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Schreckliche Angst vor Bauchspeicheldrüsenkrebs

Hallo alle zusammen,

Ich bin fertig . ich habe solche Panik vor BSD . den ganzen Tag drehen sich meine Gedanken darum. und wenn mal nicht erinnert mich schnell meine symptome daran.

Ich leide unter ständiger übelkeit, habe oberbauchschmerzen unter den rippenbogen und mittig über dem Bauchnabel. Die ziehen bis in den Rücken . wenn ich was esse bekomme ich kreislaufprobleme, mir schweiss Ausbrüchen, schwindel usw.
Zwischendrin brennt es wie Feuer. bekomme atmenot extrem in den letzten Wochen ist es ganz schlimm. Auch ein Druck unter dem linken rippen ist stark zu spüren.


Ich habe solche Angst. ih war vor ca w Monaten beim Ultraschall der bauchorgane . sie sagte das die BSD unauffällig sei und auch die blutergebnisse seien in Ordnung.
Ich weiss einfach nicht mehr weiter. jeden Tag ist eine Qual.

Lg

27.08.2019 08:57 • #1


Also, wenn das Blutbild o.k. ist und sogar der Ultraschall der Bauchorgane, würde ich mir überhaupt keinen Kopf mehr machen.

27.08.2019 10:02 • x 3 #2


Juju
Genau.
Vertraue auf die guten Ergebnisse und wenn Du magst, nimm Dir noch eine zweite Meinung ein.
Fühle Dich gedrückt.

27.08.2019 10:23 • x 4 #3


Danke euch für die lieben Antworten. da die Übelkeit und Schmerzen aber andauern so präsent sind lässt mir das keine Ruhe. ich sage mir dann auch immer das sie ja gesagt hat es ist alles okay auf der anderen Seite heißt es ja auch immer, dass man nicht immer so viel sieht auf dem Ultraschall 2

27.08.2019 14:05 • x 1 #4


Juju
Man sieht sehr viel mit dem Ultraschall.
Man könnte eine Magen und Darmspiegelung machen lassen und ein Bauch-CT oder MRT.

27.08.2019 15:05 • #5


Ich habe nach einem CT gefragt. aber meine Ärztin meinte, dass sie mir die Strahlenbelastung nicht antun möchte.

27.08.2019 19:59 • #6


Juju
Ja, die ist halt nicht gering. Aber ich kenne das Ausmaß Deiner Beschwerden nicht.
Es wäre Segen und Fluch zugleich.

27.08.2019 20:02 • #7


mrsrobot
Was könnte alternativ die Ursache für Deine Beschwerden sein?

28.08.2019 10:01 • #8


Lyane
Zitat von Belly86:
Ich bin fertig . ich habe solche Panik vor BSD . den ganzen Tag drehen sich meine Gedanken darum. und wenn mal nicht erinnert mich schnell meine symptome daran.

I[.] ih war vor ca w Monaten beim Ultraschall der bauchorgane . sie sagte das die BSD unauffällig sei und auch die blutergebnisse seien in Ordnung.
Ich weiss einfach nicht mehr weiter. jeden Tag ist eine Qual.

Lg

Liebe Belly,

ein klein wenig kann ich deine Angst verstehen - aus dem einfachen Grund, dass es in meiner Familie diesen Krebs bereits gab und er schnell tödlich war. Eine sinnlose OP war unnötiger Quälkram. Auch einen Nierenkrebs gab es kurz danach in der Familie. Ich rechne also aufgrund familiärer Disposition ohnehin damit, irgendwann an Krebs zu sterben.
Aber niemals würde ich mir damit Angst machen. Mein Leben dieser Angst opfern. Wozu.?

Soweit mir bekannt, macht das Bauchspeicheldrüsenkarzinom keine Symptome. Null.
Symptome treten erst auf, wenn er in anderen Organe gestreut hat und dort Probleme auftreten.

Du bist untersucht worden - es wurde nichts gefunden.
Warum klammerst du dich so sehr an diese Krankheit?
Was könnte in deinem Leben fehlen, dass du diese Lücke damit ausfüllst?

Jedem wurde eine gewisse Zeitspanne Leben geschenkt. Die Frage, die uns umtreiben sollte, ist nicht: Wieviel Zeit bleibt mir?
Sondern: Was fange mich mit der Zeit an, die mich gegeben ist?

Wenn du dich einer irrationalen Angst vor einer Krankheit, die du nicht hast, hingibst - was bleibt dir dann noch von deiner Lebenszeit?

Was würdest du gern tun?
Und warum tust du es nicht?

Der Schatten der Angst lähmt dich - wenn du aber der Angst keinen Platz mehr gibst, dann wird sie dich auch nicht mehr beherrschen. Um ihr den Platz zu nehmen, müsstest du vielleicht anderen Dingen den Vorrang geben. Dingen, die du magst, die du gern tust, die dich zum lächeln bringen, dich entspannen und die du vielleicht sogar mit anderen teilen kannst.

