Stromboli
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Mich beeindrucken weder Tolle und andere Hier und Jetzt-Protagonisten noch die Ausführungen von Prof. Dr. Dr. Hofmann. (Bei so vielen honorigen Titeln ist es ja schon wichtig, die Vergangenheit nicht aus dem Blick zu verlieren, sonst könnten sie womöglich noch unwichtig erscheinen ...) Das Einzige, was mir daran gut gefällt, ist das Bild mit der Tonfolge bzw. Melodie. Aber im Übrigen empfinde ich es voll von beissender, latenter Aggressivität und Zynismus.
Prof. Hofmann nimmt vermutlich das "Jetzt" allzu wörtlich. In dem Zusammenhang, in dem ich das "Jetzt" auch für mich sinnvoll empfinde, ist es lediglich ein Versuch, etwas in Sprache zu kleiden, was sich damit eigentlich nicht fassen lässt, aber mangels besserer Alternativen versuchen wir es halt doch und finden dann Begriffe, die, nimmt man sie wörtlich, nicht wirklich passen. Und dann geraten sich Menschen darüber in die Haare. Vgl. all die religiös motivierten Konflikte und Kriege rund um "Gott" - jeder klammert sich an das Bild, das er oder sie sich davon macht, und grenzt sich gegen andere Bilder ab, bis hin zum gnadenlosen Kampf dagegen. Vielleicht kennt ihr das Gleichnis vom Elefanten und den 7 Blinden. Das sagt eigentlich alles.
Ganz ähnlich verhält es sich mit dem sogenannten "Hier und Jetzt". Natürlich verstehen das viele in dem Sinn, den Prof. Hofmann kritisiert. Was aber nichts über den eigentlichen Sinn davon aussagt. Für mich sind im "Hier und Jetzt" alle erlebten und noch kommenden Augenblicke und Erfahrungen mit enthalten. Und ich glaube, so meinen es jene Weisen auch, die es als Wortvehikel mit spiritueller Bedeutung verwenden. Es lässt sich, wie alles, was mit der letzten Wahrheit zu tun hat, schlicht und ergreifend nicht mit dem Verstand und seiner Sprache fassen. So wenig wie man den Geschmack eines Apfels mit einer Abhandlung darüber fassbar machen kann.
Prof. Hofmann nimmt vermutlich das "Jetzt" allzu wörtlich. In dem Zusammenhang, in dem ich das "Jetzt" auch für mich sinnvoll empfinde, ist es lediglich ein Versuch, etwas in Sprache zu kleiden, was sich damit eigentlich nicht fassen lässt, aber mangels besserer Alternativen versuchen wir es halt doch und finden dann Begriffe, die, nimmt man sie wörtlich, nicht wirklich passen. Und dann geraten sich Menschen darüber in die Haare. Vgl. all die religiös motivierten Konflikte und Kriege rund um "Gott" - jeder klammert sich an das Bild, das er oder sie sich davon macht, und grenzt sich gegen andere Bilder ab, bis hin zum gnadenlosen Kampf dagegen. Vielleicht kennt ihr das Gleichnis vom Elefanten und den 7 Blinden. Das sagt eigentlich alles.
Ganz ähnlich verhält es sich mit dem sogenannten "Hier und Jetzt". Natürlich verstehen das viele in dem Sinn, den Prof. Hofmann kritisiert. Was aber nichts über den eigentlichen Sinn davon aussagt. Für mich sind im "Hier und Jetzt" alle erlebten und noch kommenden Augenblicke und Erfahrungen mit enthalten. Und ich glaube, so meinen es jene Weisen auch, die es als Wortvehikel mit spiritueller Bedeutung verwenden. Es lässt sich, wie alles, was mit der letzten Wahrheit zu tun hat, schlicht und ergreifend nicht mit dem Verstand und seiner Sprache fassen. So wenig wie man den Geschmack eines Apfels mit einer Abhandlung darüber fassbar machen kann.