Übergangsgeld-Antrag bei der Rentenversicherung - Beschwerde

Ute71HB

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Hallo.
na, ihr habt ja schon in meinem Krankengeld-Thread gelesen, dass ich nur sehr ungerne von behörden, Staat und versicherungen Geld beantrage, weil ich schon soviel schlechte Erfahrungen hatte damit.

Okay, die Krankenkasse konnte sich bei mir mal wieder mit Schnelligkeit und Zuverlässigkeit beweisen.

Aber jetzt ärgere ich mich mit der Rentenversicherung Bund herum, weil sie schon zwei mal meinen Antrag auf Übergangsgeld verloren hat. Ich wunderte mich die ganze Zeit, warum ich nichts von der Rentenvericherung hörte nach meinem Antrag. Dabei hat die Krankenkasse, nachdem ich mein Krankengeld erhalten hatte, für den noch fehlenden Zeitraum während meiner AHB die Antragspapiere an die Rentenversicherung weitergeleitet. Dann noch einmal, weil ich noch einmal den antrag selbst ausgefüllt hatte und die anderen Formulare noch mal durch den arbeitgeber und Krankenkasse hatte ausfüllen lassen. Auch dies reichte die Krankenkasse gesammelt mit den Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen weiter an die DRB.
Beide Anträge gingen in der BfA (früher hieß die DRB ja so) verloren. Ich schickte eine Beschwerde dorthin mit der bitte, dass sie den erhalt bestätigen. Keine Reaktion!
Nun hatte ich alles noch einmal ausfüllen lassen bzw. selbst ausgefüllt mit den besagten Kopien der Arbeitsunfähigkeit.
Man sagte mir bei der DRB gesagt, dass ich es faxen sollte. So, das habe ich nun getan. Mit einem Anschreiben und der Bitte, den Empfang des Antrages zu bestätigen. Auch keine Reaktion.
Dass die ihr Verständnis am telefon für meine Verärgerung aussprechen hilft mir auch nicht weiter. Ich brauche doch das Geld.
Mann, eh, ich hasse das Leben, hasse mein Leben, weil es nur auf solche Sabotagen und Behördenschikanen basiert!!! Wie um Himmelswillen kann ich sichergehen, dass die Sachbearbeiter den antrag nicht noch einmal verschlampen? Und wie kann ich mich gegen solche Verluste von meinen Unterlagen wehren, wenn die Sachbearbeiter nicht einmal für nötig halten, auf meine schriftliche Beschwerde zu reagieren? Mir fehlte das Geld für diesen Monat jetzt. Ich war sogar gezwungen, mir Geld zu leihen, was ich schon auch wie die Pest hasse.
Genau solche dinge (Verlust von Unterlagen) sind der grund, warum ich Bezüge von Sozialleistungen so hasse. Klar arbeitet man dafür, klar stehen sie einen zu. Aber dieser verdammte Machtkampf mit Behörden regt mich so auf.
Hat jemand solche Erfahtrungen schon gehabt: Akte verloren, Warten auf Geld, Beschwerden ohne Reaktion?
LG
Ute

23.06.2010 14:06 • #1


Heikejessi

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Oh ja, gerade Geldleistungen von der DRV lassen gerne auf sich warten. Da hilft nur Geduld und einen langen Atem.

Ich habe zu solchen Zeiten (Übergangsgeld) am Telefon immer geheult, weil ich so fertig war. Das hat die Sachbearbeiterin wohl immer persönlich genommen und hat mir gesagt, dass ich die Unterlagen nur ihr persönlich zufaxen soll. Meistens hat es geklappt. (Soll jetzt nicht heißen,das jetzt jeder heulen soll, aber ich war einfach fertig).

Wenn dann die Zahlungen und auch Nachzahlungen kamen, ging es immer weiter.

Es geht immer weiter, Kopf hoch und durch.

Es grüßt dich herzlich

Heike

23.06.2010 21:33 • #2


Ute71HB


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Danke @ Heike.
Außer langer Atem bleibt mir wohl nichts anderes übrig. Heulen ist bei mir so eine Sache. Vor den Personen(kreisen), worauf ich sauer bin, kann ich nicht heulen. Da herrscht die Wut vor. Okay, ich bleibe sachlich, aber zeige klar, dass es bei mir so nicht geht. Und wenn ich halt ein bisschen lauter werde.
Wenn ich früher zur Reha war und ÜG brauchte, ging es sehr schnell, zumal ich damals noch Hartz IV bekam. Wahrscheinlich ist alles zulasten der Versicherten umstrukturiert worden.
LG
Ute

24.06.2010 06:54 • #3




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