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Unverständnis in der Familie

misscaruzo

misscaruzo

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20.11.2018 12:18 • #1


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Camilla-v

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Hallo,
erstmal würde ich dir raten einen Arzt aufzusuchen weil Schlaflosigkeit nichts ist womit man spaßen sollte. Wenn du schon bei einem warst, dann würde ich mich nochmals dahin begeben da die Medikamente anscheinend nicht helfen.
Ich kann mir nur zu gut vorstellen wie die Anmerkungen zu schaffen machen, ich kann das stolz aus eigener Erfahrung sagen. Es gibt nicht wirklich einen Weg womit du diese vollkommen ausblenden kannst. Ich kann nur eins sagen, sie motzen dich wegen diesen Kleinigkeiten an und auch nur die schlechten Seiten. Wenn du den Teller auf die falsche Seite machst musst du daran denken dass du die Spüle ÜBERHAUPT machst. Oder wenn du etwas später aufstehst musst du sehen dass du trotz deiner schrecklichen Schlaflosigkeit trotzdem tag für tag aufstehst. Verstehst du das Konzept?
Ich hoffe wirklich ich konnte dir irgendwie weiter helfen.

Camilla

21.11.2018 01:08 • #2


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issabella

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Misscaruso und Kamilla,
bevor ich eine eindeutige Antwort schreibe, muss ich überlegen.
Wahrscheinlich bin ich in ca 3 Stunden fit.
Zu wenig Daten, um richtige Anamnese zu erstellen.
LG
i.

21.11.2018 02:56 • #3


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issabella

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Hallo, misscarus,

wie alt bist Du?

Generationen Konflikt gab es, gibt es, und wird es weiter geben.
Damit hatte ich auch zu tun gehabt in meinen jungen Jahren in Familiären Kreisen (mehr, als man denkt, - später).

Ganz wichtig, Schlafmittel ohne richtige Diagnose höchstens 2 Wochen lang nehmen, und zwar in niedriger Dosierung. Du bist viel zu jung, um in die Tabletten Abhängigkeit wegen ein paar Meinungsverschiedenheiten mit Deinen Großeltern zu rutschen.

Eigentlich, die einzige Person, die mich fast mit 100 Jahren verstanden hatte, war mein Großvater.(Mit 102J verstorben).
Es kann sein, dass Dich die Großeltern viel besser verstehen, als Du meinst. Die finden einfach nicht den richtigen Weg, Dir das zu zeigen.
Liebe Grüße
i.

21.11.2018 10:28 • #4


Ex-Mitglied

Hallo auch von mir

Hast Du schon einmal mit deinen Großeltern darüber gesprochen?
Das Du nicht einschlafen kannst und darum immer so furchtbar müde bist.

Und zur Spülmaschine - das ist eher schwer da auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, aber das ist nicht ungewöhnlich.
Mein Mann findet meine Art des einräumen auch furchtbar.
Da gibt es dann vielleicht die Lösung - du fragst ob Du eine andere Aufgabe bekommen kannst, die sie nicht stört.
Oder wer sie einräumt - räumt sie auch aus.

21.11.2018 23:33 • #5


Wolfgang60

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12.03.2020 17:16 • x 1 #6


stamilung

ich glaube nicht das dies die regel ist, also solch eine offensichtliche ablehnung. aber sicher kennst du auch nur seine sicht der dinge. diese muss ja nicht den tatsachen, oder zumindest der sicht der familie entsprechen.

12.03.2020 17:19 • x 2 #7


selly

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Ich warte seit 7,5 Monaten mit Verständnis, Geduld und vielen Zuspruch gebenden emails darauf, dass mein sehr depressiver Partner wieder Kontakt will. Bislang gelang es ihm nur seit zwei Monaten ab und an wieder mit mir zu schreiben.seine Texte sind auch wieder so, dass ich ihn im Wesen Wieder erkenne. Leider läuft alles sehr langsam und ich muss mich so in Geduld üben, ohne zu wissen, ob er mich dann wirklich noch will. Ich habe mich überall belesen und soviel hier im Forum gefragt um zu begreifen.
Bei mir kann man nun wirklich nicht von Unverständnis sprechen.nachdem ich ihn Anfang August das letzte mal (versteinert und fremd) sah.
Auch Angehörigen kostet es so viel Kraft, Lebensfreude, Ungewissheit und haufenweise Tränen.

13.03.2020 00:00 • x 2 #8


traumaland

Das tut mir leid für den Mann.

Das Verhalten der Angehörigen verurteile ich zutiefst.

@selly
Das tut mir leid. Solche Rückzüge auf so langer Dauer sind natürlich extrem.

13.03.2020 02:04 • x 3 #9


fiorina

Liebe @selly da gebe ich dir vollkommen Recht. Wie bei vielen Krankheiten, ist auch bei einer Depression der Partner/ Angehörige, die Kinder und Freunde etc. davon betroffen. Ich bin seit fast 30 Jahren in verschieden starken Schüben immer wieder von der Krankheit betroffen.

Es war sehr, sehr oft mehr ein "dahin vegitieren" und kein lebenswertes Dasein.

Ich möchte dich ermutigen, dir selbst, unabhängig von deinem Partner, eine erfüllte und schöne Lebenszeit zu gestalten. Es kann Wochen, Monate oder auch Jahre dauern, bis dein Partner wieder aus dem Tief auftaucht.

