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Schwere Depressionen / Aussehen stark verändert dadurch

Iso

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Habe eine sehr schwere wiederkehrende Depri.
Nichts geht mehr, total Aufgabe u Antriebslosigkeit, komme nicht mehr klar.

Zudem hat sich mein Aussehen extrem verändert. Viele neue Falten im Gesicht, sehr, sehr abgenommen. Die Arme sind auch ganz faltig geworden. Nichts passt mehr.
Das macht mich so fertig, wird immer schlimmer. Ich traue mich nicht mehr raus, aus Angst jemanden zu treffen.

Ich habe es lange ausgehalten,. Morgen Termin bei meiner Ärztin, muss wohl wieder Medikamente nehmen, alles viiiel zu spät.

Hat jemand auch damit so Probleme ? Mich macht das so fertig,. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Sport ist auch nicht möglich zur Zeit.
Vielleicht kann mir jemand antworten. Bin 56 J. und sehe aus wie 120. Ich kann das nicht ertragen.

23.04.2020 17:29 • x 4 #1


Iso

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Hallo...ihr Lieben...
Plätze einfach so rein. Das tut mir leid.
Bedanke mich recht herzlich für die Aufnahme.
Liebe Grüße Iso

23.04.2020 17:57 • #2



Hallo Iso,

Schwere Depressionen / Aussehen stark verändert dadurch

x 3#3


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Ela_Su

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Hallo Iso, erstmal herzlich willkommen! Ja genau diese Probleme machen mir auch zu schaffen. Ich bin seit 2013 durchgehend krank. Erst burnout dann schwere Depressionen mit schweren Erschöpfungssyndrom, heute Ängste & Panikattacken, körperliche Probleme wie Magen-Darm-Probleme, hormonelle Störungen, Schlafstörungen, Schmerzen. Es hört sich sehr schlimm an und es war auch die schlimmste Zeit meines Lebens! Nun, im Grunde geht es jetzt besser mit meiner Gesundheit, aber auch ich habe die gleichen Probleme wie Du leider. Irgendwie fühle ich mich wie vorzeitig gealtert. Jetzt sind mir kürzlich 3/4 meiner Haare ausgefallen, habe einen abgekämpften Gesichtsausdruck bekommen und meine Haut fühlt sich irgendwie künstlich und komisch an. Ich neige eher weniger zu Falten aber irgendwie sehe ich komplett anders aus als früher. Klar bin ich älter geworden aber so eine negative optische Veränderung macht mich echt traurig. Sehe beispielsweise seit ich krank bin so aufgedunsen aus und so fahl. Dabei ernähre ich mich sehr gesund und bewege mich viel, trotz Depressionen und Ängsten. Scheinbar geht es vielen so, denn in der Klinik haben sich einige Betroffene ebenfalls beklagt. Wie ist es denn bei Dir sonst noch so?

23.04.2020 18:59 • x 3 #3


Iso

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Hallo Ela_Sue....danke dir für deinen Willommensgruss und deiner Antwort.

Es freut mich, das es dir wieder etwas besser geht. Das du dich gesund etnàhrst u Sport treibst...Respekt...da kannst du stolz auf dich sein.
davon bin ich meilenweit entfernt. Essen kochen etc. fàllt mir mega schwer. Essen iist allgemeinen schon ein Thema. Im Moment geht das fast gar nicht.
Sport....ja, könnte einiges àndern, funktioniert nur ganz selten. Bin wie blockiert.

Ich finde durch die Abmagerung, so ein ekelhafter Verfall...das wirkt sich auf Gesicht, Haut u Haare, den ganzen Körper aus...alles schlägt Falten, Haarausfall hatte ich auch schon. In den Spiegel kann ich kaum gucken.

Das tut mir echt leid mit deinen Haaren. .
Hoffe, die wachsen bald wieder.
Pflegen, Duschen, Fingernàgel...alles was dazu gehört, ist auf Minimum beschrànkt bei mir. Dafür hasse ich mich.
Hab ja im Sommer eh Probleme mit Besenreiser, die meine Beine übersähen.
Nun sehen meine Arme auch noch total mies aus...und das Gesicht, mit dicken Trànensàcken...hàngende Lider., Falten.
Ich kann einiges ändern ( ausser das Gesicht ) nur mir fehlt der Antrieb...einfach komplett weg. Gebe mir selbst die Schuld, das ich so rumaufen muss. Was mich extrem runter zieht.

Sowie alles andere auch...Haushalt, Wàsche, putzen. Bin hier nur im Chaos und fühle mich überhaupt nicht wohl..in meiner Wohnung. Die auch renoviert werden muss. Halb abgerisse Tapete etc.etc...aufgehõrt wg der kommenden Depri
Zudem ich auch keine großartigen finanziellen Mittel habe...um das in Angriff zu nehmen. Was eh Grad nicht mehr funktioniert.

