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Ständige Müdigkeit durch Depressionen?

Fjölnir

Fjölnir

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Hallo Pyx, hallo Löckchen,
es hält mich nichts davon ab zu einem Facharzt zu gehen. Ich dachte allerdings das es ausreichend ist wenn ich, was diese Sache angeht, mit Hausarzt und Therapeut zusammen arbeite. Ich habe schon arg viele schlechte Erfahrungen mit Ärzten, Therapeuten und Medikamenten sammeln dürfen. Daher wollte ich den Kreis der involvierten Ärzte so klein und vertraut wie möglich halten. Wenn das Thema morgen allerdings erneut keinen Schritt nach vorne geht werde ich mir direkt eine Überweisung zum Fachmenschen geben lassen.
Ich bin schon über meinen Schatten gesprungen in dem ich mich wieder für eine Medikation entschieden habe. Ich werde mich jetzt nicht sträuben noch einen weiteren Arzt aufzusuchen.
Liebe Grüsse
Fjölnir

04.09.2012 10:30 • #16


Pyxidis

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Gut so, Fjölnir!

04.09.2012 12:29 • #17


Fjölnir

Fjölnir


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Hallo zusammen,
das Präparat, welches eine Besserung erzielen soll, ist nun Cipralex 10 mg.
Ich bin gespannt ob in 2-3 Wochen ein erster Erfolg mit der Medikation zu berichten ist.
Liebe Grüsse
Fjölnir

05.09.2012 10:23 • #18


Thomas30!

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und hilfts?

24.10.2012 10:00 • #19


Fjölnir

Fjölnir


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Hallo zusammen, hallo Thomas

Vorab: Verzeit das ich mich so lange nicht zu Wort gemeldet habe. Viel Stress zu Hause. An allen Ecken und Enden ist was zu machen und die Katzen wechseln sich mit dem Krankwerden systematisch ab.

Was die Müdigkeit angeht, so muss ich sagen das ich das Gefühl habe das es etwas besser geworden ist. Ich bin bisweilen noch immer sehr "erschlagen" und könnte den ganzen Tag nur schlafen, doch bin ich geneigt zu sagen, das es nicht mehr so arg ist.
Die Therapie geht nach wir vor gut voran. Mit meinem Therapeuten habe ich einen wahren Glücksgriff gelandet. Er ist etwas zerstreut, doch genau das macht ihn sehr symphatisch.
Ich warte stets auf den kleinen Schritt zurück, wenn Themen die verborgen waren wieder nach oben kommen, doch dieses ist bislang ausgeblieben. Toitoitoi...
Ich habe beschlossen aufzuhören daran zu denken die Medikation nach der Therapie wieder auszuschleichen. Entweder es wird dazu kommen oder eben nicht. Das kann man noch immer sehen wenn es soweit ist.
Zumindest ist dieser Knoten, den diese stete Müdigkeit geschnürt hat endlich etwas lockerer und ich kann freier denken.

Liebe Grüsse
Fjölnir

26.10.2012 10:26 • #20


JaninaZ-87

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Zitat von Fjölnir:
Hallo zusammen
ich bin kurz vorm verzweifeln. Jeden Tag schleppe ich mich durch den Tag und könnte die ganze Zeit eigentlich nur schlafen. Ich weiss nicht wo diese bleierne Müdigkeit herkommt. Es ist nun schon fast ein Jahr lang so. Ich dachte zuerst das es vielleicht durch die Depression kommt, doch auch an guten Tagen ist kein Unterschied festzustellen. Auch beim Arzt war ich bereits. Ich dachte an Vitamin- und Eisenmangel. Im Blutbild ist keine Mangelerscheinung ersichtlich. Auch in einem Schlaflabor habe ich genächtigt. Das Resultat waren geringfügige Atemaussetzer im Schlaf. Ich habe Tabletten dagegen bekommen, doch auch diese schaffen keine Besserung.
Ich stehe morgens ausgeruht auf, versorge die Katzen, koche Kaffee, und dann könnte ich mich gleich schon wieder ins Bett legen. Für mich ist es eine riesige Belastung.
Kennt jemand diese Sorgen?


Hallo. Ich habe diesen Text von dir gelesen. Allerdings ist dein Text schon etwas älter aber wenn ich das lese, dann erkenne ich mich wieder. Mir geht's seid ein paar Jahren genauso. Würde mich über einen Austausch sehr freuen. Ich bin sehr verzweifelt. Und gleichgesinnte oder ähnlich gesinnte zu finden ist verdammt selten. LG. Janina

26.10.2018 23:03 • #21


JaninaZ-87

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Zitat von Martina:
Hallo du,

Moon hat vollkommen Recht.

Auch ich habe mich, bedingt durch Depressionen, mit einer entsetzlichen Müdigkeit über längere Zeit rumgequält.

Neben dem Antidepressiva für die Nacht habe ich für den Tag ein antriebssteigerndes Antidepressiva bekommen. Jetzt habe ich diesbezüglich keine Probleme mehr. Du solltest wirklich mit deinem Arzt reden.

Darf ich fragen was das für ein Antidepressiva ist was du nimmst?

