12

Stationärer Aufenthalt Ja oder Nein

Theodore-Finch

7
1
5
Hi,
Ich bin 20 Jahre alt und habe sehr starke Depressionen. Ich habe schon mehrere ambulante Gesprächstherapie und mehrere Tageskliniken ausprobiert aber nichts hat geholfen also habe ich es wieder abgebrochen. Ich bin aber mittlerweile so weit das ich kaum noch einen Ausweg finde. Und deswegen habe ich mir überlegt ob ich mich nicht selber in einer Klapse einweisen. Aber ich weiss nicht ob es wirklich das ist was ich brauche oder ob nicht. Des weiteren weiss ich nicht wie man sich selbst am besten einweist. Ich habe auch keinen blassen Dunst ob es wirklich hilft. Alles was ich weiss ist das ich es nicht noch auch nur einen Monat mit meiner Gedankenwelt aushalte.
Vllt kann mir ja jemand einen Rat geben.

16.12.2018 16:39 • x 1 #1


ulysses

Üblicher weise wird dir dein Arzt da weiter helfen können und das auch tun wenn es erforderlich ist. Ansonsten könntest du in deiner Stadt - wenn es das gibt - den Sozialpsychiatrischen Dienst anrufen oder dich dorthin begeben.

16.12.2018 18:05 • #2


Ellis

Wenn du mit Klapse eine Psychiatrische Anstalt meinst wo Leute langfristig untergebracht werden, weil sie eine Gefährdung für sich selbst und/oder andere darstellen, nein. Dafür brauch es einen richterlichen Beschluss, und sofern du nicht schon entsprechend auffälig wurdest, wird es den wohl kaum geben.
Wenn es dir um eine psychosomatische Klinik geht, ja da kannst du einfach hingehen, wenn du unter ausreichend schwerwiegender Beeinträchtigung leidest, werden sie dich spontan aufnehmen.
Dass andere Therapien nicht geholfen haben, wird da wohl nicht reichen...
wenn du sagst, dass du es nicht mehr mit deiner Gedankenwelt aushälst... vielleicht schon eher, aber das ist auch noch sehr unpräzise formuliert

16.12.2018 18:13 • #3


Avatar

Dustin

17
1
8
Grüß dich Thedore,
Klapse...rede dir das nicht so schlecht.
Ich bin auch 20 und war selber 10 Monate auf Station sowie in einer Tagesklinik. Ich bin mir sicher, es war die beste Entscheidung für mein zukünftiges Leben. Du lernst dort Menschen kennen, die dein Leben bereichern. Auch die Therapie ist wesentlicher Intensiver auf der Station. Du wirst Rückschläge haben...aber auch sehen wie es voran geht! Glaub mir, dass ist das schönste Gefühl was du jemals hattest. Wäre ich diesen Schritt nicht gegangen, würde ich immer noch mit Panik und Depressionen zu kämpfen haben. NATÜRLICH BIN AUCH NICHT 100% geheilt. Aber mir wurde begebracht, wie ich damit umgehen kann und was ich im Falle einer Panikattacke mache. Falls du noch mehr wissen möchtest kannst du mir gern schreiben

16.12.2018 18:13 • x 3 #4


Avatar

Zuitan

25
7
24
Hey Theodore,

ich persönlich würde dir dazu raten, da du an einem ähnlichen Punkt bist wie ich im Moment. Es kann dir nur helfen, viel schlimmer wird es nicht mehr.
Ich selbst hatte vorher keine Therapie, bin einfach zum Hausarzt und hab ihn um einen Überweisungsschein für die psychosomatische Klinik in unserer Nähe gebeten, den er mir auch ohne Probleme ausgestellt hat, nachdem ich ihm kurz meine Gefühle geschildert habe.
Einen Termin in der Klinik zu bekommen ist auch nicht so schwer.
Sicherlich kostet es einige Überwindung, diesen Schritt zu gehen, du wirst sicher viel mit dir kämpfen.
Aber ich denke, dass es dir helfen wird.

Wenn wir beide den Weg in die Klinik geschafft haben, können wir ja unsere gegenseitigen Erfahrungen austauschen.

16.12.2018 19:58 • x 1 #5


Avatar

Dustin

17
1
8
Zitat von Zuitan:
Wenn wir beide den Weg in die Klinik geschafft haben, können wir ja unsere gegenseitigen Erfahrungen austauschen.