Im Grunde bin ich ganz unten angelangt. Ich wollte es nicht wahr haben...obwohl ich schon mehrere schwere Depressionen hatte...und auch in der Klinik war 2x.
Sorry, wenn ich etwas wirr schreibe, bekomm das Grad nicht so gut hin.

Ich hoffe, das sich für uns einiges zum positiven ändert...da bist wohl weiter als ich.
Mach weiter so.
Danke ..danke, das du geantwortet hast.
Da fühle ich mich damit nicht so allein. Ich habe nirgends darüber etwas gelesen.
Liebe Grüße
Iso

23.04.2020 20:29 • x 2 #4


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Alexandra2

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Liebe ISO,
Herzlich willkommen! Einiges, was Du beschreibst kenne ich auch.
Meine Depression ist chronisch, zZT nur mittelschwer. Mit der richtigen Medikation wirst Du lebendiger werden, Deine Mimik bekommt mehr Ausdruck. Bei strubbeligen Haaren, die ausfallen, denke ich an Vitamin B Mangel. Bestimmt lässt er sich auffüllen zB tgl Haferflocken. Dann finde ich, die Selbstbestrafung muss aufhören. Du bist schwer krank, sei freundlicher mit Dir.
Und dann versuche Dich hübsch zu machen für Dich selbst. Anfangs vielleicht den Oberkörper, später den ganzen Körper.
Denke mal daran, was Dein Körper alles schon mitgemacht hat, vielleicht erinnerst Du Dich, wie er sich erholen kann? Du weißt, daß es wieder aufwärts geht. Ich möchte Dich nur trösten, Deine Seele sieht alles schwarz und deshalb ist der Blick auf Dich selbst verfremdet und schmerzhaft. Schau nicht hin, sei fürsorglich mit Dir, und wenn es anfangs nur 10 Minuten sind.
Ist Deine Schilddrüse OK?
Liebe Grüße Alexandra

23.04.2020 21:19 • x 5 #5


Iso

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Hallo Alexandra...
danke für deine lieben Worte.
Heute war ich bei meiner Ärztin..
Sie sagte zu mir, das ich auch schon besser ausgesehen habe..na toll..
Zudem wiege ich viel zu wenig, grad mal 50 Kilo auf 1,67
Sehe verdammt scheußlich aus...eine Hose passt nur noch so halbwegs.
.immer wieder beobachte ich die Leute, alles sind in meinem Augen schön, und sehen zufrieden aus. Haben tolle Klamotten an.

Zudem traf ich noch jemanden, der mir sagte, was mit mir passiert sei, ich sähe ja schrecklich aus.

Der reinste Horror. Ja, das scheint Selbstbestrafung zu sein...was ich da betreibe...an mir..in meiner Wohnung...und überhaupt.
Alles ist grad furchtbar....das bin doch nicht mehr ich.
Habe aber geduscht, Haare gewaschen...etc.
Haare sehen trotzdessen scheußlich aus.
Liebe Grüße
Iso

24.04.2020 14:37 • x 2 #6


Resi

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Hallo Iso,
ich hatte mich auch verändert.

In meinem BO war ich eines Tages einkaufen gegangen und sah eine frühere Kundin.
Als ich sie begrüßte fiel ihr fast das Gesicht runter "Oh Frau Resi- ich hätt Sie fast nicht wieder erkannt!".
Natürlich verändern wir uns in der Krankheit.
Ich will da jetzt nicht melodramatisch klingen, aber wir haben es überlebt.
Und ich sage von mir schon, daß ich gezeichnet bin, auch wenn ich mich wieder erholt habe, die bleierne Müdigkeit aus meinem Gesicht verschwunden ist und ich auch seit längerem wieder regelmäßig Sport mache: es gibt immer noch mehr Lachfalten aber ich sehe auch die anderen Spuren.
Und ich ermüde schneller (oder spüre es früher).

.
Zitat:
Du bist schwer krank, sei freundlicher mit Dir.

Unbedingt- du kannst es in ganz kleinen Schritten versuchen.
Ich selbst habe mir bildlich vorgestellt, mich zu umsorgen, mich ein bißchen zu bemuttern.
Z.B. mit einem einfachen, aber leckeren Essen, oder mit einem Bad- irgendetwas, was dir gut tut und wenn es eine Wärmflasche ist.
Versuche bitte auch, ganz viel raus zu gehen.

Ich hatte zudem lange das Problem, daß ich intelektuell überhaupt nichts mehr auf die Reihe gebracht aheb- ich konnte nicht lesen, habe nicht kapiert, was in der Zeitung stand.
Also habe ich "die Schwarzwaldklinik" rauf und runter geguckt- das war das höchste an Spannung, was ich ertragen konnte und ich war auch abgelenkt.
Das nur als Beispiel, jeder entwickelt seine eigene Strategie, es gibt kein richtig und kein Falsch.
Probier aus, was gut für dich ist .

