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Ständig neue Symptome - Wie kann ich das einschätzen?

Hallo ihr lieben.
Ich bin ganz neu hier und brauche mal Hilfe.
Zu mir: ich bin weiblich und 26 jahre. Alles fing bei mir im März 2017 an. Meine Mutter ist an Lungenkrebs erkrankt. Die ersten chemos hat sie gut weggesteckt und der Tumor war auch geheilt laut Aussage ihres Arztes. Im Sommer hatte sie dann einen Rückschlag und seid dem metastasen im Gehirn. Das alles kam durch einen groben Fehler in der Behandlung ihres onkologe. Ich möchte auf das ganze Thema nicht direkt eingehen da ich davon nur noch mehr Aggressionen bekomme. Das Ende vom Lied ist aufjedenfall das meine Mama, bei der ich auch im Haus wohne mit meinem Verlobten zusammen, nun seid Oktober 2018 pflegebedürftig ist und im Sterben liegt. Es ist ein auf und ab. Mal muss ich sie mehr pflegen, mal weniger.

Seid ich das mach habe ich immer mehr körperliche probleme. Im November 18 hatte ich einen Bandscheibenvorfall zwischen l4 und l5 mit ischialgie. War 3 Monate krank. Dazu hab ich noch das lws Syndrom und spinalkanalstenose lws. Auch ein hws Syndrom habe ich mittlerweile. Ich war auch in diesem Jahr zur Reha. Geht mir besser vom Rücken aber noch nicht gut.
Ich habe aber seid März 17 ein ganz anderes Problem. Ich habe ständig das Gefühl einen Kloß im Hals zu haben, teilweise auch das Gefühl nicht atmen zu können. Mein Hausarzt meinte erst es käme vom Nacken, es geht aber nicht weg durch die Übungen. Dann hieß es es könnte auch der Kiefer sein weil ich nachts die Zähne Presse im Schlaf. Nun habe ich eine aufbissschiene aber auch davon geht es nicht weg. dann hat er noch versucht mit einer Allergietablette zu behandeln aber auch das schlägt nicht an ich verzweifle langsam . die Schilddrüse ist auch ok. Herz auch, da war ich letztes Jahr im kh und dort wurde ein ekg, langzeit ekg und Ultraschall und Blutdrucktests gemacht, alles ok. Dadurch das ich diese enge im Hals nicht wegbekomme Steiger ich mich immer mehr rein. Ich hab auch andauern Magenschmerzen und oft Durchfall aber auch da können die Ärzte nichts finden ich bin trotz Rehasport und Massage andauern nur verspannt und mir tut alles weh . ich weiß echt nicht mehr weiter
Mein Hausarzt hat jetzt die Vermutung das das vielleicht psychisch bedingt ist durch die Situation und die ständige Sorge und Angst um meine Mutter .
früher waren mir alle symtome die ich hatte egal , erst wenn es über Wochen ging dann hab ich mal n Arzt aufgesucht. Aber mittlerweile merke ich jede kleine Änderung und dann Google ich sofort und hab dann Angst ne schlimme Krankheit zu haben . wenn ich nicht Google dann denk ich drüber nach was es sein könnte und kriege dann auch Angst. ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll. Ich hab auch oft herzrasen und einen leicht erhöhten Blutdruck, druck im Kopf, Schwindel, Magenschmerzen, kribbeln im Bein und das Bein tut auch oft weh . ich bin echt am Ende und will eigentlich nur wissen ob das alles wirklich von der Psyche kommen kann? Hat jemand auch solche Erfahrungen gemacht?
Es tut mir leid das der Text so lang geworden ist aber ich weiß einfach nicht weiter weil alles darunter und selber geht zur Zeit und ich einfach nur unglücklich bin freue mich über jede antwort. Danke euch.
Liebe grüße Anna

27.11.2018 23:23 • #1


Ich meinte das sie seit Oktober 17 im Sterben liegt und Pflegebedürftg ist. Und ich im November 17 den Bandscheibenvorfall hatte. Tut mir leid für den Fehler

27.11.2018 23:26 • #2


Pilsum
Hallo Anna,


willkommen hier im Forum.

Mir tut es aufrichtig Leid, dass Deine Mutter so schwer erkrankt ist.
Dies bedeutet für Dich und Deinen Partner eine außerordentlich hohe Belastung.
Zitat:
Mein Hausarzt hat jetzt die Vermutung das das vielleicht psychisch bedingt ist durch die Situation und die
ständige Sorge und Angst um meine Mutter.


Dein Hausarzt wird vermutlich Recht haben.
Zitat:
ich bin echt am Ende und will eigentlich nur wissen ob das alles wirklich von der Psyche kommen kann?
Hat jemand auch solche Erfahrungen gemacht?