Ich würde mich freuen wenn ihr mir auch davon berichtet. Interessiere mich sehr dafür was andere für Erfahrungen auf der Station gemacht haben.

16.12.2018 20:00 • #6


Avatar

Zuitan

25
7
24
@Dustin
Ja, klar, ich wollte dich da jetzt nicht ausschließen. ^^

Mein Termin ist am 8.1., ich versuche aber morgen, ihn noch vorzuverlegen, weil ich eben nicht weiß, ob ich es bis dahin schaffe.

16.12.2018 20:09 • x 1 #7


Avatar

Dustin

17
1
8
Zitat von Zuitan:
Mein Termin ist am 8.1., ich versuche aber morgen, ihn noch vorzuverlegen, weil ich eben nicht weiß, ob ich es bis dahin schaffe.


Klar schaffst du das! Glaub mir, dann beginnt ein neues Leben.

16.12.2018 20:24 • x 1 #8


Theodore-Finch

7
1
5
Danke für eure Tipps und Ratschläge an alle.
@Zuitan gerne können wir uns austauschen wenn wir es geschafft haben.
Ich weiss zwar nicht ob es wirklich hilft oder nicht aber im schlimmsten Fall kann ja gar nix passieren ausser das ich es nich ne Weile länger Erträge.

17.12.2018 19:59 • #9


Ex-Mitglied

Ich hatte auch 8 Wochen Klinik, und es echt nicht übel.
Mir hat es viel gebracht
Ich wünsche euch beiden viel Erfolg

17.12.2018 20:02 • x 2 #10


Josh

8
3
Entgegen der Beiträge Die ich bisher gelesen habe muss ich leider nur negativ von stationären Aufenthalten berichten. Ich glaube dieser Aufenthalt ist gut wenn man akut Hilfe braucht um einen aus seinem alten Trott zu reißen und sich eventuell vor einem Selbstmord oder Ähnliches zu schützen, aber es ist mehr ein Pflaster (meiner Meinung und Erfahrung nach) als eine Heilung. Mir persönlich half nur lange Gesprächs-Therapie gepaart mit ärztlicher Unterstützung in Form von Medikamenten um langfristig eine Veränderung zu erzielen. Meine beiden Krankenhausaufenthalte waren nur Notlösungen für eine kurzfristige Erleichterung

02.01.2019 12:02 • #11


Ex-Mitglied

Zitat von Josh:
aber es ist mehr ein Pflaster (meiner Meinung und Erfahrung nach) als eine Heilung.


Eine "Heilung" ist auch meiner Meinung nach nicht zu erwarten. Es werden einem dort Wege gezeigt um mit der Krankheit umzugehen. Und mehr hatte ich auch ehrlicherweise nicht dort erwartet. Und die Wege wurden mir dort gezeigt und seit dem komme ich wieder deutlich besser klar im Leben.

02.01.2019 14:27 • #12


Frederick1

hallo lieber Theodore,

von mir auch ein ganz herzliches Willkommen hier. Und ich hoffe und wünsche mir für dich, das du wieder auf bessere Gedanken kommst. Ja früher hat man zu so einer Klinik "Klapse gesagt". Aber ich finde das echt abwertend. Denn du bist doch auch ein wertvoller Mensch. Du und wir dürfen echt dankbar sein, dass es solche Kliniken gibt, das ist nicht selbstverständlich. Menschen, die dir helfen wollen, die sich um dich kümmern, sich um dich sorgen.

Selbst war ich vor einigen Jahren, zwei mal in so einer Klinik. Mein Arzt und Therapeut hat mich damals eingewiesen. Mir hat es sehr gut geholfen. Gut, am Anfang war ich noch blockiert, hatte nicht so das Vertrauen............................................

Bis ich es merkte, es lag nicht nur am Personal in der Klinik, sondern auch viel an mir. Die können da machen was sie wollen. wenn ich nicht bereit bin mich zu öffnen, dann geht da gar nichts.

Gut getan haben mir die vielen Sportmöglichkeiten. Da durfte ich lernen wie gut es tut, die Depression rauszuschwitzen.

Das tue ich immer noch, meinen Körper in der Wärmekabine weinen zu lassen, und hinterher eiskalt abduschen.

Aber auch das dein Innerstes heilen darf, so gut es geht. Das du deine Lebensumstände, so wie du gerade lebst, lernst zu verändern. Eine neue positive Sichtweise für dich und dein Leben. Das dein Leben erfüllender wird, glücklicher, authentischer, so das du wieder gerne lebst.