Liebe Grüße,
Resi

24.04.2020 15:04 • x 5 #7


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Irgendeine

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Zitat von Iso:
immer wieder beobachte ich die Leute, alles sind in meinem Augen schön, und sehen zufrieden aus. Haben tolle Klamotten an.

Weißt du, ich habe das gleiche Problem, nur anders rum. Ich fühle mich immer zu dick, obwohl ich genauso groß bin wie du und nur 3-4 kg mehr wiege (und alles geben würde, um <50kg zu wiegen).
Für mich sind alle anderen schlanker und damit schöner, als ich.
Ich habe eine Freundin, die ungefähr so groß ist wie ich und ungefähr so viel wiegt. Trotzdem empfinde ich sie als dünn (also für mich schön) und mich allenfalls als normal.
Wir sehen an uns selbst immer nur das, was uns nicht gefällt.

Davon mal abgesehen, würde ich dir empfehlen mal deine Blutwerte auf Vitaminmangel, Schilddrüsenüber-/-unterfunktion u.ä. checken zu lassen. Gerade Vitaminmangel kann sich körperlich sehr unspezifisch zeigen.
Bei mir wurde vor 4 Wochen festgestellt, dass mein Vit.-D-Spiegel nur bei 6 liegt. Normal sind mind. um die 40.
Seit ich Vit. D nehme, geht es mir wesentlich besser.
Zitat von Iso:
Der reinste Horror. Ja, das scheint Selbstbestrafung zu sein...was ich da betreibe...

Ja, das ist Selbstbestrafung. Ein Gegenmittel hab ich leider auch noch nicht gefunden.
Zitat von Resi:
Ich will da jetzt nicht melodramatisch klingen, aber wir haben es überlebt.

Ich finde das gar nicht melodramatisch, sondern die Wahrheit. In meinem Biographiebogen zum Beginn der neuen Therapie, wurde ich gefragt, woraus ich stolz sei.
Ich habe geschrieben: "Dass ich noch lebe." Und das finde ich durchaus gerechtfertigt, denn wie wir hier alle sehen ist Überleben ziemlich anstrengend.

24.04.2020 15:35 • x 6 #8


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Ela_Su

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Liebe Iso, alles was all die Mitleidenden hier schildern ist vollkommen richtig. Selbsthass ist nicht das was unsere Seele und unser Körper gerade braucht. Um das zu verstehen habe ich die ganzen letzten Jahre gebraucht. Wenn ich nun in den Spiegel schaue und mir in Gedächtnis rufe was dieses Wesen da im Spiegel all die Jahre durchgemacht hat, dann macht sich in mir ein großes Mitgefühl breit. Das ist nicht dieses Selbstmitleid, keineswegs! Sondern aufrichtiges Mitgefühl für mich selbst. Dann denke ich mir, wie konnte ich all die Zeit so hart mit mir sein? Dabei habe ich soviel Trost und Zuwendung gebraucht. Ich habe oft nicht glauben können, je aus diesem Sumpf wieder heraus zu kommen und wieder ein lebensfähiger Mensch werden zu können. Dennoch habe ich es mir soooo sehr gewünscht. Ich den lieben Gott um eine weiter Chance gebeten. Nun bin ich definitiv nicht komplett gesund, mindestens mittelschwer depressiv, aber es ist kein Vergleich zu vorher. Nun geht es darum mich in meiner Haut und in meinem Körper wohl zu fühlen. Dass das nicht selbstverständlich ist durfte ich ja schmerzlich am eigenen Leibe erfahren. Selbstfürsorge und Selbstliebe sin in diesen Zeiten zwingend notwendig.
Für die Heilung brauchen wir auch gesunde Ernährung, viel Bewegung und ein guter Schlaf!
Was ich alles hilfreiches noch entdeckt habe liste ich unten auf. Diese Dinge haben mir besonders geholfen als es mir Körperlich sehr schlecht ging.
-genug Salz in den Speisen/Brühe bei Schwäche
-hoch dosiertes Vit-D
-Omega 3 Kapseln
- 3-4 Mal die Woche Fisch( gegen Schwäche)
- 10 Bierhefe Tabs am Tag(B-Vitamine)
- Biotin und Kieseltabs
- Zucker minimieren
- viele Kleine Mahlzeiten am Tag
- Ausreichend Eiweiß am Tag
-mind 10.000 Schritte am Tag gehen
-nun 1,5 Liter am Tag trinken(Wasser&(Tee)
-Bio Kollegen
-Inositol Pulver 15g am Tag (wirkt Wunder!)
-viel Gemüse(Tiefkühl geht auch)
-genug Obst am Tag
-Goldene Milch täglich 1 große Tasse

Mag übertrieben aussehen aber ohne diese Maßnahmen geht es mir selbst mit Medikamenten nicht gut
Wenn Ihr auch was habt, was wirklich (!) hilft her damit!

