Wartezeit bis zur Antwort auf einen Rehaantrag

hopew

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Hallo zusammen!
Ich wollte mich mal erkundigen, wie lange es so im Durchschnitt eurer Erfahrung nach dauert wenn man einen Antrag zur medizinischen Reha stellt bis eine Antwort kommt? Ist das meist so nach 3, 4 Wochen möglich, oder dauert es oft auch Monate oder noch länger?

Vielen Dank für eure Hilfe
hopew

20.09.2010 10:33 • #1


Sonnenblume20

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Hallo hopew,

das ist natürlich ganz unterschiedlich. Ich kann Dir nur berichten, wie es bei mir war.

Ich stelle damals den Antrag Anfang April . Einen Bewilligungsbescheid bekam ich im Mai und musste dann aber noch bis Anfang August warten, bis ich die Reha antreten konnte, weil die Klinik vorher keine freien Plätze hatte.

Manchmal geht es schneller, wenn ein sogenannter Eilantrag gestellt wird.

Wie gesagt kommt es immer auf die Umstände an, vor allem auch darauf, wie überfüllt die Klinik und wie lange die Wartezeiten sind.

20.09.2010 12:29 • #2



Hallo hopew,

Wartezeit bis zur Antwort auf einen Rehaantrag

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Heikejessi

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Hallo,

ich habe meinen Antrag im April gestellt, im November die Bewilligung bekommen und im April darauf bin ich zur Reha gefahren.

Also, du siehst, es kann nicht unterschiedlicher sein.

LG Heike

20.09.2010 22:14 • #3


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achtsamkeit

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Hallo Hopew,
hast du den Antrag schon gestellt? Wer ist der Kostenträger?
Es ist in der Tat so, dass die Bearbeitung sich recht lange hinziehen kann, aber du kannst ja auch Glück haben, dass es bei dir schneller geht.
Erst einmal wäre für dich wichtig die Bewilligung zu bekommen. Dann dauert es bis dir eine Rehaeinrichtung genannt wird und die Rehaeinrichtung braucht dann auch wieder eine
Zeit bis sie dir einen Termin nennen kann zum Rehaantritt.
Es gibt aber eben auch Fälle, wo alles Schlag auf Schlag ging.

Grüße Pelle

21.09.2010 12:51 • #4


Seesternchen

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Trotz Eilverfahren musste ich auch Monate warten. Letztes Jahr im Oktober hab ich den Antrag gestellt, im Februar kam der Bescheid und Ende Juli diesen Jahres konnte ich endlich hin.
Allerdings habe ich von Patienten meiner Wohngruppe auch gehört, dass es bei ihnen teilweise schneller ging. Worauf das ankommt, weiß ich leider auch nicht.

21.09.2010 23:49 • #5


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nam

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§ 14 SGB IX Zuständigkeitsklärung

(1) Werden Leistungen zur Teilhabe beantragt, stellt der Rehabilitationsträger innerhalb von zwei Wochen nach Eingang des Antrages bei ihm fest, ob er nach dem für ihn geltenden Leistungsgesetz für die Leistung zuständig ist; bei den Krankenkassen umfasst die Prüfung auch die Leistungspflicht nach § 40 Abs. 4 des Fünften Buches. Stellt er bei der Prüfung fest, dass er für die Leistung nicht zuständig ist, leitet er den Antrag unverzüglich dem nach seiner Auffassung zuständigen Rehabilitationsträger zu. Muss für eine solche Feststellung die Ursache der Behinderung geklärt werden und ist diese Klärung in der Frist nach Satz 1 nicht möglich, wird der Antrag unverzüglich dem Rehabilitationsträger zugeleitet, der die Leistung ohne Rücksicht auf die Ursache erbringt. Wird der Antrag bei der Bundesagentur für Arbeit gestellt, werden bei der Prüfung nach den Sätzen 1 und 2 Feststellungen nach § 11 Abs. 2a Nr. 1 des Sechsten Buches und § 22 Abs. 2 des Dritten Buches nicht getroffen.

