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Therapie sinnvoll? Angst vor Therapie überwinden

Miss_Lizbeth

Miss_Lizbeth

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Hallo, Zusammen.

Mir, Geht es ja schon seit längerer Zeit garnicht gut. Und, ich habe vor kurzen die Diagnose Borderline und Depression. Habe viel Stress Mit meiner Familie. Und, mit meinem Seelenleben extrems. Ich bin suzifd gefährdet. und,komme mit den ganzen nicht klar.
Was, Ich in meinem Anderen Thema und, In meinem Tagebuch schon öfters erwähnt.

Ich, Bin alltagsunfähig zwischen Leere, Trauer und irrationalen Handeln. Zuletzt, wurde ich schulunfähig geschrieben.

Ich, bin zu allem Überfluss Ungeplant schwanger geworden. Und, Komme damit auch nicht wirklich zurecht.und, Weiß auch nicht wie ich da weiter verfahren soll.

Laut, Leuten und Ämtern wo ich war wäre eine Therapie sinnvoll. Jedoch plagen mich dazu, Ein bisschen Angstgefühle. Und, die Angst dann mein Abitur endgültig zu nichte zu machen. Was, Klar ist.

Ich, Bräuchte schon ein bisschen Abstand aus den ganzen Chaos.

LG.
Lizbeth

14.12.2020 20:48 • x 1 #1


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Greta

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Liebe Lizbeth,

du hast es wirklich nicht leicht zur Zeit

In der wievielten Schwangerschaftswoche bist du? Weißt du schon, ob du das Kind behalten willst?
Bei welchen Ämtern hast du dich beraten lassen?
Gute Beratungsstellen gibt es z.B. bei der Caritas oder bei profamilia. Dort kann man dir helfen, das Chaos zu sortieren und dir Möglichkeiten aufzeigen, wie es weitergehen kann.

Bist du schon bei einem ambulanten Therapeuten in Behandlung?
Nimmst du Medikamente gegen die Depressionen (wegen der Schwangerschaft, vermute ich, eher nicht, oder?)

Warum glaubst du, dass eine Therapie dein Abi zunichte macht?
Wenn du eine Weile mit der Schule aussetzen musst, kannst du später, wenn es dir wieder besser geht, problemlos wieder einsteigen. Das ist nicht anders, als wenn du wegen einer körperlichen Erkrankung oder einem Unfall eine Weile nicht zur Schule gehen könntest. Vielleicht müsstest du das Schuljahr wiederholen, aber ist das wirklich so schlimm?
Wichtig ist doch erstmal, dass du wieder gesund wirst, denn dann hast du auch wieder Kraft für alles andere.
Das wünsche ich dir von ganzem Herzen!

Es grüßt
Greta

17.12.2020 12:51 • x 1 #2



Hallo Miss_Lizbeth,

Therapie sinnvoll? Angst vor Therapie überwinden

x 3#3


Miss_Lizbeth

Miss_Lizbeth

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Zitat von Greta:
Liebe Lizbeth,

du hast es wirklich nicht leicht zur Zeit

In der wievielten Schwangerschaftswoche bist du? Weißt du schon, ob du das Kind behalten willst?
Bei welchen Ämtern hast du dich beraten lassen?
Gute Beratungsstellen gibt es z.B. bei der Caritas oder bei profamilia. Dort kann man dir helfen, das Chaos zu sortieren und dir Möglichkeiten aufzeigen, wie es weitergehen kann.

Bist du schon bei einem ambulanten Therapeuten in Behandlung?
Nimmst du Medikamente gegen die Depressionen (wegen der Schwangerschaft, vermute ich, eher nicht, oder?)

Warum glaubst du, dass eine Therapie dein Abi zunichte macht?
Wenn du eine Weile mit der Schule aussetzen musst, kannst du später, wenn es dir wieder besser geht, problemlos wieder einsteigen. Das ist nicht anders, als wenn du wegen einer körperlichen Erkrankung oder einem Unfall eine Weile nicht zur Schule gehen könntest. Vielleicht müsstest du das Schuljahr wiederholen, aber ist das wirklich so schlimm?
Wichtig ist doch erstmal, dass du wieder gesund wirst, denn dann hast du auch wieder Kraft für alles andere.
Das wünsche ich dir von ganzem Herzen!

Es grüßt
Greta


Hallo, Und Vielen Dank erstmal!
Ich, Bin der 15 Schwangerschsftswoche, Meine Medikamente Die, ich genommen habe, Würden vorerst abgesetzt.
Ich, Habe lange mit mir gehardert ob, Ich das Kind behalten möchte oder nicht. Und, Ja ich bin entschlossen es, zu behalten...
Es, Hat auch ein recht auf Leben auch, wenn es am Anfang schwierig sein wird...
Ich, Kann eine Abtreibung mit mir weder, Noch meiner Christlichen Ethik geschweige, Denn meiner psyche Vereinbaren.
Das, kind ist momentan das was mich glücklich macht. Auch, Wenn es mir eig. Ganz Und garnicht gut geht.
Momentan, Habe ich keine wirklichen Behandlung... Ausser, Körperlich wegen meiner Lunge und meinen eisenwerten.
Lg.
Lizbeth

17.12.2020 13:02 • x 1 #3


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Greta

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Liebe Lizbeth,

zunächst einmal finde ich es sehr schön und auch sehr mutig, dass du dich entschieden hast, das Kind zu behalten.
Du wirst das sicher schaffen! Ein Kind macht ja auch viel Freude und gibt viel Kraft.

