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Tagesablauf bei Erschöpfung

Lavendula

Lavendula
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Hallo mal wieder
Ich wollte mal hören, wie ihr euren Tag so gestaltet, weil ich sehr unzufrieden bin damit, wie es bei mir läuft.

Wenn ich aufstehe, bin ich meist todmüde. Schleppe mich ins Bad, da sitze ich erstmal eine halbe Stunde um zu mir zu kommen.
Anschließend fertig machen, Kaninchen versorgen, frühstücken, bisschen Kaninchensachen aufräumen, denn nachts tobt da der bär 😜 und ausruhen. Heute zB saß ich im Sessel bis eben. Es ist jetzt 12. Ich raffe mich mit schweren Muskeln auf, um einkaufen zu gehen und im Anschluß zu kochen.
Eigentlich müßte ich endlichmal wieder wässrig wischen, auf jeden Fall noch staubsaugen.
Schon der Gedanke, das in dem Zustand zu tun, überfordert mich komplett. Dann ist noch ein online Vortrag heute Abend, dem ich meinem Vater zuliebe zuhöre (es geht um Demenz, das betrifft uns wohl vermutlich leider).

Bei mir ist der Burnout wohl sehr ausgeprägt. Ich habe das auch in groben Zügen mit der Therapeutin besprochen, wir schauen noch, warum ich mich so erschöpft habe und auch warum es mir so schwer fällt, Pausen zu machen, denn egal wie erschöpft, ich treibe mich immer voran. Sicher teilweise gut, aber Pausen fallen dabei nicht an. bloß dieses "dröge" herumsitzen im Sessel zwischendurch,w as ich aber nicht erholsam finde.

Ich mag einfach nur sitzen. Der Körper ist so steif, so zäh und schwer.

Depressiv fühle ich mich nicht wirklich, das hatte ich die letzten Tage, hat sich aber wieder gebessert. Aber der Zustand ist natürlich auch nicht zum jubeln.

Wie ist das so für euch, oder wie war es für euch? Ich bin so unzufrieden mit diesem Ablauf und bekomme es doch nicht anders hin, so müde und groggy wie ich bin.

x 2 #1


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Galicia

Galicia
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Liebe @Lavendula,

danke für dein Willkommen 😘 . Ich hatte mir ein Offline-Wochenende geschenkt/verordnet, daher komme ich heute erst zum antworten.

"Was habe ich falsch gemacht?" ... die Standardfrage schlechthin. Auch gern genommen in der (letztlich ja allem zugrundeliegenden) Form von "Was ist falsch mit mir/an mir?" Dank intensiver Therapie und schweißtreibender Reflektion weiß ich längst, dass die Wurzeln in der Kindheit liegen, wo mir ja genau das konstant signalisiert wurde (direkt oder indirekt, ausgesprochen oder nicht): "Mit dir stimmt doch was nicht! Du bist falsch, so wie du bist! Was du anpackst/denkst/fühlst stimmt nicht!"

Zu deiner abschließenden Frage: habe ich gelernt, damit umzugehen? Ja ... meistens ... Aber es ist eben nicht endgültig ausgerottet, so schön das auch wäre. Ich hatte schon öfter gedacht, jetzt hab ich es so tief verstanden, jetzt ist es durch, jetzt kommt es nicht mehr und ab jetzt lebe ich immer so, wie ich es mir so sehr wünsche: leicht, positiv denkend. Nur um irgendwann festzustellen: da isses ja wieder, da sind sie ja wieder, die uralten Strickmuster, die uralte bekannte Stimme in Kopf und Bauch. Und obwohl ich es ja wirklich weiß, also im Kopf verstanden habe, dass das alte Platten mit Sprung sind, packen sie mich. Je nach aktueller Verfassung eben mehr oder weniger (zur Zeit übrigens mal wieder mehr, darum habe ich mich hier angemeldet). Die internalisierte Stimme ist nachts natürlich besonders laut, mangels Ablenkung: "Ich wusste es, du kriegst es nicht auf die Reihe. Andere schaffen es doch auch. Was ist nur mit dir los? Stell dich doch nicht so an!(... übrigens DER Klassiker schlechthin ...) Jetzt reiß dich doch mal zusammen, anderen geht es doch viel schlechter und die jammern auch nicht!" Die Liste ließe sich problemlos verlängern.