(2) Wird der Antrag nicht weitergeleitet, stellt der Rehabilitationsträger den Rehabilitationsbedarf unverzüglich fest. Muss für diese Feststellung ein Gutachten nicht eingeholt werden, entscheidet der Rehabilitationsträger innerhalb von drei Wochen nach Antragseingang. Wird der Antrag weitergeleitet, gelten die Sätze 1 und 2 für den Rehabilitationsträger, an den der Antrag weitergeleitet worden ist, entsprechend; die in Satz 2 genannte Frist beginnt mit dem Eingang bei diesem Rehabilitationsträger. Ist für die Feststellung des Rehabilitationsbedarfs ein Gutachten erforderlich, wird die Entscheidung innerhalb von zwei Wochen nach Vorliegen des Gutachtens getroffen. Kann der Rehabilitationsträger, an den der Antrag weitergeleitet worden ist, für die beantragte Leistung nicht Rehabilitationsträger nach § 6 Abs. 1 sein, klärt er unverzüglich mit dem nach seiner Auffassung zuständigen Rehabilitationsträger, von wem und in welcher Weise über den Antrag innerhalb der Fristen nach den Sätzen 2 und 4 entschieden wird und unterrichtet hierüber den Antragsteller.

(3) Die Absätze 1 und 2 gelten sinngemäß, wenn der Rehabilitationsträger Leistungen von Amts wegen erbringt. Dabei tritt an die Stelle des Tages der Antragstellung der Tag der Kenntnis des voraussichtlichen Rehabilitationsbedarfs.

(4) Wird nach Bewilligung der Leistung durch einen Rehabilitationsträger nach Absatz 1 Satz 2 bis 4 festgestellt, dass ein anderer Rehabilitationsträger für die Leistung zuständig ist, erstattet dieser dem Rehabilitationsträger, der die Leistung erbracht hat, dessen Aufwendungen nach den für diesen geltenden Rechtsvorschriften. Die Bundesagentur für Arbeit leitet für die Klärung nach Satz 1 Anträge auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zur Feststellung nach § 11 Abs. 2a Nr. 1 des Sechsten Buches an die Träger der Rentenversicherung nur weiter, wenn sie konkrete Anhaltspunkte dafür hat, dass der Träger der Rentenversicherung zur Leistung einer Rente unabhängig von der jeweiligen Arbeitsmarktlage verpflichtet sein könnte. Für unzuständige Rehabilitationsträger, die eine Leistung nach Absatz 2 Satz 1 und 2 erbracht haben, ist § 105 des Zehnten Buches nicht anzuwenden, es sei denn, die Rehabilitationsträger vereinbaren Abweichendes.

(5) Der Rehabilitationsträger stellt sicher, dass er Sachverständige beauftragen kann, bei denen Zugangs- und Kommunikationsbarrieren nicht bestehen. Ist für die Feststellung des Rehabilitationsbedarfs ein Gutachten erforderlich, beauftragt der Rehabilitationsträger unverzüglich einen geeigneten Sachverständigen. Er benennt den Leistungsberechtigten in der Regel drei möglichst wohnortnahe Sachverständige unter Berücksichtigung bestehender sozialmedizinischer Dienste. Haben sich Leistungsberechtigte für einen benannten Sachverständigen entschieden, wird dem Wunsch Rechnung getragen. Der Sachverständige nimmt eine umfassende sozialmedizinische, bei Bedarf auch psychologische Begutachtung vor und erstellt das Gutachten innerhalb von zwei Wochen nach Auftragserteilung. Die in dem Gutachten getroffenen Feststellungen zum Rehabilitationsbedarf werden den Entscheidungen der Rehabilitationsträger zugrunde gelegt. Die gesetzlichen Aufgaben der Gesundheitsämter bleiben unberührt.

(6) Hält der leistende Rehabilitationsträger weitere Leistungen zur Teilhabe für erforderlich und kann er für diese Leistungen nicht Rehabilitationsträger nach § 6 Abs. 1 sein, wird Absatz 1 Satz 2 entsprechend angewendet. Die Leistungsberechtigten werden hierüber unterrichtet

06.11.2010 15:04 • #6

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