Stromboli
Mitglied
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Hallo Alphonse
Willkommen hier im Forum.
Der Zusammenhang zwischen hoher Sensibilität und Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen ist ziemlich offensichtlich. Hochsensible Menschen (oder wie man heute sagt, Neurodivergente) haben ein wesentlich höheres Risiko, psychisch zu erkranken, wenn sie in ungünstigen Verhältnissen aufgewachsen sind, als "Neurotypische". Das ist eigentlich logisch, denn ihre Wahrnehmungen sind deutlich subtiler und feiner und entsprechend verletzlicher. Sie haben die sprichwörtliche "dünne Haut", die gegenüber Verletzungen wenig schützen kann.
Das haben auch Studien gezeigt. So hat Elaine Aron (hat die Forschung über Hochsensibilität in Gang gebracht) festgestellt, dass etwa die Hälfte aller Hochsensiblen in Psychotherapie ist, ein Vielfaches ihrer weniger sensiblen Mitmenschen. Allerdings hängt das auch damit zusammen, dass sie offener sind gegenüber Therapie und wesentlich affiner dafür, an sich zu arbeiten.
Es gibt auch die positive Seite: Hochsensible Kinder, die als solche gesehen, wertgeschätzt und gefördert wurden von ihrem Umfeld, können ihre Ressourcen zu genialen Fähigkeiten entwickeln. Manche Künstler*innen, Wissenschafter*innen, Therapeut*innen usw. sind Beispiele dafür.
Willkommen hier im Forum.
Der Zusammenhang zwischen hoher Sensibilität und Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen ist ziemlich offensichtlich. Hochsensible Menschen (oder wie man heute sagt, Neurodivergente) haben ein wesentlich höheres Risiko, psychisch zu erkranken, wenn sie in ungünstigen Verhältnissen aufgewachsen sind, als "Neurotypische". Das ist eigentlich logisch, denn ihre Wahrnehmungen sind deutlich subtiler und feiner und entsprechend verletzlicher. Sie haben die sprichwörtliche "dünne Haut", die gegenüber Verletzungen wenig schützen kann.
Das haben auch Studien gezeigt. So hat Elaine Aron (hat die Forschung über Hochsensibilität in Gang gebracht) festgestellt, dass etwa die Hälfte aller Hochsensiblen in Psychotherapie ist, ein Vielfaches ihrer weniger sensiblen Mitmenschen. Allerdings hängt das auch damit zusammen, dass sie offener sind gegenüber Therapie und wesentlich affiner dafür, an sich zu arbeiten.
Es gibt auch die positive Seite: Hochsensible Kinder, die als solche gesehen, wertgeschätzt und gefördert wurden von ihrem Umfeld, können ihre Ressourcen zu genialen Fähigkeiten entwickeln. Manche Künstler*innen, Wissenschafter*innen, Therapeut*innen usw. sind Beispiele dafür.