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Hallo,
Mein Name ist Jan ich bin m/17 und hoffe hier ein paar Antworten zu finden
Ich dachte mir es reicht jetzt mit dem "Runterschlucken" und ignorieren und ich sollte mal Hilfe suchen.
Angefangen bei Kummer:Ich bin oft sehr traurig oder melancholisch mit Gedanken wie: "Was bin ich bloß für ein Versager. " oder "An mir ist rein garnichts besonders noch bin ich wichtig für die Gesellschaft". Nein, ich bin nicht einsam und habe einen Freundeskreis und bin im Jugesellenverein von meinem Dorf aktiv. Jedoch bei meinen Freunden fühlt es sich nicht so richtig an: Ich fphle mich als ob ich nicht dazugehören würde und es stimmt, dass sie mich teils aktiv auslassen (z.B. nicht in die WA-Gruppe schreiben, aber trotzdem was unternehmen ohne mich, was ich durch Snapchat zusammensetzen konnte). Im Verein bin ich zwar ich sag mal beliebt, fühle mich da aber ähnlich wie bei meinen Freunden (meistens wenn ich Alk. trinke werde ich stark melancholisch und verlasse daher Feste früher um die Stimmung nicht zu zerstören). Körperlich bin auch nicht sehr fit und bin "pummelig", bemühe mich aber dies zu ändern. Trotzdem nagt so etwas stark an mir. Zudem bin ich bei Frauen nicht sehr erfolgreich und hatte noch nie eine enge und intime Beziehung, versuche jedoch auch nicht mehr eine aufzubauen, da es eh nicht klappt. Meine Eltern helfen bei alldem auch nicht, da ich auch nichts erzähle. Ich "schlucke" generell alles schlechte was passiert "runter" und lasse nichts nach außen. Problem ist halt wenn es nach Außen kommt, bin ich komplett aus dem Häuschen und schlage z.b. zu stark zu in einer Streiterei, die harmlos war oder heule zu stark. Dieses "Runterschlucken" ist auch glaube ich ein sehr großes Problem.
Stimmungsschwankungen:Habe oft solche, wo ich von eigentlich guter Laune auf sehr schlechte komme und diese dann auch beibehalte.
"Psycho-Momente"Diese sind wirklich das, was ich damit ausdrücken möchte. Ich schlage mich selbst auf den Kopf mit der Faust oder mit Gegenständen bis es höllisch wehtut, weil etwas nicht klappt. Diese "nicht-klappt-Sachen" reichen von Schule bis hin zu einem Fehler in einer App auf dem Smartphone, der nervig ist. Bei diesen Momenten bin ich praktisch unkontrollierbar und so passiert es, dass häufig etwas kaputt geht was nicht kaputt gehen sollte. Ich bin praktisch wie weggetreten für einen kurzen Augenblick. Nach solchen Momenten bereue ich meine "Taten" dann meist für ein paar Tage oder auch nur stunden. Ein weiterer "Psychomoment" ist erst seit kurzem da: Als etwas mal wieder nicht geklappt hat (Diesmal in einem Spiel) war ich für ein paar Minuten wie auf Standby geschaltet und habe schief auf meinem Stuhl gesessen und auf irgendeinen Punkt gestarrt bis ich mich wieder "beruhigt" habe.
So das waren meine Hauptprobleme, hoffe, dass jemand antwortet und mir helfen kann. Falls ich noch mehr Details bezüglich des "Runterschluckens" oder der Freunde etc. geben soll, sagt bescheid.