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Ständiges nachdenken über Krankheiten wie loswerden?

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GamingPumpkin
Mitglied

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Hey, das ist das erste mal das ich hier schreibe weil ich momentan wirklich nicht weiter weiß.
Ich bin ein 23 Jahre junger Mann und habe schon seit mehr als über 13 Jahren mit akuten psychischen Problemen zu kämpfen. Seit einiger Zeit habe ich immer stärkere Angst vor Krankheiten, meine Probleme was Bakterien usw. Betrifft waren schon immer da aber diese intensive Panik ernsthaft Krankheiten zu bekommen macht mich wahnsinnig.
Ich lebe zurzeit bei meiner Mutter da ich durch meine sozialen Phobien Probleme habe das Haus zu verlassen. Meine Mutter hat seit einiger Zeit Probleme mit der Blase war auch schon beim Arzt die haben angeblich nichts gefunden sie soll jetzt aber die Tage nochmal vorbei kommen um die Blutwerte zu besprechen und meine Panik das sie irgendetwas schlimmes hat was ich auch bekommen könnte ist so heftig das ich teilweise Angst habe mich aufs Klo zu setzen. Nachts liege ich meistens im Bett und hab eigentlich schon mit dem Leben abgeschlossen und ich weiß wirklich nicht was ich tun kann oder wie ich mich selbst beruigen kann. Ich versuche gerade wieder ein Therapie Platz zu bekommen aber wie ihr sicher wisst dauert das seine Zeit.
Ich halte nur dieses dauerhafte über Krankheiten nachdenken nicht mehr aus.
Hoffe jemand kann mir helfen.

x 1 #1


7 Antworten ↓

A
Hey Smile

Also erstmal muss ich dir sagen das ich dir leider noch nicht wirklich helfen kann Traurig
Aber ich kann dir sagen das du damit nicht alleine bist. Mir geht es genauso. Ich denke auch andauern über Krankheiten nach. Wenn ich Kopfschmerzen habe ist es ein Tumor, wenn ich Durchfall habe dann ist es Darmkrebs, wenn mein Arm weh tut dann ein Herzinfarkt ... mein Leben dreht sich um fast nichts anderes mehr.
Ich bemühe mich auch derzeit um einen Therapieplatz weil es so nicht weiter gehen kann.
Ab und zu wenn ich mich reinsteigere und Panik verspüre dann kann ich mich selbst beruhigen in dem ich mir immer wieder sage das es die psayche ist und keine Krankheit.. das klappt aber leider auch nicht immer Traurig
Aber vielleicht kannst du das ja auch mal versuchen?
Wünsche dir aufjedenfall alles Gute weiterhin Smile

#2


A


Hallo GamingPumpkin,

Ständiges nachdenken über Krankheiten wie loswerden?

x 3#3


E
Hallo,

ja so wirklich hilfreich kann ich auch nicht sein.
Ich versuche es immer wegzuschieben mit dem Argument - solange ich nichts genaues weiß, kann ich auch nicht reagieren.
Also kann ich mir auch erst dann sorgen machen wenn ich genau weiß was ich habe oder nicht habe.

#3


Pilsum
Hallo GamingPumpkin,

willkommen im Forum.
Zitat:
Seit einiger Zeit habe ich immer stärkere Angst vor Krankheiten


Die Angst vor Krankheiten ist eine etwas gemeine Angst, da sie Dich von
Deinen eigentlichen Sorgen und Problemen versucht auf eine körperliche
Krankheit umzulenken.
Wenn Deine Ängste schon mit etwa 10 Jahren begonnen haben, weißt Du dann noch,
wie das ungefähr angefangen hat? Gab es damals Gründe, plötzlich viel Angst zu spüren?

Deine beschriebene Angst vor Ansteckung durch Deine Mutter ist bestimmt übertrieben.
Warum soll das passieren?

Viele Grüße

Bernhard

x 3 #4


Juju
Mir geht es auch wie Dir...
Herzlich willkommen....
Bei mir hat das auch plötzlich angefangen und wird immer schlimmer.... Allerdings nur dann, wenn auch Symptome da sind.
Ich kann Dir aber mit der Bl.-Geschichte etwas erzählne. Im Juli letzten Jahres hatte ich plötzlich Probleme mit der Bl., man hat nichts gefunden... alle wollten sofort eine Spiegelung machen, außer meine Frauenärztin... Ich hatte die Probleme über 3 Monate und bin fast verzweifelt. Plötzlich waren sie weg.
Momentan habe ich andere Symptome und hoffe, dass auch die wieder verschwinden.
Ich kann mich da auch hübsch reinsteigern.... schlimm ist das.