24.04.2020 19:28 • x 4 #9


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maya60

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Hallo Iso und Herzlich Willkommen im Forum!

In Zeiten schwerer Depressionen sah man mir auch diese Depression an und ich war mager und blass und hatte sprödes Haar und einen versteinerten Gesichtsausdruck.

Gleichzeitig ist es aber auch so, dass ja die Depression das Denken, Wahrnehmen, Fühlen, Sprechen und Handeln verändert und dass Selbstablehnung und die miese Selbstwahrnehmung auch Symptome der Depression sind, die sich gegenseitig aufschaukeln.

Was bedeutet, dass ich auf späteren Fotos sah, dass ich nicht annähernd so grausig ausgesehen habe wie ich mich selber gesehen habe im Spiegel. Aber man sah mir meine Krankheit und Anstrengung eben an. Auch andere!

Dann ist da noch ein weiterer Punkt: Als ich dann "nur" noch mittelschwere Depressionen hatte, litt ich noch genug, aber man sah es mir nicht mehr an. Alles sagten "Wie frisch du aussiehst!" Da fühlte ich mich dann auch irgendwie verar . . .! Von daher ist es auch ein Widerspruch, wenn einem die schwere Krankheit nicht anzusehen sein soll! Wie soll das gehen und warum?

Trotzdem, gerade bei chronischen oder wiederkehrenden schweren Depressionen, hellt es einfach die Stimmung auf, wenn man im Spiegel auch Farbenfrohes sieht, also z.B. eine gut geschnittene Frisur mit schöner Farbe oder ein farbiges Brillengestell. Also, das meine ich so, dass man sich, weil man depressiv ist, nicht in Sack und Asche kleiden sollte. Da gerade nicht!

Da man aber gerade dann ja völlig kraftlos ist und gerade auch zur Körperpflege oft Null Antrieb hat, empfiehlt sich gerade eine pflegeleichte pfiffige Frisur und farbige Brille oder Kleidung, online bestellt, die bügelfrei ist (die Kleidung), bequem und sowohl im Bett als auch im Haus zu tragen ist.

Und natürlich, je mehr die Schwere der Depression weicht, desto mehr weicht auch das kranke Aussehen.

So hat dieses Thema durchaus mehrere Blickwinkel, die auch in Spannung zueinander stehen wie das ganze Leben.

Liebe Grüße! maya

24.04.2020 19:51 • x 4 #10


bake37

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Halllo, zusammen,
etwa ein halbes Jahr nach meinem Klinikaufenthalt (F33,2) habe ich zum ersten Mal wieder in den Spiegel geschaut. Ich sehe eine Mumie, tote Augen,Haut faltig wie beim Elefanten, die Haare ein paar dünne Fusseln, die Arme und Beine... ich muss zweimal hin-schauen, bin ich das wirklich? Euer Zustand ist auch mein Zustand .Allerdings seid Ihr noch jung im Gegensatz zu mir und könnt Verlorenes aufarbeiten und nachholen. (Fast) jede Episode mit ihrem ganzen gottverdammten Elend geht bekanntlich mal zu Ende. Mehr kann ich derzeit nicht beitragen, befinde mich wieder mal auf Talfahrt in Richtung Loch.
Liebe Grüße
bake37

29.04.2020 17:44 • x 2 #11


Iso

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Meine Lieben...
vielen vielen Dank für eure Meinungen.
Leider kann ich irgendwie nicht gut für mich sorgen.
Wie eine Sperre in mir, die ich nicht durch brechen kann.
Versuche viel raus zugehen... Sehe die Menschen, wie sie lachen und in meinen Augen alle so normal sind.
Bin ja schon froh, wenn ich, ab und zu etwas kochen kann. Es fàllt mir alles so schwer.
Manche Leute erkennen mich noch nicht mal mehr.
Ich finde mich so gruselig und fotografieren darf mich niemand...
Zudem kann ich mir viele Dinge, wie Klamotten..etc...gar nicht leisten. Friseur wirft ja schon ein mega Loch in meine Kasse.

Es ist ein furchtbarer Zustand...der hoffendlich vorüber geht.

30.04.2020 16:01 • x 1 #12


Iso

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Bake37...
du sprichst mir aus der Seele..
Genauso sehe ich mich auch, obwohl du viiiel àlter bist als ich..

