Hallo Ihr Lieben,
heute habe ich Antwort auf meinen Widerspruch erhalten.
An den Funktionsbeeinträchtigung(en) hat sich nichts verändert, aber 30% haben sie mir diesmal zugestanden.
Nach einem Telefonat mit dem Sachbearbeiter wurde mir wieder gesagt, dass mein Psychiater zu diesem "Fall" nicht angeschrieben wurde
Es liege im Ermessen des Bearbeiters dies zu entscheiden

Und die Aussage, wenn ich durch die Krankheit meinen Job verloren hätte wären 50% drin gewesen, macht mich erst recht wütend!!!
Und nun? Gleichstellungsantrag stellen? Noch eine Instanz höher gehen?
Rechtsanwalt einschalten? ... Ich weiß nicht mehr was tun. Habe meine Kraft verloren.
Auf meiner Arbeit läufts auch nicht besonders gut. Ich bin zum zweiten mal in der Wiedereingliederung und spüre jetzt schon dass ich es nicht durchhalten werde.
4 std liegen eher über als in meiner Kraft. Bin Nachmittags immer total erschossen und morgens schaffe ich es kaum aufzustehen.
6 Stunden kommen übernächste Woche dran. Mag garnicht daran denken...
Ich hätte die Möglichkeit auf 6 Std zu Reduzieren, aber was nützt mir das, wenn ich nicht mal 4 schaffe

Bei jedem Versuch der Wiedereingliederung baue ich rapide ab. Ich bin mir nicht sicher ob es die Firma ansich ist und das Arbeiten dort, was dazu führt das ich so schnell abbaue. Vielleicht blockiert in mir etwas, wenn ich versuche mich dort wieder einzugliedern... Oder ist es tatsächlich das Arbeiten was mir zuviel ist?
Doch was kann ich tun um das heraus zu finden?
Vielleicht wisst ihr mir einen Rat?
Liebe Grüsse
Knoten