Ich drücke Dir die Daumen, dass das wieder weggeht.

#5


K
Zitat von Juju:
Mir geht es auch wie Dir... Herzlich willkommen.... Bei mir hat das auch plötzlich angefangen und wird immer schlimmer.... Allerdings nur dann, wenn ...

Falls du hier noch rumschwirrst und immer noch nicht weißt was das war: Kann es keine Eierstockzyste gewesen sein?
Ich hatte so ein Ding selber, wodurch ich wahrscheinlich auch monatelang schlimme Beschwerden hatte. War deswegen das erste mal bei der Gynäkologin und die hat nur einen normalen Ultraschall gemacht und das Ding gesehen, aber nix weiter getan.

Ich musste mich monatelang mit argen Bauch-Nieren, Magen-Darm und Unterleibsschmerzen rumquälen, teilweise so stark, dass ich schon mal kurz davor war den Notruf zu wählen, aber ich habe es dann doch gelassen, wegen der psychiatrischen Diagnosen. Zu dem Hausarzt bin ich auch nicht noch mal, weil der mich nicht überweisen wollte zum Internisten. Weiß bis heute nicht, was ich eigentlich nun hatte und woher die Eierstocksyste kam, die Schmerzen.
Demzufolge kann ich nur hoffen, dass der Mist wegbleibt. Bin nun seit paar Wochen Beschwerdefrei, nur selten "brennt" es ganz leicht mal dort wo die Galle hocken soll. Aber das ist zum Glück so schwach und schnell wieder weg, wäre mir zu blöd deswegen zu dem Ar.. zu rennen.

#6


Sifu
Das habe ich seit über 40 Jahren.

#7


Nuance
Deine Situation ist sicherlich nicht einfach.
Eine Therapie ist eine gute Idee.

Trotzdem: Du solltest Körperliches ausschließen. Darauf wird Dich ein Psychotherapeut idR nicht hinweisen.

Du solltest Deine Schilddrüsenwerte bestimmen lassen (TSH und! freies T3 und freies T4). Vlt. hast Du eine Überfunktion. Es gibt einen weiteren Bereich von "Normalwerten". Einen Referenzbereich.
Vlt. ist Dein TSH recht niedrig (Richtung Überfunktion). Man könnte da mit Tabletten eingreifen.

Dann solltest Du ein Blutdruck-Gerät haben. Eines für's Handgelenk reicht aus. Und im Ruhezustand (ohne vorherige Bewegung) messen - in entspannten Situationen und in seelisch aufgeregteren. Aber eben immer ohne vorherige körperliche Betätigung. Ca. 5min muss man nach Bewegung warten. Auch ruhiges Gehen ist nicht optimal.
Durch Ängste/Panik dürfte Dein BD hoch sein. Man könnte über BD-Senker nachdenken.
Und die werden Dich sehr wahrscheinlich auch innerlich beruhigen.

Tja - und dann nicht aufgeben: Nicht kampflos aufgeben. Dich fordern: In kleinen Schritten was wagen: Täglich kurz raus gehen. Die Routine wird die Angst abmildern - Gewohnheiten geben Sicherheit. Aber eben leider auch die Gewohnheit, vor der Angst wegzulaufen...
Also eine andere Gewohnheit schaffen: Die Angewohnheit, die Angst in kleinen Schritten regelmäßig anzugehen.

Deine Mutter hat ziemlich sicher nichts bzw. allenfalls eine harmlose Blasenentzündung. Da hilft oft schon: Sehr viel trinken. Dann wird die Blase gespült. Beim vielen Trinken immer sofort auf die Toilette, damit Bakterien sofort aus der Blase gespült werden.
Bei Kälte: Dicke Strümpfe, Pantoffeln anziehen.
Wenn Du Dich so wohler fühlst, kannst Du die Toilette natürlich desinfizieren...

Du wohnst bei Deiner Mutter wegen Deiner Ängste. Die Vorstellung, dass Deiner Mutter etwas zustoßen könnte, dürfte Dich auch verfolgen...

Glaube mir: Die Angst vor Dingen ist fast ausnahmslos schlimmer als die Dinge selbst, die einen erwarten.
Und das weißt Du im Grunde selbst.

Versuche, Dich abzulenken. Es gibt sicherlich Dinge, die Du gerne tust.
Vlt. hilft eine Art "Bestrafung" beim Versuch, Gedanken zu kontrollieren. Jedes Mal 1 Euro, wenn Du an mögliche Gefahren denkst. Deiner Mutter im Haushalt helfen etc.

Spaziergänge können helfen - wenn Du Dich irgendwann mal wieder raus traust...

Viel Erfolg!

#8

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