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Wohnung aufräumen & Haushalt meistern mit Depressionen

Catalie
hallo zusammen,

Ich sitze hier mal wieder in meinem Chaos und es frustriert mich sooooo sehr. Ich will ja was schaffen, unbedingt. Ich fange morgen an, ganz bestimmt Morgen. Ich weiß ja auch nicht, es muss gar nicht alles perfekt sein, nur irgendwie hätte ich gerne eine gewisse Grundordnung. Nur, wo fange ich an? Und wenn ich mich umdrehe ist hinter mir schon wieder ein neues Schlachtfeld entstanden.
Ich weiß ja auch nicht, denke aber mein inneres Chaos wird durch die äußere, reale Unordnung noch befeuert. Es ist nicht so, dass wir hier im Dreck hausen, Ich sag mal so, den täglichen Haushalt kriege ich schon meist hin, also Spülmaschine einräumen, Essen kochen, alle paar Tage durchsaugen usw. klappt okay, und meine Jungs haben frische Klamotten zum anziehen (auch wenn wir manchmal/oft/meistens morgens noch diese Socken aus dem Trockner fischen müssen, weil es die frische Wäsche nicht in die Kleiderschränke schafft, aber das zählt. ) aber aufräumen, sortieren, wie sieht es in den Küchenschränken aus? Da komme ich auf keinen grünen Zweig. Alle Ecken sind vollgerümpelt mit Dingen, die einfach keinen wirklich festen Platz gefunden haben oder sich im falschen Zimmer befinden, alle wird schnell in irgendeine Schublade gestopft oder auf der Kommode gestapelt und ich finde nie irgendwas wieder. Es nervt. Ich mag das so nicht haben, aber wie änderen?

Oft denke ich, jetzt wird das eh nicht fertig, also fange ich gar nicht erst an, dardurch wird es aber einfach nur immer noch mehr und noch mehr. Dazu kommt auch noch, dass ich so gar kein Händchen für Deko habe, Ich finde es deshalb hier auch einfach nicht so gemütlich, das macht mich dann zusätzlich traurig. Manchmal wünsche ich mir, dass jemand kommt, meine Haus von oben bis unten sortiert und organisiert, nebenbei noch ein paar Bilder aufhängt und was weiß ich eine Vase in die Ecke stellt, damit es gemütlich wird und mir dann zeigt, so, das ist jetzt da und das ist jetzt da. Gibt es sojemanden? Ernst gemeinte Frage, an Heinzelmännchen habe ich aufgehört zu glauben, aber gibt es das als Dienstleistung?

Ich denke, Ich würde es gut schaffen, Ordnung zu halten, wenn sie schon mal da wäre, Ich schaffe es nur nicht diese Ordnung überhaupt herzustellen.

Ach, keine Ahnung.

LGC

07.03.2021 13:17 • x 5 #1


E
Zitat:
Manchmal wünsche ich mir, dass jemand kommt, meine Haus von oben bis unten sortiert und organisiert, nebenbei noch ein paar Bilder aufhängt und was weiß ich eine Vase in die Ecke stellt, damit es gemütlich wird und mir dann zeigt, so, das ist jetzt da und das ist jetzt da. Gibt es sojemanden? Ernst gemeinte Frage, an Heinzelmännchen habe ich aufgehört zu glauben, aber gibt es das als Dienstleistung?

hallo liebe @Catalie , ja so etwas gibt es. ich weiß, dass vor einiger zeit irgend jemand genau von so etwas erzählt hat. tatsächlich als dienstleistung, jemand der/die beim aufräumen hilft. aber ich hab keine ahnung, wer so was anbietet. irgend jemand findest du bestimmt. wie sieht es mit ner freundin aus? vielleicht da auch mal mal fragen, ob sie dir helfen würde? oder für deko-ideen?
und schau mal hier, falls du auch ausmisten möchtest, ein forumsbeitrag:
ausmisten-ich-trenne-mich-t28302.html
lg joline