Mich haben Verantwortung für Andere tragen, Stress, Druck von Anderen und vor allem "gut gemeinte" Ratschläge und "Aufmunterungen" fast in den Wahnsinn getrieben. Auch lang jährigen Freunden, den Eltern, Geschwistern und eigenen Kindern, ja selbst vielen anderen Betroffenen gelingt es nur selten diese Krankheit nach zu vollziehen und Verständnis auf zu bringen.

Nur du allein kannst entscheiden, ob du dich Dem auf Dauer stellen möchtest.

Eine Entscheidung für dein erfülltes und glückliches Leben MUSS keine Entscheidung gegen eine gemeinsame Beziehung sein.

In jedem Fall wäre es notwendig, dass ihr euch über eure jeweiligen Befindlichkeiten immer wieder offen austauscht. Wenn dein Partner das nur mit dem PC tut, schreib ihm doch mal eine liebevolle Mail. Vielleicht öffnenst du damit ein anderes Türchen zu ihm.

Sei lieb zu dir und fühle dich nicht zu sehr verantwortlich für ihn.

Vielleicht nutzt du deine Zeit auch dazu neue Wege zu gehen!?

Ich wünsche dir viel Mut dabei und sei glücklich, du hast es verdient!

13.03.2020 04:32 • x 4 #10


selly

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Hallo guten Morgen @fiorina
Danke für Deine Nachricht. Mit Zuspruch für ihn meine ich natürlich keine klassischen Nachtichten wie es wird schon etc etc. Sondern einfach normale Alltags Dinge von mir oder dass ich an ihn denke.alles gemischt, aber keine Ratschläge.

Liebevolles geht leider nicht so gut, denn das ist das wo er absolut nicht drauf reagiert. Ich habe ihn seit zwei Monaten soweit, dass wir alle paar Tage mal einen kurzen WhatsApp Dialog oder einen email Austausch haben. Da darf es um nichts emotionales gehen.nicht mal um meinen kleinen Neffen.nur auf sachliches wie berufliches oder technisches (Auto) lässt ihn antworten und es kommt ein Gespräch zustande. Sobald ich was liebes schreibe, hört er auf zu antworten. Jedesmal.

Seine Texte werden zwar von schreibstil immer netter und auch länger.- aber ohne emotionalem und ohne dass er was von treffen oder der Beziehung erwähnt.
Ich kann schon froh sein, dass er nach 5 Monaten null-Reaktion jetzt überhaupt auf Alltagsdinge was antwortet.
Ich frag mich oft wann kommt endlich die nöchste Stufe der Verbesserung, denn erst dann können wir reden und vereinbaren was zutun ist etc.

13.03.2020 08:31 • x 2 #11


fiorina

Dir auch einen guten Morgen liebe @selly
ich lese gerade, daß eure Beziehung (?) 7,5 Monate jung ist, wovon er die letzten 5 Monate kaum noch auf dich und deine Nachrichten reagierte.

Vielleicht hat er gar kein Interesse mehr an einer Beziehung zu dir?
Das scheint mir doch sehr naheliegend.

Weißt du, auch ein depressiver Mensch ist nämlich innerhalb von !5! Monaten irgendwann in der Lage auf einen geliebten Menschen liebevoll einzugehen.

Würde dir das vielleicht so sehr weh tun, dass du diese Tatsache unter Umständen völlig verdrängst?
Glaube mir das könnte ich sehr, sehr gut verstehen, denn auch mir ist das schon einmal sehr lange Zeit so ergangen.
Es tat unendlich weh und ich habe sehr viele Tränen deswegen vergossen. Heute nach über 35 Jahren frage ich mich, warum ich mir diese "Beziehung" überhaupt angetan habe.

Wenn ich in einer Beziehung nicht selbst verständlich Wert geschätzt werde und die Bemühung die Beziehung aufrecht zu erhalten allein von mir ausgeht, dann nehm ich inzwischen die Beine in die Hand und schütze meine Gefühle davor. Es kostet sonst u. A. Selbstachtung, MEINE Lebenszeit und Kraft und es kann auch eine Depression auslösen.

Der Kontakt zu ihm tut dir hanz offensichtlich gar nicht gut.
Das tut mir sehr leid.

Ich würde mich mit dir freuen, wenn du wieder glücklich wärst! Das kannst nur DU herbei führen.
Mach dir dieses Geschenk!

13.03.2020 09:04 • #12


selly

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Hallo @fioeina
Nein.wir sind seit 2,5 Jahren ein paar und wollten zusammen alt werden. Große Liebe von beiden Seiten. Er hatte schon vor unserer Beziehung Depressions Episoden, aber ich wusste nie was das exakt bedeutet.
Seine Depression ist nun seit 7,5 Monaten.also eine starke Episode.deshalb sagt er muss er sich zurückziehen und ganz für sich alleine sein, da er sich nur so sicher fühlt.
Erst seit 2-3 Monaten kommt Stück für Stück immer mehr von ihm.also Besserung.aber Emotionen kann er noch nicht zeigen oder schreiben.da ist er wie stumm

13.03.2020 09:26 • x 1 #13


selly

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@fiorina meinte ich, hatte mich oben vertippt

13.03.2020 09:27 • x 1 #14


selly

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Ich hatte es doch eigentlich deutlich geschrieben?

13.03.2020 09:29 • x 1 #15


fiorina

Zitat von selly:
Ich hatte es doch eigentlich deutlich geschrieben?


Mir war nicht so klar, dass eure Beziehung doch schon über 2 Jahre dauert. Das habe ich wohl überlesen (?).
Alles Gute für dich!

13.03.2020 09:43 • x 2 #16

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