Ja, die Symptome, die Du beschreibst können durchaus alle von der Psyche kommen.
Natürlich können die von Dir beschriebenen Rückenprobleme auch andere Ursachen haben.
Zitat:
Aber mittlerweile merke ich jede kleine Änderung und dann Google ich sofort und hab dann Angst ne
schlimme Krankheit zu haben


Das googlen macht alles nur schlimmer. Der Grund ist. Bei Google wirst Du normalerweise niemals lesen,
"diese Symptome sind meistens harmlos".

Folglich googlest Du Dich immer tiefer in eine Angstspirale hinein.

Gute Besserung für Dich

Viele Grüße

Bernhard

27.11.2018 23:51 • x 1 #3


issabella
Hallo, Anna

bleib stark. Deine Mutter braucht Dich noch.

LWS mit OP hatte ich schon . HWS - da bin ich von dem OP "weggelaufen".
Es muss nicht alles psychosomatisch sein. Mein Vater und meine beide Brüder haben mit Bandscheiben zu tun - und mit Sicherheit nicht psychisch bedingt. Genauso wie bei mir.
Sicher, es kann sein, dass die Symptome auf Grund Deiner Sorge aufgetreten sind.
Na,ja - Rücken ist schon Volkskrankheit.

Anna, wenn Du selbst nicht körperlich zu Stande bist, Deine Mutter zu pflegen -es gibt Pflegeversicherung von Krankenkasse Deiner Mutter, und die muss bezahlen für ambulanten Pflegedienst.. (Hab ich kurz gearbeitet, außerdem kenne ich mich in den Themen doch ein bisschen aus.)
Informiere Dich, bevor Du noch dazu (eigene Erfahrung) Magengeschwür bekommst.
Es gibt Hilfe, bevor man sich kaputt macht.

MfG
Magdalena

28.11.2018 01:28 • x 1 #4


Ich danke euch für die schnelle Antwort
Ja den Pflegedienst haben wir. Er kommt dreimal die Woche vormittags damit ich vormittags noch helfen kann. Meine Tanten die hier im Dorf wohnen helfen auch wo sie können, so ist das nicht. Da ich aber hier im Haus wohne kann ich einfach nicht davor weglaufen und was ganz schlimm ist, überhaupt nicht abschalten
Seid gestern hab ich ein neues Symptom. Ich war jetzt vor kurzem wie erwähnt in der Reha. Dort hatte ich sehr wenig Beschwerden. Nun bin ich wieder hier und hatte noch eine Woche Urlaub. Ich habe mir ein neues Trainingsgerät gekauft. Einen vibroshaper. Da stand ich vorgestern 10 Minuten drauf. Ich hab seid gestern das Problem das mir mein rechtes Bein unwahrscheinlich weh tut, ich weiß das das durchaus von der Bandscheiben kommen kann. Gestern hat es such ziehmlich gekribbelt. Die Nacht war gut. Als ich grade wach war habe ich gemerkt das es immer noch weh tut und ich mache mir jetzt schon wieder Gedanken das es auch eine Thrombose oder Durchblutungsstörungen sein können überlege schon wieder zum Arzt zu fahren aber da war ich letzte Woche noch. Der hält mich noch für bekloppt

28.11.2018 08:02 • #5


Ich habe auch zusätzlich zum Bein ab und zu schmerzen oder ein Ziehen im unteren Rücken rechts und kurz vor der Hüfte rechts. Aber nicht durchgehend, das Bein schmerzt aber durchgehend, mal stärker mal schwächer.
Wie merke ich denn ob es von rücken kommt oder ob es was anderes ist
Damals als der Bandscheibenvorfall akut war hatte ich auch Problemen mit dem Bein aber kann ich mich nicht mehr dran erinnern wie das da war

28.11.2018 08:18 • #6


Juju
Ich wollte einfach mal hören, wie es Dir momentan geht?
Haben sich Deine Beschwerden gelegt?
Ich wünsche es Dir!

25.12.2018 11:04 • #7


Angel 2
Ich deinen Eintrag leider erst heute gesehen.
Mein rechtes Bein ist seit März
2013 taub. Mein Hausarzt hat sich mein Bein angesehen.
Und es auf Thrombose und Durchblutungsstörungen
Untersucht. Dann hab einen
Termin beim Neurologen gemacht.
Der sagte mir am Telefon scon
Das er mir dafür Nervenwasser
Abnehmen möchte. Ich bin gar
Nicht erst hingegangen
Ich will nicht punktiert werden.
Meine Vorgeschichte ist ähnlich
Wie deine. Meine Mutter ist 2008 an Lungenkrebs gestorben. Auch sie hatte einen
Stillstand mit ihrer Krankheit.
(als geheilt gilt man erst nach
5 Jahren)