07.03.2021 18:46 • x 1 #2


A


Hallo Catalie,

Wohnung aufräumen & Haushalt meistern mit Depressionen

x 3#3


Catalie
Hi Joline,
Danke für deine Antwort. Meine Schwester hat mir schon immer mal geholfen, als gar nichts mehr ging, für mehr will ich sie nicht fragen, dafür hat sie auch gar nicht die Zeit. Und Freunde, um ehrlich zu sein, ist mir das glaube Ich einfach zu unangenehm. Mal abgesehen davon, dass bis auf eine einzige Freundin niemand von meinem Zustand weiß, will/kann ich ganz schlecht um Hilfe bitten.
Mir wäre am liebsten, Ich gehe morgens aus dem Haus und wenn ich abends zurück komme ist alles toll schnips...
Ich wollte es hier auch nur mal runter schreiben, die Idee mit der Dienstleistung kam mir dann spontan auf halbem Weg. Und ich glaube wirklich, dass soetwas genau meins wäre, jemanden dafür bezahlen, den ich dann auch nicht wieder sehen muss, komme mir aber schon blöd vor, dass so zu denken.
Ist aber auch meine eigene Unzulänglichkeit, bin ich doch schon den ganzen Tag zuhause und schaffe es nichtmal das Bücherregal zu ordnen, wärend mein Mann Fulltime arbeiten geht. Fühlt sich mies an. Glaube, daher entspringt der Wunsch, es hier einmal komplett ordentlich haben zu wollen und es dann ordentlich zu halten, weil ich denke, dass ich das schaffe. Aber es mal ordentlich zu kriegen, dass schaffe ich nicht und stolpere hier noch ständig drüber, was mich noch mehr frustriert.
Ich wünschte, Ich hätte einmal Antrieb und Zeit gleichzeitig. Bis jetzt ist es so, wenn der Antrieb da ist, was schon selten genug vorkommt, Ich die Zeit nicht habe hier zu räumen und wenn ich Zeit habe, weil der Kleine gerade mit Oma spazieren geht und die beiden Großen in der Schule, fehlt der Antrieb und ich kriege wieder nichts geschafft, außer natürlich das schlechte Gefühl gefüttert.
Erste Welt Problme, i know...
LGC

08.03.2021 09:35 • x 3 #3


E
hi catalie,
ja, nur erste welt probleme sind halt auch probleme
ich verstehe, dass du niemand (mehr) fragen willst und auch, dass du damit nicht alleine vorwärts kommst. gibt so themen, haben wir doch alle.
also dann, was brauchst du, um anzufangen, dir einen dienstleister dafür zu suchen?
es gibt hier auch einen tollen thread, um gemeinsam dinge zu erledigen. und sich gegnseitig dabei zu helfen und motivieren. da bin ich auch gerne, um sachen zu erledigen. komm doch vorbei
gemeinsam-aufgaben-bewaeltigen-t27964-s390.html
lg joline

08.03.2021 09:44 • x 1 #4


Catalie
Hi,
mmh, gute Frage was ich wohl dazu brauche? Bin mir noch nicht sicher, werde aber mal schauen was das Internet so hergibt, bis jetzt habe ich nur auf die schnelle geschaut und bin bei etwaigen Entrümplern gelandet, nicht das was ich suche.
Und natürlich klopft auch diese kleine, zuverlässige Stimme im Hinterkopf an um mich zu fragen, ob ich nicht einfach nur zu faul bin...
Kennt das noch jemande? Ich meine das mal grundsätzlich neutral, Ich bin da mir selbst gegenüber gar nicht mal negativ eingestellt, behaupte ich, aber wie merkt man, wo die Depression aufhört und die Faulheit beginnt?

LGC

08.03.2021 20:20 • x 1 #5


Greta
Liebe @Catalie

Danke für dieses Thema.

Zitat von Catalie:
Alle Ecken sind vollgerümpelt mit Dingen, die einfach keinen wirklich festen Platz gefunden haben oder sich im falschen Zimmer befinden, alle wird schnell in irgendeine Schublade gestopft oder auf der Kommode gestapelt


Das klingt, wie bei mir
Und wenn ich es mal schaffe, eine Ecke aufzuräumen, dann guckt mich immer noch das restliche Chaos vorwurfsvoll an.

Mein Problem ist zum Einen, dass ich mich nur schlecht von etwas trennen kann. Man kann ja alles irgendwann nochmal gebrauchen! Oder es hängen Erinnerungen dran ... ist einfach nur hübsch ... passt bestimmt mal wieder ... usw. usw.

Zum Anderen fange ich tausend Dinge an und lasse sie dann liegen.
Wenn ich mich hier gerade so umschaue in diesem Zimmer:
Die Gitarre in der Ecke, auf der ich nur zwei Mal geübt habe ... das Puzzle, an dem ich schon tagelang nichts mehr gemacht habe ... die Faszienrolle (in bester Absicht gekauft und nie benutzt) ... auf dem Esstisch das Buch, welches ich als nächstes lesen will, die Tageslichtlampe, die ich schon länger nicht benutze, meint Therapietagebuch, mein Notizbuch, das VHS-Programm ... im Bücherregal die Kamera, das Insektenhotel (Geschenk meiner Tochter), Sämereien, Fotos, Pustefix (wofür brauche ich das? )

Viele Dinge finden auch einfach deshalb nicht ihren Platz, weil sie sich für mich nicht eingruppieren lassen.