27.10.2018 01:58 • #22


JaninaZ-87

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Zitat von Fjölnir:
Hallo Steffi
eine leichte Apnoe habe ich und böse Zungen behaupten ich würde auch schnarchen Die Apnoe wäre allerdings nicht stark genug als das sie damit zu tun haben könnte. Zumindest war das die Aussage vom Facharzt. Ich habe erst Theophyllin 150 bekommen und das wurde auf 200 gesteigert. Es ist allerdings kein Erfolg in Sicht.
Mein Hausarzt meinte, der richtige Weg um das mit der Müdigkeit und auch andere meiner Beschwerden in den Griff zu bekommen, wäre der Gang zum Psychologen. Nun bin ich ja schon eine Weile dort (unabhängig von der Aussage meines Arztes) und kann auch für mich selbst feststellen das z.B. die Stimmungsschwankungen etwas zur Ruhe gekommen sind. Ich muss allerdings auch sagen das ich ein Mensch bin der die Therapie nicht als Therapie sieht. Eher als Lernstunde. Ich finde es äusserst spannend was ich alles lernen kann. Nur mal kurz in eigener Sache.
Die Müdigkeit ist mindestens gleich geblieben, wenn nicht noch schlimmer geworden. Ich suche mir an allen Ecken Beschäftigung, doch kaum ist das erledigt stellt sich Hirn und Körper wieder auf Sparflamme.

Mir geht's genauso

27.10.2018 02:01 • #23


JaninaZ-87

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Zitat von Fjölnir:
Hallo zusammen
ich bin kurz vorm verzweifeln. Jeden Tag schleppe ich mich durch den Tag und könnte die ganze Zeit eigentlich nur schlafen. Ich weiss nicht wo diese bleierne Müdigkeit herkommt. Es ist nun schon fast ein Jahr lang so. Ich dachte zuerst das es vielleicht durch die Depression kommt, doch auch an guten Tagen ist kein Unterschied festzustellen. Auch beim Arzt war ich bereits. Ich dachte an Vitamin- und Eisenmangel. Im Blutbild ist keine Mangelerscheinung ersichtlich. Auch in einem Schlaflabor habe ich genächtigt. Das Resultat waren geringfügige Atemaussetzer im Schlaf. Ich habe Tabletten dagegen bekommen, doch auch diese schaffen keine Besserung.
Ich stehe morgens ausgeruht auf, versorge die Katzen, koche Kaffee, und dann könnte ich mich gleich schon wieder ins Bett legen. Für mich ist es eine riesige Belastung.
Kennt jemand diese Sorgen?


Hallo. Das was und wie du dein Zustand beschreibst kann ich völlig verstehen. Da ich seid ca 2 Jahren genauso hänge. Schaue dir mal meine Beiträge an. Mein Beitrag beschreibt genau meine Situation.
Ich bin auch endlos verzweifelt.

28.10.2018 10:49 • #24


Charlie2

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Kann man eigentlich auch müde sein und sich dabei ansonsten gut fühlen?
Also sich einfach krank schreiben lassen, um ausschlafen zu können und danach dann das Leben genießen? Oder ist das dann keine Depression?

Weil der Thread ein bisschen so klingt, als wäre Depression=Müdigkeit.

04.03.2019 20:50 • #25


JaninaZ-87

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Zitat von Charlie2:
Kann man eigentlich auch müde sein und sich dabei ansonsten gut fühlen?
Also sich einfach krank schreiben lassen, um ausschlafen zu können und danach dann das Leben genießen? Oder ist das dann keine Depression?

Weil der Thread ein bisschen so klingt, als wäre Depression=Müdigkeit.


Kann man schon. Aber das ist keine Depression . Bei Depressionen fühlt man sich immer schlecht.
Aber müde sein und sich gut fühlen, ist keine Depression. Aber müde sein und ständige Begleiterscheinungen wie schlechtes fühlen, das ist eine Depression.

04.03.2019 20:56 • x 1 #26


Axel61

Axel61

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Also wenn ich jetzt aus Kalau wäre, dann würde ich behaupten, dass Müdigkeit an Fasching bei Vielen nix mit Depession zu tun hat und auch kein Grund für eine Krankmeldung ist

04.03.2019 20:57 • #27


Charlie2

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Zitat von Axel61:
Also wenn ich jetzt aus Kalau wäre, dann würde ich behaupten, dass Müdigkeit an Fasching bei Vielen nix mit Depession zu tun hat und auch kein Grund für eine Krankmeldung ist
Nein, nicht nur an Fasching. Ich hatte diese Müdigkeit sehr stark und über mehrere Jahre durchgehend in meiner Jugend und konnte deshalb kaum die Schule besuchen. Daher wurde ich gegen Depressionen behandelt, was aber nicht geholfen hat.
Ich war ja zu dem Zeitpunkt nicht unglücklich, sondern nur zu müde, um zur Schule zu gehen. Wenn ich ausgeschlafen habe, ging es mir ja gut.

04.03.2019 21:04 • #28


Axel61

Axel61

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Da würde ich mnal zu einem Schlaf-Labor gehen. Es gibt ja auch andere Krankheiten, die Schlafstörunge erzeugen. Und es gibt ja auch unterschiedliche Innere-Uhren,. Nicht jeder ist eine Nachtigal. Kann man so alles schlecht bewerten.

04.03.2019 21:28 • x 1 #29


JaninaZ-87

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Ich war in einem Schlaflabor und die Ärzte konnten wiedermal nichts bei mir finden. Ich kann mich nicht darüber freuen. Ich bin verzweifelt und könnte nur noch weinen.

13.03.2019 01:26 • #30




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