Und das, was du nicht ändern kannst, das du lernst das anzunehmen, und du dich nicht nur ablehnst. Wir Menschen haben alle unsere Grenzen. Kein Mensch muss alles können.

Mir wurde mal bewusst, das es so viele Menschen auf unserer Erde gibt, denen geht es noch viel schlechter wie mir. Und es ist interessant zu sehen, wie Menschen unterschiedlich auf schreckliche Situationen reagieren. Viele Menschen sind verzweifelt, andere versuchen sich irgendwie mit ihrer Lebenssituation zu arrangieren.

Bleibe auch in deiner Depression du selbst lieber Theodore, verliere nicht die Achtung vor dir selbst, gebe dich nicht auf.

Denn du darfst du selbst sein, mit deinem Innersten, deinem Körper, deiner Lebensgeschichte usw...

Die Frage ist nicht in erster Linie wie deine Lebensumstände sind, sondern wie du im Einklang mit dir selbst dein Leben gestaltest.

Die Frage ist, ob du auch trotz schwieriger Situationen, dir selbst gegenüber treu bist, zu dir stehst, und dich so verhältst, das du dich mit deiner Selbstachtung im Spiegel betrachten kannst.

Wie du dein Leben wieder in den Griff bekommst, wie du dein Leben, deinen Alltag wieder packen kannst.

Das braucht aber seine Zeit, das geht nicht von heute auf morgen, da brauchst du echt Geduld.

Und wenn du dich und deine bisherige Lebensgeschichte annehmen und akzeptieren kannst, auch den ganzen Mist, dann wird in dir das Gefühl wachsen, das du etwas wert bist, dein Leben nicht sinnlos ist, sondern du ganz persönlich einen Sinn für dein Leben finden darfst.

Dieses Gefühl, dass du etwas wert bist, wird wiederum das Zutrauen, das Vertrauen zu dir selbst stärken. Du darfst innerlich immer fester werden, stabiler, selbstbewusster usw....

Und das möchte ich dir echt wünschen.

Es kann aber auch sein, das trotz aller Anstrengung von dir und von der Klinik, es überhaupt nicht passt. In diesem Fall darfst du auch wechseln.


in guten Gedanken für dich,

viele liebe Grüße,


Frederick

02.01.2019 17:01 • x 1 #13


Josh

8
3
Zitat von florica:

Eine "Heilung" ist auch meiner Meinung nach nicht zu erwarten. Es werden einem dort Wege gezeigt um mit der Krankheit umzugehen. Und mehr hatte ich auch ehrlicherweise nicht dort erwartet. Und die Wege wurden mir dort gezeigt und seit dem komme ich wieder deutlich besser klar im Leben.


Heilung war auch meinerseits das falsche Wort. Ich glaube "Hilfe" wäre meinem persönlichen Empfinden nach sinnvoller. Mir hat man dort gefühlt nämlich nicht geholfen. Man hat mir Medikamente verordnet in anfangs viel zu hohen Dosen, mir wurden Therapien aufgezwungen die nichts brachten und Diagnosen gestellt die fernab von dem sind was ich hatte um mich nach 5 Wochen regelrecht rauszuschmeißen ohne das es mir besser ging.

All das muss aber nicht heißen, dass es immer so ist und ich bin mir sicher, dass diese Klinik auch nicht die beste war. Vorallem da ich in einem Gespräch zwischen Chefarzt und anderen Ärzten vom Chefarzt den Satz hörte "Ich glaube nicht an Burnout und Depressionen. Das sind doch alles nur moderne Erfindungen der Arbeitnehmer um krank zu feiern." Außerdem will ich auch unterstreichen, dass ich mit vielem dort sehr unzufrieden war und meine subjektive Meinung dadurch vermutlich getrübt sein könnte.

02.01.2019 21:56 • #14


Ex-Mitglied

Hast du denn erst in der Klinik zum ersten mal die Medikamente bekommen oder wie war dein Verlauf?
Und warum dann die 2te Klinik

Ich hatte vorher schon die Medikamente und dann als es wieder schlimmer wurde einen Klinikaufenthalt. Allerdings konnte ich mir die Klinik aussuchen.