Wenn es ganz dick kommt, kommt auch mal eine Panikattacke aus heiterem Himmel. Die Anzeichen dafür kenne ich und habe sie tatsächlich sofort im Griff durch simples "Stopp! Einatmen, ausatmen, was ist genau hier und jetzt?" Dann vergeht der Anfall innerhalb einer Minute. Das ist auch selten, aber dieses uralte Schema von "nicht (gut) genug" scheint unausrottbar. Ich saß auch mal wie ien Häufchen Elend beim Therapeuten und hab gesagt "werde ich das denn nie los?" und er meinte "vielleicht nicht, aber Sie werden damit leben lernen und tun das ja auch immer besser"

Darum schrieb ich: es geht ums Annehmen. Das 12-Schritte-Programm (was mir vor vielen Jahren als Angehörige eines Alk. mal immens geholfen hat und heute noch nachwirkt) bringt es auf die simple Formel: hinnehmen, was ich nicht ändern kann, ändern, was ich ändern kann, und das eine vom anderen unterscheiden (verkürzt wiedergegeben). Und wenn ich es nicht ändern kann, dass die alte Schallplatte mit Sprung in mir steckt, dann muss ich das hinnehmen. Dann kann ich nur ändern, wie ich damit umgehe. Und ich habe gelernt, dass ich sie nicht bekämpfen kann, denn gekämpft habe ich mein Leben lang und daraus resultiert die tiefe Müdigkeit und Erschöpfung. Die kommt immer dann, wenn ich wieder kämpfe. Kämpfe gegen Unabänderliches.

Es ging mir viele Jahre gut, eine depressive Episode war relativ leicht und relativ kurz da ich die Anzeichen ja kenne und früh genug gegengesteuert hatte. Gegensteuern heißt für mich: bewusst bei mir sein, was brauche ich jetzt, wie fühle ich mich, wann ist es zuviel, wann genau richtig, was tut mir gut und was nicht. Auch zulassen, dass da die alten Muster zu Besuch kommen und sagen "Hallo, wir kennen uns, danke, dass ihr vorbeischaut und mir zeigt, dass was in Schieflage ist. Aber ich habe die Botschaft verstanden und kümmere mich wieder darum, ihr dürft also wieder gehen".

Im Moment klappt das leider nicht, da durch die Pandemie plus einige zusätzliche Ereignisse (Autounfall, Krankheit, etc.) langsam meine Kräfte nachgelassen haben und ich die Schieflage nicht mehr durch meine üblichen Gegenmaßnahmen gerade biegen konnte. Aber auch das versuche ich jetzt erstmal anzunehmen wie es ist.

Ich merke gerade, ich schweife ab, ich hoffe, das ging nicht zu weit weg von deinem Thema.

Aber es hat auch viel mit Tagesablauf bei Erschöpfung zu tun. Ich habe gelernt: wenn ich erschöpft bin, hilft weiterpeitschen eben nur ganz kurzzeitig. Bin ich erschöpft, muss ich mir Auszeiten nehmen. Muss vielleicht mal eine Zeitlang auch über Tag einen kurzen Mittagsschlaf einbauen wenn möglich. Muss vielleicht einfach mal eine halbe Stunde irgendwo in der Sonne sitzen und gar nichts tun, nur schauen. Schaffe es eben nicht, die Bude zu putzen oder andere Dinge zu erledigen. Und das ist das eben so und ist auch in Ordnung so.

Und ehe ich jetzt weiter schreibe und schreibe, schicke ich es lieber ab und hoffe, bei meinen Gedanken und Erfahrungen ist etwas für dich dabei. Wenn nicht, lass es einfach stehen, dann ist auch das ok.

Liebe Grüße und hab einen schönen Tag - nur für heute 😌
Galicia

03.05.2021 09:44 • x 5 #18


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A


Hallo Lavendula,

Tagesablauf bei Erschöpfung

x 3#3


Galicia

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Hallo Lavendula,

noch ganz neu hier, aber hier musste ich mal auf Antworten klicken. Vor Jahren wegen Burnout freiwillig in eine Klinik gegangen lernte ich dort nämlich als erstes, dass Burnout immer eine Depression ist. Burnout gibt es nicht als Diagnose oder Krankheit, dahinter steckt eine Depression. Mir hat der Begriff "Erschöpfungsdepression" damals geholfen, das langsam zu akzeptieren.

Dort kam dann - neben vielen anderen Dingen - auch letztlich heraus, dass ich schon seit frühester Jugend an wiederkehrenden depressiven Episoden litt und weiterhin leide. Depression heißt nämlich nicht automatisch, dass man traurig ist. Gerade dieses Gefühl von Erschöpfung, Ausgelaugtsein, bleierner Müdigkeit gehören leider auch dazu. Und dieses "ich will es verstehen, ich will nur den richtigen Weg/Knopf finden, damit umzugehen" ist ja auch nur ein weiterer Aspekt von der tiefverwurzelten Sehnsucht danach, die Dinge "richtig" zu machen. Ich zumindest denke eh gerne, was hab ich denn nur wieder falsch gemacht, dass es mir jetzt nicht gut geht?