30.04.2020 16:04 • x 1 #13


bake37

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Hallo, Isa,
Du steckst mitten drin, bist schon tief unten im Loch. Das wird nicht das letzte Mal sein. Versuche folgende Tipps:
1.Stell Dir vor, Dein Zustand/ Depri ist ein Riesenmonster. Stopfe es in in einen Sack und schlage solange darauf, bis sich
nichts mehr rührt. Du hast das Monster besiegt.
2.Bedenke, dass jede Depression etwas mit Zeit zu tun hat. Man nennt den Zustand ja auch "Episode". Wenn sie auch
noch so gemein und brutal ist - sie hat ein Ende. (Chronische Verläufe sind eher selten). Denke immer in der größten
Verzweiflung daran, dass das Elend ein Ende haben wird
3. Langfristig gesehen brauchst Du einen geeignetenTherapeuten/in, der Dich stützt und hält und Dich durch die Krisen
bringt. Doch das ist ein Thema für sich.Suche schnellstmöglich danach.
Hast Du in der Klinik EKT`s bekommen? - Ich bin keine Psycho, die Dir mit gescheiten Erkenntnissen zu Hilfe kommen möchte. Bin "nur" eine Betroffene", die alles durch hat, und das seit Mitte der 50iger Jahre, gehöre zu den Chronischen, bin austherapiert und lebe immer noch! Du kannst mich alles fragen.
Ganz liebe Grüße! Du schaffst es!
Bake37

30.04.2020 21:32 • x 2 #14


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Alexandra2

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Liebe ISO,
Hast Du eine Freundin, die mit Dir ein Mädelstreff macht? Dabei kannst Du ausprobieren, mit welcher selbstgezauberten Frisur Du Dich wohler fühlst, oder mit einem Turban? Und was, anders kombiniert, gibt Dein Kleiderschrank her? Das kann ja 2 Stunden dauern, sonst wird es zuviel. Aber es ist ein Versuch, sich mal anders zu erleben
Der erste Schritt auf einem neuen Weg ist der schwerste, finde ich. Ein neuer Weg hingegen ist ein roter Faden. Auch das hat mir geholfen, aus dem ewigen Tief zu kommen. Ich brauchte dringend den roten Faden. Mittelschwer depressiv ist ein großer Schritt von der schweren Depression weg, das schaffst Du auch. Suche weiter nach kleinen Dingen, die Dir gut tun, die Du immer wieder nutzen kannst.
Liebe Grüße Alexandra

30.04.2020 23:24 • x 3 #15


Iso

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@bake37
Ich fühle mich einfach nur noch nutzlos, zu nichts mehr fähig. Ganz, ganz unten. Als ob alles abgestorben wàre.
Nichts kann mich motivieren, aufbauen.
Diese Antriebsschwàche oder fast Làhmung kann ich kaum ertragen.
Ich komme nicht mehr klar. Alle Menschen sind fröhlich, quatschen, reden, lachen.

Einen Therapeuten habe ich derzeit noch nicht. Dazu muss ich stabiler werden.
Ich habe soo grosse Angst, das Medikament nicht wirkt...was ich von meiner Àrztin bekommen habe.

EKT's hatte ich nicht in der Klinik. Ich habe die Klinikaufenthalte als Horror empfunden... fühlte mich oft unverstanden, da alles in mir blockiert war.
Habe seit meinem 32ten Lebensjahr Depressionen. Die immer wieder kommen. Jedesmal bin ich hilflos. Trotz Therapien.
Ich weiß einfach nicht weiter.
Jeden Tag bete ich, das dieser Zustand endlich ein Ende hat.
Ganz liebe Grüße von
Iso

04.05.2020 14:59 • x 2 #16


bake37

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Hallo, Iso,
Du wirst viel Aufmunterung und Trost erhalten hier im Forum. Aber ich glaube, wir alle wissen, dass es für uns keine echte Hilfe und keine Heilung gibt. Wenn eine Depri früh beginnt, bleibt sie meist das ganze Leben lang in Episoden bestehen, d. h. wir müssen mit diesem Elend leben. Das sehen auch die Therapeuten so und helfen uns, uns damit abzufinden. Denke immer daran, dass jede Episode vorbei geht. Spare Deine Kräfte auf für die Zeit danach. Meinen ehemaligen Mitpatienten hat die EKT geholfen, die fühlten sich danach wie auf Wolke 7. EKT (mir half sie nicht) ist besonders für die akute Krise hilfreich und erspart Medikamente wird weltweit angewendet. Schade, dass Du schlechte Erfahrung mit der Klinik gemacht hast. Für mich war sie die letzte Rettung aus der Not !Was nimmst Du denn ein?. Die Unterschiede der einzelnen Antidepressiva's sind minimal. Mach Dir da keine allzu großen Hoffnungen.Leider hat es in den letzten 30 Jahren nichts innovativ Neues mehr gegeben und man leiert immer die gleichen
Phrasen von den Botenstoffen herunter..Vielleicht ist Dir mit einer geeigneten Psychotherapeutin mehr geholfen. U.U. ein ganzes Leben lang, einmal pro Woche, während der Episoden öfter.Leider zahlen die Kassen nur für max. 2Jahre. Danach wird's echt teuer. Wie hast Du es bisher mit der PT gehalten? Ich hatte mit meiner großes Glück. Ohne sie wäre ich nicht mehr am Leben.
Soviel für heute
Liebe Grüße von bake37

04.05.2020 23:12 • x 2 #17


Resi

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Guten Morgen Iso,

Zitat von Iso:
Diese Antriebsschwàche oder fast Làhmung kann ich kaum ertragen.
Ich komme nicht mehr klar. Alle Menschen sind fröhlich, quatschen, reden, lachen.