Außerdem empfinde ich das tägliche Grundordnung halten als so frustierend, dass ich auf den Rest oft wirklich keine Lust mehr habe. Mit täglicher Grundordnung meine ich so Dinge wie Spülmaschine ein- und ausräumen, Bettmachen, Staubsaugen/-wischen, Kloputzen, Waschen, Bügeln ... alles immer wieder aufs Neue und man wird nie wirklich fertig!

Zitat von Catalie:
Und natürlich klopft auch diese kleine, zuverlässige Stimme im Hinterkopf an um mich zu fragen, ob ich nicht einfach nur zu faul bin...

So eine Stimme habe ich auch!

Dabei bin ich definitiv nicht faul.
Ich kann z.B. den ganzen Tag im Garten wuseln, Beete hacken, Stauden umpflanzen, Sträucher schneiden, Zäune streichen, Holz sägen ... Das macht mir Spaß und bringt mich in einen echten Flow.

Zitat von Catalie:
aber wie merkt man, wo die Depression aufhört und die Faulheit beginnt?


Ist es denn wirklich Faulheit, wenn wir unser häusliches Chaos nicht in den Griff kriegen?
Oder ist es vielleicht so, dass uns andere Dinge einfach mehr liegen? Dass das Aufräumen uns so schwer fällt, weil es für uns eigentlich eine unliebsame Aufgabe ist, für die uns zu allem Überfluss auch noch die Struktur fehlt?

Liebe Grüße
Greta

09.03.2021 10:37 • x 3 #6


Monesie
Hallo Catalie,
Ich denke das Problem liegt woanders. Du fühlst dich nicht dafür allein zuständig und es wächst dir über den Kopf. Du hast 3 Kinder, davon 2 bereits schulpflichtig. Du bist nicht diejenige, die allein dafür sorgen muss, dass der Haushalt wuppt. Ich kenne auch das Problem, aber ich sammle zu viel Kram und kann mich nicht davon trennen, weil früher immer über meinen Kopf und mich entschieden wurde, was ich anziehe, wie ich mich verhalten sollte, womit ich spiele und wann ich überhaupt was sagen durfte. Es wurden Sachen einfach weggeworfen ohne mich zu fragen. Deshalb halte ich alles fest.
Doch ich glaube bei dir ist es etwas anders. Kann es sein, dass du das Gefühl hast, deine Familie bzw. dein Mann lässt dich allein? Er mag zwar das Geld verdienen, aber deine Arbeit ist ebenso wertvoll. Wie weit kannst du deine Kinder spielerisch in den Haushalt mit einschließen? Vielleicht könnt ihr am Wochenende, mit deinem Mann, eine kurze Aufräumaktion mit allen machen, während du z. B das Mittagessen kochst. Dann wäre ale gleichzeitig beschäftigt und es wäre auch gut für den Zusammenhalt.
Wegen der Dekoration würde ich mir nicht so viele Gedanken machen, schon ein schöner Blumenstrauß auf dem Tisch wirkt Wunder.

09.03.2021 15:17 • x 2 #7


Binismile
Das tut soooo gut zu lesen! Als ob jemand genau mein Problem mit Haushalt beschreibt. Schäme mich so sehr für den Zustand der bude. Liebe Ordnung u Sauberkeit. U damals, bevor ich krank wurde hatte ich beides drauf.
Versuche schon seit Jahren wohnung mal tip top zu haben...es klappt nicht. Grad ist besonders schlimm