Ein Geheimrezept (und erst recht kein schnelles) hab ich auch nicht, es geht irgendwie immer wieder nur ums annehmen. Mich selbst, die momentane Situation, meine Grenzen.

Alles Liebe
Galicia

29.04.2021 10:28 • x 4 #16


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L
Überlege dir ob du wirklich saugen und wischen musst oder ob das morgen reicht und versuche dich nur aufs einkaufen zu konzentrieren. Vielleicht kannst du auch was schnelles kochen oder einfach mal was zum in den Ofen schieben. Das spart Energie. Ich gehe Schritt für Schritt vor. Eine gewisse Tagesstruktur ist gut wobei ich das auch noch nicht implementiert habe. Akzeptiere deinen Zustand. Ich konnte anfangs auch nicht viel und hatte ein schlechtes Gewissen nichts zu tun.

x 4 #2


Bella72
Hallöchen,

also wenn man depressiv ist, ist schon eine größere Aufgabe wie kochen oder einkaufen ein Erfolg. Vielleicht nimmst Du Dir zu viel vor und schaffst dann gar nichts.
Vielleicht kannst Du Dir pro Tag eine Sache vornehmen und auch froh sein, wenn Du die geschafft hast. Wenn dann noch eine andere Sache geht, gut und wenn nicht auch gut.
Wie lange bist Du schon krank? Nimmst Du Medikamente?
Eine Tagesstruktur ist tatsächlich hilfreich. In der Klinik wird sie einem ja aufgezwungen aber zuhause ist es schwerer. Eine Tagklinik wäre da vielleicht auch eine Idee. Da musst Du zu einer gewissen Uhrzeit sein, wirst aktiv gehalten aber nicht überfordert und bekommst therapeutische Unterstützung.
Liebe Grüße von Bella

x 2 #3


Lavendula
Hi also mit Struktur habe ich keine Probleme und in einer Tagesklinik war ich bereits 2x. Medikamente nehme ich keine.
Ich habe auch nicht direkt Depressionen,das war die letzten zwei Tage eine Verstimmung, aber natürlich gibt's keinn Burnout ohne Depressionen wahrscheinlich.

Ich habe auch alles geschafft, was ich schaffen wollte und tue das meistens.

Mir geht es eher darum wie @Lazyblanca sagt, herauszufinden, wie ich mit den Anforderungen am besten umgeh3, was ist wichtig, wie komme ich klar Damit, erschöpft zu sein, nicht alles zu schaffen, zu entscheiden, was wichtig ist... Schwer zu erklären...

Danke für Eure Antworten Smile

#4


Elliot
Mir hilft Meditation dabei, konkret Atemmediation. Dabei einfach die Gedanken kommen und gehen lassen. Hinterher ist meistens wieder etwas mehr Ordnung im Hirn.

x 3 #5


Lavendula
Zitat von Elliot:
Mir hilft Meditation dabei, konkret Atemmediation. Dabei einfach die Gedanken kommen und gehen lassen. Hinterher ist meistens wieder etwas mehr ...


Danke, da hilft mir auch qigong zb das stimmt,

x 1 #6


Catalie
Hallo @Lavendula,

Ich kann dich so gut verstehen, mir geht es ähnlich wie Dir. Ich fühle mich meist nicht "depressiv" sondern müde, erschöpft, lust-und antriebslos. ich möchte auch am liebsten den ganzen Tag nur irgedwo rumsitzen oder liegen, es fällt mir alles schwer, aufstehen scheint unmöglich. Immer der Gedanke, nur noch zwanzig Minuten die Augen zu machen, danach geht es bestimmt besser und oh Wunder, es geht NICHT besser, eher schlimmer, aufstehen fällt noch schwerer, matschig und Bäh im Kopf, nur müde, nur erschöpft aber schlafen, ausruhen bringt nichts. Corona macht es möglich, weil viele Termine wegfallen, die Tagesstrukur fällt in sich zusammen.

x 2 #7


Lavendula
@Catalie also eine Struktur habe ich und ich sitze ja nicht herum oder so, aber alles ist so so schwer.
Aber aus meiner Erfahrung kann ich sagen, nicht schlafen und nicht ausruhen bringt auch nichts zwinkern Das ist ja das Problem.
Was bringt etaws?
Mir ist aufgefallen, dass ich so ziemlich alles mit Druck mache. Ich mache mir Druck auszuruhen, mache mir Druck meinen Haushalt zu schaffen. Mache mir Druck rauszugehen, spazieren, weil es ja gut sein soll, mache mir Druck, Übungen zu machen, weil es ja gut sein soll... ich mache mir mit ALLEM Druck. Ok nun erkannt und jetzt...wie mache ich mir keinen Druck, weil ich bin das scheinbar gewohnt.