Mir geht es manchmal genauso.
Gerade in diesen für mich besonders schwierigen Zeiten, in denen ich mich zusätzlich ausgebremst fühle durch die ganzen Verfügungen und Bestimmungen, auch wenn es immer wieder Leute um mich rum gibt, die alles schönreden wollen- dann geht es mir noch schlechter, weil ich eigentlich ganz gerne mal ernst genommen würde mit dem, was mich quält.

Womit ich mich bisher immer wieder trösten konnte bisher war, daß es vorbei geht.

Im Moment ist es schwierig, weil auch noch zusätzlich finanzielle Sorgen durch Kurzarbeit dazu kommen, Zukunftsängste wegen meiner Arbeitsstelle, der Großteil der Menschen um mich rum versteht mich nicht (oder umgekehrt), was meine Meinung über die aktuelle Situation hierzulande betrifft, aber ich merke und spüre trotzdem, wieviel Energie noch da ist, wenn meine Wut sich in mir aufbaut.

Es erfordert ein hohes Maß an Disziplin zur Zeit, nicht abzurutschen, mir helfen im Moment eigentlich nur- ich erwähnte es schon öfters- die Tage Tag für Tag, wie ein Alk., der trocken wird, zu überstehen und meine in der Therapie erlernten Techniken, bzw. erarbeiteten "Hilfsmitteln" anzuwenden, so oft es geht.

Es geht vorbei.

Und du bist nicht allein.

05.05.2020 05:22 • x 2 #18


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Irgendeine

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Zitat von bake37:
öfter.Leider zahlen die Kassen nur für max. 2Jahre. Danach wird's echt teuer.

Das stimmt so nicht ganz. Wie lange die jeweilige Therapie dauert, hängt von der Therapieform ab und davon, ob dein Therapeut eine Verlängerung beantragt.
So sind bei einer psychoanalytischen Therapie max. 300h, bei eine tiefenpsychologischen max. 100h und bei einer Verhaltenstherapie max. 80h möglich.
Danach hat man 2 Jahre "Zwangspause", außer man wechselt die Therapieform.
Aber selbst in dieser "Zwangspause" gibt es Möglichkeiten, eine erneute Therapie der gleichen Art zu beginnen.
Das geht dann über ein Gutachterverfahren. Meine letzte Therapie hat die 80h fast aufgebraucht und war im März 2019 zu Ende. Jetzt will ich eine neue beginnen bzw. hatte schon probatorische Sitzungen und es wurde ein Antrag bei einem Gutachter der Krankenkasse gestellt. Dein Therapeut muss halt nur gut begründen können, warum du jetzt wieder oder immer noch Therapie brauchst.
Die größte Chance hat man, wenn ein oder mehrere neue Symptome oder sogar Diagnosen dazu gekommen sind.
Z.B. wurde bei mir in der ersten Therapie hauptsächlich die BPS und die Depression behandelt, jetzt soll es fürs erste eher um Prüfungsangst gehen. Zumindest, bis die Prüfungen durch sind.
Wenn das abgelehnt wird, kann man Widerspruch einlegen und das Ganze geht nochmal zu einem Obergutachter.
Und selbst wenn das alles abgelehnt wird, hat man zumindest noch die Möglichkeit, 1 Mal im Monat eine sogenannte Beratungsstunde bei einem Therapeuten wahrzunehmen.
Eine Freundin von mir ist Therapeutin, deshalb weiß ich das ziemlich genau.
Es gibt also durchaus noch Möglichkeiten.

Aber das nur am Rande.
Ich will den Thread jetzt nicht mit meinem Zeug sprengen, ich dachte nur, dass es vielleicht hilfreich sein könnte, das zu wissen.

05.05.2020 08:08 • x 3 #19


Ex-Mitglied

Bei mir, liebe Iso, ist es genau anders herum.

Ich habe mir einen Schutzwall angegessen. Es wurde so schlimm, dass ich auf 137 Kilo kam. Falten hatte ich auch, nur vor lauter Fett.

Ich hab mit irgendwann gesagt: so ist es nun mal. Ich brauch das vielleicht als Stütze .. Als Halt. Als ich das erkannte ( 2010 ) versuchte ich mich immer mehr auf anderem Wege zu stützen.

Und kam 2013 auf 86 Kilo. Naja, und dann war mein Narziss in voller Blüte neben mir- und ich bin wieder auf 100 hochgewandert .