02.01.2019 22:03 • #15


Josh

8
3
Zitat von florica:
Hast du denn erst in der Klinik zum ersten mal die Medikamente bekommen oder wie war dein Verlauf?
Und warum dann die 2te Klinik

Ich hatte vorher schon die Medikamente und dann als es wieder schlimmer wurde einen Klinikaufenthalt. Allerdings konnte ich mir die Klinik aussuchen.


Die erste Klinik von der ich die Horrorstorys schreibe war eine akut-Klinik. Dort bin ich hin, weil ich irgendwann gemerkt habe, dass es mir immer schlechter geht und meine Arbeit darunter leidete, sodass ich mit 19 Jahren etwas ratlos da stand und mir mein Hausarzt zu besagtem Klinikaufenthalt riet. Das brachte mir persönlich fast nichts.

Die zweite Klinik kam im Anschluss, als ich mich bei meiner Krankenkasse beschwert hatte über die Fachkompetenzen der Arbeiter sowie, dass das alles für die Katz war. Mir wurde versprochen in eine spezielle psychosomatische Klinik eingewiesen zu werden nach etwas Wartezeit und das man mir dort besser helfen kann. Prinzipiell gefiel es mir in der zweiten Klinik auch deutlich besser, da ich mehr das Gefühl hatte das mir zugehört wurde. Es brachte auch tatsächlich mehr, denn immerhin ging ich wenigstens mit einer Diagnose nach Hause die auch tatsächlich stimmte. Dennoch empfand ich 5 Wochen Aufenthalt um "nur" eine Diagnose zu kriegen einfach nicht Sinn der Sache und eine intensive ambulante Einzeltherapie hätte mir mehr gebracht in deutlich weniger Zeit.

Medikamente hatte ich vorher keine, da ich nur beim Hausarzt war und die Wartezeit auf den Psychiater einfach unendlich lange war. D.h. experimentiert wurden bei mir das erste Mal mit Medis im ersten Krankenhaus und das zweite Krankenhaus hat nach dem Motto "never change a running system" einfach weiter die Medikation gegeben auf die ich eingestellt war ohne groß nachzufragen.

02.01.2019 22:27 • #16


Ex-Mitglied

Dann war mein Verlauf auch anders. Ich wollte auch gerne die Medikamente umstellen.
Und meine Ärztin hat das als weiteres Argument für die Klinik genommen, das es ja eh besser ist - wenn man dabei jederzeit jemand sprechen kann, wenn man sich komisch fühlt.

Und zu dem Zeitpunkt war mir eh alles egal.
Es war auch eine Akut-Klinik allerdings gemischt mit Reha-Leuten.

02.01.2019 22:32 • #17


Theodore-Finch

7
1
5
Ich habe mich jetzt nach langer Überlegung dazu entschieden in eine Klinik zu gehen. Auch wenn ich noch nicht so ganz weiss wie ich es anstellen soll. Klar ich könnte mir jetzt ein Messer nehmen und mir die pulsader aufschneiden aber das ist nicht besonders angenehm und außerdem würden das auch meine Nachbarn mitbekommen und das ist nicht das was ich will. Ich habe kein Plan wie ich es anstellen soll ohne das es jemand mitbekommt. vielleicht kann mir jemand einen Rat geben wie ich es anstellen kann?

09.01.2019 12:21 • #18


Ex-Mitglied

Also ich denke du musst nicht mit einem Käsemesser rumhantieren - kann ja auch schief gehen

Die letzte Klinik war für dich ok?
Wenn ja würde ich dort z.B. anrufen und sagen das du es nicht mehr aushältst und du der Meinung bist du kommst ohne Hilfe nicht mehr länger alleine klar.
Oder Du gehst zu deinem Arzt und bittest um einen Einweisungsschein für eine Klinik.

09.01.2019 15:01 • #19


Ex-Mitglied

Ich hatte mich verlesen, du hast ja Tagesklinik gemacht. Dann einfach zum Arzt und um einen Einweisungsschein für eine Klinik bitten.

09.01.2019 15:40 • #20


Katjusha

14
14
Hallo Theodore,

hast du schon mal eine kognitive Psychotherapie gemacht? Ich war 20 Jahre lang depressiv, ich habe auch alle möglichen Therapien ausprobiert, alles war sinnlos. Ich habe mir auch schon gedacht, dass meine Situation sich nie ändern wird, aber dann hatte ich Glück und habe einen sehr guten Psychotherapeuthen gefunden und meine Depression ist jetzt weg. Deswegen bin ich von der kognitiven Psychotherapie sehr überzeugt.