07.06.2022 16:00 • x 2 #8


BlueLily
Ich dachte nur das könnte ich sein die das geschrieben hat, zwei Schulkinder und bis spät arbeitender Mann. Der gerade bei der Hitze zu nichts mehr bock hat (verständlicher Weiße). Das ist genau gerade mein Thema und ist es auch schon seit dem ich mit jemandem wieder zusammen lebe. Als ich allein war, ging das noch. Es war keine große Wohnung und ich konnte täglich sauber machen, weil es auch nicht viel war.
Jetzt sind es sechs Räume, gut die muss ich nicht alle täglich sauber machen. Aber schon drei Räume täglich überfordern mich. Ich schaffe es mal einen Raum sauber zu kriegen und schwub's müsste ich schon wieder aufräumen. Das ist so frustrierend, dass es nicht sauber bleibt und ich das Gefühl habe die Anstrengung ganz umsonst zu investieren. Die ganze Anstrengung damit ein Raum für ein oder zwei Tage sauber ist. Das lohnt nicht!
Doch gut die Kinder könnten sich um ihre Zimmer kümmern, es nervt das sie es nicht so oft tun. Doch sie haben ja auch keine guten Vorbilder dafür. Ja, ich fühle mich mit dem Haushalt ziemlich allein. Das hab ich schon von Anfang an, an der Beziehung zu meinem Mann bemängelt. Aber ich denke es gibt schlimmeres und wir versinken nur selten im Staub.
Es wäre einfach nur schon wenn immer alles sauber wäre, eine Putzfee käme und es nicht so staubig und unordentlich wäre. Vielleicht wären dann meine Gedanken nicht so unordentlich, wie die Wohnung. Doch es ist ein Teufelskreis, sind meine Gedanken unordentlich ist es meine Wohnung auch. Ich werfe mir also eigentlich vor nicht in Ordnung zu sein und meine Wohnung spiegelt mir dies. Und das macht mich dann noch depressiver . Mensch du musst dich doch nur zusammen reißen und aufräumen. Aber selbst da scheiterst du schon!, sage ich mir . Blöder Teufelskreis !
Ja, eine Putzfrau wäre toll. Doch da ich auch ungerne fremde Leute in meiner Wohnung habe und die dann auch noch in meinen Sachen rumwühlen . Ist das für mich ein No Go . Der sozialpsychatrische Dienst oder das Jugendamt würde mir sicher eine Putzhilfe genehmigen. Zu mündest für zwei, drei Stunden die Woche. Doch wie gesagt, fremde Leute, die dann vielleicht auch noch öfter wechseln wenn man sich an einen gewöhnt hat .
So schnell werde ich wohl nicht aus dem Chaos kommen. Ich habe schon öfter mit meinem Mann geredet und wir haben da zusammen aufgeräumt. Das reden war ja schon eine große Kraftanstrengung, weil er einfach so gepolt ist: Mann arbeitet, Frau macht Haushalt wenn auch schlecht . Ich hab damit gelernt zu leben, es gibt schlimmere Macken und ich mag es eigentlich auch nicht wenn ich gar nichts hab was meine Pflicht ist. Also eigentlich bin ich meine eigenes Problem, weil ich gerade in dieser Depriephase festhänge und nichts schaffe. Es mir jetzt aber deutlicher wird durch den Haushalt, der mal wieder schreit: Na wieder mal nichts auf die Reihe gekriegt.. Nervig, aber nur eine Phase. Das sage ich mir und weiß wenn's mir besser geht sieht die Wohnung auch wieder besser aus. Weil ich sie aufgeräumt hab. Ich sage mir einfach, ich muss jetzt einfach durch die Depriephase durch und dann freue ich mich das ich es geschafft habe alleine meine Wohnung sauber zu machen. Dann ist es in der jetzigen Phase nicht so schlimm .

07.06.2022 17:35 • x 1 #9


Lady66
Man oh man, wie froh bin ich das ich damit nicht allein da stehe, ganz ehrlich ich hätte auch früher nie den preis als beste putze ever bekommen, aber seit ich an einer schweren Depression leide ist mir alles ganz schön entglitten, die Unordnung schreit mich förmlich an, im Schlafzimmer kann ich kaum treten, das zweite bette ist Ablage Fläche und dann fang ich an und höre frustriert wieder auf, zudem kommt das ich gleichgestellt bin und auch damit körperlich nicht mehr so belastbar, ich wünschte mit manchmal nen Jeannie herbei , einmal genickt und alles is tip top, gerade versuche ich über den sozialen dienst Hilfe zu bekommen, nennt sich betreutes wohnen, das heißt jemand kommt zu dir und unterstützt dich, soweit die Theorie, wie das in der Praxis wird werd ich sehen sollte es denn klappen, denn genau wie Therapie plätze ist auch das schwer zu realisieren

Danke für eure beitrage, zu wissen man ist nicht allein hilft irgendwie

14.05.2023 10:55 • x 1 #10


Dys
Natürlich kann man Dienstleister bemühen und im Zweifelsfall auch bezahlen. Ändert aber vermutlich nichts am Kernproblem. Ich kenne das auch gut und es erfordert tatsächlich zwei „Einstellungen“. Die eine ist, ich fange an. Die zweite ist fast noch entscheidender, ich werde nicht alles auf einmal schaffen. Gänzlich außer Acht lasse ich dabei aber die immer wiederkehrende Frage nach einem Sinn. Denn ob etwas Sinn macht oder nicht, spielt keine Rolle, wenn man mal in die Welt blickt und sieht, was alles vermeintlich oder tatsächlich sinnloses getan wird.