Da du dich schwach und wenig fühlst.. ist ggf das dein Ausdruck dafür.

DU wirst stärker und dann auch dein Körper.

Sei nachsichtig! Mit dir und ihm.

05.05.2020 13:52 • x 3 #20


Iso

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Hallo Ihr Lieben...
@bake37
leider habe ich nicht so gute Erfahrungen mit Klinik und Therapeuten gemacht.
Vielleicht lasse ich zu wenig an mich heran.
Ich weiß es nicht.
Bei der ersten schweren Depri, nach der Geburt meiner Tochter, bin ich von Arzt zu Arzt gerannt, niemand konnte oder wollte mir helfen...es ist böse geendet. Ich landete danach in der Psychiatrie.
Zur Zeit nehme ich Mirtazapin 30mg. Seit knapp 2 Wochen. Hab das Gefühl, es geht mir noch schlechter.
Habe auch viele andere Medi's bekommen vorher...bis hin zu Lithium dazu.
Der letzte Therapeut erzählte mir ständig, es wäre doch alles nicht so tragisch..

Nun ist es zur Zeit so, das ich vieles nicht richtig mitbekomme, wie ein kleines Kind. Ich fühle mich total verdummt und traue mir nichts mehr zu.
Ich hoffe so sehr, das es bald vorüber geht.
Wie soll man so ein Leben aushalten ?!
Ich bewundere euch alle, wie ihr das schafft.
Ich hab mich schon fast aufgegeben.

@Resi
Ich denke, das vieles bei mir mit finanziellen Dingen zu tun hat.
Ständige Geldsorgen...seit einigen Jahren beziehe ich Hartz4.
Wenn ich mal nen Job gefunden habe, musste ich ihn wegen der Depressionen wieder aufgeben.
Ich weiß auch, das viele Menschen so leben müssen. Doch ich komme damit nicht klar.
Mein Selbstbewußtsein geht gegen Null.
Ich kann nichts, ich bin nichts, bekomme nichts auf die Reihe, auch wenn ne Phase zuende geht, fühle ich mich wertlos.
Dabei hatte ich sogar mal ne eigene kleine Firma.
Ich könnte schon fast sagen, das ich neidisch bin auf Leute, die vieles in ihrem Leben geschafft haben...ich eben nicht.

Mal nen Kaffee trinken, ne neue Klamotte kaufen, geht alles nicht. Friseur oder dergleichen...fast unbezahlbar für mich.
Meine Wohnung renovieren...ein neues Möbel kaufen. Nur auf Abzahlung.
Keine Ahnung, ob ich jemals da raus komme.
Mich schlàgt das nieder, bis hin zu schweren Depressionen.

Alles ist dumpf im Kopf...ich kann mich nicht richtig ausdrücken...mir fehlen buchstàblich die Worte. Lesen, Musik hören, mich mit Menschen treffen, alles funktioniert nicht richtig.
Hab kein Selbstwertgefühl....da ich mich soo hàßlich finde...und die Depri alles noch schlimmer macht.

Viele habt Kinder, gehen arbeiten und trotz Depression. Viele studieren...haben trotzdessen Jobs...wie geht das ?

@ClaraFall
Gerne würde ich dir einiges an Kilo abnehmen.
Da das zu und abnehmen meiner gesamten Haut gar nicht gut tut.
Ich kann mich einfach nicht annehmen, wie ich bin.
Wie schafft ihr das alles nur ? Es ist mir ein Ràtsel.
Heute werde ich raus müssen und mir die, in meinen Augen, tollen Menschen ansehen. Mir macht gar nichts mehr Spass.
Entschuldigung für das Gejammer.

Liebe Grüße von Iso

06.05.2020 09:21 • x 3 #21


Iso

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@ClaraFall
Wer oder was ist Narziss ?

06.05.2020 09:25 • #22


Iso

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@irgendeine
Danke für die ganzen Info's.
Nur gerade begreift mein Hirn gar nichts. Alles wie tot.
Liebe Grüße von
Iso

06.05.2020 09:29 • x 2 #23


Ex-Mitglied

Zitat von Iso:
@ClaraFall
Wer oder was ist Narziss ?


Mein Mann der hat eine narzisstische Persönlichkeitsstörung.

Übrigens: das klappt nicht immer Iso.

Manchmal will ich auch nicht aus dem Haus. Veranstaltungen meide ich meistens - nur wenn es mir halbwegs gut geht, schaffe ich es in Gesellschaften. Aber auch da fühle ich mich beobachtet und abgewertet. Auch wenn das realistisch gesehen max. 3 von 30 machen.

06.05.2020 10:11 • x 3 #24


Iso

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@ClaraFall
danke für deine Antwort...

Aber du schaffst es..wenn es dir halbwegs gut geht.