09.01.2019 19:50 • x 1 #21


Duffy

3
Liebe alle,

Ich bin so froh dieses Forum hier gerade gefunden zu haben. Seitdem 31.12.18 habe ich extrem starke Kopf und - Nackenschmerzen und trotz Medikamente depressiv. Da ich seit 9
Jahren die Medikamente nehmen muss (ein Absetzversuch mit ausschleichen über ein Jahr endete in der Klinik) bin ich total verunsichert warum es mir grad so geht. Vor ca. einen Monat sagte ich zu meiner Freundin das ich soooo gerne endlos leben würde weil das Leben so

schön sein kann und jetzt nehme ich es wieder zurück.

Kennt das einer von euch? Das es euch trotz Medikamenten so richtig schlecht gehen kann? Habe Angst das sie nicht mehr wirken!

Zitat von Katjusha:
Psychotherapeuthen gefunden und meine Depression ist jetzt weg. Deswegen bin ich von der kognitiven Psychotherapie sehr überzeugt.


Liebe/lieber Katjusha,

meinst du eine Verhaltenstherapie?

Ich muss jetzt zur Arbeit, auch wenn es mir richtig mies geht. Ich hasse diese Depressionen und körperlichen Symptome so sehr. Echt traurig das man sowas durchmachen muss... Wünsche euch einen schönen Tag... Und freue mich über Antworten

10.01.2019 07:31 • #22


Katjusha

14
14
Liebe Duffy,

kognitive Verhaltenstherapie stammt zwar von der Verhaltenstherapie, arbeitet aber nicht mit Verhalten, sondern mit Gedanken und Überzeugungen. Sie ist, meiner Meinung nach, sehr effektiv, aber man muss auch natürlich einen guten Psychoterapeuth finden, der diese Methode richtig anwenden kann.

10.01.2019 19:07 • #23


Katjusha

14
14
Die Ursachen von einer Depression sind natürlich auch wichtig, wenn das körperliche Ursachen sind, wie hormonale Störung, dann kann man die nur mit Tableten behandeln, wenn es psychische Ursachen sind - dann ist die Therapie am Besten.

10.01.2019 19:11 • #24


Duffy

3
Hallo liebe Katjusha,

vielen Dank für deine Nachricht. Sry habe erst vorhin bemerkt dass das Thema in der Gruppe um einen stationären Aufenthalt ging. In meiner Panik heute morgen dachte ich nur "oh schön, endlich ein Forum wo die letzten nicht 2010 geschrieben haben" und voller Freude drauf losgetippt. Vielen dank, werde mich mal schlau machen. War 2 mal in den letzten 9 Jahren in der Klinik und habe auch eine Verhaltenstherapie hinter mir, nur manchmal habe ich das Gefühl das nicht näher auf wichtige Themen wie z. B im Krieg geboren und mit 4 Jahren nach Deutschland geflüchtet, eingegangen wird. Werde mich mal erkundigen, merke grad das etwas nicht mit mir stimmt. Wird hoffentlich wieder, ich schaue mal gleich in den anderen Gruppen vorbei. Brauche ein wenig Austausch. Bis dann ihr Lieben

10.01.2019 23:30 • #25


Katjusha

14
14
Liebe Duffy,

das ist super, dass du nicht aufgibst und nach einer Lösung von deinem Problem suchst. Soweit ich weiß, kann man Traumafolgen auch mit der kopgnitiven Psychptherapie gut behandeln. Bis du einen Psychotherapeuthen finden wirst, kann es noch dauern. Es gibt ein sehr gutes Buch von David Burns "Feeling good: Depressionen überwinden", damit kannst du jede Zeit anfagen selbstständig zu arbeiten. Aber das Buch kann natürlich keine Therapie ersetzen.

Ich wünsche dir viel Erfolg!

Liebe Grüße

Katja

11.01.2019 20:24 • x 1 #26


Duffy

3
Liebe Katja,

vielen Dank für deine Mühe, deine Worte und dein Buchtipp. Es ist manchmal echt gemein das man/ich mit solchen heftigen Symptomen kämpfen muss. Grad sensibele Menschen die mehr mit Herz dieses Leben leben, haben es noch schwerer weil die Abgrenzung nicht so möglich ist und Gefühle stärker empfunden werden. Ich werde es überleben es auch diesmal überleben... Vielen Dank nochmal und ich werde berichten<3

12.01.2019 22:18 • #27

Pfeil rechts