x 4 #8


Elliot
@Lavendula sehr gute Frage, auf die ich auch keine pauschale Antwort habe. Eventuell kann eine Verhaltenstherapie helfen. Die gute Nachricht: Unser Gehirn ist neuroplastisch, d.h. es kann sich ändern. Nichts ist in Stein gemeißelt. Die schlechte Nachricht: Dazu braucht es Zeit und viele, viele kleine Schritte und Wiederholungen. Also bleib dran, lass dich von deinem Druck nicht auffressen!

x 2 #9


A
@Lavendula
Hallo Lavendula,
Das mit dem Druck kenne ich. Nichts machen ist doof, weil es die Depression nach vorne treibt, zuviel machen ist auch doof. Also mache ich quasi genau was ich machen soll und erwarte dann aber auch, daß es besser wird. Leider ein Trugschluss.
Aber aus. Mir selber raus klappt das noch nicht so gut mit den Aktivitäten. Also Druck, Druck, Druck... Ein ewiger Eiertanz

x 1 #10


T
Hallo, ich bin neu hier.
Also ich schaue Regelmäßig hier ins Forum aber war nicht Registriert. Vielleicht ring ich mich irgendwann mal dazu durch meine Geschichte zu erzählen und meine Probleme.
Aber nun zu dem Thema.
Die Erschöpfung kenn ich leider nur zu gut, sie war seit Anfang an mein größtes Problem. Ich habe schon zu Beginn meiner Behandlung Duloxetin bekommen, um meinen Antrieb zu steigern. Dies hat nach einer Zeit auf der Höchstdosis auf einigermaßen Funktioniert. Aber nach ca. 1 ½ Jahren wurde die Wirkung immer weniger, bis gar nicht mehr.
Dies war eine schlimme Zeit, zumal ich zu der Zeit wieder Arbeiten war und ich ständig krank war.
Dann wurde ich auf Elontril 300mg umgestellt (die 3 Monate Umstellung gehört zu den schlimmsten was ich je gemacht habe).
Dadurch bin ich wieder Arbeitsfähig bzw überhaupt fähig irgendwas zu tun. Wenn aus irgendeinen Grund das Elontril nicht wirkt (z.B. durch Kortison) geht nichts mehr.
Was ich damit sagen möchte, wäre das eine Idee für dich, ein Medikament zu nehmen was den Antrieb extrem steigert.
Ein großer Nachteil den ich gerade zu spüren bekomme, ist das Elontril kaum gegen Depressionen hilft.
Aber ich kann meist meinen Alltag bestreiten und auch arbeiten, was sonst nicht gehen würde.

x 2 #11


A
@Tars hallo Tars,
aktuell nehme ich citalopram. Damit bin ich eigentlich lange Jahre gut und sicher gefahren. Im 'normalen' Leben bin ich eher sehr aktiv und mein Antrieb ist eher zu hoch. Es gilt da nun ein Mittelmaß zu finden. Und genau beginnt der Eiertanz.
Ich bin Guten Mutes aus der Tagesklinik raus und dann war es doch wieder alles zu schnell zuviel. Keine Ahnung wo die Mitte liegt

x 2 #12


T
So ging es mir nach der REHA vor 2 Jahren. Endlich wieder Energie und Hoffnung.
Ich hatte sogar schon meinen Arzt gefragt ob wir die Dosis wieder runtersetzen wollen. Aber der Dr. hat mehr Erfahrung und hat gemeint es wäre viel zu früh.
Ein Jahr später war die Medikamenten Umstellung, 3 Monate der blanke Horror. Aber auch die einzige Chance zumindest etwas Leben und Arbeitsfähigkeit wieder zu bekommen (zum Dank dafür sollte mir gekündigt werden).
Es ist ein blödes Gefühl zu wissen, dass alles von einer Tablette abhängt.
Bei mir war die Antriebslosigkeit immer höher als die Depressionen, bei dir scheint das im "Normalfall" andersherum sein.
Ich leide in den letzten Wochen auch an stärkeren Depressionen, aber da muss ich irgendwie durch. Den ich kann nur eines von beiden haben Antrieb oder stärkeres Antidepressiva.
Und ohne den Antrieb kann man das kaum Leben nennen.
Ich wünsche dir das du bald aus dem Loch rauskommst.
Ohne meine Frau und den Hunden würde ich das wohl nicht schaffen.

x 2 #13


A
@Tars vielen Dank Tars. Ja, ich habe hier auch gute Unterstützung...
Auch dir wünsche ich immer viel Sonne und gute Energie...

x 1 #14


A


Hallo Lavendula,

x 4#15


Lavendula
Lieben Dank für Eure Antworten.

Antrieb fehlt mir in der Regel nicht. Ich bin bloß zu erschöpft,um die Dinge zu tun, die ich gerne würde.

Ich wünsche euch auch alles gute Smile

#15

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