Mir passen meine Klamotten einfach nicht mehr, deshalb trau ich mich kaum raus.
Neue kann ich mir nicht leisten.
Und kurz...geht gar nicht.
Liebe Grüße von
Iso

06.05.2020 10:22 • x 1 #25


Ex-Mitglied

Ich versuch dann immer was abzunähen oder mit Stecknadeln kleiner zu machen. Ist zwar nicht perfekt - vor allem wenn man nicht nähen kann.. aber es hilft ein bisschen.

Die Kilos sind während meiner ALG II Zeit gefallen .. daher kenn ich das. Ich bin da in Kleiderkammern auch zu Hause gewesen ( vom DRK und so ) da gibt es Teile für 2 Euro .. und häufig gar nicht so schlechte.

Ich hab leider nichts sehr kleines, sonst würde ich dir gerne was schicken, was dich wohler fühlen ließe.. ggf.

Alles Liebe

06.05.2020 10:50 • x 2 #26


Iso

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@ClaraFall
Dazu kann ich mich nicht aufraffen...diese total Antriebslosigkeit macht mich irgendwie handlungsunfàhig...
Wie ich das alles hasse...furchtbar.
Hoffe, es hört endlich wieder auf.
Lieben Dank

06.05.2020 16:18 • x 1 #27


Avatar

Gelba

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Hallo Iso
und alle.

Da ich wieder innem totalen Tief bin, meldete ich mich hier an und staune, dass hier genau das geschrieben wird, was mich derzeit zusätzlich bedrückt.

Da ich an meinen schwierigen Lebensumständen so gut wie nix ändern kann und ich aus der Antriebslosigkeit derzeit nicht rauskomm, dacht ich ich könnt zumindest an meinem Aussehen was verbessern.
Was ich durch Kämpfen jeden Tag übersehen konnte.
Doch wie erschrak ich was ich sah....
Genau das was Ihr schreibt!
Und statt vorgenommener Selbstfürsorge kippte das auch ins Gegenteil und ich bin seit ich mich ansah noch viel depressiver.
Getrau mich (wäre jetzt zu umfangreich mit meiner ptbs zu beschreiben) in letzter Zeit kaum raus.
Jetzt aber noch weniger....

Obwohl ich sonst kein oberflächlicher Mensch bin...
Aber wenn man wie ein Zombie aussieht dann geht das selbst mir zu weit...
Kenne das auch mit null Geld etc...
Aber das jetzt ist noch trostloser....
Selbst wenn Kleider vom Himmel fielen, das macht das inzwischen superdünne Haar, totale Augenringe etc auch nicht wett,

konzentration auch bei mir bei null.das ich mich frag, wo ist mein früheres ich, was sich auch für vieles interessierte....
Aber das optische übertrifft das noch.
(Und ich machte Fotos.ist also keine Spiegel-Wahrnehmung)

Das einzig tröstliche ist, dass ich diesen Thread fand!
Lieber Gruß
Gelba

07.05.2020 23:36 • x 2 #28


Iso

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@Gelba
Hallo...
Ja, es ist fürchterlich.
Wenn das Aussehen auch noch so stark leidet. Mich zieht das zusätzlich ins Loch. Ich weiß auch nicht, ob das alles jemals wieder besser wird.
Hab auch Fotos gemacht und war mega erschrocken. Derzeit bin ich so antrieblos, das auch kein Sport möglich ist. Oder ich fühle meinen Körper gar nicht richtig wenn ich mich mal aufraffen kann.
Bin froh, wenn ich draussen bin, ich niemanden treffe der mich näher kennt.
Hab das Gefühl, mein Gehirn funktioniert gar nicht mehr richtig.
Das finanzielle kommt noch oben drauf.
Ich hab mega Angst, das es niemals mehr vorbei geht...
Ich hab sogar irgendwie den Bezug zu meinen Katzie's verloren. Die können mich auch nicht trösten.
Ganz liebe Grüße von
Iso

08.05.2020 09:09 • x 2 #29



Hallo Iso,

x 4#30


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Gelba

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Liebe Iso,

verstehe Dich so gut, weil es mir auch so geht.

Vielleicht können wir uns bisschen ermutigen, da wir zumindest im selben Boot sitzen.

Ich hoffe, dass es wieder besser wird...
Recht dran glauben vermag ich auch nicht.

Es ist so gemein....die Depri nimmt einen eh schon so viel....

Ich kenn das auch von mir früher, dass man nicht ernstgenommen wurde, da man es nicht sah.
Doch rückblickend wär mir selbst dieser Zustand lieber!

Man möchte ja nicht zusätzlich noch die Last haben, sich auch noch mit seinem äußeren so unwohl zu fühlen.

Ich glaub ich werd so wenig wie möglich in Spiegel schauen....da es mich so fertig macht.

Ich müsst heut noch raus, und weiß noch garnicht, ob ich das schaff...

08.05.2020 12:20 • x 2 #30

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