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S. gegen Männer

Dys
Zitat von ZeroOne:
Ich persönlich sehe aber als wesentlichen Knackpunkt die Unfähigkeit der Reflexion bei den einzelnen "Protagonisten" hinsichtlich der tatsächlichen Ursachen, die meist in der Person per se zu finden sind, als in irgendeinem gesellschaftlichen Problem.

Das sehe ich auch so. Persönlich komme ich auch nicht umhin, wenn mir etwas im Bezug auf eine Gruppe als nahezu absolutistisches Kriterium zugetragen wird, mal genau zu reflektieren, inwiefern das für Alle in dieser Gruppe überhaupt zutreffend sein könnte.

Und wenn mir einfällt dass ich mit Menschen, die man einer bestimmten Gruppe zuordnet, gute Erfahrungen und Erlebnisse hatte, während ich mit anderen Menschen aus dieser besagten Gruppe auch schlechte Erfahrungen gemacht habe, dann weiß ich doch automatisch, dass ich nicht Alle über einen Kamm scheren kann und vor allem auch nicht muss, nur weil eine Person die dementsprechend das Maul aufreißt um Alle Menschen jener Gruppe zu diskreditieren.

x 4 #31


HDD
Zitat von ZeroOne:
Auf der anderen Seite sehe ich aber auch Männer, die diese Thematik als vermeintliche Ursache und Begründung dafür hernehmen, weil sie erfolglos sind. Der Gedanke, dass es an ihrer Person per se liegen könnte, weshalb sie vom weiblichen Geschlecht nicht entsprechend wahrgenommen werden, kommt ihnen nicht.

Das mag für die zutreffen, die sich nicht (richtig) informieren - aka Blue Pill.

Die anderen (aka Red Pill) verstehen sehr wohl, dass es an ihrer "Persönlichkeit" (bzw. an deren Wahrnehmung duch das weibliche Geschlecht) liegt, dass sie (ggf. nicht) landen können. Es ist dann der persönlichen Initiative / Motivation / Einschätzung überlassen, ob und ggf. was sie dagegen unternehmen; das reicht von einer gewissen grotesken Hilflosigkeit infolge wenig sinnvoller Maßnahmen (Incel) über entsprechende "Weiterentwicklung" mit dem Ziel kurzfristigen Erfolgs (PUA) bis hin zu mehr oder weniger komplettem Aussteigen aus etwas, das als zu aufwendig für zu wenig Ertrag angesehen wird (MGTOW). Irgendwo dazwischen sind natürlich auch die, die Red Pill-Prinzipien und -erkenntnisse zur Gestaltung ihrer Beziehungen nutzen, häufig zum gegenseitigen Nutzen beider Partner.

x 1 #32


A


Hallo Sifu,

S. gegen Männer

x 3#3


HDD
Zitat von Dys:
Die „Gefahr“ oder vielleicht wäre es eher das Bedauerliche, sehe ich eigentlich darin, wenn wegen einer Übereinstimmung alles andere (?) würde, worin man selbst aber anderer Auffassung ist, nur weil man sich eben den einen oder meinetwegen auch zwei oder drei Punkte heraus gepickt hat, aber eben übersieht, das alles andere, was aber auch diese Gruppe ausmacht, ein riesen Bul.l.s.hit ist.


Diesen Satz, vor allem die mit (?) markierte Stelle, habe ich nicht verstanden. Magst du erläutern, was du damit meintest?

#33


Dys
Zitat von HDD:
Diesen Satz, vor allem die mit (?) markierte Stelle, habe ich nicht verstanden. Magst du erläutern, was du damit meintest?

Tatsächlich ist ein Wort abhanden gekommen.

Die „Gefahr“ oder vielleicht wäre es eher das Bedauerliche, sehe ich eigentlich darin, wenn wegen einer Übereinstimmung alles andere obsolet würde, worin man selbst aber anderer Auffassung ist, nur weil man sich eben den einen oder meinetwegen auch zwei oder drei Punkte heraus gepickt hat, aber eben übersieht, das alles andere, was aber auch diese Gruppe ausmacht, ein riesen Bul.l.s.hit ist.

So sollte es verständlich sein.

Oder vielleicht ein fiktives Beispiel: Ein Parteiprogramm hat einen Punkt der mir zusagt und deswegen wähle ich sie. Das der Rest des Programms aber nicht meinen Ansichten entspricht oder sogar das Gegenteil von dem wäre, was ich gerne hätte, lasse ich aber außer Acht obwohl mir das unter Umständen sogar persönlich auf die Füße fallen könnte.

x 1 #34


HDD
Zitat von Dys:
Ein Parteiprogramm hat einen Punkt der mir zusagt und deswegen wähle ich sie. Das der Rest des Programms aber nicht meinen Ansichten entspricht oder sogar das Gegenteil von dem wäre, was ich gerne hätte, lasse ich aber außer Acht obwohl mir das unter Umständen sogar persönlich auf die Füße fallen könnte.

Das macht absolut Sinn.

Anders ist es allerdings, wenn eben nicht nur ein Datenpunkt, sondern sehr viele sowohl zum eigenen Erleben als auch zur in der Welt beobachteten Wirklichkeit passen - und obendrein noch manche Effekte aus dem eigenen Leben plausibel erklären, über die man sich vorher den Kopf zerbrach.

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Dys
Zitat von HDD:
Anders ist es allerdings, wenn eben nicht nur ein Datenpunkt, sondern sehr viele sowohl zum eigenen Erleben als auch zur in der Welt beobachteten Wirklichkeit passen - und obendrein noch manche Effekte aus dem eigenen Leben plausibel erklären, über die man sich vorher den Kopf zerbrach.

Stimmt natürlich auch. Aber wieviele Menschen einer Gruppe können tatsächlich die gleichen persönlichen Erfahrungen und Empfindungen haben, welche uneingeschränkt übereinstimmend wären, um ein allgemein gültiges Bild quasi in Stein zu meißeln.

Schnittmengen sind natürlich eher schon wahrscheinlich und was außerhalb der Schnittmenge liegt, könnte man ja zumindest dahingehend hinterfragen, ob man da auch mitgehen kann.

Oder einfacher gesagt, wenn jemand alle passenden Klischees gebündelt anprangert, finden sich selbstverständlich viele, bei denen etwas als zutreffend erachtet wird, einige bei denen etwas mehr so erachtet, aber wohl eher sehr wenige, bei denen nahezu alles so erachtet werden dürfte. Kurzum, irgend ein übereinstimmendes Element dürfte jeder bei jedweder Thesensammlung erkennen können.

x 1 #36

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