Die Frage, bin ich zu faul kann mir kein anderer beantworten, wenn ich sie mir selbst stelle und stelle ich sie Anderen, werden einige sagen, nein, bist Du nicht, weil das ist ja die Erkrankung und andere werden sagen, ja, in gewisser Weise schon, aber wenn es Dich nicht stört, stört es mich auch nicht. Wieder andere, werden sich einfach ihr Teil denken und mir mit Achselzucken begegnen. Letztlich muss ich entscheiden, ob ich nichts tue, weil ich ja damit auf der Welt nicht alleine bin, oder ob ich anfange, etwas zu tun.

Persönlich nehme ich mir einfach, wenn es mich tatsächlich nervt, eine „Ecke“ vor und fange damit an zu sortieren. Zwei „Stapel“ reichen da, einer für „kann weg“ und einer für „behalten“. Letzterer bezieht sich aber nicht darauf, dass dann für immer bleibt. Bei mir zeigt es oft Wirkung, wenn ich angefangen habe und setzt sich dann in anderen „Ecken“ fort. Daher brauche ich keinen „Dienstleister“ sondern muss nur mal aus meiner Komfortzone kommen.

Wenn dann der Punkt kommt, wo ich tatsächlich nicht mehr kann, dann lasse ich es auch erstmal ruhen und mache weiter, wenn es wieder geht, denn dann ist es so. Was mich dabei aber am wenigsten interessiert ist, was andere davon halten oder darüber denken. Ich tue einfach nur was ich kann, weil ich es dann kann und wenn ich mich dabei nicht schlecht fühle, ist es doch gut.

14.05.2023 11:42 • x 2 #11


Lady66
ich denke jeder muss da seinen eigenen weg finden, selbst wenn ich einen Beitrag zahlen muss ist es mir das wert es wenigstens auszuprobieren, bringt es was gut, bringt es nix kann es mir zumindest nicht schaden. Bei mir hat das die Frau vom Sozialen Dienst angeregt, sie meinte das wenn die Umgebung aufgeräumt ist würde man sich zumindest schon mal wohler fühlen, is zumindest, wenn es denn dann so ist, ein schritt in die richtige Richtung. Ich habe über 2 Jahre nach hife gesucht um überhaupt mal zu wissen was mit mir los ist.

@Dys, bist du auch betroffen?

14.05.2023 14:02 • x 1 #12


Dys
Zitat von Lady66:
, bist du auch betroffen?

Inwieweit Betroffen wovon genau? Schwierigkeiten mit aufräumen (aussortieren) oder an Depression erkrankt?

14.05.2023 14:41 • x 1 #13


Lady66
zweiteres auch an Depressionen erkrankt

14.05.2023 17:18 • x 1 #14


Dys
@Lady66 Ja, das bin ich. Auch habe ich meine Probleme, Dinge anzugehen. Nicht nur aufräumen. Es nutzt mir persönlich nur im Endeffekt nicht wirklich, es für mich zu relativieren, indem ich mir sage, dass es anderen ähnlich geht. Einzig das ins tuen kommen, kann bei mir etwas bewirken. Es muss ja wie gesagt, nicht gleich alles erledigt werden. Stück für Stück reicht ja im Rahmen des mir möglichen. Das wichtigste ist, ich muss es eben wollen können.
Und tatsächlich bin ich auch einfach mal zu faul um etwas zu tun, das gestehe ich mir aber dann auch ein.

14.05.2023 17:57 • x 1 #15


A


Hallo Catalie,

x 4#16


Lady66
Zitat von Dys:
@Lady66 Ja, das bin ich. Auch habe ich meine Probleme, Dinge anzugehen. Nicht nur aufräumen. Es nutzt mir persönlich nur im Endeffekt nicht wirklich, es für mich zu relativieren, indem ich mir sage, dass es anderen ähnlich geht. Einzig das ins tuen kommen, kann bei mir etwas bewirken. Es muss ja wie gesagt, nicht ...

ja ich mach auch immer mal was nur komm ich so halt nicht auf einen grünen zweig, aber jeder ist halt auch anders

14.05.2023 18:19 • x 1 #16

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