Reha-Zentrum Seehof in Teltow - Mein Erfahrungsbericht

Hallo,

so, bin nun also nach 6-wöchigem Aufenthalt in Teltow wieder daheim.

Gewöhnungsbedürftig:
Verhaltenstherapie; ich hatte vorher "nur" immer tiefenpsychologische Therapien.

Genial:
Die Patienten kommen mit ihrem Schlüssel bis 1 Uhr nachts in die Klinik.

Muss man mögen:
Das Essen ist komplett ohne Salz ... und offensichtlich auch ohne andere Gewürze

Psychlogische Belastungsprobe:
Man kann "Urlaub" bekommen, d.h. es wird am Wochenende eine Nacht außerhalb der Klinik verbracht. Sollte man sich rechtzeitig mit Patienten anfreunden, die in Berlin wohnen und genug Platz zum Übernachten haben

Fazit:
Die erste Woche zuhause war gut und voller Schwung. Jetzt geht es mir mieser als vorher ....

LG
Lottebert

20.10.2008 17:54 • #1


Hallo Lottebert,
ist schön, dass Dir der Aufenthalt in Teltow gut bekommen ist. Ich denke ein Tief anschließend kann immer wieder passieren. Du hast dort aber sicher gelernt, wie Du besser damit umgehen kannst?
Heulsuse

22.10.2008 20:50 • #2


Zitat von Heulsuse:
Du hast dort aber sicher gelernt, wie Du besser damit umgehen kannst?

Eben leider nicht so richtig. Die Ärztin dort hat mir gesagt (wenn ich dort am Heulen und am Absinken war), das sei eben mein Temperament, dass ich stimmungsmäßig tief sinken würde und dann aber eben auch die "Ausschläge" nach oben extrem wären.

Dann habe ich mich, wenn es mir dort schlecht ging, eben an der Schulter von Mitpatienten ausgeheult. Die waren die besseren Therapeuten.

Also, mit anderen Worten: so richtig ernst genommen fühlte ich mich nicht.

Dazu kommt, dass ich jetzt aufgrund einer falschen Auskunft der Sozialberatung dort, finanziell ins Abseits gerate .....

23.10.2008 09:28 • #3


Schade, dass dein Aufenthalt höchstens durchschnittlich war.

Ich war mit allem zu frieden; besonders mit den guten Fischgerichten :-)

15.12.2008 17:26 • #4




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag