zeit an,, schlechten Gedankem und Verhaltensmustern,, zurück blicken kann hat sich das so in einen eingebrannt dass die Persönlichkeit davon beeinflusst werden kann.
Ganz genauso ist es auch bei mir, in jedem einzelnen Punkt.
Mich belasten alle Punkte sehr und versuche aktuell "Ordnung" in meinen "Chaos" zu schaffen.
Zitat von blossom79: Ich hab immer Angst, meine Meinung zu sagen.
Und ich nehme oft was unangenehmes in Kauf, nur um dem anderen nicht weh zu tun.
Da geht es mir ähnlich, also meistens. Ganz schön belastend.
Zitat von Kleeblatt3: bei mir ist das ähnlich. Ich hab auch Probleme im Umgang mit Menschen. Es fällt mir schwer an zu sprechen wenn ich mit Menschen aus diversen Gründen nicht klar komme. Ich tu dann immer so als wäre nichts nur um dem anderen nicht sagen zu müssen, dass mich das und jenes stört. Weil ich die Person nicht verletzen möchte.
Zudem achte ich viel zu sehr dadrauf das andere das gute in mir sehen weil ich Angst hab dass, sie mich wegen meinen Schwächen nicht mögen. Wenn ich ein fehler mache oder es sich so anfühlt wie ein fehler, fühlt es sich wie bei dem prinzip an, wenn alles still ist und mir eine Gabel runter fällt. Ich fühle mich bei,, fehlern,, sofort beobachtet und kritisiert
Liebe Kleeblatt,
auch hier finde ich mich in allen wieder. Und ganz schlimm bei mir ist, das ich aus diesen Gründen,
den Ängsten des abgestoßen, nicht gemocht werden ect. ein Verhalten an den Tag gelegt habe mit dem
ich andere Menschen nicht gut getan habe. Aktuell versuche ich daran zu arbeiten und zu verstehen.
Zudem möchte ich privat wie auch virtuell versuchen einiges gerade zu rücken.
Gruß, Wolkenlos