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Wechsel Paroxetin auf Venlafaxin

H
Hallo,

ich bin derzeit dabei Paroxetin 40 mg auszuschleichen, um dann auf Venlafaxin zu wechseln. Nehme das Medikament aufgrund von Depression, Angststörung, Sozialer Phobie, Panikstörung. Da ich von Paroxetin gefühlt nur am Schlafen bin, möchte ich gerne eine Alternative. Bisher merke ich Absetzsymptome, jedoch nur zeitweise. Habe nun schon vermutet, dass das aufgrund der Angst davor vielleicht nur Placebonebenwirkungen sind?! Weiß zudem jetzt gar nicht, ob ich lieber in meinem sicheren Raum bleiben oder unter Menschen gehen soll. Hat irgendjemand Erfahrungen und möchte diese teilen?

24.01.2023 18:20 • #1


bones
Nun das die Paroxetin müde gemacht hat, ist eigentlich auch, wenn man mal genau überlegt gewollt. Weil es soll ja dir die Angst minimieren. Und das geht nur, wenn es ne gewiss beruhigende Wirkung erzeugt. Das wieder rum macht daher auch müde. Bei ssri ist es so , dass es nicht antriebsteigernd ist. Auch wenn Ärzte das sehr oft erzählen. Das ist blödsinn. Außer fluoxetin. Bei dem schon. Ist aber das einzig unter den ssri.

Es kann natürlich gut möglich sein, dass du unter venlafaxin am anfang deine Ängste verstärkt werden. Muss es aber nicht. Aber das solltest du wissen. Man kann auch unruhig davon werden. Natürlich istces nur vorübergehend, aber es besteht die Gefahr. Im allen ist aber venlafaxin ein sehr gutes Antidepressiva. Nehme es selber schon lange.

Gestern 06:25 • x 1 #2


A


Hallo Hallo12345,

Wechsel Paroxetin auf Venlafaxin

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H
@bones Vielen lieben Dank für deine Nachricht!
Das Problem war leider echt, dass es mein Leben total beeinträchtigt hat. Zum Teil schlafe ich Wochenenden komplett durch trotz Wecker stellen etc. Keinen Antrieb für irgendwelche Aktivitäten, was mich und meine sozialen Kontakte total belastet. das fühlt sich an wie ein komatöser Zustand, gegen den ich keine Macht habe und wird mir leider auch ständig vorgeworfen. Frage mich aber natürlich auch, ob das nur auf die Medikamente zurückzuführen ist oder auch einfach ein blödes Depressionsproblem ist. Darf ich fragen, wie schnell das Venla bei dir angefangen hat zu wirken? Habe tatsächlich auch etwas Angst vor einem Rebound Effekt nach ein paar Wovhen, da es ja trotzdem zwei unterschiedliche Wirkstoffe sind. Und würdest du sagen im Großen und Ganzen zeigt Venlafaxin eine gute Wirkung bei dir? Darüber gibts ja echt viele Horrorgeschichten.

Gestern 15:12 • #3


Nuance
Du kannst auch im Forum ADFD nach persönlichen Erfahrungen fragen.
Du schreibst nicht, wogegen und wie lange Du Paroxetin eingenommen hast.
Und auch nicht, wie Du ausschleichst.
Die Devise, aufdosieren, falls Entzugserscheinungen zu stark werden, kennst Du sicher. Wenn eine geringe Menge mehr die Symptome verbessert, sind es Entzugserscheinungen.

Es ist ohnehin bei jedem verschieden.
Wer mutig ist, kann schneller abdosieren und das V. gleichzeitig vorsichtig eindosieren.
Es erhöht das Serotonin ja ebenso - nur, dass noch Noradrenalin hinzukommt.

Gestern 15:45 • x 1 #4


bones
@Hallo12345 Bitte nicht bei ADFD fragen. Weil es dort nur Menschen unterwegs sind, die mehr oder weniger schlechtes über medis erfahren mussten. Das ist für sich selbst kontraproduktiv. Weil die , da ist es zum Glück in der Mehrheit , haben keine Probleme bzw. minimal nur Schwierigkeiten gehabt, Posten meistens nicht. Weil zum einen die ein Forum nicht brauchen bzw wenig Lust haben.

@Nuance , sie hat doch geschrieben, wegen was sie nimmt. Es ist nicht relevant wieviel sie nimmt. Ach nicht wie lange sie das nahm.

Venlafaxin hat bei mir sehr schnell gewirkt. Das tut es bis heute noch. Ohne venlafaxin würde ich mit Sicherheit nicht hier sitzen und dir schreiben. Gut ich nehme noch andere medis. Gegen depri ist es das beste was ich bis nun hatte. Meine Liste ist lang.

Nun ich würd mich an deiner Stelle dich nicht verrückt machen wegen horrorgeschichten. Weil es in der Regel nur ein Bruchteil von dem ist, die das nehmen. Wer eine positive Einstellung hat, der hat meist auch wenig bzw. gar keine Probleme. Oft ist es immer, wenn man negativ denkt. Das beeinflusst natürlich die Psyche und körperlich.

Hat dein Arzt dir ein Plan erstellt, wie du absetzen sollst und venla einschleicht?

Gestern 16:42 • x 1 #5


H
Ich war tatsächlich gestern kurz auf der Seite und hab ein paar Erfahrungen gelesen und sie dann sehr schnell wieder geschlossen, weil ziemlich viel schreckliches Zeug drin stand inkl. Studien und Videos zu diversen Medikamenten. Ich denke auch irgendwo ist der Kopf in so einer Absetzsituation der größte Feind, weil wir alle wissen, wie leicht man sich in eine Angst reinsteigern kann. (Und es oft im Nachhinein hätte gar nicht sein müssen). Wenn alles gut läuft bin ich am Sonntag bei der letzten Dosis Paroxetin (Ausschleichprozess ist innerhalb 2 Wochen von 40 auf 0) und beginne dann ab Montag mit Venlafaxin. Und nahm die jetzt schon über 10 Jahre..

Gestern 17:31 • #6


H
Und ich hab den Eindruck, dass die Symptome total variieren über den Tag hinweg. Also zu bestimmten Uhrzeiten irgendwie mehr und dann wieder weniger. Deshalb frage ich mich tatsächlich auch ab und zu, ob da viel psychosomatisch passiert, indem man sich selbst so stresst.

Gestern 17:37 • #7


bones
Nun das kann natürlich gut möglich sein dass es psychosomatisch ist. Ja das ist denk ich normal dass es wechselhaft ist. Zumal da auch noch die erkrankung selbst mit zu berücksichtigen ist.


Ok, da hast du aber zügig ausgeschlichen. Wenn du das psychisch hinbekommst, istces natürlich erfreulich.

Nun wie ich bereits schrieb, ADFD ist eine Seite, wo ich sehr misstrauisch werde. Vorallem sind das Menschen , die keinerlei fachliche Kenntnisse haben und leute Tipps beim ausschleichen geben. Aber wie find ich meines Erachtens für falsch. Kann es nur abraten.

Vor 17 Minuten • #8

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