Psyche und Immunsystem - ständig krank

Anima
Da ich im Grunde ständig erkältet bin oder eine fiebrige Erkältung habe, mein Immunsystem geschwächt ist, sämtliche Allergien dazu kommen interessiert mich der Zusammenhang von Psyche und Immunsystem schon. Manchmal denke ich - es geht mir doch gut, aber trotzdem kommt dann ein Erkältungs- oder Allergieschub und schon wieder sind auch die depressiven Verstimmungen da. Auch im Urlaub bin ich nicht davon verschont und meine Haut sieht immer komischer aus. Beim letzten Bluttest wurde sonst nichts gefunden (wie üblich eben). Ich komme mir immer wieder vor wie ein Hypochonder.

Eine Therapeutin aus der Klinik, in die ich hoffentlich bald komme, meinte, ich könne im Grunde Orangen essen bis zum Erbrechen, das würde mir im Augenblick nicht helfen, um das Immunsystem aufzubauen.

Im Internet habe ich gesucht, ob es evtl. Literatur oder Studien dafür gibt - leider nichts gefunden.

Gibt es hier jemanden, der ein wenig mehr darüber weiß oder erklären kann? Hinweise zum Nachlesen etc.?
Wäre klasse!

16.12.2011 21:35 • #1


Sarah
Literatur kann ich keine nennen...

Aber die Erfahrung habe ich auch gemacht. 2009/2010 habe ich es sage und schreibe auf eine 9-Monats-Dauer-Erkältung gebracht - Aspirin Complex war mein bester Freund zum arbeiten Verschwunden ist sie erst, als ich in der Klinik mal so richtig zur Ruhe gekommen bin. In der letzten Klinikwoche habe ich mir den zu der Zeit rumgehenden Stations-Rotz eingefangen und siehe da - nach 2 Wochen war der Spuk erledigt

Meine aktuelle Erkältung läuft auch schon wieder seit Anfang Oktober - passend dazu, dass es mir im Moment nicht wirklich bombig geht...

16.12.2011 21:40 • #2


Anima
Du also auch?Und ich huste seit Februar! Lungentest gemacht - nix. Bronchien okay, leicht angekratzt. Wie ich jetzt aussehe? Brr - die Haut sieht komisch "dünn" und trocken im Gesicht aus, juckt erbärmlich, auch in der Nacht am ganzen Körper, bis ich mich blutig kratze im Schlaf.

Hoffnung auf die Klinik also. Er zermürbt so langsam.
Irgendwie interessiert mich der Zusammenhang schon. So eine Art "wissenschaftliche Erklärung", vielleicht auch, um sich nicht ganz so dämlich zu fühlen oder "super sensibel".

16.12.2011 21:47 • #3


Sarah
Google mal nach Psychoneuroimmunologie - in einer großen, wohlbekannten Onlineenzyklopädie bekommt man einen ersten Eindruck davon

16.12.2011 21:57 • #4


Anima
Das werde ich umgehend tun! Kann eh gerade nicht schlafen - eben wegen diesem Problem

16.12.2011 22:26 • #5


Eisbärchen
Hallo Anima,

geht mir genauso. Oft und lange andauernde Erkältungskrankheiten und Hautprobleme (bei mir Neurodermitis).
Ich finde, es hat einfach mit dem Spruch zu tun "ich fühl mich nicht wohl in meiner Haut". Bei mir ist es so, dass die Haut besser wird, wenn es mir psychisch besser geht. Hat wirklich einen bemerkenswerten Zusammenhang bei mir.

Schönen Abend noch und liebe Grüße
Eisbärchen

16.12.2011 23:33 • #6


Auch bei mir habe ich einen Zusammenhang zwischen Psyche und körperlichen Beschwerden festgestellt.
Im Laufe der Jahre haben die Symptome immerzu gewechselt.
Erkältungen kamen alle paar Wochen, Halsweh, Schnupfen... Seitdem ich Antidepressiva nehme (August 2010), habe ich keine Erkältung mehr gehabt.

17.12.2011 01:43 • #7


Anima
Antidepressiva nehme ich ja schon lange, aber dass jetzt die Haut so richtig weh tut an manchen Stellen, das ist eben neu.
Auch die Lippe z. B. schwillt plötzlich einmal auf, sehe dann aus wie "kosmetisch aufgepumpt".

Das Leck im Immunsystem ist wohl zu groß geworden mittlerweile, dass es mir schon ein wenig Sorge bereitet und auf jeden Fall meinen Alltag negativ beeinflusst.

17.12.2011 12:35 • #8


Das geht mir auch so. Ich bin sehr oft ziemlich kaputt, atme schwer und habe oft Allergieprobleme und dadurch Kopfschmerzen.
Habe versucht das es mit Sport besser geht, aber danach war ich noch mehr kaputt.
Habe auch schon Bluttests und die Schilddrüsenwerte überprüfen lassen, aber da ist nichts.

12.08.2012 12:50 • #9





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