Das ist so ähnlich, wie mit dem Übergewicht. Achtung - weit aus dem Fenster gelehnte Metapher:
Wo der Körper Muskeln aufbaut, haben Fettzellen keinen Platz mehr. Sie sind nicht mehr da.
Oder mit Alltäglichem:
Wo Ordnung ist, hat Chaos keinen Platz.

Ich glaube, wir haben viel mehr selbst in der Hand, als uns klar ist. Das müssen wir uns klar machen. Dann können wir auch etwas verändern.
Und dem Platz geben, dass uns wohl tut.

Schmerzen können außerordentlich viele Ursachen haben. Von psychosomatischen Ursachen, über Medikamente als Ursachen, der Rücken kann dran Schuld sein, Nervenfasern usw.
Wenn dich das eine Ergebnis nicht beruhigt und/oder die Schmerzen anhalten - gehe zu einem anderen Arzt. Es ist legitim, sich so lange untersuchen zu lassen, bis wirklich keine Zweifel mehr daran bestehen, dass es keine körperlichen Ursachen gibt.
Und wenn das so ist - muss man auch psychische/seelische Ursachen in Betracht ziehen. Ehrlich zu sich selbst sein.

Ich drücke dir die Daumen, dass es dir bald besser geht.

LG
Lyane

Gestern 16:41 • x 5 #9


Mein 1.Mann hatte 7 Jahre lang Bauch- und Rückenschmerzen bis man seinen BSD-Krebs entdeckte- da war es leider zu spät.

Gestern 20:15 • x 1 #10


Juju
Zitat von Lyane:
Liebe Belly,

ein klein wenig kann ich deine Angst verstehen - aus dem einfachen Grund, dass es in meiner Familie diesen Krebs bereits gab und er schnell tödlich war. Eine sinnlose OP war unnötiger Quälkram. Auch einen Nierenkrebs gab es kurz danach in der Familie. Ich rechne also aufgrund familiärer Disposition ohnehin damit, irgendwann an Krebs zu sterben.
Aber niemals würde ich mir damit Angst machen. Mein Leben dieser Angst opfern. Wozu.?

Soweit mir bekannt, macht das Bauchspeicheldrüsenkarzinom keine Symptome. Null.
Symptome treten erst auf, wenn er in anderen Organe gestreut hat und dort Probleme auftreten.

Du bist untersucht worden - es wurde nichts gefunden.
Warum klammerst du dich so sehr an diese Krankheit?
Was könnte in deinem Leben fehlen, dass du diese Lücke damit ausfüllst?

Jedem wurde eine gewisse Zeitspanne Leben geschenkt. Die Frage, die uns umtreiben sollte, ist nicht: Wieviel Zeit bleibt mir?
Sondern: Was fange mich mit der Zeit an, die mich gegeben ist?

Wenn du dich einer irrationalen Angst vor einer Krankheit, die du nicht hast, hingibst - was bleibt dir dann noch von deiner Lebenszeit?

Was würdest du gern tun?
Und warum tust du es nicht?

Der Schatten der Angst lähmt dich - wenn du aber der Angst keinen Platz mehr gibst, dann wird sie dich auch nicht mehr beherrschen. Um ihr den Platz zu nehmen, müsstest du vielleicht anderen Dingen den Vorrang geben. Dingen, die du magst, die du gern tust, die dich zum lächeln bringen, dich entspannen und die du vielleicht sogar mit anderen teilen kannst.

Das ist so ähnlich, wie mit dem Übergewicht. Achtung - weit aus dem Fenster gelehnte Metapher:
Wo der Körper Muskeln aufbaut, haben Fettzellen keinen Platz mehr. Sie sind nicht mehr da.
Oder mit Alltäglichem:
Wo Ordnung ist, hat Chaos keinen Platz.

Ich glaube, wir haben viel mehr selbst in der Hand, als uns klar ist. Das müssen wir uns klar machen. Dann können wir auch etwas verändern.
Und dem Platz geben, dass uns wohl tut.

Schmerzen können außerordentlich viele Ursachen haben. Von psychosomatischen Ursachen, über Medikamente als Ursachen, der Rücken kann dran Schuld sein, Nervenfasern usw.
Wenn dich das eine Ergebnis nicht beruhigt und/oder die Schmerzen anhalten - gehe zu einem anderen Arzt. Es ist legitim, sich so lange untersuchen zu lassen, bis wirklich keine Zweifel mehr daran bestehen, dass es keine körperlichen Ursachen gibt.
Und wenn das so ist - muss man auch psychische/seelische Ursachen in Betracht ziehen. Ehrlich zu sich selbst sein.

Ich drücke dir die Daumen, dass es dir bald besser geht.

LG
Lyane



Ein ganz toller Beitrag, liebe Lyane.
Auch für mich war er sehr lehrreich!

Vor 9 Stunden • x 1 #11




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