25.12.2018 12:12 • #8


Nun ja das es mir besser geht würde ich jetzt nicht sagen.
Die letzten Wochen waren relativ gut es meine Beschwerden angeht. Mittlerweile habe ich diese enge wieder schlimmer. Es geht aber auch meiner Mutter wieder schlechter deshalb denke ich das es damit zusammen hängt...
was ich jetzt seid 4-5 Nächten häufig hab ist eine Art angstattake, ganz kurz Viren einschlafen. Also wenn ich grade fast eingeschlafen bin dann zuckt mein ganzer Körper zusammen und ich krieg son Kribbeln oder Schmerz in der Brust und Hals. Dann Versuch ich mich auf das Atmen zu konzentrieren und dann drehe ich mich um und es wird besser. Dann versuche ich wieder einzuschlafen. Und wenn ich wieder an dem selben Punkt bin dann fängt das von vorne an letzte Nacht hatte ich das 6 mal bevor ich mein 7. Versuch dann doch endlich eingeschlafen bin.. das macht mich langsam wahnsinnig. Hat von euch damit jemand Erfahrung? Kann das die Psyche sein oder vielleicht auch von der hws oder bws? Ich mag schon gar nicht mehr zum Arzt gehen weil ich glaube das die mich eh schon für bekloppt halten

04.01.2019 21:09 • #9


Ylvi13
Hallo AnnyBanny, ich bin nicht so ein grosser Freund von Vermutungen. Ich würde dir anraten einen Psychologen/Psychiater aufzusuchen. Soweit ich weiss, kommen Notfälle schnell dran, manche Krankenhäuser haben entsprechende Anlaufpunkte, oder Krisenberatungsstellenoder etwas in der Richtung. Wahrscheinlich kann dein Hausarzt dir auch weiterhelfen.
Alles Gute für dich.

04.01.2019 21:21 • #10


Bei einigen Psychologen habe ich schon angerufen. Stehe überall nur auf der Warteliste und Termin erst im Oktober
Das mit der Beratungsstelle hört sich gut an, da werde ich mich am Montag mal schlau machen. Zu meinem Hausarzt möchte ich eigentlich noch einmal aber wenn ich selber nichts hinbekommen dann werde ich mich da nochmal mal melden. Irgendwas muss sich hier ändern, es kann so nicht weitergehen
Ich danke dir für deine tips

04.01.2019 21:30 • x 1 #11


Juju
Hallo Anna.
Ich kann Dich sehr gut verstehen.
Ich habe mich jahrelang um meine Mutter kümmern müssen und hab sie auch gepflegt.
Zu der Zeit stand ich unter Dauer-Strom.
Nun ist sie fast 5 Jahre tot und die ersten Jahre danach waren entspannend. So noch 4 Jahren bekam ich dann erst komische Symptome. Immer etwas anderes. . . Momentan habe ich auch dieses Gefühl im Hals.
Jedenfalls kann das alles tatsächlich von der Psyche kommen.
Der ganze Körper ist ja ständig angespannt.
Auch ich Google ständig um etwas beruhigendes zu finden. Bringt aber letzten Endes wirklich nichts.
Gerade orthopädische Beschwerden und auch muskuläre Probleme brauchen oft sehr, sehr lange bis sie besser werden oder heilen.
Dennoch bin ich auch der Meinung, dass man es medizinisch abklären sollte.
Das hast Du ja auch getan.

Der einzige Rat der bleibt. . .
Konzentriere Dich nicht auf Deinen Körper und die Symptome. Versuche Dich abzulenken.
Mir fällt das auch nicht leicht.
Denke auch dauernd, da ist etwas schlimmes.
Aber ich könnte es ja nicht ändern und die negativen Gedanken machen es ja nicht besser.
Liebe Grüße für Dich und eine Umarmung.

05.01.2019 07:16 • x 1 #12


Ich danke dir für deine Worte
Es ist schonmal gut zu wissen das es nicht nur mir so geht.
Ich werde deinen tip versuchen zu befolgen und da einfach mal nicht mehr so stark drauf zu achten.
Habe mir auch noch einen Termin beim osteopahten geholt, der soll ja Wunder bewirken ich bin gespannt. Aber ich danke dir erstmal von Herzen für deine tips und Anregungen

05.01.2019 08:50 • x 1 #13


Juju
Das ist eine sehr gut Idee. Mach das! Ich gehe da demnächst auch hin.
Lasse noch einiges medizinisch abklären und dann los.

05.01.2019 19:44 • #14


Juju
Wie geht es Dir denn mittlerweile?

06.02.2019 21:06 • #15




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