Dein Kind braucht eine Mutter, der es gut geht.
Eine kluge Frau hat mir mal gesagt: Wenn es der Mutter gutgeht, geht es auch dem Kind gut.
Und ich weiß, dass das stimmt, denn ich habe trotz meiner Depressionen selbst zwei Kinder alleine großgezogen.

Darum glaube ich, es ist jetzt ganz wichtig, dass du dir Hilfe holst.
Bestimmt gibt es in deiner Nähe eine Beratungsstelle... Caritas, profamilia, eine Frauenberatungsstelle oder ähnliches. Dort bekommt man in der Regel recht kurzfristig einen Termin. Manche Beratungsstellen haben sogar offene Sprechstunden, wo du keinen Termin brauchst.
Auch wenn es gerade sehr schwer ist und du dich am liebsten verkriechen möchtest... lass dir helfen; nicht nur für dich ist das wichtig, sondern auch für dein Kind.

Alles Liebe
Greta

18.12.2020 13:48 • x 2 #4


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Albarracin

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Experte

19.12.2020 13:12 • x 3 #5


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Lavendula

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20.06.2021 17:15 • x 1 #6


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CCC

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Hi, ich hatte auch zwei PTBS. Mit viel Arbeit bei dem zu mir ideal passenden Therapeuten habe ich das hinter mir. Allerdings sind noch die Überreste da. Die versteinerten Spuren sozusagen. Die beiden Themen triggern mich noch sehr, aber ich stürze nicht mehr gefühlt in diese Situation von damals, sondern erlebe die stark abgeschwächten Gefühle so, dass ich einen Umgang damit finde.
Ich habe noch ein traumatisches Erlebnis mit einer OP vor 20 Jahren. Das könnte auch eine PTBS sein, denn ich kann seitdem nicht mehr ins Krankenhaus, ohne schwere Panikattacken zu bekommen. Vor zwei Wochen musste ich dann allerdings eine OP haben, die Panikattacken habe ich mit Lorazepam vermeiden können. Vielleicht hilft Dir dieses Mittel, mit akuten Situationen besser umgehen zu können.

20.06.2021 17:26 • #7


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Lavendula

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Danke für deine Antwort.
Medikamente, die sedieren gehen in die gleiche Richtung für mich, da bekomme ich auch diese extrem Angst, oder wie man es beschreiben mag.es ist irgendwie anders als Angst. Gelähmt vor Schreck,icc weiß nicht.

Narkosen und was in duese Richtung geht, sind das Problem.

Das ist aktuell noch das Problem,dieser Absturz in den Albtraum und darin gefangen sein.

Es ist gut zu hören,dass man da heraus finden kann.

Ich wünsche dir da weiter noch viel Erfolg und Heilung.

20.06.2021 23:05 • x 1 #8



Hallo Miss_Lizbeth,

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Tierliebe

Hallo Lavendula,
auch ich habe zwei PTBS und habe schon drei spezielle Therapien (Traumatherapien) dbzgl. hinter mir.
Mir haben sie immer gut getan, auch wenn gleich mich irgendwann diese Traumata wieder einholen.

Bei dem einen Trauma
Trigger

Missbrauch in Ex-Ehe

durchlebe ich noch heute 26 Jahre später immer wieder dieses schreckliche und mehrfache Ereigniss.
Und bei dem anderen, auch OP
Trigger

während OP aufgewacht

das liegt noch aus meiner Kindheit zurück,
das habe ich heute ganz gut überwunden. Es schleicht sich nur noch ganz selten hinaus aus dem Unterbewusstsein ins
Bewusstsein. Aber ich kann diezbzgl.weil
Trigger

die Narkose versagt

hat auch keine sedierenden Medikamente einnehmen, da ich dann nur bei der Vorstellung diese einzunehmen Luftnot und ein starkes Beklemmungsgefühl im Brustkorb bekomme.

Therapeuten sind meistens meiner Erfahrung nach am Anfang kalt. Und auch ich wurde immer gefragt ob ich an mir und dem Geschehenen arbeiten wolle oder nicht. Was für eine Frage in meinen Ohren. Mich hat die immer wütend gemacht,habe dann aber trotzdem in einem sachlichen und freundlichen Ton geantwortet. Und siehe da, sobald die Therapie dann tatsächlich anfing, so erkannte ich schnell wieviel Verständniss ich von den Therapeuten/in bekam. Auf einmal waren sie nicht mehr der kalte Klotz wo ich mich beim ersten Gegenübertreten unwohl und verunsichert fühlte. Ich denke die meisten
Therapeuten sind am Anfang so. Habe das gar in der TK und stationäre Therapie so erfahren-wahrgenommen.

Ich denke du solltest dieser Therapeutin eine Chance geben.
Viele Therapeuten bieten auch eine Probestunde an um sich gegenseitig zu beschnüffeln ob es zwischen Therapeut und Patient/in passt. Gebe es dadür dich evtl. eine Möglichkeit bei ihr ?

Ich wünsche dir alles Gute für deinen Weg der Aufarbeitung.

Lg. Tierliebe

22.06.2021 18:53 • #9

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